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Kinderglück

April 2017 – Rückblick

Zu diesem Monat fällt mir nur eines ein: es war der kälteste April seit 16 Jahren. Dachte ich letztes Jahr noch, dass es schlimmer nicht kommen kann, so hat uns das Wetter doch echt ein Schnippchen geschlagen. Gut, lassen wir das Wetter mal einfach das Wetter sein und blicken verheißungsvoll in den Mai, der ja bisher.. hm… lassen wir das einfach. Was brachte der April denn sonst so? Er war auf jeden Fall um einiges spannender als die Monate zuvor. Das Kindlein hat gefühlt noch einmal einen Sprung gemacht. Ich weiß auch nicht, aber sie ist so anders. So erwachsen, obwohl sie noch so klein ist. Das jagt mir eine scheiß Angst ein. Dieses Kind so groß zu sehen, so erwachsen in der Sprache und dem Sein. Und wie so oft frage ich mich: war sie nicht gestern noch in meinem Bauch? War nicht gestern der erste Schritt, war nicht gestern der erste Geburtstag? Und so fliegt sie weiterhin davon, die gute alte Zeit. Und bevor sie ganz weg ist: der April 2017!

BAYERN FÜR 3 TAGE

Ja, wir waren nach langer Zeit mal wieder bei der Familie im schönen Bayern… wir wurden mit reichlich Sonnenschein beschenkt (ich betone an dieser Stelle das Wort „Ausnahme“!) und haben einiges mit der Familie unternommen. Unter anderem waren wir sozusagen „Pre-Ostern-Brunchen“ und haben uns den Bauch ordentlich voll geschlagen. Kindlein fand es natürlich langweilig – Kinder. Ansonsten war sie mit Omi schon mal Geschenke im Park suchen.. denn der Osterhase hat auf seinem Weg in die Werkstatt schon mal hier und da etwas verloren *hust*. Man muss die Feste eben feiern und so weiter und so fort. Schön war es und die Familie sei gewarnt: wir kommen wieder *hehe*.

MONTE KAOLINO 

Im Zuge unseres Bayern Besuches machten wir einen kleinen Abstecher zum Monte Kaolino. So als Tagesausflug möchte ich diesen mächtigen Berg bitte unbedingt empfehlen. Schon komisch – die Verwandtschaft wohnt so nah und dennoch waren wir noch nie dort! Vermutlich werde ich dem Berg irgendwann mal einen eigenen Blogpost widmen, wer weiß. Auf jeden Fall findet man dort eine klasse Sommerrodelbahn, ein Schwimmbad, allerlei Spielplatzmöglichkeiten, natürlich einen Lift hinauf zum Berg, eine klasse Aussicht und viele kleine Steine zwischen den Zehen. Als Tagesausflug mit der Familie unbedingt zu empfehlen, uns hat es so richtig Spaß gemacht. Seht ihr den strahlend blauen Himmel? Es war so toll, wir haben uns alle gleich einen kleinen Sonnenbrand geholt.

OSTERN

Ostern war ja wettermäßig… nun ja, ich glaube ich muss das Thema einfach umschiffen. Weg damit. Ein paar Familientage hatten wir ja trotzdem und es gab einen sehr fleißigen Osterhasen. Letztes Jahr ist Ostern ziemlich eskaliert, was Geschenke anging. Dieses Jahr sind wir deutlich auf die Bremse getreten und haben nicht einfach querbeet alles gekauft, was da noch so auf unserer Wunschliste lungert. So gab es an Ostern selbst drei Geschenke (1x Mama, 1x Oma+Opa,1x Tante+Onkel) und viele viele bunte Eier und etwas Schokolade. Da das Kindlein sich nicht wirklich für Schoki begeistern kann, hab ich hier im Vorfeld schon recht wenig gekauft. Dafür haben wir einfach immer und immer wieder Ostereier gefärbt und davon etliche versteckt. Denn sind wir mal ehrlich: das Suchen der Kleinigkeiten ist eigentlich das Schönste an Ostern. Was hat das Kindlein denn nun aber bekommen?

Das Spiel Lotti Karotti

Das Spiel Kroko Doc

PlayMais Mosaic

Alle drei Sachen kamen übrigens sehr gut an, wobei wohl nichts und niemand jemals Lotti Karotti schlagen wird. Sie liebt es und spielt bis heute mindestens zwei bis drei Runden pro Tag. Das Spiel bekommt vermutlich auch irgendwann mal einen eigenen Beitrag, einfach weil es wirklich schön ist.

UND SONST SO?

Das Kindlein läuft ganz plötzlich viel mehr. Und überhaupt ist sie ja so groß und möchte bitte „niiiiiie wieder getragen werden!“ Tatsächlich tragen wir sie deutlich weniger und sie mag es auch gar nicht mehr wenn wir sie unaufgefordert auf den Arm nehmen. Da muss man als Eltern schon fragen, ne? Sie ist kein Baby mehr und möchte immer weniger wie eines behandelt werden. Habe ich schon erwähnt, wie sehr ich mein Baby vermisse? Es wird wirklich Zeit für Nummer 2 – eine Tatsache, die auch das Kindlein mehrfach täglich erwähnt. Was sie nicht alles mit dem Bruder oder der Schwester teilen möchte, verrückt. Dabei wird sie nicht müde zu betonen, dass man sich das Geschlecht des Erdenbürgers nicht aussuchen kann. Sie ist jedenfalls mehr als ready für ein Geschwisterkind, wären wir das nur auch mal.

Ansonsten war das Kindlein mit Kumpel L. einen Tagesausflug in die Autostadt von VW machen. Darf ich sagen, wie neidisch ich nach all den Bildern war? Das sah schon imposant und interessant aus. Die Kinder hatten mächtig Spaß, fuhren Zug, spielten und verstanden sich (wie meistens) richtig gut. Wir haben nun ein neues Auto und sind auch sonst sehr glücklich :).

QUASSELMÄUSCHEN – BESTE SPRÜCHE

„Papa jetzt komm mal – sonst schick ich dir ne‘ Postkarte!“

„Guck mal Tante M., ich habe es richtig drauf!“

„Stimmt, du hast Recht, Eis ist auch im Sommer kalt!“

Papa: „Bitte Lächeln!“
Kindlein: „Aber ich bin doch so auch schon süß!“

„Verflixt und zugenäht, meine Haare gehen ja bis zum Popo!“

„Ihr räumt auf und ich gucke Fernsehen!“

Nach einer großen Runde Fahrrad fahren:
„Papa ist ganz stolz auf mich und da freue ich mich ganz doll!“

„Das ist doch wirklich scheißegal.“

Mama: „Guten Morgen, ich hab dich lieb meine Maus!“
Kindlein: „Ich Dich auch du Kacknase!“

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März 2017 – Rückblick

MÄRZ 2017 – Rückblick – Kindlein 3 Jahre und 8 Monate

Was für ein grandioser Abschied aus dem März *herz* 22 Grad bot der letzte Märztag.. doch nicht nur das: endlich wurde es auch etwas grüner. Ach, ich freu mich. Hinter mir liegen fast vier Wochen Wochenbettstation, eine Arbeit die ich wirklich wirklich gern mache. Ich hatte allerdings (auf eigenen Wunsch) ausschließlich Frühdienste, was mich bezüglich Schlafmangel wirklich an den Rand des Möglichen drängte. Aber gut, alles überlebt, weiter geht das Leben! Nun hat die Uni wieder angefangen und ich blicke zwei geregelten Monaten entgegen, in denen ich jedes Wochenende frei habe.

Nun aber mal zum Kindlein! Auch der März verschonte uns nicht – es wurde wieder gekränkelt. Das Übliche: Husten. Dieser dauerte fast 3 Wochen, bis er abklang. Es ist wirklich zum davon laufen. Aber gut, auch das ist geschafft. Seit etlichen Tagen scheint sie nun gesund und geht fleißig in die Kita und weint auch beim Abgeben nicht mehr. Dafür findet sie den Umstand des „Mittagskindes“ als sehr angenehm und wäre dies am liebsten jeden Tag. Leider schaffen wir das natürlich nicht, richten es aber so oft wie möglich ein.

FRÜHLING

Der März bescherte uns nicht nur einige sonnige Tage sondern auch die ersten Blumen. Das Kindlein liebt es, Blumen zu pflücken und sich kleine Sträuße zu basteln. Nun überlegt Muddi schon fleißig, was sie so kostengünstig im heimischen Gärtchen bauen kann, so dass das Kindlein selbst etwas pflanzen und hegen und pflegen kann. So richtig erlaubt das der finanzielle Spielraum nicht, aber eventuell können wir uns ja ein Hochbeet oder so zulegen. Irgendeine Kleinigkeit, eine Möglichkeit zum Gärtnern.

Neben all den Blumen und den ersten Knospen, die da so sprießen und unsere Herzen höher schlagen lassen.. gab es auch den ersten Marienkäfer. Das Kindlein war sofort sehr begeistert und freute sich so herzig. Wir haben auch wieder fleißig den Drachen steigen lassen und allgemein einfach versucht das herrliche Wetter ausgiebig zu nutzen.

ERSTES PUPPENTHEATER

„Papa, was ist denn ein Puppentheater?“ war die erste Frage, die das Kindlein stellte als sie von einem bevorstehenden Besuch im Puppentheater erfuhr. Die Kita machte einen entsprechenden Ausflug und das Mädchen war mächtig aufgeregt. Zum Ende wurden die Gruppen wohl etwas unruhig aber grundsätzlich lief es wohl perfekt. Das Kindlein erzählte mit einer herzigen Begeisterung von ihrem Besuch. Von Pittiplatsch und Schnatterinchen und all den anderen tollen Figuren. Ganz aufgedreht kam sie nach Hause unser kleines Mädchen. *hach* Was so kleine Dinge bewirken können, ist wirklich schön zu sehen.

FREUNDSCHAFTEN – GEDANKEN

Wie man auf der unteren Collage sieht ist das Kindlein momentan fast jedes Wochenende mit ihrer zukünftigen Nachbarin am Start. Es ist für mich als Mama so schön zu sehen, wie Freundschaften sich bilden und dann Bestand haben. Wie ein kleines unsichtbares Band zieht sie sich durch das Leben und durch diese zwei kleinen Mädchen, die so schön miteinander spielen.

Was ich ebenso spannend finde: wen mag ich und wen mag ich nicht? Schon als Kind ist einem scheinbar klar, mit wem man so seine Zeit verbringen mag. Kuriose aber auch verständliche Sache. Auch in der Kita gibt es Kinder, mit denen das Mädchen nicht so recht spielen mag. Umso schöner ist es natürlich, dass das Nachbarsmädchen schon jetzt eine richtige Freundin ist. Sie spielen, sie lachen, sie toben, sie machen Chaos. Vor allem aber tun sie eines: sich beschäftigen. Das Kindlein spielt ja nach wie vor nicht gern allein… da ist eine Freundin immer eine wirklich zauberhafte Sache.

HAARIGE ANGELEGENHEITEN

Wie man sieht: ich hatte Zeit zu Üben. Ich flechte und knote und schaue youtube Videos mit Frisuren Tutorials. Immer nur die typischen Pippi Zöpfe wurden mir zu langweilig. Leider ist das Kindlein nicht besonders kooperativ was die Frisur angeht. Ein paar Eckpunkte: 

  • Haare noch nie geschnitten
  • gehen ihr bis zum Popo
  • sie hat viiiiiele Haare
  • will sie sich auch nicht schneiden lassen
  • hasst Haare kämmen
  • Mama darf Frisuren nur vor dem TV machen – und auch nur mit Kämmspray und Papas Hand, die das Kindlein dann ganz fest drückt

Offen lasse ich ihre Haare ganz ungern. Das hat einen ganz praktischen aber auch sehr traurigen Grund. Es gibt in Kindleins Gruppe ein besonderes Kind.. ein Kind, welches anders ist. Und es zieht leider sehr gern an Haaren.. und so versuche ich Frisuren zu zaubern, an denen es sich schlecht ziehen lässt. Mal ganz abgesehen davon, dass ihr die langen und offenen Haare ja schrecklich im Gesicht hin und her fliegen würden. Vom Spielen auf dem Spielplatz mal ganz abgesehen. Jedenfalls bin ich jetzt ein absoluter Pro in Sachen Flechtfrisuren. Und Kindleins Haare wachsen und wachsen und wachsen…

SPRACHKÜNSTLERIN

„Mama ich will Milli! Die schmeckt mir so gut!“
„Aber die Milli ist schon so lang alle!“
Grabscht mir in den Ausschnitt.
„Kannst Du da neue Milli rein machen?“

„Papa mir ist schlecht, mein Bauch ist komisch.“
„Willst du inhalieren?“
„Ja, dann ist die Schlimmerei vielleicht vorbei.“

Tanzt vor dem TV:
„Ist das aber anstrengend!“

Papa zum Kindlein: „Die Mama ist wach, wollen wir runter gehen?“
Kindlein schüttelt den Kopf: „Die kommt schon von alleine hoch.“

Fragt aus dem Nichts: „Papa, können Mädchen auch Fußball spielen?“
„Willst du denn Fussball spielen?“
„JA!“

Februar 2017 – Rückblick

FEBRUAR 2017

Er ist vorbei! Endlich! Jetzt kann es Frühling werden.. was freue ich mich! Auch wenn ich diese Wintersaison ganz gut überstanden habe – so gefühlsmäßig.. so sehr wünsche ich mir jetzt warme Temperaturen. Sie Sonne ließ sich ja die letzten Tage immerhin hier und da blicken. Das baut das Gemüt auf und macht Sonne im Herzen. Der Februar war auch besonders trist, denn: Mama hatte Lernphase. Bedeutet: Papa wandert mit dem Kind quasi für ein paar Wochen aus und lässt Mama lernen. So auch dieses Mal. Und so habe ich kaum Bilder gemacht und nahm nicht wirklich am Familienleben teil. Aber es ist geschafft und wohl auch alles bestanden.

KANN ICH VS. KANN ICH NICHT

Hey… tatatataaaaaa…. endlich… sie hat gelernt sich selbst anzuschupsen auf der Schaukel! Ein riesiges Ding für uns. Ich dachte schon: das lernt sie nie. Konnte mir aber gleichzeitig nicht vorstellen meine Teenie Tochter auch mit 14 noch auf der Schaukel anschubsen zu müssen. Und eines schönen Tages mit Papa im Garten.. da beschloss sie, dass sie das jetzt selbst kann. Es klappt ganz gut, aber es muss noch etwas mehr Routine rein, die wir hoffentlich an wärmeren Tagen auf dem Spielplatz oder im heimischen Garten sammeln können.

Es gibt allerdings noch eine Sache, die sie einfach nicht kann.. und die mich manchmal dezent auf die Palme bringt: schnauben. Ja ich weiß, hochziehen ist gesünder und das ganze bliblablubb. Aber wenn dein Kind nachts neben dir liegt und 20x die Nase hochzieht, so richtig doll und dabei einen hysterischen Anfall bekommt, weil alles verschleimt und verrotzt ist… ja, dann wünscht du dir schon, dass das irgendwie funktioniert. Wir haben es ihr zig Mal erklärt, gezeigt, gemacht und getan. Sie kann es nicht. Es klappt nicht. Nie. Bin froh, dass wir jetzt März haben und es hoffentlich so schnell keinen Schnupfen mehr gibt.

SCHWIMMKURS

Wir haben mit einem Eltern-Kind-Schwimmkurs begonnen. Warum? Ja… hm… einfach so. Das Kindlein ist ja allem gegenüber etwas skeptisch eingestellt. Das gilt auch für das Element Wasser. Und so dachte ich: ok, Schwimmkurs mit den Eltern, das passt schon. Sie ist bisher eher semi begeistert. Also sie geht ins Wasser und macht minimal mit. Aber man merkt ihr eben deutlich die Scheu vor Wasser an. Es spritzt hier und spritzt da.. andere Kinder machen da erst recht mit. Meines kneift die Augen zusammen, dreht sich weg und will mitunter schon mal das Becken verlassen. Hm… das beste überhaupt: Sie ist das einzige Kind, welches nach 5 Minuten friert weil sie ja praktisch kein Gramm Fett am Körper hat. Ohne Worte.

FASCHING

Das Kind konnte sich zur diesjährigen Karnevalssaison übrigens nur sehr schwer entscheiden: Elsa oder Minnie Maus? Letztlich entschied sie sich für Minnie.. weiß nicht, ob ich mich darüber so freuen soll. Besser als die 10. Elsa, oder? Schon. Trotzdem wünsche ich mir manchmal etwas weniger Kommerz für unser kleines großes Mädchen. Aber nun gut. Sie strahlte bis über beide Minni Maus Ohren – und das ist ja die Hauptsache, oder? Sie hatte gleich 2x die Gelegenheit ihr geliebtes Kleid anzuziehen: Fasching in der Kita und der Verkleidungsgeburtstag eines Freundes. Läuft.

WACHSTUMSSCHUB

Huch, das Kindlein ist plötzlich einen Meter und verdammte drei Zentimeter groß. Im Januar standen wir noch bei 99cm. Ich hatte mich neulich schon gewundert, weshalb die Kleidung plötzlich so viel kürzer erschien. Und habe die letzten Tage nachgemessen. Da hat unser Mädchen aber einen beachtlichen Sprung gemacht. Schwuppdiwupp ist sie plötzlich über einen Meter groß. Wie gut… das Mama alles vorrätig kauft. Damit hat die 98/104 wohl endgültig ausgesorgt. Ein komisches Gefühl diese Größe, die uns so lang begleitet hat, auszusortieren. Großes und doch noch so kleines Mädchen. Ach ja.. das Kind ist zwar einige Zentimeter gewachsen. Das Gewicht ist allerdings gleich geblieben. Wir stagnieren hier bei 13,5kg und hören in einer Tour „ich habe keinen Hunger.“

SPRÜCHE KANN SIE

Ach was soll ich sagen. Dieser Wortschatz macht einem Angst. Was sie alles so erzählt ist einfach nur der… ja, Wahnsinn? Was ist das eigentlich? Meine Erzieher-Schwester meint eh immer: absolut krass wie und was sie spricht in dem Alter. Und ja, es macht uns Angst. Sie schnappt jeden Fitzel auf und quasselt ihn nach. Es vergeht kein Tag, an dem der Herzmann und ich uns nicht verdattert anstarren… Satzbau kann sie! Daher nun wie immer: all das, was wir fest gehalten und aufgeschrieben haben.

„Papi, ich will nie wieder getragen werden“

„Kindlein, setz Dir doch bitte eine Mütze auf den Kopf, es  ist noch kalt!“
„Aber mein Kopf braucht frische Luft Mami!“

„Mein Name ist ein schöner Name!“

Bei Oma und Opa liegt im Wohnzimmer auf dem Boden ein Fell einer Highland Kuh:
„Hat die Kuh sich in einen Teppich verwandelt?“

„Bei Ikea schmecken die Nudeln und die Tomatensoße soooo lecker. Können wir da bald mal wieder hinfahren?“

Schaut sich ein altes Video von sich an:
„Ich bin aber schon ganz schön groß geworden!“

Kitafreundin: „Meine Mama hat meinen Bruder im Bauch!“
Kindlein: „Zeit, dass ich auch einen Bruder kriege!“

Mama: „Ich habe mich da verschrieben!“
Kindlein: „Das ist natürlich doof!“

„Weißt du warum mein Bauch so dick ist? Wir bekommen noch ein Kind!“

„Möchtest du Marshmallows Kindlein?“
„Nein, Marshmallows sind nicht gesund!“

DRACHENDRAMA

Ihr seht: Kindlein mit Drachen. Schön, oder? 3 Sekunden nach diesem Bild machte das gute Stück aber den Abflug. Der Wind war zu stark und riss ihn aus Kindleins Fingern (die zu allem Überfluss auch noch doof durch Handschuhe gepolstert waren). Jedenfalls flog der gute Drache (siehe Collage darüber) geradewegs in den nächsten verdammt hohen Baum. Die Schnur baumelte herunter und ich hechtete hinterher. Ich griff nach der Schnur… und zog… und zog… schwupp… sie riss natürlich. Und der Drachen hängt bis heute im Baum und schaut sich die Welt von oben an. Für das Kindlein war das Ganze eine echt unschöne Erfahrung. Sie heulte Rotz und Wasser und spielte anschließend so etwas wie „Beerdigung“. Sie wollte sich ganz intensiv verabschieden – obwohl ich ihr ganz klar versicherte, dass ich ihr einen neuen Drachen kaufen würde (was ich übrigens direkt online getan habe). Das Kindlein war jedoch untröstlich, was ja auch verständlich ist. Gut, eigentlich ist Mama ja auch selbst schuld. Der Wind war wirklich heftig an diesem stürmischen Tag. Nun ist es zu spät… aber heute wird der neue Drachen geliefert und dann hoffe ich auf den nächsten Wind!

Januar 2017 – Rückblick

Meine Güte, jetzt ist der Winter fast vorbei und ich starte meinen Rückblick vom Januar. Meine Prüfungsphase hat es einfach nicht früher zugelassen. Und so muss ich schon ziemlich in den hintersten Ecken meines Hirnes kramen um den Monat aufzuarbeiten. Januar, da war doch was? Grundsätzlich muss ich nicht viel ändern in den Angaben. Denn eines zieht sich bis heute! durch: das Kind ist krank. Viel und gerne. Im Januar hatten wir mal wieder RS. Nun im Februar kam die offizielle Diagnose Influenza – Grippe. Aber dazu mehr im nächsten Rückblick. Nun erst mal der schneereiche Januar!

SILVESTER & MEER

Über Silvester waren wir mit der lieben Omi und Mann an der Ostsee. Silvester an sich war wunderschön. Erst waren wir essen und sind dann zum Strand. Ich habe das Kind im Zwiebellook fest und dick eingepackt und in den Fahrradanhänger/Buggy verfrachtet. Gegen 22.30 Uhr schlief sie ein und war seither nicht mehr gesehen. Bei klirrender Kälte standen wir am Strand und konnten wunderschöne Feuerwerke beobachten. Das war auf jeden Fall ein gelungener Start in das Jahr 2017. Einen Tag hatten wir sogar herrliche Sonne, was ja in den letzten Wochen auch eher Mangelware war. Das Kindlein war aber leider recht unleidlich, was in erster Linie an der Kälte lag.

QUASSELSCHNUTE

Wie immer und eh und je: ihre besten Sprüche!

„Meine Damen und Herren! Ich präsentiere: die Nackedei Frau!“
und zieht sich einmal aus.

„Ui, Mami fegt aber fleißig!
aus dem Fenster schauend und der Mutter beim Schnee schippen zuguckend

„Papi Papi, knutschi knutschi nicht vergessi!“
und geht in den Gruppenraum…

„Meine Hose wird mir langsam zu klein Papa!“
mein Baby… ich will mein Baby zurück…

„Papi, komm mal schnell!“
„Ja, was gibt’s denn?“
„Ich bin wieder gesuuuuund!“

„Papi guck mal, meine Mami. Mit ihrem Hochzeitskleid. Das ist wuuunderhübsch!“
zeigt auf ein Foto in unserer Bildergalerie

Spielt Urlaub:
„Papi, ich stehe hier gerade auf dem Golfplatz!“
Aha.

„Ich bin jetzt der Eierkocher! Wer will Eier?“

„Wenn ich irgendwann mal im Regenwald verschwunden bin, dann müsst ihr mich einfach nur suchen!“

„Papa, ihr könnt mich ruhig Igor nennen. Oder Madita!“

Will lieber im Auto einschlafen:
„Papa, wenn ich dann eingeschlafen bin, trägst du mich bitte in mein Bett. Und wenn ich aufwache ist Mami da. Dann sage ich meiner Mami, dass ich sie soooo lieb habe!“

Papa sagt zur Mama: „Tschüss Mäuschen!“
Kind empört!: „Aber ich bin doch dein Mäuschen Papa!“

„Das ist aber ein dicker fetter Mann, Mama!“
Direkt kann sie!“

„Für Dinge, die so weit weg sind, benutze ich immer meine Geheimagentenbrille!“

VORSÄTZE?

Da war ja noch was? Genau.. die guten alten Vorsätze zum Ende des Jahres. Habe ich schon fast wieder vergessen. Ihr auch? Ich mag ja Vorsätze eigentlich. Ich mag es, das Jahr Revue passieren zu lassen und kurz zurück zu blicken, um kurz darauf die Nase in die Zukunft zu stecken. 2016 war… hm… anstrengend? Verrückt? Nervenaufreibend? Eigentlich ist es ein bisschen traurig, dass mir diese Worte zuerst einfallen. Sollten meine Hände nicht „Glücklich“ oder „schön“ tippen? Hm. Keine Ahnung. Natürlich gab es auch ganz schöne Momente. Aber es war eben auch einfach sehr sehr anstrengend. Das liegt – sind wir mal ehrlich – einzig und allein am Hebammenstudium. Vollzeit Studium mit Vollzeit Arbeiten im Schichtdienst über Monate. Das muss man seiner Familie ja auch erst mal antun. Gut, nun müssen wir da durch und wir werden das schon packen. Bestimmt! Einige schreckliche neurologische Symptome ließen mich unsere Situation Ende 2016 mehrmals überdenken. Ich dachte sogar über eine Beendigung des Studiums nach, verwarf den Gedanken aber schnell. Bringt ja am Ende keinem was. Aber ich spürte einfach ganz deutlich, was diese Belastung mit meinem Körper, aber auch mit meiner Psyche macht. Und das war alles andere als schön!

Was habe ich mir persönlich also vorgenommen?

Erst einmal möchte ich – besonders das Studium – nicht mehr zu ernst nehmen. Das klingt erst mal ziemlich dumm: Studium nicht ernst nehmen. Aber es hilft ja nix. Ich habe mich in den ersten beiden Lernphasen fast bis zum Umfallen abgerackert. Und wofür? Für eine 1,0? Ist es das wert? Nicht so wirklich. Klar, man möchte bestehen. Aber ich muss einfach lernen, meinen persönlichen Perfektionismus etwas herunter zu schrauben. Und das wird vermutlich die größte Herausforderung.

Dann: nicht schwanger werden! Ja, richtig gelesen. Bloß nicht schwanger werden. Der Herzmann und ich haben uns verständigt, nun doch erst einmal das Studium bis zum Examen durchzuziehen. Dagegen steht natürlich der innerliche und ganz bewusste Wunsch nach einem zweiten Kind. Ich hatte darüber schon öfter geschrieben. Unsere Familie fühlt sich noch so „falsch“ an. So nicht komplett. Es fehlt ein Stück. Oder auch zwei. Ich weiß es nicht. Jedenfalls möchte ich gerne versuchen, diese Vereinbarung mit dem Mann einzuhalten. Wir werden sehen.

Mehr Zeit für mich nehmen. Das habe ich im letzten Jahr aufgrund des Studiums definitiv versäumt. Es gab Monate, die waren so schlimm, dass ich fast abgeklappt wäre. Der Schichtdienst, all die Eindrücke, die Verantwortungen, die Lernerei, dazu Familie, Mann, Kind, Haus. Ich war einfach fix und fertig. Zeit für sich selbst nehmen war da maximal ein Frisörbesuch, den man auch nur notdürftig eingeschoben hatte. Jedenfalls möchte ich mich wieder mehr den Dingen widmen, die mich glücklich machen: Sprache, schreiben, fotografieren, reisen, Zeit mit der Familie. Wir werden sehen, wohin das führt.

Etwas für den Körper tun. Ach ja, der Klassiker. Ich möchte abnehmen und mehr Sport treiben. Ende des Jahres zeigte die Waage eine ziemlich ätzende Zahl an – mittlerweile sind 3kg wieder weg. Nach etlichen Versuchen zu Beginn des Jahres, habe ich nun mit weight watchers begonnen und werde sehen wohin die Reise geht. Ich bin ja nicht so wirklich dick, aber ich fühle mich auch einfach nicht mehr wohl. Ein paar Kilos dürfen also gerne noch purzeln. Der Mann hat inzwischen auch fast 10kg abgespeckt. Wir sind und bleiben dran!

SCHNEE SCHNEE

Ach ja, der liebe Schnee. Zu Beginn war das Kindlein natürlich mehr als erfreut. Und da sie praktisch mehr zu Hause als im Kindergarten war hatten wir ja viel Zeit mit dem weißen Pulver. Pulver ist auch das Stichwort: zunächst konnte man daher keinen Schneemann bauen und das Kindlein war sehr unglücklich darüber. Irgendwann matschte das Zeug endlich und wir konnten fleißig einen Schneemann bauen. Allgemein können wir uns dieses Jahr trotz geografischer Lage nicht über die Masse an Schnee beschweren. Herrlich!

Ansonsten starteten trotz Januar schon die ersten Frühlingsboten: die Tulpenzeit hat begonnen! Schon seit Wochen stehen hier die Blumen auf unserem Esstisch. Ich mag das einfach. Endlich wieder Farbe .. das Ende des Winters ist absehbar. Herrlich. Und sonst so? Jaaaa, sonst war im Januar alles nicht so einfach. Das ständige Kranksein vom Kindlein steckt uns allen in den Knochen. Auch uns Eltern erwischte es abwechselnd, aber nicht ansatzweise so schlimm wie das Kindlein. Es war hart. Immer musste einer aufpassen, das Kindlein war nicht ausgelastet und damit auch sehr gut im Nerven strapazieren. Ich musste anfangen für die Prüfungen zu lernen. Ich hasse diese Lernphasen. Das Leben bleibt praktisch stehen und man kann nichts anderes mehr machen. Tut man es doch, so wird man vom Gewissen aufgefressen. Hobbies? Freizeit? Was ist das? Ich habe Glück, wenn ich ein bisschen blöd im Internet daddeln kann oder mal für eine halbe Stunde Fernsehen schaue. Dieses Studium geht so derart an die Substanz. Ich hoffe wir kommen da als Paar und auch als Familie gesund raus. Die Hälfte ist nun Ende März geschafft. Tschakka!

MALFEE

Wie man auf dem Bild oben sieht malt sie schon so richtige Bilder. Zu Erkennen: eine Sonne, Gras und ein Männchen. Das Bild hat sie für Opa in eine Geburtstagskarte gemalt. Herzlich, oder? Je nach Tagesform haben „Menschen“ bei ihr einen Körper oder eben nicht. Oft malt sie Beine direkt an den Kopf. Wenn ich frage wo denn der Bauchnabel ist, guckt sie mich mit großen Augen an. 🙂 Auf der Collage darunter sieht man übrigens auch ihre Ausmal-Skills. Das beherrscht sie mittlerweile auch ziemlich gut. Das ist allerdings nicht ihre favorisierte Vorgehensweise beim Malen. Lieber frei rum kritzeln. Filzstifte kann ich hier alle paar Wochen nachkaufen, da das Kindlein ständig vergisst die Kappen wieder drauf zu setzen. Und diese Kappen entwickeln dann gern ein Eigenleben. Sie verschwinden einfach. Oder das Kind hat ein heimliches Lager davon. Keine Ahnung. Jedenfalls liegen die Stifte immer ausgetrocknet in einer Ecke – kappenlos.

RSV – DAS GRAUEN

Ich hatte ja schon berichtet: es war wieder da – Das RS Virus. Ätzend, oder? Die ganze Kita war wieder verseucht und an jeder Ecke hörte ich diese drei kleinen Buchstaben: RSV. Ich erkannte diesen blöden Husten schon 10 Meter gegen den Wind und bin froh, dass wir die erneute Infektion ohne einen Krankenhausaufenthalt überstanden haben. Puh. Nächstes Jahr möchte ich bitte mal Pause, ja? Danke.

UND SONST SO?

fast 3 1/2 Jahre
Schuhgröße 27 geknackt
Größe 99cm – noch 1 cm to go
Gewicht 13,5 kg – ohne Worte
geht momentan nicht gern in die Kita :/
Rollenspielkind durch und durch – gerne 5 Stunden am Stück
immer noch eine kleine Fernseheule
unverändert: läuft maximal 10 Meter und will dann getragen werden
will die halbe Nacht kuscheln
zwischen 22.00 und 23.00 Uhr ist Bettchenzeit *gähn*
immer noch Daumenlutschermädchen
redet wie ein Wasserfall
macht aus allem einen Wettbewerb: „Ich bin erster beim Anziehen!“
malt und bastelt für ihr Leben gern
würde am liebsten jeden Tag eine Party geben

Dezember 2016 – Rückblick

2017… das klingt so „unecht“… die Zahl 17 gehört irgendwie nicht zu meinen begehrtesten Zahlen und ich habe keine Ahnung warum. Klingt komisch, ist aber so. Siebzehn. Seltsame Zahl. 2016 ist also Geschichte und mit dem Jahr auch der Monat Dezember 2016. Es ist also wie immer ein kleiner Rückblick gefällig… und hier ist er nun, der Dezember.

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Im Dezember war ich auf der Kinderintensivstation im Rahmen meines Hebammenstudiums eingesetzt. Ich mochte es dort nicht, was viele Gründe hatte. In erster Linie war das natürlich die emotionale Ebene, wobei ich diese besser als gedacht weg gesteckt habe. Also das Erlebte. Am Ende streckte mich eine Angina nieder und ich war so oder so ganz froh, das Haus erst einmal nicht mehr verlassen zu dürfen. Es folgte: Urlaub. Der Plan: lernen, Hausarbeit und all der Rest von der Uni, der da so liegen geblieben war. Der Plan blieb ein Plan und erst vor wenigen Tagen habe ich ansatzweise etwas von all dem Kram bearbeitet *gähn*. Vorsätze? Viele. Zunächst muss erst einmal der Weihnachtsspeck weg, dann sehen wir weiter.

Und das Kindlein? Tja.. das Kindlein war im Dezember 2016 ziemlich oft ziemlich krank. Ein Husten jagte den nächsten und ich war gefühlt ziemlich oft am Rande des Nervenzusammenbruches. Vor allem weil ich eben die freie Zeit für Unisachen nutzen wollte.. mir aber das Kind oft einen Strich durch die Rechnung machte. Sie hustete und hustete.. wie so oft seit dem RSV. Sonst ist alles mehr oder minder beim Alten. Sie redet wie ein Wasserfall, denkt sich Geschichten aus von denen jeder Schriftsteller träumen würde und ist auch sonst ganz gut drauf. Unten mehr.

Kindlein

Geschichten
Ich habe keine Ahnung, wo sie diese wahnsinnige Phantasie her nimmt… aber sie ist nun mal da und eigentlich ja auch schön. Neulich war Oma zu Besuch… das Kindlein baute ein Flugzeug aus Stühlen und allerlei anderem Kram. Mit Oma ging es dann auf Safari.. man beobachtete Affen, Giraffen, Löwen… das Fernglas wurde gezückt.. man rannte vor wilden anderen Tieren davon, fuhr mit dem Auto weiter, ging in einem großen See baden und trocknete sich danach so herrlich mit den imaginären Handtüchern die Beinchen ab. Mit der Lupe wurden Käfer untersucht und anschließend ging es dann weiter mit dem Flieger. Und das alles in unserem Wohn- und Esszimmer. Sie denkt es sich einfach so aus. Fragt mich nicht wie, aber sie tut es.

Brustkuscheln
Ja ähm.. sie nennt es selbst „Brustkuscheln“.. seit ein paar Wochen hat sie wohl erkannt: scheiße, ich habe mich abgestillt, wie doof war ich? Und nun will sie gerne immer mit Mamas Brust kuscheln. Ich zitiere:

„Mamas Brust ist so herrlich weich.“

Und ich sitze daneben und weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll. Lachen, weil es so süß ist. Oder weinen, weil ich mir der Konsistenz des Gewebes sehr wohl bewusst bin. Nun ja.. wir haben hier weiterhin eine ziemlich verschmuste Maus, die nachts präferiert mit Rundum-Körperkontakt schläft. Zum Kuscheln muss man sie allgemein schon eher animieren, aber nachts und zum Einschlafen braucht sie vor allem eines: Mama, Mamas Nähe, Mamas Arme, ganz ganz viel Mama. Das ist in Ordnung, auch wenn ich nachts oft nur meine 10cm habe. Ich vermisse das Stillen irgendwie. Und mein Kind als Baby… und ich will noch ein Baby… und ich schweife ab. Grummel.

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Und der Charakter?
Darf ich mal was sagen? Ich tue mich ja unwahrscheinlich schwer damit, den Charakter meiner Tochter einfach so aus dem Ärmel schüttelnd zu benennen. Mir fällt das eher so spontan auf wenn ich andere Kinder beobachte und merke: ah, deine ist ja so und so. Jedenfalls tue ich mich schwer, sie da in irgendwas rein zu „pressen“ was ich ja eigentlich auch gar nicht will. Was kann ich aber dennoch sagen?

Das Kindlein ist… immer noch eher skeptisch. Besonders was neue Sachen angeht. Immer erst mal Schauen und sich die Argumente der Erwachsenen anhören. Dann sehen wir weiter. Sich einfach so ins Getümmel schmeißen? neee… wobei das schon besser geworden ist. Viel besser. Kennt sie Situationen, Orte und Menschen, so geht es direkt los.

Bis auf’s Fernsehen *heul* hat sie eine ziemlich kurze Aufmerksamkeits- beziehungsweise Spielspanne. Ich kann ihr keine 30 Minuten ein Buch vorlesen, wie das andere Eltern tun. Sie lauscht keinem Hörspiel länger als 5-10 Minuten. Und sie spielt nicht gern allein. Sie mag immer einen von uns dabei haben. Und da sind wir wieder bei den Rollenspielen. Sie baut sich hier aus all ihrem Kram alles mögliche zusammen und schnappt sich dann alles an Figuren was sie hat. Vorwiegend Kuscheltiere, Puppen und all das Zeug. Und dann wird es uns in die Hand gedrückt und gesagt: „Kannst du für xy sprechen?“ und dann tun wir das. Sind ja die Eltern und so.

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Sonst stehen malen und basteln nach wie vor sehr hoch im Kurs. Mit 98 cm auf 13,5kg ist sie nach wie vor untergwichtig und das Thema Essen bereitet uns den ein oder anderen Tag Kopfzerbrechen. Lustig: ich heule der Oma an der Ostsee vor, wie schlecht das Kind doch essen würde. Und was tut es? Schaufelt da ungeahnte Mengen allerlei Zeugs in sich hinein. Toll, oder? Typisch… *grummel* Jedenfalls ist es momentan wieder weniger geworden mit dem Essen und ich muss sie – natürlich eher beiläufig – immer dazu anhalten zu essen. Und das, wo Muddi auf low carb ist und am liebsten in Schoki baden würde. Herrlich … nicht!

Sie ist sonst ein echtes „Zu Hause Kind“. Egal wo wir sind. In den meisten Fällen kommt ziemlich schnell der Satz: „Ich will nach Hause fahren.“ Wir sind es ja gewohnt. Aber über Silvester an der Ostsee gipfelte das Ganze dann mit viel weinen und Sätzen wie „Ich vermisse meinen Bären so!“ Tränen flossen und alle Argumente nützten nichts. Das Kind freute sich wie ein Honigkuchenpferd als wir wieder zu Hause waren. Und das geht uns fast immer so.. ist ja toll, dass sie so gern zu hause ist. Aber ein bisschen Dankbarkeit und so?! Ich weiß, geht mit 3 1/2 noch nicht. Wäre aber schön.

Drachen steigen lassen

Eine kleine Premiere stand an: das erste Mal einen Drachen steigen lassen. Wir hatten uns das gute Stück schon zum Geburtstag von lieben Freunden schenken lassen.. aber bisher.. hielt sich der Wind echt in Grenzen. Aber der Dezember ließ es an zwei Tagen bei uns so richtig krachen. Und so konnten wir endlich mal eine Runde auf’s Feld und das gute Stück in den Himmel jagen. Ich hatte den Drachen aufgrund guter amazon Bewertungen auf unsere Wunschliste gesetzt.. bisher sind wir sehr zufrieden. Für den Preis ist das gute Stück wirklich perfekt. Den zweiten Einsatz gab es auch direkt: an der Ostsee über Silvester.

Wer schauen mag: wir haben diesen Kinderdrachen.

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Kleiner Sprachkünstler

„Mama ich möchte Dich ganz lange behalten!“

Zu viel Doc McStuffins geschaut:
„Das Pony hat Glitzeritis.“
„Dein Auge ist pink. Du hast Pinkeritis und Glitzeritis.“

Ähm.
„Das schmeckt aber alkoholig.“

Kindlein: „Kannst Du mir ein Nutella Brot machen?“
Papa: „Wir haben kein Brot.“
Kindlein: „Dann nehme ich nur ein Brot.“

Auf dem Weg zum goldenen M.
„Papa lauf schneller, sonst verhungere ich.“

Malt sich Striche auf die Hand und sagt:
„Guckt mal, ich bin ein Zebra.“

„Mein Körper sagt, dass wir Lego bauen sollen. Ich denke auch, wir sollten das machen.“

Heiraten. Das Kindlein will unbedingt die Mama heiraten und ist extrem aufgelöst, wenn sie hört, dass ich ja schon mit dem Papa verheiratet bin. Neulich erwiderte sie darauf:

„Wenn du wieder frei bist, will ich mit Dir heiraten!“

Erster Übernachtungsgast

Im Dezember hatten wir hier das erste Übernachtungskind zu verzeichnen. Das Gastkind selbst war noch nicht mal 3 Jahre alt, ist aber, was Übernachtungen angeht, ziemlich unkompliziert. Dieser Umstand trieb mir beinahe die Tränen in die Augen, immerhin hat das Kind hier quasi noch keine Nacht ohne uns verbracht. Das höchste der Gefühle war ein fehlender Elternteil. Und sie mag auch nicht.. so gar nicht. Und ich mag sie nicht zwingen, sie soll selbst entscheiden wann sie mal bei Oma / Opa / Tante und Co. übernachten möchte. Ich befürchte aber, dass dies noch laaaaange nicht der Fall sein wird. Jedenfalls trieben die zwei Mädels allerlei Schabernack, ich lag die halbe Nacht wach, da ich Angst um alles und jeden hatte und stapfte den Tag darauf wie ein Zombie durch die Gegend. Den Kindern aber ging es blendend. Die schliefen wie eine eins und kicherten um die Wette.

Das Fest und die Weihnachtsgeschenke

Für das Kindlein stand ja schon sehr lang fest: ich wünsche mir ein Puppenhaus. Und eine Puppenfamilie. Das Zeug stand schon lange vor Weihnachten unten im Heizungskeller, inklusive Möbeln. Den Wunsch musste ich ihr aus zweierlei Gründen einreden. Erstens: das Kindlein ist derart verwöhnt, dass es gar keine Wünsche hat, also muss ich ihr mögliche „Optionen“ aufwerfen. Zweitens: ich selbst wollte schon immer mit so einem Puppenhaus spielen da ich – soweit ich mich erinnere – als Kind keines hatte.

Kurz vor Weihnachten entwickelte sie dann doch noch einen eigenen Wunsch namens „Glitzerpony“. Zunächst wollte sie ein echtes. Wie echt so ein Glitzerpony auch immer sein mag. Jedenfalls wollte sie ein lebensechtes Glitzerpony. Wir konnten uns dann auf ein Spielzeugglitzerpony einigen. Immerhin. Also begann ich kurz vor dem Fest im Internet zu suchen und fand letztlich so ein glitzerndes Einhorndingens in lila. Für mich: sehr sehr ähm… hässlich? Ende der Geschichte: das geilste Puppenhaus ever wurde Weihnachten ziemlich links liegen gelassen. Für? Genau… das verdammte Glitzerpony. Gut, das glückliche Kind zählt. Also alles richtig gemacht.

Was haben wir an Weihnachten sonst noch gemacht? Gegessen. Punkt.

Wer schauen mag: unsere Weihnachtsgeschenke für das Kindlein (ich werde bei Gelegenheit gaaanz ausführlich über das Puppenhaus berichten.)

Glitzerpony
tip toi Starter Set Bauernhof
Le Toy Van Puppenhaus Cherry TreeHall
Le Toy Van Puppenfamilie
Puppenprinzessin

Puppenmöbel

Le Toy Van Puppenmöbel Waschraum Set
Le Toy Van Puppenmöbel Wohnzimmer
Le Toy Van Puppenmöbel Schlafzimmer
Le Toy Van Puppenmöbel Küche
Le Toy Van Puppenmöbel Esszimmer
Le Toy Van Puppenmöbel Kinderzimmer
Le Toy Van Puppenmöbel Badezimmer

Vorab haben wir dieses Jahr zum ersten Mal unseren Weihnachtsbaum selbst geschlagen – wie man ja so schön sagt. Dafür sind wir in den Stadtwald gestapft (zusammen mit der besten Kitafreundin des Kindleins) und haben uns ein schönes Tännchen ausgesucht. Es regnete – aber das war völlig nebensächlich. Es gab Kinderpunsch vom Feuer, Kuchen und allerlei Süßigkeiten. Es war herrlich. Die Tanne stürzte zwar in den kommenden Tagen samt Weihnachtsbaumständer um – aber das lag hoffentlich nicht an der Aktion selbst.

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Tropical Island

Einen Tag vor Weihnachten nutzten wir den bereits vorhandenen Urlaub und fuhren ins Tropical Island. Ich mag ja, was sie da in den letzten Jahren so draus gezaubert haben und der neue Außenbereich ist so ziemlich mein Ding. Wildwasserbahn und so. Jedenfalls haben wir uns Tante und Onkel in spe geschnappt und sind da hin. Unsere Hoffnung, dass es schön leer sein würde – so einen Tag vor Weihnachten – wurde erhört. Und so konnten wir ganz entspannt relaxen, schwimmen, essen, Spaß haben und alte Freunde wieder sehen, die nur kurz in Deutschland zu Besuch waren.

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Silvester

Werde ich ganz frech einfach in den Januar Rückblick packen. Nur so viel: echt schön war es! Bestes Feuerwerk am Meer. Wunderschön!

*enthält Affiliate-Links

November 2016 – Rückblick

Der November ist rum – und irgendwie steht Weihnachten schon vor der Tür. Der Sprung war irgendwie ziemlich schnell und so komme ich nicht so recht zu den Vorbereitungen. Vom Bloggen brauche ich ja gar nicht sprechen. Das fällt immer hinten runter. Das Kindlein, die Uni, die Arbeit – ist eben alles wichtiger. Ich arbeite aktuell auf der Kinderintensivstation. Es ist hart, besonders auf der emotionalen Ebene. So kurz vor Weihnachten rückt dieser Arbeitseinsatz die eigene Weltordnung noch mal etwas zurecht. Und so freue ich mich riesig auf das Fest. Dieses Jahr lassen wir die Reiserei zu den Feiertagen ganz weg und können so ganz entspannt einfach feiern und essen. Über Silvester geht es dann an die Ostsee *herz*. Nun aber mag ich zunächst mal den November festhalten:

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Quasseltasche

Oma soll auf das Kindlein aufpassen und Papa will auf die Arbeit. Zuvor flüstert sie Papa noch folgendes ins Ohr:
„Ich hab was vergessen: ich habe Oma so doll gerne, Du kannst jetzt gehen!“

Im Schlaf:
„Ähhh … Fernsehen gucken!“

Mama: „Nachher fahre ich in die Kita und helfe den Wichteln beim Basteln für den Nikolaus.“
Kindlein: „So ein Quatsch!“

Auf der Schaukel:
„Papi, mir ist ganz dolle kalt. Kannst Du mir den Ofen anmachen und einen warmen Kakao? Dann können wir uns vor dem Fernseher aufwärmen.“

Nach einer halben Stunde im Zoo:
„Vielleicht können wir jetzt lieber nach Hause gehen.“

Mit Oma und Opa beim Griechen essen, am Ende gibt es Ouzo für die Großen und für das Kindlein Gummibärchen. Ihr Kommentar: „Was hat DAS zu bedeuten?“

„Weißt du was der Hase mir gerade erzählt hat? Dass er zuhause dann Fernsehen gucken will!“

„Mama, kaufst du mir das? Sonst bin ich traubig!“

Mama: „Kindlein? Kommst du bitte?“
Kindlein: „Ich muss mich aber hier kurz konzentrieren?“

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VOM VERMISSEN

Im November hatte sie kurz eine sehr seltsame Phase. Ein Beispiel: kurz bevor es in die Kita ging legte sie sich auf die Treppe und begann zu schluchzen. Auf die Frage, was denn los sei und ob sie die Mami vermissen würde (die schon auf Arbeit war) antwortet sie: „Nein, ich werde dich vermissen!“

Zweites Beispiel: Kurz bevor wir zum Kinderturnen aufbrachen stand sie wieder schluchzend und mit kleinen Tränchen in den Augen auf der Treppe. Wieder unsere Frage was denn nur los sei: „Ich werde den Bären so vermissen wenn wir beim Turnen sind.“ Wir sind für etwa 1 1/2 Stunden unterwegs, das Kindlein allerdings gab einem immer das Gefühl für immer zu trennen. Diese Phase hielt für etwa zwei Wochen an und verschwand so schnell wie sie gekommen war. Vom Vermissen redet sie schon auch noch oft, was besonders am Schichtdienst der Mama liegt.

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KÜNSTLERIN

Es vergeht kein Tag, an dem das Mäuschen nicht malt. Stifte gehören hier also zum täglichen Lieblingsspielzeug. Sie hat mir im November eines schönen Nachmittags die Fugen einiger Fliesen nachgezogen. Fein säuberlich. Mit einem blauen Filzstift. Gut, oder? Nebenher beginnt sie nun erkennbare Dinge zu zeichnen. Grüne Striche – für Gras, Strichmännchen, Regentropfen oder einen gelben Kreis für die Sonne. Es wird, es wird. Neben normalen Filzstiften – die ganz nebenbei bemerkt nicht lang halten, da sie die Spitze herzallerliebst gern eindrückt – nutzt die alles mögliche. Glitzerstifte, Fingerfarbe, Wasserfarben, Buntstifte. Hauptsache sie darf malen.

Wir haben diesbezüglich auch noch ein kleines Vorhaben. Wir möchten dem Mädchen sehr gerne eine eigene Bastel- und Malecke einrichten. Das gestaltet sich allerdings als ziemlich schwierig. Ginge es nach mir, würde ich wohl zum Schreiner müssen, da meine Anforderungen weg von der Norm sind. Nun stöbere ich immer fleißig nach Ideen und hoffe, dass wir das Ganze bald umsetzen. Das Haus ist nämlich voll von Bastelutensilien.

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KRANK KRANK KRANK

Den November erwischte es das Kindlein gleich 2x. Seit dem RSV ist sie – was Husten angeht – extrem anfällig. Sobald es mit dem Husten los geht wissen wir: mindestens eine Woche zu Hause. Abgesehen vom Fieber (was uns seit dem RSV keine Angst macht, wenn es nicht gerade Richtung 42° geht), hat sie dann jedes Mal richtige Hustenanfälle, es rasselt und rauscht überall, wir inhalieren Nachts stundenlang und trotzdem braucht dieser ätzende Husten TAAAAAGE bis er auch nur ansatzweise wieder verschwindet. Das Doofe daran: das Kindlein ist eigentlich wieder fit, aber der Husten ist vor allem beim Schlafen so schlimm, dass ich sie partout nicht in die Kita geben will. Ist ja für alle Beteiligten fürchterlich. Und so war der Monat November vor allem durch Kranksein gekennzeichnet.

WEIHNACHTSMARKT WÖRLITZ

Unser Weihnachtsmarktbesuch führte uns dieses Jahr nach Wörlitz. *hust* Hatte ich noch nie von gehört und meine Eltern entführten uns quasi in dieses kleine Städtchen. Erst dort sah ich, weshalb die Stadt so bekannt ist. UNESCO Welterbe und so. Na wie dem auch sei. Es war so richtig knackig kalt an diesem Samstag – herrlich! Es kam richtig Weihnachtsstimmung auf. Der Markt war wunderschön verwinkelt, überall standen heiße Feuerkörbe umher an denen man sich wärmen konnte. Das Essen war gut.. nur das Kindlein. Nun ja, das schlief im Fahrradanhänger recht schnell zu Beginn ein. Der Husten brachte sie zum Erwachen und darauf hin war ihre Stimmung nicht mehr ganz so glänzend. Am Ende des Besuches aßen wir lecker und traten dann die Heimreise an. Seit diesem Tag ist meine Weihnachtsstimmung mehr oder minder ungebrochen.

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WEIHNACHTSVORBEREITUNGEN

Wie man auf dem Bild sieht – wir haben Plätzchen gebacken. Fand das Mäuschen auch ganz ok (sie verliert oft schnell das Interesse an Dingen). Endlich nascht sie auch mit Mama gemeinsam Teig. Ich hatte mir ein altes Rezept meiner Mama genommen und habe einfach die Hälfte des angegebenen Zuckers genommen und den anderen Rest mit einer halben Banane ersetzt. War zwar etwas klebrig und man brauchte etwas Mehl zum Ausstechen. Aber verdammt: die waren mega lecker!!!

REZEPT (mit wenig Zucker)

150g Butter
(ich mache die Butter immer etwas in der Mikrowelle warm, so dass sie schön weich ist)
300g Mehl
1 TL Backpulver
50g Zucker
1 Ei
1/2 Banane

Mehl zum Ausstechen

Alles vermischen, ausstechen, backen bei 160°C für 10 Minuten.
Bei uns ergab der Teig 3 Bleche.

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UND SONST SO?

98cm groß (wenn wir uns nicht vermessen haben)
hat die 14kg noch nicht ganz geknackt
Schuhgröße 26
trägt nicht mehr nur Kleidchen – die Phase ist endlich vorbei
liebt ihre Kuscheltiere
und spricht mit ihren Puppen
kleine Rollenspielmaus
liebt nach wie vor Fernsehen über alles
bastelt aber auch stundenlang
wünscht sich nun einen Bruder

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Oktober 2016 – Rückblick

Und wusch, ist er vorbei… der Oktober. Ich bin ja etwas traurig über das Wetter. Letztes Jahr konnte ich so tolle Bilder mit herrlichen Sonnenstrahlen zaubern. Dieses Jahr war der Oktober – zumindest bei uns – eher graue Suppe als 5 Sterne Menü. Ich habe die wenigen Sonnenstunden genutzt und geknipst, was das Zeug hielt. Ich hatte im Oktober 4 Wochen Uni und entsprechend jedes Wochenende frei. Das ändert sich nun gerade bis – sage und schreibe – Weihnachten. 2 Monate Schichtdienst. Es hat hart begonnen und wird wohl auch so weitergehen. Aber nun erst einmal zum Oktober.

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***

DAS KINDLEIN

Hach, was bist du nicht für ein tolles, kleines großes Mädchen. Wir sind verliebt wie am ersten Tag, weißt du das? Wenn Mama Abends zu dir ins Bettchen kriecht (wenn sie nicht schon vor dir eingeschlafen ist) dann kommt dein Papa immer noch mal mit. Und dann stehen wir an deinem Hochbett, schauen auf dein Gesichtchen, was vom Nachtlicht spärlich beleuchtet wird… und… können unser Glück kaum fassen. Das mag kitschig klingen, aber es ist tatsächlich die Wahrheit. Wie oft sagen Mama und Papa zueinander „Ist sie nicht toll?“. Und ja, das bist Du! Du bist so wahnsinnig toll…

so emphatisch 
aufgeweckt
kreativ
bastelst und malst für dein Leben gern,
schaust aber auch genauso gern Fernsehen
singst gerne
denkst dir eigene Lieder aus 
baust dir eine Bühne auf der Du Gitarre spielen kannst
zählst und spielst mit deiner Uroma Karten
liebst Rollenspiele und bist so gern die Mama
bist sprachlich deinem Alter weit voraus
du kleines Quasselstrippchen *herz*

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Quasselmäuschen

Kindlein steht am Steuerrad auf ihrem Kletterturm:
„Ich fahre nach Merika, willst du mitkommen Papa?“

„Weißt du… ich foloniere gerade mit der Oma!“
(wir lieben diesen süßen Versprecher!)

Im Gespräch mit der Oma:
„Ihr könnt bis zum See fliegen, aber nur bis zur Oberkante!“

„Papa, wenn du auch mal ein Mädchen bist und du auch so ein Kindlein bist und auch so klein bist wie ich: dann kannst du meine Kleider tragen!“

„Jahaaaa, mein Opi holt mich heute ab!“
(Opa hat sie das erste Mal aus der Kita abgeholt!)

„Das ist ja fabelhaft!“

„Hm, schick die Handschuhe. Gehören die mir oder was?“

Papa: „Möchtest du auch einen Bruder haben?
Kindlein: „Ja, mit Nutella!“
Papa: „Einen Bruder mit Nutella???“
Kindlein: „Nein, ein Brot!“ und grinst über beide Ohren!

Trotzanfälle? Was ist das?

„Anfälle“ wie man so oft liest – so etwas kennst du nicht. Argumente helfen uns fast immer bei dir. Du wirfst Dich nicht auf den Boden oder schreist minutenlang wegen irgendetwas. Wir fragen uns, ob das noch kommt… glauben aber bei fast 3 1/2 Jahren nicht mehr so richtig daran. Entsprechend entspannt ist unser Alltag. Natürlich willst Du auch mal dein Köpfchen und deine Ideen durchsetzen. In den meisten Fällen finden wir aber einen Kompromiss und so entspannt sich die Lage schnell wieder.

Freundschaften

Du bist eine kleine Freundschaftsmaus… abgesehen von deinen Freundschaften in der Kita gibt es ganz viele Kinder mit denen du dich gerne triffst und spielst. Wenn es nach Dir ginge, könntest du jeden Nachmittag ein anderes Kind zum spielen zu hause haben. Das ist toll – aber auch etwas schmerzlich für Deine Eltern.. hatte ich erst neulich über die Sehnsucht nach einem weiteren Kind geschrieben und warum dieser Traum erst einmal ein Traum bleibt. Aber wir versuchen so oft es geht, dir einen Spielkameraden zu organisieren. Und bald wirst du neue Nachbarn bekommen… und deren Tochter ist schon jetzt eine feste Freundin von dir. Du bist nach wie vor sehr gern mit anderen Kindern zusammen, teilst dein Spielzeug und dein Essen sehr gern. Jeder Besuch darf auf deinem Platz am Tisch sitzen und alles tun, was du auch tust. Du bist sehr sozial und pflegst und hegst alles um dich herum du großer Mauseschatz. Hatte ich schon erwähnt, wie lieb wir dich haben? Ja? Egal!

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Kuschelkönigin

Ja, das bist du wirklich.. die Königin des Kuschelns. Das mag vielleicht daran liegen, dass deine Eltern so wahnsinnig gerne mit dir kuscheln?! Hm.. keine Ahnung. Jedenfalls kommst du mehrmals täglich ungefragt zu uns, nimmst uns in den Arm oder drückst dein Gesicht gegen unseren Arm oder ans Beinchen. Hauptsache es wird ein bisschen gekuschelt. Dabei grinst du ganz frech und sagst gerne „kuscheln“. Dann ist alles gut. Küsschen werden sowieso verteilt – von beiden Seiten. Nachts schläfst du in den letzten Wochen besonders gerne mit 100% Körperkontakt. Du nimmst aktiv meinen Arm und legst ihn über Dich. Den anderen Arm lege ich dann über dein Köpfchen und so bist du mittendrin… in der Mamakuschelhöhle. Du liebst es.. und wir genießen es. Dann lasse ich meine Gedanken schweifen und weiß, dass ich diese kostbaren Minuten nutzen darf, da es vermutlich in ein paar Jahren nicht mehr so ist. Du großes, tolles Kuschelmonster!

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***

BESUCH BESUCH BESUCH

Kirmes

Die Tante aus Bayern war ein paar Tage zu Besuch. Und wir haben den Feiertag und das Wochenende ganz ausgiebig genutzt. Das Kindlein liebt seine Tanten ja sehr und so war die Stimmung ganz ausgelassen und entspannt. Wir waren unter anderem auf einem Oktoberfest in der nächst großen Stadt. Das glich allerdings mehr einer typischen Kirmes, abgesehen vom Festzelt nebenan. Das Kindlein fuhr das erste Mal Achterbahn… die war so kurz, dass man ganze drei Runden düsen durfte. Nach zwei Runden fing das Mäuschen an zu weinen und wollte raus. War ihr wohl doch etwas zu rasant. :/ Jedenfalls wollte sie danach nicht mal mehr in die ruhigsten Kinderfahrgeschäfte. War auch ok, so teuer wie so etwas mittlerweile ist. Eine Runde im Riesenrad sind wir noch gedreht – das wiederum fand das Mäuschen so richtig toll. Ich jedoch hatte Panik – ich mag so hohe Dinge nicht und schiebe ständig Panik, dass die Gondel sich in den Abgrund wirft. Jedenfalls war ich froh, als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten.

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Tretboot

Danach wollten wir noch eine kleine Runde Tretboot fahren. Mieten kann man die Bötchen für eine Stunde. Nach 20 Minuten wollte das Kindlein nicht mehr und meckerte das Gewässer zusammen, so dass wir wieder anlegten. Trotzdem war es wunderschön. Die Sonne schien – entgegen des restlichen Oktobers – herrlich! Die Blätter schon etwas bunt, den Geruch von Wasser in der Nase und Bewegung in den Beinen. Mehr braucht es nicht.

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Spielplatz und Futtern

Anschließend wollte das Mäuschen noch auf den nahe gelegenen Spielplatz und tobte sich noch etwas aus bevor es dann in den Peter Pane um die Ecke ging. Kennt ihr diese Kette? Soweit ich weiß handelt es sich dabei um eine Abspaltung von Hans im Glück. Jedenfalls war das Essen super lecker, die Organisation und das Team aber schrecklich.  Unser Nachbartisch wartete 30 Minuten, bis sie überhaupt angesprochen wurden und auch sonst hörte man nur Beschwerden von anderen Tischen. Das nächste Mal gehen wir dahin, wenn es nicht so voll ist.

Tier- und Freizeitpark Germendorf

Einen Tag später brachen wir dann nach Germendorf auf. Hier findet sich ein (von der Autobahn nicht ausgeschilderter) Tier- und Freizeitpark. Ich habe das Ausflugsziel immer mal wieder bei Freunden gehört/gesehen und so dachten wir: hin da. Ich mag jetzt hier nicht so ausführlich schreiben, da der Park einen eigenen Post verdient… nur so viel: es lohnt sich! Wir hatten wahnsinnig viel Spaß!

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***

Entwicklungsgespräch Kita

Das jährliche Entwicklungsgespräch in der Kita stand an. Tja und was soll ich sagen? Die Aussagen der Erzieherinnen decken sich komplett mit unseren Eindrücken.. Du bist ausgeglichen, spielst ganz toll, bist hilfsbereit und machst keinerlei Schwierigkeiten.

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Du hast drei ganz feste Kita-Freunde, spielst aber auch mit den anderen Kindern ganz toll. Dabei sind Rollenspiele deine liebste Beschäftigung. 

Du bist so kreativ, dass du die anderen Kinder schon mal dazu überredest mit dem „Kinderwagen Klebestifte einkaufen zu gehen.“

Oder du nimmst Dir ein Buch, setzt dich zu den kleineren Kindern und tust so als würdest du eine Gesichte vorlesen. 

Wenn die Erzieherinnen ein Lied singen und dabei mal den Text vergessen, dann schauen sie laut eigener Aussage immer zu Dir, da sie sich sicher sein können: Kindlein kann den Text.

***

So… und das war der Oktober. Ich hatte wieder etwas mehr Zeit und Muße Fotos zu machen und den Monat festzuhalten. Mir ging es die Wochen zuvor gesundheitlich nicht so gut – aber dazu vielleicht in einem anderen Post mehr. Nun kommt alle gut in die neue Woche. Ich breche nachher zu Spätschicht in den Kreißsaal auf und hoffe auf neue, wundervolle Erlebnisse.

September 2016 – Rückblick

Den August habe ich als Rückblick mal ganz frech ausfallen lassen – ich hatte Urlaub und verblogge den ja auch schon ganz fleißig. Seit September bin ich nun wieder arbeiten und das erste Jahr im Studium zur Hebamme ist nun fast geschafft. Verrückte Geschichte. Schwups, ein Jahr vorbei. Der September war vollgepackt mit vielen Premieren. Siehe mehr unten. Ich komme nicht wirklich zum Fotos machen – entsprechend sieht es hier mit Bildern eher mau aus. Ich merke immer mehr, dass ich einfach überlastet bin und mich von einigen Dingen trennen muss – dazu gehört auch das permanente Machen von Fotos. Später berichte ich gerne mal mehr darüber.. wie so oft: wenn es die Zeit zulässt.

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02. 09.2016 – das Kindlein kann Fahrrad fahren – mit 3 Jahren und einem Monat

Und wie sie fahren kann – es ging alles so schnell. Das Fahrrad stand ja schon seit einiger Zeit bei uns in der Garage. Und immer und immer wieder übten wir ganz fleißig. Eines Tages packte das Kindlein dann aber der Ehrgeiz. Und auf einmal fuhr sie 5 Meter. Mama klatschte Beifall und rannte filmend mit dem Telefon hinterher. Nachdem ich nach diesem 5-Meter-Ereignis beinahe eine Runde geheult und es mit sämtlichen Familienmitgliedern auf WhatsApp geteilt hatte ging alles wie von selbst. Eine halbe Stunde später fuhr sie Kurven, konnte bremsen und anhalten und fuhr Strecken, die ich laufend nicht mehr länger bewältigen konnte. Bis heute fährt sie sehr gerne Fahrrad, auch schon so richtig lange Strecken. Ich bin mittlerweile auf einen Roller umgestiegen, da ich es sonst nicht mehr schaffe hinterher zu kommen.

18.09.2016 – der erste Kino Besuch

Es war Wochenende und Mama musste mal wieder arbeiten. Also haben wir uns überlegt: ist es zu früh für Kino? Ab wann gehen Kinder ins Kino? Papa wollte unbedingt was mit seinem Mädchen unternehmen.. und wie es der Zufall so will: an diesem Wochenende kam ein Disney Special im Kino. Sprich: kein ganzer Film, einfach 3 Folgen von Disney Serien und ein animierter Micky zwischendurch. Das war genau das Richtige für das Kindlein. Also: ab ins Kino. Papa schickte mir vorab noch ein Bild vom Kind mit Popcorn, welches ich mir wehmütig auf Station ansah. Mein Baby geht ins Kino, das erste Mal, ohne Mama :/. Da war ich schon ziemlich verstimmt erst einmal. Das Kindlein war aber ziemlich happy, fand alles super und wollte den Kinosaal am Ende gar nicht verlassen.

Englisch Unterricht in der Kita…

Man kann ja nicht früh genug anfangen, wa? Das ist eigentlich überhaupt nicht mein Credo… bin nicht so der Freund von der so genannten Frühförderung. Als wir den Zettel mit dem Angebot im Rucksack fanden waren wir also erst einmal ziemlich skeptisch. Aber hey… man konnte erst einmal zwei Schnupperstunden machen und sich danach ganz entspannt entscheiden. Nach Rücksprache mit den Erziehern war klar: das Kindlein macht mit. Zu Hause begann sie derweil auf englisch zu zählen – sehr niedlich. Mir geht es gar nicht darum, dass sie irgendwelche Wörter auf englisch lernt. Mir gefällt, dass sie so gut mitmacht und wirklich wirklich Spaß an der kleinen Unterrichtsstunde hat. Daher: es wird weitergemacht.

Und was quasselt das Kindlein so?

Spiel Lego Duplo – „Mama, ich muss erst das Festland fertig bauen, dann den See…“

„Papa, kann ich mal den Stift haben, ich muss ganz schnell eine E-Mail schreiben.“

Kindlein: „Ich habe Apfel Kirsch entdeckt!“
Papa: „Möchtest du einen haben?“
Kindlein: „Hihi, na klar!“

Kindlein im Gespräch mit Spielfreundin:

Spielfreundin: „Wo ist deine Mama?“
Kindlein: „Die muss auf die Babies aufpassen.“ (Ich studiere Hebammenkunde)
Spielfreundin: „Weinen die Babies?“
Kindlein: „Ja, meine Mama nimmt die dann auf den Arm.“

Mama: „Möchtest du eine Schwester oder einen Bruder?“
Kindlein: „Ein Baby!“

DU

bist ein sehr bedachtes kleines Mädchen
sehr fürsorglich im Umgang mit allem um Dich herum
kuschelst sehr gern und verteilst Küsschen
die neuerdings auch mal sehr nass sein können
sagst so gern „Hab Dich lieb!“
und bekommst es mindestens 100-fach zurück
bist eine richtige kleine Fernseheule geworden
und würdest – wenn es nach Dir ginge – den ganzen Tag schauen
um Abends nach wie vor erst gegen 22.00 Uhr ins Bett zu fallen
Morgens bist du mittlerweile ziemlich muffelig
und brauchst einiges an Zeit
gehst dann aber sehr gern in die Kita um mit deinen Freunden zu spielen
kaust uns manchmal stundenlang das Ohr ab, sprichst dabei einwandfrei
nur um einen Tag später in den Babysprachemodus zu verfallen
und nur noch mit den Worten „nom nom“ zu antworten
liebst alles, was nur ansatzweise nach Mädchen aussieht
Ketten, Spangen, Kleider, pink, Glitzer und Co.
und möchtest am liebsten darin baden
bist nach wie vor unser ganz großes Glück
das wir manchmal gar nicht fassen können <3

Rückblick – 2 Jahre & 47/48 Wochen

Und wie immer gilt: keine Zeit. Ich weiß nicht, ob und wann ich aus dieser Spirale noch mal heraus komme. Aber es gibt so viel zu arbeiten, lernen, vorzubereiten.. ich werde noch wahnsinnig. Ich mag das Bloggen aber nicht ganz aufgeben. Ich versuche einfach konsequent weiterhin die Wochenrückblicke zu machen – immerhin will ja festgehalten werden, was wir so mit dem Mädchen erleben. Es ist momentan alles sehr schwierig, unten mehr.

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HERZKIND!

„Danke Mama. Danke, dass du mich aus der Kita abgeholt hast!“

Sprach sie und umarmte mich fest. Muss ich mehr sagen?

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SEIFENBLASEN

Neulich habe ich auf Facebook einen ganz schönen Spruch zum Thema gelesen: Keine App der Welt kann Seifenblasen ersetzen. Hm… wir haben eine App, in der man Seifenblasen platzen lassen kann. Aber das ist natürlich nichts im Gegensatz zu diesen echten großen Kugeln, die man da fabriziert. Ich liebe dieses Foto sehr sehr sehr… wie sie ihre kleinen Arme nach der riesigen Seifenblase ausstreckt. Dabei war es gar nicht so einfach, so ein Foto einzufangen. Ich musste erst umständlich die Seifenblase kreieren und anschließend schnell die Kamera schnappen und den Auslöser drücken. Hat aber geklappt wie man sieht. Mittlerweile schafft die Maus es übrigens schon selbst, solch große Blasen zu basteln. Wir nehmen dazu übrigens dieses Set hier, was einwandfrei funktioniert.

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STOOOOPPPPP – wer hält mein Leben an?

Ein Nickerchen könnte ich auch ganz gut gebrauchen.. Mir rennt in meinem Leben nämlich irgendwie die Zeit davon. Ich sitze aktuell immer noch an einem Monster-Referat für die Uni, anschließend muss ich noch den Stoff aus der ersten Lerneinheit dieses Semesters nachbereiten. Im Juli beginnt schon die zweite und auch letzte Lerneinheit, die direkt mit den Prüfungen endet. Daher stehe ich – dezent gesagt – ziemlich unter Stress.

Nun planen wir ja nebenher noch eine Party um unsere Geburtstage zu feiern. Mama 30, Kindlein 3, Papa 33. Wichtiger ist aber erst einmal die Uni. Ich will diesen letzten Praxieinsatz jetzt im Juni unbedingt nutzen um soweit alles nachzubereiten und fertig zu stellen. Es gibt aber Tage, an denen nix geht. Da habe ich zum Beispiel Frühschicht, bespaße nachmittags das Kind und muss spätestens um 21.00 Uhr im Bett liegen, da um kurz nach 4.00 Uhr mein Wecker klingelt. Es ist alles ziemlich schwierig und sehr sehr Kräfte zehrend. Manchmal mag ich einfach nicht mehr :/.

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Auf auf zur Festivität

Letztes Wochenende waren wir noch auf einem örtlichen Großfest, nächstes Wochenende (an dem ich endlich mal wieder frei habe) steht noch ein Geburtstag und die jährliche Brandenburger Landpartie an. Darüber hatte ich irgendwann schon mal berichtet. Jedenfalls fand das Kindlein alles wieder ganz klasse, fuhr fleißig Kinderkarussell und kicherte, was das Zeug hielt. Ich kann mich indes kaum entspannen, da ständig diese Lern- und Prüfungsphase in meinem Kopf umher spukt.

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UND SONST? – NUR BAUSTELLEN

NUMMER 1

Eine ganz große Baustelle ist momentan wieder das ins Bettchen bringen vom Kindlein. Es macht einfach keinen Spaß mehr. Gestern ist sie wieder erst gegen 23.00 Uhr eingeschlafen. Zuvor hat sie wieder mal ihr „ganzes Programm“ abgespielt. Es ist wirklich zum Heulen. Dabei haben wir eigentlich ein schönes Ritual. Ins Bett, Zähne putzen, Stillen, Sandmann schauen. (Habe ich schon erwähnt, dass sie jetzt fast immer durchschläft, auch wenn ich mit der gut riechenden Milch daneben liege? *hehe*). Danach geht es aber los. Erst wieder zum Papa, dann zurück, dann will sie einen Kakao, also neu Zähne putzen, wieder ins Bett, dann noch was essen, wieder Papa, wieder Mama, wieder Zähne putzen, wieder Sandmann schauen, hin und her und her und hin. Es hilft: nichts. Anschreien macht es nur schlimmer, so tun als würde man schlafen zieht kein Stück – dabei schlafen wir mittlerweile vor ihr ein. Gestern war es so schlimm, dass sie freiwillig mit dem Papa ins Auto stieg um da – wie eine Art Ventil – endlich einschlafen zu können. Es ist wirklich anstrengend, nicht zuletzt weil ich Abends ja was für die Uni machen muss/will. 🙁

NUMMER 2

Hatte ich es schon erwähnt? Die Tante zieht aus. Zum Freund, in die große Stadt. Wir haben also ab Mitte/Ende Juni ein Zimmerchen mehr, über das wir uns sehr freuen und das wir lange herbei gesehnt haben ;). Der Uni Kram am Esstisch nimmt einfach Überhand, es fehlt uns trotz eigenem Haus einfach an Stauraum. Nun überlegen wir schon hin und her, wie wir es am besten machen werden. Wo was wie hingestellt werden soll, sind uns aber noch nicht sicher. In jedem Fall möchte ich den großen Leberaum (bei uns sind Wohn-, Ess-, Kaminzimmer und Küche ein Raum) etwas „Spielzeugfreier“ bekommen. Mal sehen.

Rückblick anders: Geburtstag, Schuhe, müde und Sonne

Ich bin durch. Gealtert. Um Jahre. Eigentlich um ein Jahr. Ich habe jetzt ne 3 „vor meinem Alter“. Sinnkrise. Ernsthaft. On top: Nachtschichten im Kreißsaal. 5 am Stück. Zombie Modus. Jawohl. Müde, kaputt, glücklich. Kindlein = bestes Kind der Welt, wie sollte es auch anders sein. Unten mehr!

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DURCHSCHLAFEN

…kann so einfach sein, oder? Die letzten Nachtschichten im März liefen noch sehr semioptimal. Eigentlich liefen sie sogar ziemlich sch… schlecht. Das Kindlein tobte, schrie, weinte. Und dieses Mal? Kuscheln mit dem Papa war angesagt. Und dann kam sie:

Nacht Nummer 3:

Durchgeschlafen.

Einfach so, einfach jetzt. Ah ja…Auch die zwei Nächte darauf liefen ganz gut. Sie meldete sich jeweils einmal und wollte zur Mama. Also ab mit Papa auf die Couch und da weiter geschlafen. Es lief erstaunlich perfekt und ich hatte die Nächte im Kreißsaal nicht mehr allzu sehr Bauchweh.

GEBURTSTAGE

Ich habe es ja schon oben geschrieben: ich hatte Geburtstag. Nicht mehr und nicht weniger.. wäre da nicht diese blöde 3, die sich da jetzt eingeschlichen hat. Geburtstage und ich sind grundsätzlich eher Feinde als Freunde. Ich mag es einfach nicht – das Altern. Am liebsten wäre ich für immer 25. Abgesehen davon, dass ich mich nicht wie 30 fühle, hoffe ich schwer, noch nicht so auszusehen. Die letzten Schätzungen meines Alters machen mir erst einmal Mut. Trotzdem… was jetzt kommt ist die 40!!!! Das tut schon weh.. das Leben rauscht die letzten Jahre nur so an mir/uns vorbei. Ich mag es am liebsten einfach mal anhalten :/

AB IN DIE TROPEN

Entsprechend meiner Einstellung, wollte ich an meinem Geburtstag niemanden sehen oder hören… ich wollte mich einen Abend vorher gemütlich auf die Couch flezen und den ESC schauen. Ich liebe diesen Musikwettbewerb und möchte eines Tages auch mal selbst dabei sein. (Gott bewahre, natürlich nur als Zuschauerin!). Das Wetter an meinem Geburtstagswochenende war ja grottig und so habe ich den geplanten Ostseetrip einfach mal gestrichen. Eigentlich wollten wir ans Meer, meine Wetterapp und die Vorhersage machten uns aber einen Strich durch die Rechnung. Ich bin doch ein totaler Wettermensch und mag Sonne und Wärme. Regen: bäh. Und so sind wir ganz spontan ins Tropical Island gefahren.

Entgegen aller Erwartungen war es richtig gut… es war zwar mächtig voll, das Kindlein war aber das erste Mal so richtig vom Element Wasser begeistert. Und so entspannten wir bei tropischen Temperaturen während das Thermometer draußen maximal 13 Grad anzeigte.

Collage_Tropical_Island

SCHUHE!

Ich durfte mir anlässlich meines Geburtstages auch noch was Schniekes aussuchen: Schuhe! Hatte ich schon erwähnt, wie sehr ich Schuhe liebe? Keine Ahnung… jedenfalls sind meine Schwester und ich ziemliche Schuh-Junkies. Ist ja auch irgendwie so eine Sache, von der man nicht genug haben kann, ne? Und wenn die Hose mal wieder kneift.. was kauft man da? Schuhe! Die passen (fast) immer! Jedenfalls durfte ich mir bei Sascha Schuhe ein Paar aussuchen und habe mich für soooooooooo tolle Ledersandalen entschieden. Ich gehe da übrigens überhaupt nicht nach Trends oder so. Ich trage einfach das, was mir gefällt. Jedenfalls kamen die guten Stücke ganz fix bei mir an und passten wie angegossen. Im Sommerurlaub möchte ich sie dann spätestens ganz schick ausführen. Bis dahin könnt ihr erstens hier schon mal stöbern und zweitens Euch meine heiß geliebten Sandalen schon mal ansehen:

Schuhe_Sascha

SOMMER

Endlich ist er da!!!

Sommer

Die letzten Wochen waren einfach nur herrlich… wir waren am See, haben im Planschbecken gespielt und die Sonne genossen. Ich liebe das Zirpen der Grillen, das Knacken der trockenen Bäume im Wald und diesen schwitzig heißen Geruch des Sommers. Die letzten Tage wiederum knallte es ordentlich und der lang ersehnte Regen zog über uns hinweg. Es wurde Zeit! Es war alles soooo trocken! 🙂

Erst jetzt – wo es wieder so warm war – spüre ich deutlich, wie sehr ich Wärme liebe. Aktuell dümpeln wir ja bei 16 Grad herum – Zeit den Kamin an zu machen! *hihi*

Collage_1

QUASSELSCHNUTE

„Papa, ich sagte doch einen knusprigen Toast! Das ist Zwieback!“

„Das sind Fußabdrücke Oma, das habe ich richtig erkannt!“

wir drei