Monat

November 2013

Wenn das teuerste Spielzeug uninteressant ist

Ich habe schon auf vielen Blogs gelesen, dass die Babies und Kleinkinder sich oft für alles mögliche interessieren – nur nicht für Spielzeug, was extra fürs Kind angeschafft wurde. Der Klassiker ist hier eine leere Plastikflasche, in die Reis, Wäscheklammern oder Holzperlen gegeben werden. Solche tollen „Spielsachen“ haben wir auch in der Krabbelgruppe und sie werden ähnlich heiss geliebt wie der Standard Plastik Krempel, den man überall für viel Geld kaufen.

Das Kindlein ist jetzt ein bisschen über vier Monate alt und spielt vorwiegend mit ihren Babytrapezen und den daran hängenden Sachen. An einem Trapez hängt viel aus Stoff und an dem anderen fast alles ausschließlich aus Holz. Gebe ich ihr Dinge aus Holz in die Hand, so kann sie bei der Hand-Mund-Koordination schon mal daneben liegen und das Holzteilchen landet im Auge. Anschließend ist das Gebrüll natürlich groß und Mutti erleidet wieder einen halben Herzinfarkt. Daher bevorzugen wir momentan Stofftiere – besonders von sigikid. Sie liebt ja ihren Fisch von sigikid üüüüber alles. Der knistert und quietscht und am Kopf ist er so herrlich flauschig. Außerdem hat er einen Greifring und einen Babyfisch am Bauch, den man aufziehen kann.

Die_Waschmaschine_ist_so_interessant

Das es aber auch anders geht, sieht man auf dem Bildchen. Letztens hatte ich das Kind seit langem wieder mit in unserem Wäscheraum und habe sie auf den Boden auf eine Decke gelegt. Anschließend wurde die Waschmaschine befüllt und angestellt. Bei den ersten Geräuschen hat sie mich erst mal angesehen wie ein Auto. Die Augen waren weit aufgerissen und sie lag starr auf dem Boden. Habe natürlich allerlei „Beruhigungswörter“ raus gekramt und beruhigt. Nach wenigen Sekunden begann die Trommel auch schon sich zu drehen und ab da ging es ab. Kind glotzte wie erstarrt auf das weiße Monstrum und war davon nicht mehr los zu bekommen. Und alles drehte sich sooooo schön weiter. Kind fing an zu lächeln, was irgendwann in ein Kichern überging. Herrlich war das. Da konnte Mutti doch glatt ein!!!! T-Shirt bügeln, bevor die allgemeine Sirene wieder anging (die uns ja momentan aufgrund des Entwicklungsschubes täglich verfolgt). Sagen will ich damit nur: seht euch mal hin und wieder in euer Wohnung / eurem Haus um. Es gibt überall so viel für unsere Minis zu entdecken. Und dafür muss es nicht immer ein pädagogisch wertvolles Spielzeug sein. Manchmal ist es auch die Wochenzeitung, die zusammengerollt der Hit ist (heute erst passiert). Oder der Kühlschrank, an dem so viele Magnete und bunte Karten hängen. Die Karten kann man fein runterreißen – herrlich!

Bald kahl

Mein schlimmster Alptraum wird wahr… ich werde eine Glatzenmama ohne Glatzenbaby. Mein Kind wird bald mehr Haare auf dem Kopf haben als seine Muddi. Ich könnte heulen. Aber leider werde auch ich nicht verschont: Haarausfall nach der Schwangerschaft. Oh Gott – Hilfe! Kann mal jemand einen Doktor holen? Waren meine Haare während der Schwangerschaft wunderbar füllig, fallen sie jetzt umso mehr aus. Und sie sind wirklich üüüüüüberall. Auf dem Boden, im Abfluss, an den Klamotten, auf dem Tisch – ganz besonders aber am Kind. Ich bin den halben Tag nur damit beschäftigt, dem Kindlein meine eigenen Haare vom Leib zu ziehen. Ganz besonders gerne verfangen sich die Viecher ja in den Fingern von der Puppe. Und dort wickeln sie sich wie verrückt rundherum und schnüren so richtig tief ein. Und ich stehe dann wieder da und versuche völlig panisch zu verhindern, dass mein Kind einen Finger verliert. Ich lese schon die Schlagzeile:

„Fingeramputation aufgrund von Haarunfall!“

Gott bewahre! Weil ich nun ziemlich lange Haare habe (würde ich mal so frech behaupten) überkam es mich vor wenigen Wochen und ich habe ungefähr zehn Zentimeter abschneiden lassen. Nun gibt es zwar noch immer 128462786475234725 Haare, aber die sind wenigstens nicht mehr so lang :). Nun bin ich ja nicht allein mit dem Problem. Fast alle Frauen haben damit zu kämpfen, die einen mehr, die anderen weniger. Es liegt wohl am sinkenden Östrogenspiegel und beginnt meistens drei Monate nach der Geburt des Kindes. Bei mir waren es vier Monate. Daher hatte ich still und heimlich in meinem Kämmerlein noch immer die Hoffnung, dass ich verschont bleibe. Pustekuchen. Wann geht das vorbei? Habe gelesen, dass damit spätestens nach sechs Monaten (also neun Monate nach der Geburt) Schluss sein soll. Dabei soll man angeblich niemals alle Haare verlieren. Aha. Also wenn das hier noch ein paar Monate so weitergeht, dann stehe ich definitiv sehr kahl da.

Auch furchtbar: Weil das Kind einem ständig büschelweise Haare ausreißt, trägt man andauernd einen Zopf. Dieser Zopf ist nun für den Haarausfall nicht besonders förderlich. Das zieht wie verrückt und man hat das Gefühl, dass dadurch noch mehr ausgerissen wird. Ich habe also die Wahl: Kind oder Haargummi. Das eine oder das andere wird schon dafür Sorgen, dass ich bald dem Perückenladen meines Vertrauens (habe ja noch keinen) einen Besuch abstatten muss. Und nun will ich auch noch zum Färben. Vermutlich habe ich danach erst recht ne Glatze. Ich hoffe nur, mein Kind erkennt mich dann noch! 😀 Um mich über Wasser zu halten, poste ich dieses Foto meiner Haare und hoffe, dass ich irgendwann wieder an diesen Punkt komme.

Bald_kahl

Einfach nur ansehen

Das Video bedarf nicht vieler Worte. Einfach ansehen. Ich musste danach fünf Minuten heulen – ich schiebe es darauf, dass ich aktuell durch meine schwere Erkältung und das Stillen hormonell immer noch „geschwächt“ bin ;).

20 Wochen Babyglück

Diese Woche steht das erste Mal eine zwei vor dem Babyglück-Post. 20 Wochen haben wir nun schon „geschafft“ und es wird jeden Tag schöner! Ich hätte nie gedacht, dass sich in nur vier Monaten so extrem viel tun kann und sich unser Kindlein von einem völlig hilflosen Wesen, zu einer greifenden, sich drehenden Supermaus entwickelt. Es macht momentan sehr viel Spaß mit ihr, da auch endlich der letzte Entwicklungsschub durch ist! Trotzdem quengelt das Kind immer noch sehr viel. Wir haben aber das Gefühl, dass sie entdeckt hat, dass auf ein Quengeln viiiiiel Zuwendung folgt. Ob das auch stimmt, wissen wir nicht. Aber Quengeln lassen würden wir sie auch nie, da dass ganz schnell zu einer lauten Sirene wird.

Ida_zwanzig_Wochen_Collage

20 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: alles was mit Magneten am Kühlschrank befestigt ist in die Hand nehmen, um es anschließend auf den Boden zu werfen
Das mag ich gar nicht: mich allein beschäftigen – das war mal!
Darauf bin ich stolz: ich hebe meinen Po schon richtig gut nach oben und habe meine Hinterbeine schon in der Krabbelhaltung
Sonstige Skills:

  • ich bleibe immer länger auf der Seite liegen und beschäftige mich auch manchmal in dieser Position mit meinen Spielzeugen
  • ich habe eine neue Position entdeckt – halb auf dem Bauch, halb auf der Seite und ich liebe es
  • auch mit Papa macht Babyschwimmen sehr viel Spaß
  • ich stütze mich immer besser auf meinen Unter- und Oberarmen ab und perfektioniere allmählich meine ersten Versuche, mich noch mehr in die Höhe zu stemmen

20 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • so RICHTIG krank mit Kind ist echt furchtbar – keine Kraft für nichts
  • Papa verliert seine Wette, die er vor drei Wochen geschlossen hat (er war felsenfest davon überzeugt, dass sie in vier Wochen krabbeln kann *hust*)
  • ich muss das jetzt noch mal sagen: das Tragetuch ist echt ein Allheilmittel, egal wo man ist! Das Kind ist sofort beruhigt und schlummert in den meisten Fällen sofort weg!
  • wir müssen endlich anfangen, Utensilien für Baby-led Weaning zu besorgen

Schreckmoment: Kind befördert sich selbstständig aus der Wippe (wir hatten sie bisher immer offen – das haben wir nun geändert)
Nächte:
ist das Kindlein die letzten Wochen IMMER um 7.00 Uhr aufgewacht, hat sie es in dieser Woche das erste Mal geschafft zwölf Stunden zu schlafen – von 20.45 bis 8.45 Uhr! Dies zwar mit etlichen Unterbrechungen, aber immerhin!
Dafür fehlt die Zeit: endlich mal wieder bei IKEA vorbei zu schauen
Der glücklichste Moment: Mama und Ida kuscheln zu Elton Johns „Tiny Dancer“ vor dem Kamin – könnte weinen!
Streit über: momentan haben wir uns sehr lieb – kein Platz für Streit!
Darauf freuen wir uns: auf den Besuch bei Uroma und Uropa am nächsten Wochenende
Das macht Mama (un)glücklich: schon wieder sehr krank
Das macht Papa glücklich: Fussballverein hat sensationell gewonnen 😉

Immer wieder Sonntags

Immer_wieder_sonntags

Die Idee dazu habe ich bei Jessi gesehen und bin wirklich begeistert davon! Danke liebe Jessi… ich hoffe, ich kann hin und wieder mitmachen!

Soooo und wieder ist auch bei uns eine Woche wie im Flug vergangen! Was uns als Eltern bewegt hat und was unser Kindlein so alles erlebt habt, könnt ihr wie immer im Babyglück-Post nachlesen. Immer wieder sonntags dreht sich ausschließlich um Muddis Gedanken! Also ab damit:

[GESEHEN] Viel zu viel schlecht gelaunte Leute – liegt wohl am Wetter.

[GELESEN] Blogs über Blogs. Bücher lesen war gestern – dafür habe ich seit Monaten keine Zeit mehr.

[GEHÖRT] Diese Woche gaaaanz viel Elton John und Jessie Ware. Für das Kindlein wurden diese Woche zusätzlich Intros aller Sendungen meiner Kindheit bei Youtube raus gekramt – Käpt’n Balu, Chip & Chap, Mila, Sailermoon, Glücksbärchis… *hach*

[GETAN] Ganz viel für den Beckenboden!

[GEGESSEN] Risotto, viele Salate, Wok-Gemüse und viel zu viel Süßkram. Würde ich nicht noch stillen, könnte man mich hier durchs Haus murmeln.

[GETRUNKEN] Sehr viel Apfelschorle. Aber immerhin sind wir nun endgültig von Cola Zero und Co. weg. Vorbildfunktion muss sein!

[GEDACHT] Habe diese Woche viel über das Jahr nachgedacht, was passiert ist und wo uns die Reise wohl noch so hinführen wird. Kann man auch mal melancholisch werden – irgendwie.

[GEFREUT] Habe diese Woche eines unserer alten Malediven Urlaubsvideos angesehen und mich innerlich sehr auf den ersten Urlaub mit Kind gefreut.

[GELACHT] Diese Woche ganz viel, weil das Kind endlich besser drauf ist und beginnt immer lauter zu kichern.

[GEÄRGERT] Habe ich mich diese Woche nur über die graue Suppe am Himmel.

[GEWÜNSCHT] Diese Woche wieder besonders, dass nächstes Jahr alles genau so klappt, wie ich es mir erträume!

[GEKAUFT] Socken und ein Buch für das Kindlein. Muddi ging wie immer leer aus.

[GEKLICKT] Diese Woche sooooo viele Mamiblogs. Ich schaffe es gar nicht, alle zu lesen. *schäm*

Freitags-Füller

Gelesen bei Barbara und wie ich finde, eine wirklich tolle Idee! Der tatatatataaaaaa Freitags-Füller! Heute machen wir mal mit, bitteschön:

  1. Um sicherzugehen, dass Muddi ihren Beckenboden nicht verliert, werden hier fleißig Übungen gemacht!
  2. Als Kind habe ich auf Cornflakes Packungen auf der Rückseite immer so gern die Rätsel gelöst.
  3. Es ist nie zu spät etwas in seinem Leben zu ändern – mein Motto für nächstes Jahr!
  4. Tiere sind mir oft lieber als der Mensch.
  5. Adventskalender haben wir dieses Jahr keinen gekauft, um das bevorstehende Hüftgoldmonster zu Weihnachten besser zähmen zu können.
  6. Lebkuchen ist eine feine Sache in der Adventszeit!
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den tollen Salat nach Susis Rezept, morgen habe ich einen Frisörtermin geplant und Sonntag möchte ich mit unserer kleinen Familie einen ganz großen Spaziergang machen!

4x in 4 Monaten

Okay, mir reicht’s so langsam echt… Seit vorgestern habe ich schon wieder einen Mini-Infekt. Das ist jetzt das vierte Mal in vier Monaten, dass die Muddi krank feiert. Ich musste mein geliebtes Mädels-Treffen deswegen absagen – das macht mich richtig sauer! Ich verstehe auch nicht, warum das jetzt schon wieder so ist *nerv*. Liegt das daran, dass das Stillen so zerrt? Dass ich einfach Pech habe und mich überall anstecke? Oder bin ich irgendwie unvorsichtig? Vielleicht bin ich nicht warm genug angezogen? Durch das Stillen habe ich immer noch eine Körperwärme, die jenseits von Gut und Böse ist. Mir ist IMMER warm. Wenn ich montags zur Krabbelgruppe laufe, würde ich mich anschließend am liebsten komplett nackig ausziehen und auf der Straße vor dem Gebäude eine kleine Party feiern. Ich hoffe wirklich, dass das nach dem Abstillen nun endlich mal aufhört.

Ob das nun aber wirklich eine Erklärung für das ständige Kranksein ist – keine Ahnung. Auf jeden Fall plagen mich schon wieder Schmerzen in der Nierenregion, Halsweh und der Kopf. Allgemein fühle ich mich schlapp und bin nach der kleinsten Anstrengung soweit zu sagen: „ich brauche zwei Stunden Mittagsschlaf!“ Das ging früher vielleicht mal. Jetzt gibt es ja das Kindlein. Ich muss schon sagen: kranksein mit Kind ist nicht nur doppelt so ätzend, eher dreifach schlimm. Denn trotz Schmerz und allgemeiner Lustlosigkeit muss man sich zusammennehmen und das Kind bespaßen, wickeln, schleppen, stillen, in den Schlaf bekommen, spazieren gehen und so weiter und so fort. Als ich Männe erzählt habe, dass ich gerade mit dem Kind spazieren bin, hat er einen halben Herzinfarkt bekommen. Als ich meinte, dass ich das ja nur dem Mini zuliebe tue – frische Luft und so – wurde seine Laune nicht besser. Aber so sind wir Muddis. Aufopferungsvoll hoch 10000! Da schleppe ich meinen kranken Popo gerne eine Stunde nach draußen – Hauptsache Madame bekommt Frischluft.

Aus dem letztem Krankheitsstillunfall habe ich natürlich gelernt und esse und trinke weiterhin wie eine Wilde, damit nicht wieder die Milli von jetzt auf gleich wegbleibt. Sonst muss ich wieder diese ekligen Kapseln nehmen, die mich aus jeder Pore meines Körpers nach Brühwürfel stinken lassen. Neee, das muss die Muddi nicht noch mal haben und verzichtet gerne. So, und nun werde ich meinen geschundenen Körper mal wieder auf die Krabbeldecke bewegen und das Kindilein bespaßen! Prost! *hust*

Muddi_is_krank

Die Sache/Suche mit dem Schnuller

Eines sei vorweg gesagt: ich verurteile niemanden, der seinem Kind einen Schnuller gibt. Dann hätten wir das schon mal geklärt – weiter im Kontext. Männe und ich hatten uns schon vor der Geburt des Kindleins darauf geeinigt, dass wir es ohne Nuckel versuchen wollten. Uns war aber von Anfang an bewusst, dass dieses Vorhaben vielleicht zum Scheitern verurteilt sein würde. In unserem Krankenhaus waren die Kinderkrankenschwestern dem Thema gegenüber sehr neutral eingestellt und haben uns nie einen Schnuller aufgedrängt. Erst auf Nachfragen hätten wir dort einen für Kindleins Schnute bekommen. Soweit so gut. Ich hatte vorab Schnuller von Avent besorgt. Warum diese Marke? Weil das mit Abstand die einzigen Nuckel waren, die nicht blau oder pink waren – elendiges Thema sag‘ ich Euch. Da gab es lustige Tiere auf weißem Hintergrund. Hübsch und neutral – so wie Mutti sich das wünscht.

Auf jeden Fall klappte es die ersten Woche ganz herrlich ohne diese Beruhigungssaugerdingens. Kind meckerte ja die ersten vier Wochen so gut wie nie und brüllte nicht ein einziges Mal. Das änderte sich dann mit dem Schub ab Woche fünf und mirnichtsdirnichts waren die Schnuller ausgepackt und in Kindleins Mündchen verstaut. Zumindest haben wir das versucht. Man kann das auch als nix anderes bezeichnen. Da wurde sich mit der Zunge dagegen gestemmt, dass es kein Halten gab. Und war das Teil mal richtig im Mund, wurde es direkt zurück gespuckt. „Müüüdddiiii, ich will das nicht!“ Protest ohne Ende. Okay… kauften wir eben andere Schnuller, pink, lila, gelb, rot, blau… alles was es gab. Kirschkern, nach oben gebogen, glatt, aufgeraut, Silikon, Latex, größer, länger, kleiner, runder, spitz zulaufend, teuer, günstig. Puh! Mit Hilfe von MAM Schnullern schafften wir es dann immerhin durch einige Extremsituationen – etwa wenn sie im Auto oder im Kinderwagen sehr quengelig war und es kein Halten gab.

Die_Suche_nach_dem_richtigen_Nuckel_Collage

Doch irgendwie schnullerte das Kindlein auch hier immer nur für wenige Sekunden und spuckte anschließend alles wieder aus. EGAL bei welchem Schnuller. Ich habe dann versucht ihr zu erklären, dass ich einen Haufen Kohle für das Plastikgummigemisch rausgeworfen habe und das sie es doch bitte auch nur kurz probieren solle. Das brachte aber auch nicht den erwünschten Erfolg. Also wurden die Schnuller alle zusammen in einer großen Tüte verstaut. Bis… ja bis zu dem Tag wo sie anfing ihren Daumen ganz bewusst abzuspreizen und in den Mund zu stecken. Zweite Panikwelle war ausgebrochen. Also wurden alle Nuckel wieder rausgekramt, abgekocht und mikrowellensterilisiert. Erneut starteten wir 100 Versuche, dem Kind den Nucki anzugewöhnen. Drei Mal dürft ihr raten ob es geklappt hat *hihi*. Genaaaaauuuu…. jeder Schnuller wurde verschmäht. Und zwar tutti kompletto. Also haben Mutti und Papa ganz panisch das Internet durchforstet: ist Daumen lutschen wirklich so schlimm? Kieferfehlstellung? Zahnspange? Was kommt da auf uns zu? Eigentlich haben uns die meisten Foreneinträge beruhigt. Alles halb so wild. Hinzu kommt ja noch, dass Ida den Daumen am Tag vielleicht mal für fünf Minuten im Mund hat. Und das auch nur um sich kurz selbst zu beruhigen. Sobald sie eingeschlafen ist, fällt er automatisch von allein raus. Und so muss ich sagen, dass wir ja schon ein kleines bisschen stolz auf unsere „Nichtschnullermaus“ sind. Gibt ja nix schlimmeres, als wenn Kinder mit vier Jahren noch 12 Stunden am Tag so ein Stück Plastik am Mund hängen haben. Ist meine Meinung, muss ja keiner teilen. 😀 Und so schauen wir einfach, was da noch in Sachen Daumenlutscherlieschen auf uns zukommen wird.