Worte – wo bleibt ihr?

WörterSo, wir gehen ja nun auf die 17 Monate zu… und ich möchte mal ein kleines Resümee machen in Sachen bisheriger Wortschatz. Das Kindlein spricht… öhm… nix? Also nichts so richtig. Es gibt wenige kleine Wörter, die wir identifizieren und die sie auch ganz gut beherrscht. Aber von ganzen Sätzen sind wir natürlich noch weit entfernt. Seit dem Wochenende kann sie endlich endlich endlich nicken, wenn sie „ja“ meint. Das Wort an sich ist aber noch nicht über ihre Lippen gehuscht.

So, und damit ich nix vergesse, schreibe ich mal eben auf, was das Kind mit seinen fast 17 Monaten schon spricht:

  • „datze“ – das ist klar und deutlich und bedeutet natürlich Katze *herz*
  • „wuff wuff“ – Hund kann und will sie nicht, versteht aber, zu welchem Tier das gehört
  • „muuuuuuuh“ – das selbe wie beim Hund. Versteht das Tier, mag aber nicht „Kuh“ sagen
  • „hrchhrhch“ keine Ahnung, wie man ein Grunzen in Buchstaben fasst *hilfe*… ansonsten same as oben: Schwein
  • „neeijn“ – nein
  • „da“ – Klassiker
  • „Mama & „baba“ – bedarf nicht vieler Worte.. einfach nur *schmelz*
  • „dade“ für Tante
  • „dadüdada“ gab es hin und wieder – ob bewusst oder nicht, keinen Plan
  • „heiss“ – sie versteht auch den Sinn und hält die Hand immer über dampfendes Essen
  • „düs“ für tschüss, natürlich immer in Verbindung mit Winken
  • „brrrrr“, wenn sie ein Auto über den Boden schiebt

Ich glaube, das war es auch schon? Kann sein, dass ich das ein oder andere Wort vergessen habe… ist das nun viel oder wenig? Ehrlich gesagt, habe ich keinen Plan. Abgesehen von den verständlichen Sachen plappert sie hier echt den ganzen Tag rum, ein irres Wirrwarr aus zig Buchstaben, seltsamen Tönen und wildem Geschrei. Es ist süß, aber auch frustrierend. Und das für beide Seiten. Wenn wir am Tisch sitzen und sie zeigt total verzweifelt auf einen der vielen Gegenstände, kann sich aber eben nicht äußern. Und ich gebe ihr dann Gegenstand Nummer 1 und ernte ein Kopfschütteln. Anschließend Nummer 2, Nummer 3… es ließe sich ewig weiterführen. Natürlich ist es immer der letzte Gegenstand. Vermutlich wechselt sie während des ganzen Vorgangs ihren eigentlich gewünschten Gegenstand. Aber das hilflose Gesicht und immer in Kombination mit diesem „äh äh äh“… so nach dem Motto: gib schon her Mama. Das macht uns schon hin und wieder irre. *grummel* Es wird wirklich Zeit, dass sie sich besser äußern kann.

Aber wie oben schon beschrieben: sie kann ja nun endlich nicken. Bisher ging nur Kopfschütteln.. aber diese Neuerung macht uns das Leben schon mal leichter. Und bei der Sprache gilt womöglich wie in fast allen Bereichen: Geduld haben. Habe ich die? Nö. Nun konnte sie ja recht schnell laufen (sie begann mit 10 Monaten und konnte sicher mit 11 Monaten laufen)… und man hört ja immer, dass sich die Minis auf eine Sache konzentrieren. Und in diesem Fall ist es wohl die Motorik. Denn da ist sie wirklich krass fit. Sehr geschickte kleine Fingerchen bahnen sich überall ihren Weg, sie rennt, sie läuft, dreht sich im Kreis, krabbelt und klettert wie wild, setzt sich hin, geht Treppen rauf und runter.

Trotzdem warten wir hier auf den obligatorischen „klick“… wann der wohl kommt? :/

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5 comments

  1. Liebe Kathi, ich dachte, unsere Lütte wäre eher spät dran sprachlich. Mit 18 Monaten „Arm“ und „ha(be)m“, sonst den ganzen Tag Gebrabbel, aber nix Verständliches. Und PLÖTZLICH ging es los. „Staubsauger“, als wir am Sperrmüll vor der Tür vorbeigingen, und „Schmetterling“. Gestern hat sie ihren ersten 5-Wort-Satz rausgehauen. Sie ist noch nichtmal zwei. Und ganz deutlich merkt man: Motorisch pausiert sie dafür erstmal. Wart ab. In drei Monaten kannst Du Dich mit Deinem Krümel unterhalten. 🙂 AL Anne

  2. Liebe Kathi, mein Johannes war auch spät dran. Ich machte mir schon langsam Sorgen, da die nächste U Untersuchung anstand und ich wusste, dass er 10 Worte sprechen sollte. Wir kamen nicht mal auf 5. Mit ca. 2,5 Jahren ist er dann explodiert. Da die Sprachentwicklung eigentlich erst zwischen dem 2 und dem 3 Lebensjahr einsetzt war er also voll im Rahmen. Ich weiss man macht sich verrückt aber manche Kinder sind schneller manche brauchen ein wenig, reden dafür dann aber gleich ganze Sätze ( Johannes ). Charlotte ist jetzt 22 Monate alt und spricht drei Worte. Wir haben vor drei Wochen erfahren, dass sie beidseits schwerhörig ist. Das etwas nicht stimmte wussten wir ja eh schon und jetzt haben wir also Gewissheit. In zwei Wochen bekommt sie Hörgeräte und dann bin ich mir der erneuten Explosion sicher 😀 Also relax und geniesse die Ruhe. Johannes erzählt mittlerweile den GANZEN Tag ;-D

    Liebe Grüsse Bianca

    1. Liebe Bianca… ja, ich hatte das verfolgt… dass bei eurer Mausi der Verdacht im Raum stand. Gut, dass ihr nun Bescheid wisst und es vorwärts geht :-*

  3. Da platzt bestimmt in den nächsten Monaten auch der Knoten!
    Und dass sie nicken und kopfschütteln kann ist schon eine große Erleichterung. Meine Nichte hat lange Zeit keines von beidem gemacht. Wenn man tatsächlich mal das vorschlug, was sie meinte, wiederholte sie einen Satzteil wie „trinken“ – sofern sie das Wort kannte und sagen konnte. Erst mit über zwei Jahren kam der Schritt bei ihr.
    Ich bin gespannt, wann deine Kleine mehr Worte verlauten lässt 🙂
    Liebe Grüße,
    Franzi

  4. Hier sind es auch nicht viel mehr Wörter… „Milss“ für Milch geht noch und Pipi für eben dieses wenn sie die Toilette sieht! Püppi kann sie auch und Anna – so heißt die Puppe! Aber dieses ständige : da, da, da… das macht mich nervös… ich warte auch sehnsüchtig auf richtige worte und auf Ja und Nein 🙂
    Liebe Grüße Anny

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