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Kinderglück

August 2017 – Rückblick

AUGUST 2017 – RÜCKBLICK

Der August war… ich weiß nicht so recht. Mir fehlen die Worte. Es ist sehr viel passiert. Nicht alles kann und will ich hier offen legen. Irgendwann vielleicht? Ich weiß es nicht. Ein Ereignis bekommt ganz bald einen eigenen Blogpost: der Unfall des Kindleins. Vollnarkose und so. Ja genau. Die andere Sache versuche ich gerade erfolgreich zu verarbeiten – oder auch zu verdrängen? Ich wiederhole mich: ich weiß es nicht. Aber nun kommen wir mal zum August. Ein Monat den ich – abgesehen von dem was ich da so andeute – sehr gern hatte. Ich war noch im Externat und es gefiel mir immer besser. Außerdem stand der Urlaub schon mit einem Bein in der Tür.  Im September stehen vier Wochen Urlaub auf dem Programm. Flüge gebucht, Haus gebucht, Mietwagen auch am Start. Vorfreude und so. Und nun ab damit:

NEUE NACHBARN BRAUCHT DAS KINDLEIN

Ich glaube ich hatte noch zu keiner Zeit erwähnt das wir neue Nachbarn bekommen. Ja richtig – das noch unbebaute Grundstück neben uns wird endlich ein Haus bekommen. Das wirklich Schöne: die Bauherrin kenne ich noch von der Schule, den Bauherren eigentlich auch. Und das Wunderschöne: Ihre Tochter ist nur ein halbes Jahr jünger als unsere. Und nun das wahrlich Zauberhafte: die Kinder verstehen sich ausgesprochen gut. Sie bezeichnen sich mittlerweile selbst als Zwillinge. Gut, sie sind beide blond. Das war es aber rein optisch auch schon. Demnächst teilen sie sich eine Straße, das gibt einen Punkt mehr auf der Zwillings-Skala – oder? Wie dem auch sei… ich fotografiere brav den Baufortschritt und habe unendlich viele Bilder von den Kindern zusammen, da die künftigen Nachbarn oft auf ihrem Grundstück werkeln. Gut für uns: das Kindlein ist beschäftigt. Allein spielen ist schon hin und wieder drin. Dennoch ist es noch mal etwas anderes, wenn ein anderes Kind dabei ist. Eltern wissen was ich meine. Hoffentlich (!!!!). Jedenfalls stehen uns aufregende Monate bevor, nächstes Jahr wird Einzug sein. Wir sind gespannt und das Kindlein ist mega happy mit ihrer neuen ganz festen Freundin.

BRITZER GARTEN

Anfang August haben wir in der Hauptstadt den Britzer Garten besucht. Ich meine mich zu erinnern, dass die Sonne schien. Die Bilder bestätigen das. Ich weiß aber auch noch, wie verdammt stürmisch es war. Stand man in der falschen Wundschneise, konnte man sich schon mal ne‘ Winterjacke drüber werfen. Das Kindlein schlief jedenfalls irgendwann nach der zweiten Runde Eis und Waffeln erschöpft im Buggy ein. Zuvor hatten wir noch Spaß auf dem Wasserspielplatz und einen kleingroßen Eklat, da das Babybrüderchen unseres Spielbegleiters es wagte ihr soeben eigenhändig verstautes Sandspielzeug wieder auszuräumen. Oje. Und das auch noch müde. E-s-k-a-l-a-t-i-o-n. Viele Tränen auf der zuckersüßen Wange und 10 Minuten später entflog mein Äffchen ins Traumland. Der Papa zog derweil mit seiner Firma von einer Straße in die andere. Die Frauen hatten also viel Zeit zum Vergnügen, besuchten das Chaos der Männer noch kurz und entflohen dann weiter in Richtung Grill. Den schmissen wir schon mal an und warteten anschließend auf die männlichen Grillmeister. Gelungener Tag, gelungener Abschluss eines aufregenden Tages.

UNFALL – MIT GANZ VIEL HERZRASEN

Der Vorgang bekommt einen eigenen Blogpost. Daher nur kurz. Unfall in der Kita. Beim Abholen durch den Papa. Mama in einer anderen Stadt. Handy im Auto, Mama am Eisstand, plaudernd. Erstarrt zu Eis – welch Ironie – beim Blick auf das Handy. Notaufnahme, Ärzte, Blut, Gedanken an Narben, sichtbare Narben. Naht. Entschluss zur OP. Unter, ja.. unter Vollnarkose. Blick auf das Foto vom Papa. Tausend Gedanken, aufsteigende Tränen, Bleifuß. Rennen rennen rennen. Tür auf, Kind in die Arme. Warten auf die OP. Herzrasen. Abgabe im OP. Tür zu. Mama weinend in Papas Armen. Snackautomat mit viel Schoki. Essen, Trinken, weinen. Reden mit der Kinderchirurgin. Narben bleiben. Kindlein wohlauf. Tür auf. Gehen wird zum schnellen Laufen. Am Bett. Ganz viele Gedanken im Kopf und doch nur Leere. Hand halten vom Kindlein. Monitore, Piepsen, Atmung, schlafendes Mädchen. Völlig von der Narkose abgeschossener liebevoller Kerl neben ihr. Erst mal setzen. Starren, warten, kuscheln und vor allem: realisieren. Langsames Erwachen. Quengeln. Tränen auf allen Seiten. Warten. Warten. Lieben. Zurück auf die Station. Schlaflose Nacht. Kopfkino. Kindlein im Arm, so fest im Arm. Nächster Morgen. Papa endlich zurück, vereint. Nur noch raus raus raus. Entlassung. Und doch ist nichts mehr so wie es war. Narben erinnern. Angst, immer diese Angst. Aber so viel Demut vor anderen Schicksalen. Und nun: nur noch bergauf.

ETWAS SONNE – ERLEBTES

Im Waldbad und am See

Im August gab es hin und wieder etwas Sonne. Hin und wieder trifft es glaube ich auch ganz gut. Und jetzt wieder: Wetter ganz weit weg aus meinen Gedanken schieben. Jedenfalls schafften wir es an kleinen, vereinzelten Tagen mal in Richtung Wasser. Einmal ins Waldbad. Das ist aber immer so kalt, dass das Kind danach wie auf Knopfdruck krank wird. Ich glaube dieses Mal hatten wir fleißig Husten und Schnupfen. Ich schaffe es kaum mit der Hacke in das Wasser, da planscht mein Kind schon quer durch die Anlage. Oma ist ebenfalls deutlich härter im Nehmen und hüpft hinterher, während ich versuche mich von spritzenden Kindern fern zu halten und mich Zentimeter für Zentimeter Richtung Bauchnabel vor kämpfe. Da ist dann meistens eh Schluss. Da könnte ja auch die Kamera nass werden. Also bleibe ich stehen, beobachte das rege Treiben, mache ein paar Bilder und winke dem Mädchen. So muss das. So ist das gut.

Am See sieht es schon anders aus. Da geht es ganz ganz langsam ins Tiefe. Das Wasser ist seicht und auch deutlich wärmer. Hier habe ich andere Aufgaben. Aufgrund des Sandes darf ich Burgen bauen und buddeln. Ist ja auch nicht schlecht. Macht auch Spaß. Dennoch: 2017 war bisher das Jahr mit den wenigsten Seebesuchen ever. Seitdem das Kind auf der Welt ist versteht sich. Davor habe ich heiße Tage glaube ich auch favorisiert zu Hause auf der Couch verbracht. Mit kaltem Eistee und der Fernbedienung in der Hand. Was waren das Zeiten. Andere, keine schlechteren. Nun rennt man mit anderen Mamas durch den Sand und versucht den Wasserkanonen gekonnt auszuweichen. Ich vermisse den See und alles, was mit ihm einhergeht. 2018 wird hoffentlich wieder mehr zu unserem See- und Wasserjahr.

Auf dem Barfußpfad

Wir haben hier in der Nähe einen tollen Barfußpark. Ich glaube in den letzten Wochen haben wir ihn um die 3x besucht. Es macht auch wirklich viel Spaß… Ende August habe ich den Papa mit Kindlein und deren bester Kitafreundin samt Anhang dorthin verfrachtet. Ich versuche mich zu erinnern, weshalb ich nicht dabei war. Aber mein Kopf mag das nicht rekonstruieren. Lernen schließe ich aus. Vielleicht musste ich arbeiten? Keine Ahnung… ist ja auch egal. Der Papa hatte die Kamera dabei. 90% verschwommen, aber mit Liebe gemacht, denke ich. Und so konnte ich anhand der Bilder doch irgendwie dabei sein, so ein bisschen. Die Kinder hatten definitiv Spaß und matschten mit ihren süßen Füßen über und durch allerlei Zeug. An dieser Stelle muss ich wieder aufpassen, dass ich nicht abdrifte in eine Lobeshymne auf die süßen kleinen großen Füßchen vom Kindlein. Trotz Stinkesocken sind es immer noch die besten und niedlichsten Füße der Welt, an denen ich sie so gern kitzle. Hach. Ist es nicht schön?

Auf Geburtstagen

Ach ja, auf Geburtstagen waren wir auch noch. Da gibt es eigentlich auch nicht so viel zu berichten. Außer: Kuchen, Sonne, Kinder, Spaß. Gerne wieder, bald. So, es ist schon spät. Bilder bearbeite ich morgen und dann geht auch dieser Blogpost endlich raus.

Uroma wurde 90

Am Tag unserer Entlassung aus dem Krankenhaus wurde Kindleins Uroma 90. Und die Familie war ziemlich weit angereist. Tja.. da stehst du dann vor der Entscheidung: mitgehen, ja oder nein? Und das einen Tag nach der OP – die ja erst sehr spät Abends war. Die Verwandtschaft wusste noch nicht mal Bescheid. Ich brachte es nicht übers Herz meine Oma nicht zu sehen und fuhr mit dem Kindlein hin. Papa folgte von Arbeit mit einem zweiten Auto. So hatten wir stets die Option: sofort gehen. Und die wurde auch nach einer Stunde genutzt. Das Kindlein war nicht gut drauf – verständlicherweise. Die Narkose und die unruhige Nacht hingen ihr noch nach (nach mir hat ja eh keiner gefragt). Papa machte sich also auf den Weg und wir blieben noch. Mir war nicht wohl dabei. Aber ich war zerrissen. Meiner Omi geht es schon lang nicht mehr so gut und man weiß nie wo und wann der Weg endet. „Froh sein“ ist gar kein Ausdruck wenn ich über mein Gefühl spreche, welches ich beim erneuten In den Arm nehmen des Kindleins hatte. Wieder zu hause, alles geschafft. Endlich.

QUASSELTANTCHEN – BEST of AUGUST 2017

Die Sache mit der Möhre:

„Ich hab Opa R. gaaaaanz lieb. Noch lieber als wenn eine Möhre in der Pfanne gewendet wird!“

Mama: „Vielen Dank für Deine Geduld.“
Kindlein: „Gerne doch.“

Mädchen im Schwimmbad: „Willst Du meine Freundin sein?“
Kindlein. „Nö.“

Papa: „Aus welchen Farben mischt man grün?“
Kindlein: „Gelllllb und bllllllau.“

Auf dem Weg nach Bayern: „Hier stinkt’s so in Bayern.“

Und ehe ich es vergesse: sie malt Herzen und schneidet diese auch recht genau aus.

Juli 2017 – Rückblick

Wie immer, viel zu spät… der Rückblick für den Juli 2017. Dieses Mal kam ich auch kaum zum Vorschreiben und habe entsprechend nicht so wahnsinnig viele Daten und Fakten. Außerdem gab es zwei große Highlights, die ich definitiv extra verblogge. Das ist zum einen der vierte Geburtstag von unserem Mädchen und zum anderen unsere erste Urlaubsreise nach Italien. Im Juli begann mein Externat im Zuge der Hebammenausbildung und ermöglichte mir einen halbwegs normalen Tagesablauf. Kein Schichtdienst, was so herrlich war. Nun aber versuche ich einen kleinen Einblick in den Juli 2017 zu geben. Viel Spaß.

VIER JAHRE

Ich will hier eigentlich gar nicht so wahnsinnig viele Worte zum 4. Geburtstag verlieren… der Blogpost dazu steht schon fast komplett und wird durchaus umfangreich. Trotzdem will ich es im Rückblickpost für den Juli auch nicht komplett außer Acht lassen: das Mädchen ist verdammte vier Jahre alt geworden. Und was haben wir getan? Richtig! Wir haben kräftig gefeiert! An insgesamt drei Tagen haben wir fleißig Parties geschmissen und es uns gut gehen lassen. Das Kindlein wurde reich beschenkt und tat sich zwischenzeitlich ziemlich schwer mit all dem Trubel. Sie hat sich zwar etwas geändert seit der Geburt, aber eben nicht komplett. Mein zauberhaftes, großes, riesiges Mädchen. Ich kann es nicht anders sagen: wir lieben Dich einfach über alles. 4 Jahre.. unglaublich!

ITALIEN – WIR SIND DA!

Im Juli waren wir zu einer Hochzeit am schönen Gardasee geladen. Diese Einladung nutzten wir für einen verlängerten kleinen Miniurlaub. Es war nicht mein erstes Mal Italien, allerdings mein erstes Mal Gardasee. Ich habe eigentlich vor, diese Reise noch extra zu verbloggen, befürchte aber, dass mir wie immer die Zeit dafür fehlen wird. Daher hier fix ein paar Fakten und Erinnerungen: Zusammen mit einer befreundeten Familie reisten wir bereits Mittwoch an, Samstag war dann die Hochzeit. Unsere Unterkunft hatte einen riesigen Pool, was besonders die Kinder freute. Das Essen war toll, das Wetter war toll und auf eine sehr charmante Art und Weise war auch Italien ziemlich toll. Ich kannte das so gar nicht, wenngleich es auch sehr sehr voll und touristisch überlaufen war. Trotzdem war da jede Menge Charme. Die Hochzeit, die das Kindlein in der Kirche übrigens verschlief, war wunderschön und wir sind sehr dankbar, dass wir ein Teil dieser sein durften. Nach der Trauung ging es unter Jubelrufen durch die Stadt zur Location. Das war schon ziemlich magisch. Das Kindlein fand das alles auch ziemlich super und schlief irgendwann gegen 00.00 Uhr sehr erschöpft ein. Den Flug meisterte unser Mädchen wie immer ohne Probleme, während ich meinem Mann wieder halb die Hand zerquetschte und mir die Panik vermutlich auch ins Gesicht geschrieben war. 🙁

AUSFLUG – BARFUSSPARK & DER BAUMWIPFELPFAD

Der Juli bot ja – abgesehen von all den nassen Perioden – hin und wieder auch ganz schönes Wetter. Wenn auch nur ein Tag in diesem Wetterchaos schön war, so musste er echt genutzt werden. Also ab raus, Ausflug! Und so gingen wir als erstes Heidelbeeren pflücken, anschließend auf den Barfußpark und danach an den sich anschließenden Baumwipfelpfad. Das Beste: die Location ist quasi nur 10 Minuten von unserem Wohnort weg. Das Kindlein jedenfalls hatte mächtig Spaß, nicht zuletzt weil sie stundenlang barfuß umher laufen konnte. Das war für uns Erwachsene schon erst einmal eine ziemliche Umstellung. Aber nach wenigen Metern hatte man sich ganz gut dran gewöhnt. Sehr ihr auf dem Bild, wie dürr das Kindlein ist/war? So richtig tut sich ja nichts am Gewicht, aber aktuell habe ich schon das Gefühl, dass es nicht mehr ganz so schlimm ist (Verhältnis Größe zu Gewicht).

UND SONST SO?

Das Kind reimt den lieben langen Tag.. das kann man schon nicht mehr nur Phase nennen. Am Anfang waren es nur Wörter, die aufeinander folgten. Mittlerweile sind es sinnvolle Sätze, die da aus ihrem Mund huschen. Verrückte Sache! Einige schöne Beispiele:

„Mama, Pamma, Schlamma, Kamma!“

„Liebe, Schniebe, Kiebe, Riebe!“

„Maus, Haus, Schnaus, raus!“

Papa: „Vielen Dank Mausi.“
Kindlein: „Bitteschön Klausi.“

Ansonsten haben wir hier natürlich nach wie vor unser Quasselmädchen. Die extrem lustigen Sprüche werden allerdings auch eher weniger – nicht zuletzt, da das Kindlein einfach einwandfrei spricht. Das wird uns von vielen Seiten bestätigt. Das macht natürlich auch irgendwie stolz. Hach, du tolles Mädchen du!

Papa: „Mäuschen, mit dem Radiergummi bekommst Du nicht jeden Stift weg. Nur Bleistift.“
Kindlein: „Jeder macht doch mal einen Fehler!“

„Was wollte ich denn sagen? Jetzt sind mir die Ideen ausgefallen.“

„Das ist eine Urinie.“ (sie wollte Ruine sagen hehe)

Wir spielen mit Stickern:
Mama: „Schau mal, ist das ein schöner Schmetterling.“
Kindlein total abgebrüht: „Das ist doch eine Libelle Mama.“
Sie hatte Recht.

Kurz vorm McDonalds:
„Riechst du auch diesen tollen McDonalds Duft Mama?“

Im Rollenspiel:
Kindlein: „Komm, wir müssen zurück kehren!“
Mama: „Wohin?“
Kindlein: „In das Land der Liebe!“

Juni 2017 – Rückblick

JUNI 2017 – RÜCKBLICK

Oje oje… nun haben wir August, ich muss mich sputen. Auf dem Blog bleibt es wohl vorerst so ruhig, da ich auf der einen Seite das zumindest halbwegs entschleunigte Leben im Externat sehr genieße und ich auf der anderen Seite nicht soooo die Lust habe alles Mögliche zu verbloggen. An Themen mangelt es nach wie vor nicht, aber ich habe einfach oft keine Zeit, da ich mich im Sommer lieber der Welt da draußen widme. Sobald die Sonne scheint geht es raus! Und da wir schon August haben und der Sommer angeblich gar nicht mehr so richtig kommen soll dieses Jahr… nun ja, da lasse ich die Webseite einfach mal die Webseite sein. Aber nun schnell der Juni und (hoffentlich) zeitnah auch der Juli.

LANDPARTIE 2017

Die Brandenburger Landpartie stand wie jedes Jahr auf unserem Plan: Tiere, Bauernhof, Spiel, Spaß und Völlerei. Dieses Jahr entschieden wir uns aufgrund trauriger Umstände für einen anderen Hof, bereuten es aber keineswegs. Es war soooo toll! Die Kinder tollten durch die Gegend und wurden dank all der Angebote perfekt bespasst. Kinderschminken, Kartoffeldruck, Traktoren, Landmaschinen, viiiiele Tiere, gutes Essen und jede Menge Musik. War wie jedes Jahr einen Besuch wert.

Und sonst…?

Groß, dünn, nach wie vor fernsehsüchtig
Mag keinen Dreck oder Wasser im Gesicht
Liebt alles, was glitzert und glänzt
zählt Schaukeln zu ihren Hobbies
wünscht sich Ohrlöcher
ist nach wie vor andauernd krank und hustet sich durchs Leben

ERLEBT?

Großes Fest in der Stadt
Gemütlicher Gin-Nachmittag/Abend mit Freunden
Es windet so sehr – Drachen steigen lassen
Oma/Opa Tag in der Kita

DER REGENBOGEN KOMMT!

Wir haben gebastelt. Einladungskarten für ihre Party mit den Kita-Kindern. Und tatatataaaaaa… es wird eine *trommelwirbel* Regenbogen-Party! Yehaaaa… Ich habe leider nur ein ganz schlechtes Foto der Einladungskarten, die natürlich entsprechend des Themas eigenhändig von Mama halb nachts gebastelt wurden. Halb Pinterest habe ich dafür abgegrast , wurde aber auch fündig. Außerdem habe ich dort jede Menge Anregungen zum Thema Geburtstag und Regenbogen bekommen. Was habe ich konkret für den Geburtstag mit den Kitakindern geplant?

  • Regenbogen zum Ausmalen
  • Regenbogenkuchen
  • Regenbogen Pinata
  • Regenbogen Schatzsuche
  • Regenbogen Outfit fürs Kindlein

Und ansonsten feiern wir frei nach der Devise: die Kinder einfach machen lassen. Zumindest ist so der Plan für Juli! 6 Kinder haben wir aus der Kita eingeladen, 6 haben zugesagt *freu* Das Mädchen ist natürlich sehr aufgeregt und fragt täglich, wann denn nun ihr Geburtstag sei. Papa wird die Tage mit ihr einen kleinen Kalender basteln, an dem sie jeden Tag ein kleines Stück abschneiden kann. So bekommt sie hoffentlich ein besseres Gefühl für die Dauer. Vor der Feier mit den Kita-Freunden steht noch die große Geburtstagssause mit den Freunden und der Familie an.

BUCHSTABENSUPPE

Das Kindlein kann seinen Namen schreiben! Naja… fast… da die Anzahl der Buchstaben sehr begrenzt ist, hatte sie die Schriftführung recht schnell verinnerlicht. Nun das große ABER: die Reihenfolge der Buchstaben ist noch seeeehr variabel. Es ist alles dabei… selten aber so, wie es sein müsste. Im Grunde ist das jetzt, mit nicht mal 4 Jahren auch so ziemlich egal. Mein Herz platzt ja so oder so vor Liebe. Das Kindlein ist sehr stolz und freut sich im Zuge dessen selbstverständlich auch schon auf Schule und Co. Rechnen, Lesen, Schreiben – will sie alles lernen. In erster Linie möchte sie natürlich eine grooooße Zuckertüte (in „rosa und lila Mama!“) und eine tolle Schultasche. Rückblickend betrachtet, ist sie sogar sehr im Schul-Fieber, wenn man das so nennen kann. Kleines und doch schon so großes Mädchen. Neulich ist mir eingefallen, dass ich nach Silvester schon den Satz „Nächstes Jahr kommt sie in die Schule“ aussprechen kann. Da gab es gleich mal einen Schauer über den Rücken… verrückt das Leben!

QUASSELSCHNUTE

„Papa, ist schon ein neuer Tag?“

Lieblingssatz: „Ich habe eine Idee!“

Mama zu Papa: „Ich will ein Baby haben!“
Kindlein: „Ich auch!“

Sitzt auf dem Klo und pupst superlaut.
Papa: „Holla!“
Kindlein: „.. die Waldfee!“

„Opa A. hat uns das Haus gebaut!“ (stimmt tatsächlich!)

„Ich will mal wieder auf einem Pferd reiten. Da muss ich mich ganz doll festhalten. Da brauche ich ganz viel Power!“

Mai 2017 – Rückblick

Ähm… ja, wir haben Ende Juli… *hust hust doppelhust* aber es hilft ja nix. Keine Zeit, kein Beitrag. Also jetzt ganz schnell nachgeholt: Mai 2017! Ich hatte den halben Post Gott sei Dank schon vor Ewigkeiten vorgeschrieben. Aber nun noch schnell der Rest!

Uff – was für ein Mai, was für ein Anfang Juni… Kurz gefasst: Papa weilte im Mai ganze 2 1/2 Wochen im Urlaub. In Kanada. Und ich hatte Anfang Juni gleich mal Prüfungen. Ach ja: und das Kind war mal wieder krank. Alles zusammen. Alles beim Alten. Und nun starten wir mal direkt.

OHNE PAPA

Der Mai war eine absolute Herausforderung. Papa war ausgeflogen, im wahrsten Sinne des Wortes. Er machte Urlaub in Kanada – ein Männertrip sozusagen. Als er mir vor einiger Zeit davon erzählte, war ich ziemlich Feuer und Flamme und meinte: egal was kommt, das musst du machen! Es gab nur eine Voraussetzung – es musste in meiner Theorie Phase sein. Denn Schichtdienst und ein nicht anwesender Papa wäre eine Katastrophe. Aber es klappte und Mitte Mai stieg Papa ins Flugzeug. Meine Mama – Kindleins Oma – hatte sich extra Urlaub genommen. Und so konnte ich dank familiärer Unterstützung die Sache richtig gut wuppen. Die ersten Tage war ich ziemlich sentimental. Immerhin bin ich zu Beginn fest davon ausgegangen, dass Papa entweder einen Flugzeugabsturz haben wird oder eben von einem Bären gefressen wird. Ich hab einfach immer Angst um alles und jeden in meiner Umgebung. Nach einigen Tagen waren wir allerdings ein ziemlich eingespieltes Team ohne Papa. Und so langsam war es ganz angenehm. Endlich lag nicht mehr überall Papas Kram rum *hehe*… das Kindlein verkraftete das Ganze erstaunlich gut. Wenn es mal nicht so nach ihrer Nase ging wurde natürlich lauthals nach Papa gekräht. Aber im Großen und Ganzen schlug sie sich echt wacker.

Der Papa hatte sich trotz guter Planung eigentlich eine doofe Zeit ausgesucht. Er war nämlich weg zum Muttertag, unserem Jahres- und Hochzeitstag und zu meinem Geburtstag. Jaahaaa…. all diese Tage durfte ich allein beschreiten. War es doof? Ja, schon irgendwie. Aber da ich auf solche Daten nicht viel gebe und meinen Geburtstag sowieso jedes Jahr liebend gern umschiffen würde, war alles halb so schlimm.

Das Wiedersehen am Bahnhof war nach den über 2 Wochen seeeeehr sentimental. Irgendwie lagen wir uns flennend in den Armen, der Mann überschüttete mich mit Blumen, die die Reise kaum überlebt hatten und das Kindlein war von Papa natürlich nicht mehr weg zu bekommen. Zuvor hatten wir ein Bild gebastelt, auf dem „Papa“ stand. Sie hielt das Schild die ganze Zeit in die Höhe und wartete brav auf ihren Daddy. Es war echt herzergreifend. Nun ist der Mann wieder da – und wie soll es anders sein: sein Zeug liegt überall.

BALLERINA KINDLEIN

Mein Mädchen tanzt Ballett. Hach. Ich hatte so viele Herzchen in den Augen deswegen… Sie machte in der ersten Schnupperstunde total gut mit und freute sich ein kleines Loch in den Bauch. Ich hatte sie vorab komplett eingekleidet.. und so tanzte mein kleines Äffchen grazil durch die Gegend. Die Kursleitung bekam sich gar nicht mehr ein: „Sie sieht aus wie eine richtige Ballerina, hach!“ Und ja, das stimmte tatsächlich. Aufmerksam hörte sie zu, machte alles nach und grinste alle paar Sekunden in meine Richtung. Auch die zweite Stunde verlief super, bei der dritten Stunde stand sie schon etwas bedröppelt in der Ecke. Das Ende der Geschichte? Das Kind wollte nicht mehr – partout! Und die Kursleitung war am Boden… Unser Kind habe aufgrund anatomischer Eigenschaften angeblich beste Vorraussetzungen und bli bla blubb. Hilft nur nix, alles Reden, alles Erklären. Sinnlos. Kindlein wollte nicht mehr. Und wir nahmen das einfach so an und meldeten sie wieder ab. Und die Maus? Freute sich über diesen Schritt. Alles richtig gemacht!

SOMMER

Schon im Mai kam der Sommer vorbei… *freu* was war das schön. Ein paar Tage konnten wir dank Sonne und perfekter Temperaturen eine Runde am See oder auch im Naturbad vorbei schauen. Das Kind war anschließend natürlich wieder krank. Kennen wir ja nicht anders nach dem ersten Wasserbesuch des Jahres. Aber gut. Der Sommer war da. Kurz, aber anwesend. Und das im Mai. Was will man mehr? Genau – noch mehr Sommer! Wir werden sehen was die nächsten Wochen so bringen. Aktuelle Anmerkung an dieser Stelle: die letzten Wochen und besonders die letzten zwei Tage haben gezeigt: Sommer in Deutschland? Ist im Mai verschollen und war nimmer mehr gesehen. Es ist ja wirklich zum weinen momentan. Keine weiteren Worte.

QUASSELQUEEN

Es hat mich einiges an Zeit gekostet, alles aus dem Mai zusammen zu suchen, aber hier nun ihre besten Sprüche:

„Alter Schwede!“

Papa: „Heute Abend muss der Papi wieder Fussball spielen!“
Kindlein: „Ja ja, ist schon gut!“

Zu Mama: „Katharina, du bist ganz schön anstrengend!“

Ganz weinerlich, weil Mama los fährt.
Papa: „Möchtest du ein bisschen iPad spielen, damit Du dich ablenkst?“
Kindlein: „Ja, dann kann ich mich beruhigen!“

Macht ihr Trampolin sauber: „Das ist so viel Arbeit, mir tut schon der Rücken weh!“

Beim Sport mit Oma: „Ich kotze gleich!“

Zeigt stolz, dass sie allein eingießen kann: „Vielleicht werde ich mal eine Eingießerin!“

Und sonst?

Wie schon am Anfang berichtet: Kindlein war wieder krank. Wie soll es auch anders sein? Husten, wie immer. Ich werde hier wohl doch mal einen längeren Weg einschlagen müssen. Sprich: Lungenarzt. Irgendwas in diese Richtung. Vielleicht auch grundsätzlich mal Allergien ausschließen, wobei die Symptome schon eher immer für Infekte an den Bronchien sprechen. Aber gut, mein anatomisches Halbwissen reicht für so etwas natürlich nicht aus. Da sie aktuell wieder schrecklichen Husten hat (im Juli – ach ja….), unsere Kinderärztin aber im Urlaub ist, müssen wir das Ganze noch etwas verschieben. Der Plan steht allerdings.

Sonst ist das Kindlein nach wie vor ein recht entspanntes Menschlein. Sie fiebert sehr ihrem 4. Geburtstag hin, wünscht sich ein ausdrücklich ein Anna und Elsa Schloss und möchte eine grooooße Party feiern. Es wird sogar zwei Feiern geben. Eine mit Freunden und Familie (die ich dieses Jahr ganz bewusst etwas kleiner halte) und eine Feier mit den Kita-Kindern. Es wird also ein langes Wochenende, da wir alles an zwei beziehungsweise drei Tagen abfrühstücken werden. Wir hoffen auf bestes Wetter und leuchtende Kinderaugen. Mama plant schon ganz fleißig und ist voll in ihrem Element!

Ansonsten hatten wir viel Besuch und haben viel unternommen. Das lag in erster Linie an den 2 1/2 Wochen ohne den Papa. Da ich dem Kind und mir gammelige Grummeltage ersparen wollte, war quasi jeder Tag gut gefüllt mit Beschäftigung. Wir hatten Freunde zu Besuch oder besuchten wiederum jemanden. Und so flogen die Tage dahin und Stunden oder gar Minuten wurden nur ganz selten gezählt.

April 2017 – Rückblick

Zu diesem Monat fällt mir nur eines ein: es war der kälteste April seit 16 Jahren. Dachte ich letztes Jahr noch, dass es schlimmer nicht kommen kann, so hat uns das Wetter doch echt ein Schnippchen geschlagen. Gut, lassen wir das Wetter mal einfach das Wetter sein und blicken verheißungsvoll in den Mai, der ja bisher.. hm… lassen wir das einfach. Was brachte der April denn sonst so? Er war auf jeden Fall um einiges spannender als die Monate zuvor. Das Kindlein hat gefühlt noch einmal einen Sprung gemacht. Ich weiß auch nicht, aber sie ist so anders. So erwachsen, obwohl sie noch so klein ist. Das jagt mir eine scheiß Angst ein. Dieses Kind so groß zu sehen, so erwachsen in der Sprache und dem Sein. Und wie so oft frage ich mich: war sie nicht gestern noch in meinem Bauch? War nicht gestern der erste Schritt, war nicht gestern der erste Geburtstag? Und so fliegt sie weiterhin davon, die gute alte Zeit. Und bevor sie ganz weg ist: der April 2017!

BAYERN FÜR 3 TAGE

Ja, wir waren nach langer Zeit mal wieder bei der Familie im schönen Bayern… wir wurden mit reichlich Sonnenschein beschenkt (ich betone an dieser Stelle das Wort „Ausnahme“!) und haben einiges mit der Familie unternommen. Unter anderem waren wir sozusagen „Pre-Ostern-Brunchen“ und haben uns den Bauch ordentlich voll geschlagen. Kindlein fand es natürlich langweilig – Kinder. Ansonsten war sie mit Omi schon mal Geschenke im Park suchen.. denn der Osterhase hat auf seinem Weg in die Werkstatt schon mal hier und da etwas verloren *hust*. Man muss die Feste eben feiern und so weiter und so fort. Schön war es und die Familie sei gewarnt: wir kommen wieder *hehe*.

MONTE KAOLINO 

Im Zuge unseres Bayern Besuches machten wir einen kleinen Abstecher zum Monte Kaolino. So als Tagesausflug möchte ich diesen mächtigen Berg bitte unbedingt empfehlen. Schon komisch – die Verwandtschaft wohnt so nah und dennoch waren wir noch nie dort! Vermutlich werde ich dem Berg irgendwann mal einen eigenen Blogpost widmen, wer weiß. Auf jeden Fall findet man dort eine klasse Sommerrodelbahn, ein Schwimmbad, allerlei Spielplatzmöglichkeiten, natürlich einen Lift hinauf zum Berg, eine klasse Aussicht und viele kleine Steine zwischen den Zehen. Als Tagesausflug mit der Familie unbedingt zu empfehlen, uns hat es so richtig Spaß gemacht. Seht ihr den strahlend blauen Himmel? Es war so toll, wir haben uns alle gleich einen kleinen Sonnenbrand geholt.

OSTERN

Ostern war ja wettermäßig… nun ja, ich glaube ich muss das Thema einfach umschiffen. Weg damit. Ein paar Familientage hatten wir ja trotzdem und es gab einen sehr fleißigen Osterhasen. Letztes Jahr ist Ostern ziemlich eskaliert, was Geschenke anging. Dieses Jahr sind wir deutlich auf die Bremse getreten und haben nicht einfach querbeet alles gekauft, was da noch so auf unserer Wunschliste lungert. So gab es an Ostern selbst drei Geschenke (1x Mama, 1x Oma+Opa,1x Tante+Onkel) und viele viele bunte Eier und etwas Schokolade. Da das Kindlein sich nicht wirklich für Schoki begeistern kann, hab ich hier im Vorfeld schon recht wenig gekauft. Dafür haben wir einfach immer und immer wieder Ostereier gefärbt und davon etliche versteckt. Denn sind wir mal ehrlich: das Suchen der Kleinigkeiten ist eigentlich das Schönste an Ostern. Was hat das Kindlein denn nun aber bekommen?

Das Spiel Lotti Karotti

Das Spiel Kroko Doc

PlayMais Mosaic

Alle drei Sachen kamen übrigens sehr gut an, wobei wohl nichts und niemand jemals Lotti Karotti schlagen wird. Sie liebt es und spielt bis heute mindestens zwei bis drei Runden pro Tag. Das Spiel bekommt vermutlich auch irgendwann mal einen eigenen Beitrag, einfach weil es wirklich schön ist.

UND SONST SO?

Das Kindlein läuft ganz plötzlich viel mehr. Und überhaupt ist sie ja so groß und möchte bitte „niiiiiie wieder getragen werden!“ Tatsächlich tragen wir sie deutlich weniger und sie mag es auch gar nicht mehr wenn wir sie unaufgefordert auf den Arm nehmen. Da muss man als Eltern schon fragen, ne? Sie ist kein Baby mehr und möchte immer weniger wie eines behandelt werden. Habe ich schon erwähnt, wie sehr ich mein Baby vermisse? Es wird wirklich Zeit für Nummer 2 – eine Tatsache, die auch das Kindlein mehrfach täglich erwähnt. Was sie nicht alles mit dem Bruder oder der Schwester teilen möchte, verrückt. Dabei wird sie nicht müde zu betonen, dass man sich das Geschlecht des Erdenbürgers nicht aussuchen kann. Sie ist jedenfalls mehr als ready für ein Geschwisterkind, wären wir das nur auch mal.

Ansonsten war das Kindlein mit Kumpel L. einen Tagesausflug in die Autostadt von VW machen. Darf ich sagen, wie neidisch ich nach all den Bildern war? Das sah schon imposant und interessant aus. Die Kinder hatten mächtig Spaß, fuhren Zug, spielten und verstanden sich (wie meistens) richtig gut. Wir haben nun ein neues Auto und sind auch sonst sehr glücklich :).

QUASSELMÄUSCHEN – BESTE SPRÜCHE

„Papa jetzt komm mal – sonst schick ich dir ne‘ Postkarte!“

„Guck mal Tante M., ich habe es richtig drauf!“

„Stimmt, du hast Recht, Eis ist auch im Sommer kalt!“

Papa: „Bitte Lächeln!“
Kindlein: „Aber ich bin doch so auch schon süß!“

„Verflixt und zugenäht, meine Haare gehen ja bis zum Popo!“

„Ihr räumt auf und ich gucke Fernsehen!“

Nach einer großen Runde Fahrrad fahren:
„Papa ist ganz stolz auf mich und da freue ich mich ganz doll!“

„Das ist doch wirklich scheißegal.“

Mama: „Guten Morgen, ich hab dich lieb meine Maus!“
Kindlein: „Ich Dich auch du Kacknase!“

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März 2017 – Rückblick

MÄRZ 2017 – Rückblick – Kindlein 3 Jahre und 8 Monate

Was für ein grandioser Abschied aus dem März *herz* 22 Grad bot der letzte Märztag.. doch nicht nur das: endlich wurde es auch etwas grüner. Ach, ich freu mich. Hinter mir liegen fast vier Wochen Wochenbettstation, eine Arbeit die ich wirklich wirklich gern mache. Ich hatte allerdings (auf eigenen Wunsch) ausschließlich Frühdienste, was mich bezüglich Schlafmangel wirklich an den Rand des Möglichen drängte. Aber gut, alles überlebt, weiter geht das Leben! Nun hat die Uni wieder angefangen und ich blicke zwei geregelten Monaten entgegen, in denen ich jedes Wochenende frei habe.

Nun aber mal zum Kindlein! Auch der März verschonte uns nicht – es wurde wieder gekränkelt. Das Übliche: Husten. Dieser dauerte fast 3 Wochen, bis er abklang. Es ist wirklich zum davon laufen. Aber gut, auch das ist geschafft. Seit etlichen Tagen scheint sie nun gesund und geht fleißig in die Kita und weint auch beim Abgeben nicht mehr. Dafür findet sie den Umstand des „Mittagskindes“ als sehr angenehm und wäre dies am liebsten jeden Tag. Leider schaffen wir das natürlich nicht, richten es aber so oft wie möglich ein.

FRÜHLING

Der März bescherte uns nicht nur einige sonnige Tage sondern auch die ersten Blumen. Das Kindlein liebt es, Blumen zu pflücken und sich kleine Sträuße zu basteln. Nun überlegt Muddi schon fleißig, was sie so kostengünstig im heimischen Gärtchen bauen kann, so dass das Kindlein selbst etwas pflanzen und hegen und pflegen kann. So richtig erlaubt das der finanzielle Spielraum nicht, aber eventuell können wir uns ja ein Hochbeet oder so zulegen. Irgendeine Kleinigkeit, eine Möglichkeit zum Gärtnern.

Neben all den Blumen und den ersten Knospen, die da so sprießen und unsere Herzen höher schlagen lassen.. gab es auch den ersten Marienkäfer. Das Kindlein war sofort sehr begeistert und freute sich so herzig. Wir haben auch wieder fleißig den Drachen steigen lassen und allgemein einfach versucht das herrliche Wetter ausgiebig zu nutzen.

ERSTES PUPPENTHEATER

„Papa, was ist denn ein Puppentheater?“ war die erste Frage, die das Kindlein stellte als sie von einem bevorstehenden Besuch im Puppentheater erfuhr. Die Kita machte einen entsprechenden Ausflug und das Mädchen war mächtig aufgeregt. Zum Ende wurden die Gruppen wohl etwas unruhig aber grundsätzlich lief es wohl perfekt. Das Kindlein erzählte mit einer herzigen Begeisterung von ihrem Besuch. Von Pittiplatsch und Schnatterinchen und all den anderen tollen Figuren. Ganz aufgedreht kam sie nach Hause unser kleines Mädchen. *hach* Was so kleine Dinge bewirken können, ist wirklich schön zu sehen.

FREUNDSCHAFTEN – GEDANKEN

Wie man auf der unteren Collage sieht ist das Kindlein momentan fast jedes Wochenende mit ihrer zukünftigen Nachbarin am Start. Es ist für mich als Mama so schön zu sehen, wie Freundschaften sich bilden und dann Bestand haben. Wie ein kleines unsichtbares Band zieht sie sich durch das Leben und durch diese zwei kleinen Mädchen, die so schön miteinander spielen.

Was ich ebenso spannend finde: wen mag ich und wen mag ich nicht? Schon als Kind ist einem scheinbar klar, mit wem man so seine Zeit verbringen mag. Kuriose aber auch verständliche Sache. Auch in der Kita gibt es Kinder, mit denen das Mädchen nicht so recht spielen mag. Umso schöner ist es natürlich, dass das Nachbarsmädchen schon jetzt eine richtige Freundin ist. Sie spielen, sie lachen, sie toben, sie machen Chaos. Vor allem aber tun sie eines: sich beschäftigen. Das Kindlein spielt ja nach wie vor nicht gern allein… da ist eine Freundin immer eine wirklich zauberhafte Sache.

HAARIGE ANGELEGENHEITEN

Wie man sieht: ich hatte Zeit zu Üben. Ich flechte und knote und schaue youtube Videos mit Frisuren Tutorials. Immer nur die typischen Pippi Zöpfe wurden mir zu langweilig. Leider ist das Kindlein nicht besonders kooperativ was die Frisur angeht. Ein paar Eckpunkte: 

  • Haare noch nie geschnitten
  • gehen ihr bis zum Popo
  • sie hat viiiiiele Haare
  • will sie sich auch nicht schneiden lassen
  • hasst Haare kämmen
  • Mama darf Frisuren nur vor dem TV machen – und auch nur mit Kämmspray und Papas Hand, die das Kindlein dann ganz fest drückt

Offen lasse ich ihre Haare ganz ungern. Das hat einen ganz praktischen aber auch sehr traurigen Grund. Es gibt in Kindleins Gruppe ein besonderes Kind.. ein Kind, welches anders ist. Und es zieht leider sehr gern an Haaren.. und so versuche ich Frisuren zu zaubern, an denen es sich schlecht ziehen lässt. Mal ganz abgesehen davon, dass ihr die langen und offenen Haare ja schrecklich im Gesicht hin und her fliegen würden. Vom Spielen auf dem Spielplatz mal ganz abgesehen. Jedenfalls bin ich jetzt ein absoluter Pro in Sachen Flechtfrisuren. Und Kindleins Haare wachsen und wachsen und wachsen…

SPRACHKÜNSTLERIN

„Mama ich will Milli! Die schmeckt mir so gut!“
„Aber die Milli ist schon so lang alle!“
Grabscht mir in den Ausschnitt.
„Kannst Du da neue Milli rein machen?“

„Papa mir ist schlecht, mein Bauch ist komisch.“
„Willst du inhalieren?“
„Ja, dann ist die Schlimmerei vielleicht vorbei.“

Tanzt vor dem TV:
„Ist das aber anstrengend!“

Papa zum Kindlein: „Die Mama ist wach, wollen wir runter gehen?“
Kindlein schüttelt den Kopf: „Die kommt schon von alleine hoch.“

Fragt aus dem Nichts: „Papa, können Mädchen auch Fußball spielen?“
„Willst du denn Fussball spielen?“
„JA!“

Februar 2017 – Rückblick

FEBRUAR 2017

Er ist vorbei! Endlich! Jetzt kann es Frühling werden.. was freue ich mich! Auch wenn ich diese Wintersaison ganz gut überstanden habe – so gefühlsmäßig.. so sehr wünsche ich mir jetzt warme Temperaturen. Sie Sonne ließ sich ja die letzten Tage immerhin hier und da blicken. Das baut das Gemüt auf und macht Sonne im Herzen. Der Februar war auch besonders trist, denn: Mama hatte Lernphase. Bedeutet: Papa wandert mit dem Kind quasi für ein paar Wochen aus und lässt Mama lernen. So auch dieses Mal. Und so habe ich kaum Bilder gemacht und nahm nicht wirklich am Familienleben teil. Aber es ist geschafft und wohl auch alles bestanden.

KANN ICH VS. KANN ICH NICHT

Hey… tatatataaaaaa…. endlich… sie hat gelernt sich selbst anzuschupsen auf der Schaukel! Ein riesiges Ding für uns. Ich dachte schon: das lernt sie nie. Konnte mir aber gleichzeitig nicht vorstellen meine Teenie Tochter auch mit 14 noch auf der Schaukel anschubsen zu müssen. Und eines schönen Tages mit Papa im Garten.. da beschloss sie, dass sie das jetzt selbst kann. Es klappt ganz gut, aber es muss noch etwas mehr Routine rein, die wir hoffentlich an wärmeren Tagen auf dem Spielplatz oder im heimischen Garten sammeln können.

Es gibt allerdings noch eine Sache, die sie einfach nicht kann.. und die mich manchmal dezent auf die Palme bringt: schnauben. Ja ich weiß, hochziehen ist gesünder und das ganze bliblablubb. Aber wenn dein Kind nachts neben dir liegt und 20x die Nase hochzieht, so richtig doll und dabei einen hysterischen Anfall bekommt, weil alles verschleimt und verrotzt ist… ja, dann wünscht du dir schon, dass das irgendwie funktioniert. Wir haben es ihr zig Mal erklärt, gezeigt, gemacht und getan. Sie kann es nicht. Es klappt nicht. Nie. Bin froh, dass wir jetzt März haben und es hoffentlich so schnell keinen Schnupfen mehr gibt.

SCHWIMMKURS

Wir haben mit einem Eltern-Kind-Schwimmkurs begonnen. Warum? Ja… hm… einfach so. Das Kindlein ist ja allem gegenüber etwas skeptisch eingestellt. Das gilt auch für das Element Wasser. Und so dachte ich: ok, Schwimmkurs mit den Eltern, das passt schon. Sie ist bisher eher semi begeistert. Also sie geht ins Wasser und macht minimal mit. Aber man merkt ihr eben deutlich die Scheu vor Wasser an. Es spritzt hier und spritzt da.. andere Kinder machen da erst recht mit. Meines kneift die Augen zusammen, dreht sich weg und will mitunter schon mal das Becken verlassen. Hm… das beste überhaupt: Sie ist das einzige Kind, welches nach 5 Minuten friert weil sie ja praktisch kein Gramm Fett am Körper hat. Ohne Worte.

FASCHING

Das Kind konnte sich zur diesjährigen Karnevalssaison übrigens nur sehr schwer entscheiden: Elsa oder Minnie Maus? Letztlich entschied sie sich für Minnie.. weiß nicht, ob ich mich darüber so freuen soll. Besser als die 10. Elsa, oder? Schon. Trotzdem wünsche ich mir manchmal etwas weniger Kommerz für unser kleines großes Mädchen. Aber nun gut. Sie strahlte bis über beide Minni Maus Ohren – und das ist ja die Hauptsache, oder? Sie hatte gleich 2x die Gelegenheit ihr geliebtes Kleid anzuziehen: Fasching in der Kita und der Verkleidungsgeburtstag eines Freundes. Läuft.

WACHSTUMSSCHUB

Huch, das Kindlein ist plötzlich einen Meter und verdammte drei Zentimeter groß. Im Januar standen wir noch bei 99cm. Ich hatte mich neulich schon gewundert, weshalb die Kleidung plötzlich so viel kürzer erschien. Und habe die letzten Tage nachgemessen. Da hat unser Mädchen aber einen beachtlichen Sprung gemacht. Schwuppdiwupp ist sie plötzlich über einen Meter groß. Wie gut… das Mama alles vorrätig kauft. Damit hat die 98/104 wohl endgültig ausgesorgt. Ein komisches Gefühl diese Größe, die uns so lang begleitet hat, auszusortieren. Großes und doch noch so kleines Mädchen. Ach ja.. das Kind ist zwar einige Zentimeter gewachsen. Das Gewicht ist allerdings gleich geblieben. Wir stagnieren hier bei 13,5kg und hören in einer Tour „ich habe keinen Hunger.“

SPRÜCHE KANN SIE

Ach was soll ich sagen. Dieser Wortschatz macht einem Angst. Was sie alles so erzählt ist einfach nur der… ja, Wahnsinn? Was ist das eigentlich? Meine Erzieher-Schwester meint eh immer: absolut krass wie und was sie spricht in dem Alter. Und ja, es macht uns Angst. Sie schnappt jeden Fitzel auf und quasselt ihn nach. Es vergeht kein Tag, an dem der Herzmann und ich uns nicht verdattert anstarren… Satzbau kann sie! Daher nun wie immer: all das, was wir fest gehalten und aufgeschrieben haben.

„Papi, ich will nie wieder getragen werden“

„Kindlein, setz Dir doch bitte eine Mütze auf den Kopf, es  ist noch kalt!“
„Aber mein Kopf braucht frische Luft Mami!“

„Mein Name ist ein schöner Name!“

Bei Oma und Opa liegt im Wohnzimmer auf dem Boden ein Fell einer Highland Kuh:
„Hat die Kuh sich in einen Teppich verwandelt?“

„Bei Ikea schmecken die Nudeln und die Tomatensoße soooo lecker. Können wir da bald mal wieder hinfahren?“

Schaut sich ein altes Video von sich an:
„Ich bin aber schon ganz schön groß geworden!“

Kitafreundin: „Meine Mama hat meinen Bruder im Bauch!“
Kindlein: „Zeit, dass ich auch einen Bruder kriege!“

Mama: „Ich habe mich da verschrieben!“
Kindlein: „Das ist natürlich doof!“

„Weißt du warum mein Bauch so dick ist? Wir bekommen noch ein Kind!“

„Möchtest du Marshmallows Kindlein?“
„Nein, Marshmallows sind nicht gesund!“

DRACHENDRAMA

Ihr seht: Kindlein mit Drachen. Schön, oder? 3 Sekunden nach diesem Bild machte das gute Stück aber den Abflug. Der Wind war zu stark und riss ihn aus Kindleins Fingern (die zu allem Überfluss auch noch doof durch Handschuhe gepolstert waren). Jedenfalls flog der gute Drache (siehe Collage darüber) geradewegs in den nächsten verdammt hohen Baum. Die Schnur baumelte herunter und ich hechtete hinterher. Ich griff nach der Schnur… und zog… und zog… schwupp… sie riss natürlich. Und der Drachen hängt bis heute im Baum und schaut sich die Welt von oben an. Für das Kindlein war das Ganze eine echt unschöne Erfahrung. Sie heulte Rotz und Wasser und spielte anschließend so etwas wie „Beerdigung“. Sie wollte sich ganz intensiv verabschieden – obwohl ich ihr ganz klar versicherte, dass ich ihr einen neuen Drachen kaufen würde (was ich übrigens direkt online getan habe). Das Kindlein war jedoch untröstlich, was ja auch verständlich ist. Gut, eigentlich ist Mama ja auch selbst schuld. Der Wind war wirklich heftig an diesem stürmischen Tag. Nun ist es zu spät… aber heute wird der neue Drachen geliefert und dann hoffe ich auf den nächsten Wind!

Januar 2017 – Rückblick

Meine Güte, jetzt ist der Winter fast vorbei und ich starte meinen Rückblick vom Januar. Meine Prüfungsphase hat es einfach nicht früher zugelassen. Und so muss ich schon ziemlich in den hintersten Ecken meines Hirnes kramen um den Monat aufzuarbeiten. Januar, da war doch was? Grundsätzlich muss ich nicht viel ändern in den Angaben. Denn eines zieht sich bis heute! durch: das Kind ist krank. Viel und gerne. Im Januar hatten wir mal wieder RS. Nun im Februar kam die offizielle Diagnose Influenza – Grippe. Aber dazu mehr im nächsten Rückblick. Nun erst mal der schneereiche Januar!

SILVESTER & MEER

Über Silvester waren wir mit der lieben Omi und Mann an der Ostsee. Silvester an sich war wunderschön. Erst waren wir essen und sind dann zum Strand. Ich habe das Kind im Zwiebellook fest und dick eingepackt und in den Fahrradanhänger/Buggy verfrachtet. Gegen 22.30 Uhr schlief sie ein und war seither nicht mehr gesehen. Bei klirrender Kälte standen wir am Strand und konnten wunderschöne Feuerwerke beobachten. Das war auf jeden Fall ein gelungener Start in das Jahr 2017. Einen Tag hatten wir sogar herrliche Sonne, was ja in den letzten Wochen auch eher Mangelware war. Das Kindlein war aber leider recht unleidlich, was in erster Linie an der Kälte lag.

QUASSELSCHNUTE

Wie immer und eh und je: ihre besten Sprüche!

„Meine Damen und Herren! Ich präsentiere: die Nackedei Frau!“
und zieht sich einmal aus.

„Ui, Mami fegt aber fleißig!
aus dem Fenster schauend und der Mutter beim Schnee schippen zuguckend

„Papi Papi, knutschi knutschi nicht vergessi!“
und geht in den Gruppenraum…

„Meine Hose wird mir langsam zu klein Papa!“
mein Baby… ich will mein Baby zurück…

„Papi, komm mal schnell!“
„Ja, was gibt’s denn?“
„Ich bin wieder gesuuuuund!“

„Papi guck mal, meine Mami. Mit ihrem Hochzeitskleid. Das ist wuuunderhübsch!“
zeigt auf ein Foto in unserer Bildergalerie

Spielt Urlaub:
„Papi, ich stehe hier gerade auf dem Golfplatz!“
Aha.

„Ich bin jetzt der Eierkocher! Wer will Eier?“

„Wenn ich irgendwann mal im Regenwald verschwunden bin, dann müsst ihr mich einfach nur suchen!“

„Papa, ihr könnt mich ruhig Igor nennen. Oder Madita!“

Will lieber im Auto einschlafen:
„Papa, wenn ich dann eingeschlafen bin, trägst du mich bitte in mein Bett. Und wenn ich aufwache ist Mami da. Dann sage ich meiner Mami, dass ich sie soooo lieb habe!“

Papa sagt zur Mama: „Tschüss Mäuschen!“
Kind empört!: „Aber ich bin doch dein Mäuschen Papa!“

„Das ist aber ein dicker fetter Mann, Mama!“
Direkt kann sie!“

„Für Dinge, die so weit weg sind, benutze ich immer meine Geheimagentenbrille!“

VORSÄTZE?

Da war ja noch was? Genau.. die guten alten Vorsätze zum Ende des Jahres. Habe ich schon fast wieder vergessen. Ihr auch? Ich mag ja Vorsätze eigentlich. Ich mag es, das Jahr Revue passieren zu lassen und kurz zurück zu blicken, um kurz darauf die Nase in die Zukunft zu stecken. 2016 war… hm… anstrengend? Verrückt? Nervenaufreibend? Eigentlich ist es ein bisschen traurig, dass mir diese Worte zuerst einfallen. Sollten meine Hände nicht „Glücklich“ oder „schön“ tippen? Hm. Keine Ahnung. Natürlich gab es auch ganz schöne Momente. Aber es war eben auch einfach sehr sehr anstrengend. Das liegt – sind wir mal ehrlich – einzig und allein am Hebammenstudium. Vollzeit Studium mit Vollzeit Arbeiten im Schichtdienst über Monate. Das muss man seiner Familie ja auch erst mal antun. Gut, nun müssen wir da durch und wir werden das schon packen. Bestimmt! Einige schreckliche neurologische Symptome ließen mich unsere Situation Ende 2016 mehrmals überdenken. Ich dachte sogar über eine Beendigung des Studiums nach, verwarf den Gedanken aber schnell. Bringt ja am Ende keinem was. Aber ich spürte einfach ganz deutlich, was diese Belastung mit meinem Körper, aber auch mit meiner Psyche macht. Und das war alles andere als schön!

Was habe ich mir persönlich also vorgenommen?

Erst einmal möchte ich – besonders das Studium – nicht mehr zu ernst nehmen. Das klingt erst mal ziemlich dumm: Studium nicht ernst nehmen. Aber es hilft ja nix. Ich habe mich in den ersten beiden Lernphasen fast bis zum Umfallen abgerackert. Und wofür? Für eine 1,0? Ist es das wert? Nicht so wirklich. Klar, man möchte bestehen. Aber ich muss einfach lernen, meinen persönlichen Perfektionismus etwas herunter zu schrauben. Und das wird vermutlich die größte Herausforderung.

Dann: nicht schwanger werden! Ja, richtig gelesen. Bloß nicht schwanger werden. Der Herzmann und ich haben uns verständigt, nun doch erst einmal das Studium bis zum Examen durchzuziehen. Dagegen steht natürlich der innerliche und ganz bewusste Wunsch nach einem zweiten Kind. Ich hatte darüber schon öfter geschrieben. Unsere Familie fühlt sich noch so „falsch“ an. So nicht komplett. Es fehlt ein Stück. Oder auch zwei. Ich weiß es nicht. Jedenfalls möchte ich gerne versuchen, diese Vereinbarung mit dem Mann einzuhalten. Wir werden sehen.

Mehr Zeit für mich nehmen. Das habe ich im letzten Jahr aufgrund des Studiums definitiv versäumt. Es gab Monate, die waren so schlimm, dass ich fast abgeklappt wäre. Der Schichtdienst, all die Eindrücke, die Verantwortungen, die Lernerei, dazu Familie, Mann, Kind, Haus. Ich war einfach fix und fertig. Zeit für sich selbst nehmen war da maximal ein Frisörbesuch, den man auch nur notdürftig eingeschoben hatte. Jedenfalls möchte ich mich wieder mehr den Dingen widmen, die mich glücklich machen: Sprache, schreiben, fotografieren, reisen, Zeit mit der Familie. Wir werden sehen, wohin das führt.

Etwas für den Körper tun. Ach ja, der Klassiker. Ich möchte abnehmen und mehr Sport treiben. Ende des Jahres zeigte die Waage eine ziemlich ätzende Zahl an – mittlerweile sind 3kg wieder weg. Nach etlichen Versuchen zu Beginn des Jahres, habe ich nun mit weight watchers begonnen und werde sehen wohin die Reise geht. Ich bin ja nicht so wirklich dick, aber ich fühle mich auch einfach nicht mehr wohl. Ein paar Kilos dürfen also gerne noch purzeln. Der Mann hat inzwischen auch fast 10kg abgespeckt. Wir sind und bleiben dran!

SCHNEE SCHNEE

Ach ja, der liebe Schnee. Zu Beginn war das Kindlein natürlich mehr als erfreut. Und da sie praktisch mehr zu Hause als im Kindergarten war hatten wir ja viel Zeit mit dem weißen Pulver. Pulver ist auch das Stichwort: zunächst konnte man daher keinen Schneemann bauen und das Kindlein war sehr unglücklich darüber. Irgendwann matschte das Zeug endlich und wir konnten fleißig einen Schneemann bauen. Allgemein können wir uns dieses Jahr trotz geografischer Lage nicht über die Masse an Schnee beschweren. Herrlich!

Ansonsten starteten trotz Januar schon die ersten Frühlingsboten: die Tulpenzeit hat begonnen! Schon seit Wochen stehen hier die Blumen auf unserem Esstisch. Ich mag das einfach. Endlich wieder Farbe .. das Ende des Winters ist absehbar. Herrlich. Und sonst so? Jaaaa, sonst war im Januar alles nicht so einfach. Das ständige Kranksein vom Kindlein steckt uns allen in den Knochen. Auch uns Eltern erwischte es abwechselnd, aber nicht ansatzweise so schlimm wie das Kindlein. Es war hart. Immer musste einer aufpassen, das Kindlein war nicht ausgelastet und damit auch sehr gut im Nerven strapazieren. Ich musste anfangen für die Prüfungen zu lernen. Ich hasse diese Lernphasen. Das Leben bleibt praktisch stehen und man kann nichts anderes mehr machen. Tut man es doch, so wird man vom Gewissen aufgefressen. Hobbies? Freizeit? Was ist das? Ich habe Glück, wenn ich ein bisschen blöd im Internet daddeln kann oder mal für eine halbe Stunde Fernsehen schaue. Dieses Studium geht so derart an die Substanz. Ich hoffe wir kommen da als Paar und auch als Familie gesund raus. Die Hälfte ist nun Ende März geschafft. Tschakka!

MALFEE

Wie man auf dem Bild oben sieht malt sie schon so richtige Bilder. Zu Erkennen: eine Sonne, Gras und ein Männchen. Das Bild hat sie für Opa in eine Geburtstagskarte gemalt. Herzlich, oder? Je nach Tagesform haben „Menschen“ bei ihr einen Körper oder eben nicht. Oft malt sie Beine direkt an den Kopf. Wenn ich frage wo denn der Bauchnabel ist, guckt sie mich mit großen Augen an. 🙂 Auf der Collage darunter sieht man übrigens auch ihre Ausmal-Skills. Das beherrscht sie mittlerweile auch ziemlich gut. Das ist allerdings nicht ihre favorisierte Vorgehensweise beim Malen. Lieber frei rum kritzeln. Filzstifte kann ich hier alle paar Wochen nachkaufen, da das Kindlein ständig vergisst die Kappen wieder drauf zu setzen. Und diese Kappen entwickeln dann gern ein Eigenleben. Sie verschwinden einfach. Oder das Kind hat ein heimliches Lager davon. Keine Ahnung. Jedenfalls liegen die Stifte immer ausgetrocknet in einer Ecke – kappenlos.

RSV – DAS GRAUEN

Ich hatte ja schon berichtet: es war wieder da – Das RS Virus. Ätzend, oder? Die ganze Kita war wieder verseucht und an jeder Ecke hörte ich diese drei kleinen Buchstaben: RSV. Ich erkannte diesen blöden Husten schon 10 Meter gegen den Wind und bin froh, dass wir die erneute Infektion ohne einen Krankenhausaufenthalt überstanden haben. Puh. Nächstes Jahr möchte ich bitte mal Pause, ja? Danke.

UND SONST SO?

fast 3 1/2 Jahre
Schuhgröße 27 geknackt
Größe 99cm – noch 1 cm to go
Gewicht 13,5 kg – ohne Worte
geht momentan nicht gern in die Kita :/
Rollenspielkind durch und durch – gerne 5 Stunden am Stück
immer noch eine kleine Fernseheule
unverändert: läuft maximal 10 Meter und will dann getragen werden
will die halbe Nacht kuscheln
zwischen 22.00 und 23.00 Uhr ist Bettchenzeit *gähn*
immer noch Daumenlutschermädchen
redet wie ein Wasserfall
macht aus allem einen Wettbewerb: „Ich bin erster beim Anziehen!“
malt und bastelt für ihr Leben gern
würde am liebsten jeden Tag eine Party geben

Dezember 2016 – Rückblick

2017… das klingt so „unecht“… die Zahl 17 gehört irgendwie nicht zu meinen begehrtesten Zahlen und ich habe keine Ahnung warum. Klingt komisch, ist aber so. Siebzehn. Seltsame Zahl. 2016 ist also Geschichte und mit dem Jahr auch der Monat Dezember 2016. Es ist also wie immer ein kleiner Rückblick gefällig… und hier ist er nun, der Dezember.

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Im Dezember war ich auf der Kinderintensivstation im Rahmen meines Hebammenstudiums eingesetzt. Ich mochte es dort nicht, was viele Gründe hatte. In erster Linie war das natürlich die emotionale Ebene, wobei ich diese besser als gedacht weg gesteckt habe. Also das Erlebte. Am Ende streckte mich eine Angina nieder und ich war so oder so ganz froh, das Haus erst einmal nicht mehr verlassen zu dürfen. Es folgte: Urlaub. Der Plan: lernen, Hausarbeit und all der Rest von der Uni, der da so liegen geblieben war. Der Plan blieb ein Plan und erst vor wenigen Tagen habe ich ansatzweise etwas von all dem Kram bearbeitet *gähn*. Vorsätze? Viele. Zunächst muss erst einmal der Weihnachtsspeck weg, dann sehen wir weiter.

Und das Kindlein? Tja.. das Kindlein war im Dezember 2016 ziemlich oft ziemlich krank. Ein Husten jagte den nächsten und ich war gefühlt ziemlich oft am Rande des Nervenzusammenbruches. Vor allem weil ich eben die freie Zeit für Unisachen nutzen wollte.. mir aber das Kind oft einen Strich durch die Rechnung machte. Sie hustete und hustete.. wie so oft seit dem RSV. Sonst ist alles mehr oder minder beim Alten. Sie redet wie ein Wasserfall, denkt sich Geschichten aus von denen jeder Schriftsteller träumen würde und ist auch sonst ganz gut drauf. Unten mehr.

Kindlein

Geschichten
Ich habe keine Ahnung, wo sie diese wahnsinnige Phantasie her nimmt… aber sie ist nun mal da und eigentlich ja auch schön. Neulich war Oma zu Besuch… das Kindlein baute ein Flugzeug aus Stühlen und allerlei anderem Kram. Mit Oma ging es dann auf Safari.. man beobachtete Affen, Giraffen, Löwen… das Fernglas wurde gezückt.. man rannte vor wilden anderen Tieren davon, fuhr mit dem Auto weiter, ging in einem großen See baden und trocknete sich danach so herrlich mit den imaginären Handtüchern die Beinchen ab. Mit der Lupe wurden Käfer untersucht und anschließend ging es dann weiter mit dem Flieger. Und das alles in unserem Wohn- und Esszimmer. Sie denkt es sich einfach so aus. Fragt mich nicht wie, aber sie tut es.

Brustkuscheln
Ja ähm.. sie nennt es selbst „Brustkuscheln“.. seit ein paar Wochen hat sie wohl erkannt: scheiße, ich habe mich abgestillt, wie doof war ich? Und nun will sie gerne immer mit Mamas Brust kuscheln. Ich zitiere:

„Mamas Brust ist so herrlich weich.“

Und ich sitze daneben und weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll. Lachen, weil es so süß ist. Oder weinen, weil ich mir der Konsistenz des Gewebes sehr wohl bewusst bin. Nun ja.. wir haben hier weiterhin eine ziemlich verschmuste Maus, die nachts präferiert mit Rundum-Körperkontakt schläft. Zum Kuscheln muss man sie allgemein schon eher animieren, aber nachts und zum Einschlafen braucht sie vor allem eines: Mama, Mamas Nähe, Mamas Arme, ganz ganz viel Mama. Das ist in Ordnung, auch wenn ich nachts oft nur meine 10cm habe. Ich vermisse das Stillen irgendwie. Und mein Kind als Baby… und ich will noch ein Baby… und ich schweife ab. Grummel.

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Und der Charakter?
Darf ich mal was sagen? Ich tue mich ja unwahrscheinlich schwer damit, den Charakter meiner Tochter einfach so aus dem Ärmel schüttelnd zu benennen. Mir fällt das eher so spontan auf wenn ich andere Kinder beobachte und merke: ah, deine ist ja so und so. Jedenfalls tue ich mich schwer, sie da in irgendwas rein zu „pressen“ was ich ja eigentlich auch gar nicht will. Was kann ich aber dennoch sagen?

Das Kindlein ist… immer noch eher skeptisch. Besonders was neue Sachen angeht. Immer erst mal Schauen und sich die Argumente der Erwachsenen anhören. Dann sehen wir weiter. Sich einfach so ins Getümmel schmeißen? neee… wobei das schon besser geworden ist. Viel besser. Kennt sie Situationen, Orte und Menschen, so geht es direkt los.

Bis auf’s Fernsehen *heul* hat sie eine ziemlich kurze Aufmerksamkeits- beziehungsweise Spielspanne. Ich kann ihr keine 30 Minuten ein Buch vorlesen, wie das andere Eltern tun. Sie lauscht keinem Hörspiel länger als 5-10 Minuten. Und sie spielt nicht gern allein. Sie mag immer einen von uns dabei haben. Und da sind wir wieder bei den Rollenspielen. Sie baut sich hier aus all ihrem Kram alles mögliche zusammen und schnappt sich dann alles an Figuren was sie hat. Vorwiegend Kuscheltiere, Puppen und all das Zeug. Und dann wird es uns in die Hand gedrückt und gesagt: „Kannst du für xy sprechen?“ und dann tun wir das. Sind ja die Eltern und so.

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Sonst stehen malen und basteln nach wie vor sehr hoch im Kurs. Mit 98 cm auf 13,5kg ist sie nach wie vor untergwichtig und das Thema Essen bereitet uns den ein oder anderen Tag Kopfzerbrechen. Lustig: ich heule der Oma an der Ostsee vor, wie schlecht das Kind doch essen würde. Und was tut es? Schaufelt da ungeahnte Mengen allerlei Zeugs in sich hinein. Toll, oder? Typisch… *grummel* Jedenfalls ist es momentan wieder weniger geworden mit dem Essen und ich muss sie – natürlich eher beiläufig – immer dazu anhalten zu essen. Und das, wo Muddi auf low carb ist und am liebsten in Schoki baden würde. Herrlich … nicht!

Sie ist sonst ein echtes „Zu Hause Kind“. Egal wo wir sind. In den meisten Fällen kommt ziemlich schnell der Satz: „Ich will nach Hause fahren.“ Wir sind es ja gewohnt. Aber über Silvester an der Ostsee gipfelte das Ganze dann mit viel weinen und Sätzen wie „Ich vermisse meinen Bären so!“ Tränen flossen und alle Argumente nützten nichts. Das Kind freute sich wie ein Honigkuchenpferd als wir wieder zu Hause waren. Und das geht uns fast immer so.. ist ja toll, dass sie so gern zu hause ist. Aber ein bisschen Dankbarkeit und so?! Ich weiß, geht mit 3 1/2 noch nicht. Wäre aber schön.

Drachen steigen lassen

Eine kleine Premiere stand an: das erste Mal einen Drachen steigen lassen. Wir hatten uns das gute Stück schon zum Geburtstag von lieben Freunden schenken lassen.. aber bisher.. hielt sich der Wind echt in Grenzen. Aber der Dezember ließ es an zwei Tagen bei uns so richtig krachen. Und so konnten wir endlich mal eine Runde auf’s Feld und das gute Stück in den Himmel jagen. Ich hatte den Drachen aufgrund guter amazon Bewertungen auf unsere Wunschliste gesetzt.. bisher sind wir sehr zufrieden. Für den Preis ist das gute Stück wirklich perfekt. Den zweiten Einsatz gab es auch direkt: an der Ostsee über Silvester.

Wer schauen mag: wir haben diesen Kinderdrachen.

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Kleiner Sprachkünstler

„Mama ich möchte Dich ganz lange behalten!“

Zu viel Doc McStuffins geschaut:
„Das Pony hat Glitzeritis.“
„Dein Auge ist pink. Du hast Pinkeritis und Glitzeritis.“

Ähm.
„Das schmeckt aber alkoholig.“

Kindlein: „Kannst Du mir ein Nutella Brot machen?“
Papa: „Wir haben kein Brot.“
Kindlein: „Dann nehme ich nur ein Brot.“

Auf dem Weg zum goldenen M.
„Papa lauf schneller, sonst verhungere ich.“

Malt sich Striche auf die Hand und sagt:
„Guckt mal, ich bin ein Zebra.“

„Mein Körper sagt, dass wir Lego bauen sollen. Ich denke auch, wir sollten das machen.“

Heiraten. Das Kindlein will unbedingt die Mama heiraten und ist extrem aufgelöst, wenn sie hört, dass ich ja schon mit dem Papa verheiratet bin. Neulich erwiderte sie darauf:

„Wenn du wieder frei bist, will ich mit Dir heiraten!“

Erster Übernachtungsgast

Im Dezember hatten wir hier das erste Übernachtungskind zu verzeichnen. Das Gastkind selbst war noch nicht mal 3 Jahre alt, ist aber, was Übernachtungen angeht, ziemlich unkompliziert. Dieser Umstand trieb mir beinahe die Tränen in die Augen, immerhin hat das Kind hier quasi noch keine Nacht ohne uns verbracht. Das höchste der Gefühle war ein fehlender Elternteil. Und sie mag auch nicht.. so gar nicht. Und ich mag sie nicht zwingen, sie soll selbst entscheiden wann sie mal bei Oma / Opa / Tante und Co. übernachten möchte. Ich befürchte aber, dass dies noch laaaaange nicht der Fall sein wird. Jedenfalls trieben die zwei Mädels allerlei Schabernack, ich lag die halbe Nacht wach, da ich Angst um alles und jeden hatte und stapfte den Tag darauf wie ein Zombie durch die Gegend. Den Kindern aber ging es blendend. Die schliefen wie eine eins und kicherten um die Wette.

Das Fest und die Weihnachtsgeschenke

Für das Kindlein stand ja schon sehr lang fest: ich wünsche mir ein Puppenhaus. Und eine Puppenfamilie. Das Zeug stand schon lange vor Weihnachten unten im Heizungskeller, inklusive Möbeln. Den Wunsch musste ich ihr aus zweierlei Gründen einreden. Erstens: das Kindlein ist derart verwöhnt, dass es gar keine Wünsche hat, also muss ich ihr mögliche „Optionen“ aufwerfen. Zweitens: ich selbst wollte schon immer mit so einem Puppenhaus spielen da ich – soweit ich mich erinnere – als Kind keines hatte.

Kurz vor Weihnachten entwickelte sie dann doch noch einen eigenen Wunsch namens „Glitzerpony“. Zunächst wollte sie ein echtes. Wie echt so ein Glitzerpony auch immer sein mag. Jedenfalls wollte sie ein lebensechtes Glitzerpony. Wir konnten uns dann auf ein Spielzeugglitzerpony einigen. Immerhin. Also begann ich kurz vor dem Fest im Internet zu suchen und fand letztlich so ein glitzerndes Einhorndingens in lila. Für mich: sehr sehr ähm… hässlich? Ende der Geschichte: das geilste Puppenhaus ever wurde Weihnachten ziemlich links liegen gelassen. Für? Genau… das verdammte Glitzerpony. Gut, das glückliche Kind zählt. Also alles richtig gemacht.

Was haben wir an Weihnachten sonst noch gemacht? Gegessen. Punkt.

Wer schauen mag: unsere Weihnachtsgeschenke für das Kindlein (ich werde bei Gelegenheit gaaanz ausführlich über das Puppenhaus berichten.)

Glitzerpony
tip toi Starter Set Bauernhof
Le Toy Van Puppenhaus Cherry TreeHall
Le Toy Van Puppenfamilie
Puppenprinzessin

Puppenmöbel

Le Toy Van Puppenmöbel Waschraum Set
Le Toy Van Puppenmöbel Wohnzimmer
Le Toy Van Puppenmöbel Schlafzimmer
Le Toy Van Puppenmöbel Küche
Le Toy Van Puppenmöbel Esszimmer
Le Toy Van Puppenmöbel Kinderzimmer
Le Toy Van Puppenmöbel Badezimmer

Vorab haben wir dieses Jahr zum ersten Mal unseren Weihnachtsbaum selbst geschlagen – wie man ja so schön sagt. Dafür sind wir in den Stadtwald gestapft (zusammen mit der besten Kitafreundin des Kindleins) und haben uns ein schönes Tännchen ausgesucht. Es regnete – aber das war völlig nebensächlich. Es gab Kinderpunsch vom Feuer, Kuchen und allerlei Süßigkeiten. Es war herrlich. Die Tanne stürzte zwar in den kommenden Tagen samt Weihnachtsbaumständer um – aber das lag hoffentlich nicht an der Aktion selbst.

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Tropical Island

Einen Tag vor Weihnachten nutzten wir den bereits vorhandenen Urlaub und fuhren ins Tropical Island. Ich mag ja, was sie da in den letzten Jahren so draus gezaubert haben und der neue Außenbereich ist so ziemlich mein Ding. Wildwasserbahn und so. Jedenfalls haben wir uns Tante und Onkel in spe geschnappt und sind da hin. Unsere Hoffnung, dass es schön leer sein würde – so einen Tag vor Weihnachten – wurde erhört. Und so konnten wir ganz entspannt relaxen, schwimmen, essen, Spaß haben und alte Freunde wieder sehen, die nur kurz in Deutschland zu Besuch waren.

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Silvester

Werde ich ganz frech einfach in den Januar Rückblick packen. Nur so viel: echt schön war es! Bestes Feuerwerk am Meer. Wunderschön!

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November 2016 – Rückblick

Der November ist rum – und irgendwie steht Weihnachten schon vor der Tür. Der Sprung war irgendwie ziemlich schnell und so komme ich nicht so recht zu den Vorbereitungen. Vom Bloggen brauche ich ja gar nicht sprechen. Das fällt immer hinten runter. Das Kindlein, die Uni, die Arbeit – ist eben alles wichtiger. Ich arbeite aktuell auf der Kinderintensivstation. Es ist hart, besonders auf der emotionalen Ebene. So kurz vor Weihnachten rückt dieser Arbeitseinsatz die eigene Weltordnung noch mal etwas zurecht. Und so freue ich mich riesig auf das Fest. Dieses Jahr lassen wir die Reiserei zu den Feiertagen ganz weg und können so ganz entspannt einfach feiern und essen. Über Silvester geht es dann an die Ostsee *herz*. Nun aber mag ich zunächst mal den November festhalten:

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Quasseltasche

Oma soll auf das Kindlein aufpassen und Papa will auf die Arbeit. Zuvor flüstert sie Papa noch folgendes ins Ohr:
„Ich hab was vergessen: ich habe Oma so doll gerne, Du kannst jetzt gehen!“

Im Schlaf:
„Ähhh … Fernsehen gucken!“

Mama: „Nachher fahre ich in die Kita und helfe den Wichteln beim Basteln für den Nikolaus.“
Kindlein: „So ein Quatsch!“

Auf der Schaukel:
„Papi, mir ist ganz dolle kalt. Kannst Du mir den Ofen anmachen und einen warmen Kakao? Dann können wir uns vor dem Fernseher aufwärmen.“

Nach einer halben Stunde im Zoo:
„Vielleicht können wir jetzt lieber nach Hause gehen.“

Mit Oma und Opa beim Griechen essen, am Ende gibt es Ouzo für die Großen und für das Kindlein Gummibärchen. Ihr Kommentar: „Was hat DAS zu bedeuten?“

„Weißt du was der Hase mir gerade erzählt hat? Dass er zuhause dann Fernsehen gucken will!“

„Mama, kaufst du mir das? Sonst bin ich traubig!“

Mama: „Kindlein? Kommst du bitte?“
Kindlein: „Ich muss mich aber hier kurz konzentrieren?“

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VOM VERMISSEN

Im November hatte sie kurz eine sehr seltsame Phase. Ein Beispiel: kurz bevor es in die Kita ging legte sie sich auf die Treppe und begann zu schluchzen. Auf die Frage, was denn los sei und ob sie die Mami vermissen würde (die schon auf Arbeit war) antwortet sie: „Nein, ich werde dich vermissen!“

Zweites Beispiel: Kurz bevor wir zum Kinderturnen aufbrachen stand sie wieder schluchzend und mit kleinen Tränchen in den Augen auf der Treppe. Wieder unsere Frage was denn nur los sei: „Ich werde den Bären so vermissen wenn wir beim Turnen sind.“ Wir sind für etwa 1 1/2 Stunden unterwegs, das Kindlein allerdings gab einem immer das Gefühl für immer zu trennen. Diese Phase hielt für etwa zwei Wochen an und verschwand so schnell wie sie gekommen war. Vom Vermissen redet sie schon auch noch oft, was besonders am Schichtdienst der Mama liegt.

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KÜNSTLERIN

Es vergeht kein Tag, an dem das Mäuschen nicht malt. Stifte gehören hier also zum täglichen Lieblingsspielzeug. Sie hat mir im November eines schönen Nachmittags die Fugen einiger Fliesen nachgezogen. Fein säuberlich. Mit einem blauen Filzstift. Gut, oder? Nebenher beginnt sie nun erkennbare Dinge zu zeichnen. Grüne Striche – für Gras, Strichmännchen, Regentropfen oder einen gelben Kreis für die Sonne. Es wird, es wird. Neben normalen Filzstiften – die ganz nebenbei bemerkt nicht lang halten, da sie die Spitze herzallerliebst gern eindrückt – nutzt die alles mögliche. Glitzerstifte, Fingerfarbe, Wasserfarben, Buntstifte. Hauptsache sie darf malen.

Wir haben diesbezüglich auch noch ein kleines Vorhaben. Wir möchten dem Mädchen sehr gerne eine eigene Bastel- und Malecke einrichten. Das gestaltet sich allerdings als ziemlich schwierig. Ginge es nach mir, würde ich wohl zum Schreiner müssen, da meine Anforderungen weg von der Norm sind. Nun stöbere ich immer fleißig nach Ideen und hoffe, dass wir das Ganze bald umsetzen. Das Haus ist nämlich voll von Bastelutensilien.

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KRANK KRANK KRANK

Den November erwischte es das Kindlein gleich 2x. Seit dem RSV ist sie – was Husten angeht – extrem anfällig. Sobald es mit dem Husten los geht wissen wir: mindestens eine Woche zu Hause. Abgesehen vom Fieber (was uns seit dem RSV keine Angst macht, wenn es nicht gerade Richtung 42° geht), hat sie dann jedes Mal richtige Hustenanfälle, es rasselt und rauscht überall, wir inhalieren Nachts stundenlang und trotzdem braucht dieser ätzende Husten TAAAAAGE bis er auch nur ansatzweise wieder verschwindet. Das Doofe daran: das Kindlein ist eigentlich wieder fit, aber der Husten ist vor allem beim Schlafen so schlimm, dass ich sie partout nicht in die Kita geben will. Ist ja für alle Beteiligten fürchterlich. Und so war der Monat November vor allem durch Kranksein gekennzeichnet.

WEIHNACHTSMARKT WÖRLITZ

Unser Weihnachtsmarktbesuch führte uns dieses Jahr nach Wörlitz. *hust* Hatte ich noch nie von gehört und meine Eltern entführten uns quasi in dieses kleine Städtchen. Erst dort sah ich, weshalb die Stadt so bekannt ist. UNESCO Welterbe und so. Na wie dem auch sei. Es war so richtig knackig kalt an diesem Samstag – herrlich! Es kam richtig Weihnachtsstimmung auf. Der Markt war wunderschön verwinkelt, überall standen heiße Feuerkörbe umher an denen man sich wärmen konnte. Das Essen war gut.. nur das Kindlein. Nun ja, das schlief im Fahrradanhänger recht schnell zu Beginn ein. Der Husten brachte sie zum Erwachen und darauf hin war ihre Stimmung nicht mehr ganz so glänzend. Am Ende des Besuches aßen wir lecker und traten dann die Heimreise an. Seit diesem Tag ist meine Weihnachtsstimmung mehr oder minder ungebrochen.

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WEIHNACHTSVORBEREITUNGEN

Wie man auf dem Bild sieht – wir haben Plätzchen gebacken. Fand das Mäuschen auch ganz ok (sie verliert oft schnell das Interesse an Dingen). Endlich nascht sie auch mit Mama gemeinsam Teig. Ich hatte mir ein altes Rezept meiner Mama genommen und habe einfach die Hälfte des angegebenen Zuckers genommen und den anderen Rest mit einer halben Banane ersetzt. War zwar etwas klebrig und man brauchte etwas Mehl zum Ausstechen. Aber verdammt: die waren mega lecker!!!

REZEPT (mit wenig Zucker)

150g Butter
(ich mache die Butter immer etwas in der Mikrowelle warm, so dass sie schön weich ist)
300g Mehl
1 TL Backpulver
50g Zucker
1 Ei
1/2 Banane

Mehl zum Ausstechen

Alles vermischen, ausstechen, backen bei 160°C für 10 Minuten.
Bei uns ergab der Teig 3 Bleche.

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UND SONST SO?

98cm groß (wenn wir uns nicht vermessen haben)
hat die 14kg noch nicht ganz geknackt
Schuhgröße 26
trägt nicht mehr nur Kleidchen – die Phase ist endlich vorbei
liebt ihre Kuscheltiere
und spricht mit ihren Puppen
kleine Rollenspielmaus
liebt nach wie vor Fernsehen über alles
bastelt aber auch stundenlang
wünscht sich nun einen Bruder

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