September 2017 – Rückblick

Der September war 2017 wie eine Hassliebe… warum?… dazu vielleicht später irgendwann mal mehr. Grundsätzlich war er aber ganz schön, nicht zuletzt weil wir mit der ganzen Familie in den Urlaub fuhren und immerhin ein paar Tage entspannen konnten. Ich hatte zudem 4!!! Wochen Urlaub… die ich auch dazu nutzte, so viel Zeit mit dem Kindlein wie möglich zu verbringen. Großes Mädchen! Immerhin steht ja bald das Examen zur Hebamme an und die kommenden Monate werden vor allem eines: anstrengend. Und nun gar nicht viel weiter reden.. September 2017!

URLAUB – HUCH, SCHON WIEDER MALLORCA

Der Plan für 2017 war ganz klar: Sardinien! Wooop wooop… doch der Plan blieb ein Plan, denn: wir hatten keine Lust auf Touribunker und wollten lieber wieder etwas individuelles. Verwöhnt durch die Möglichkeiten auf Mallorca, begann ich mit der Suche nach einem Haus und wurde.. hm.. schnell enttäuscht. Es gab nicht wirklich viele Angebote, die Flugverbindungen waren auch nicht so der Hit und auch sonst verlor ich immer mehr die Lust auf den geplanten Trip. Zum Spaß schaute ich auf der Webseite, auf der wir schon unsere erste Finca buchten… und was soll ich sagen? Es gab soooo tolle Häuser, so bezaubernde Anlagen… Zum Spaß sagten wir noch: „Ihr werdet schon sehen, wenn wir nix finden, dann fahren wir wieder nach Malle.“ Kollektives Augenrollen. Irgendwann wurden unsere Pläne konkreter, die Flüge günstiger.. es passte einfach alles. Und so haben wir es dann einfach gemacht… und nahmen uns vor den Rest der Insel zu erkunden. Und das haben wir auch gemacht. Das Verbloggen der – zum Teil sehr sehr abenteuerlichen – Ausflüge steht dann für die nächsten Wochen und Monate auf dem Programm.

URALUB – VIEL UNTERWEGS

Wie oben beschrieben, hatte ich vier Wochen am Stück Urlaub. Ein Hauch von Erholung. Und da das kommende Jahr besonders anstrengend wird, habe ich die Zeit mit der Minnimaus ganz intensiv verbracht. Klar, wir waren zusammen mit der Family eine Woche so richtig richtig im Urlaub. Aber auch sonst habe ich mir das Kindlein oft geschnappt und wir sind dann hier oder da hin gedüst. Oft nur wir zwei. So waren wir zum Beispiel in einer größeren Stadt und hatten einen sonst völlig überfüllten Spielplatz nur für uns. Enten haben wir da auch gefüttert (nein, nicht mit Brot) und haben noch zwei tolle neue Spielplätze entdeckt, die wir gar nicht kannten.

Außerdem wurde es Ende September Zeit für Kastanien. Die Dinger liegen mittlerweile total verstreut in unserem Garten und der Rasenmäher freut sich schon auf nächstes Jahr – nicht. Meine Bemühungen, die braunen Kugeln einzusammeln, endeten mit erneutem Verstreuen im Gras. Hab es aufgegeben. Ach und auf einem Mittelalterfest waren wir auch noch. War kalt und grau, regnete aber immerhin nicht. Kindlein und eine Freundin hatten entsprechend viel Spaß, wurden geschminkt, haben fleißig getanzt und genascht und fielen am Ende des Tages müde in ihre Betten. So muss das.

U8 PLUS IMPFUNG / Entwicklungsgespräch

Nach unserem Urlaub stand die U8 auf dem Plan… was soll ich sagen? In meinem zukünftigen Berufsstand der Hebamme werden diese U-Untersuchungen ja zum Teil heiß diskutiert. Ob zu Recht oder Unrecht, da will ich gar nicht urteilen. Ich bin jedenfalls ganz froh über diese Untersuchung, was vor allem daran liegt, dass ich grundsätzlich die Kinderärztin mal wieder sprechen kann. Wir sehen sie nämlich sonst kaum, da das Kindlein zumindest die letzten Monate (abgesehen vom Sturz) recht gesund war.

Man schaut sich auch mal wieder den Impfstatus an… das nächste Fass, was ich hier jetzt definitiv nicht öffnen mag. Ich habe schon einmal lang und breit über unsere Einstellung zum Thema Impfen gebloggt.. und diese Einstellung hat sich auch nicht geändert. Wir sind vorsichtig, warten lieber länger, impfen aber. Dieses Mal haben wir uns für die Meningokokken C Impfung entschieden. Das Kindlein hat diese wunderbar vertragen und zeigte keinerlei Nebenwirkungen. Wieder etwas auf der Checkliste abgehakt.

Und sonst so? Jaaa… also sonst war quasi nix zu beanstanden bei der U8. Das Kindlein meisterte alle an sie gestellten Anforderungen… Das wurde uns beim jährlichen Entwicklungsgespräch in der Kita ebenfalls so vor Augen geführt. Der Erzieherin war es sichtlich unangenehm uns zu erzählen, dass sie in vielen Dingen ihrem Alter weit voraus ist. „Ja also beim malen… also da zeichnet sie schon sehr genau.. und da ist sie schon.. ähm… am weitesten.“ Naja.. ist mir eigentlich schnuppe wie weit sie da ist. Ich denke vor allem an die Einschulung 2019 und daran, dass das Kindlein da erst knapp 6 Jahre sein wird. Immerhin wurden meine Sorgen durch die vielen positiven Entwicklungsschritte so ziemlich weg gepustet :).

UND SONST? FAKTEN!

Kindlein pfeift
Jaaaa, unser Mädchen kann tatsächlich pfeifen. Zu Beginn noch etwas zögerlich, dann immer mehr. Sie versuchte es selbst ganz spontan. Und dann plötzlich.. klappte es einfach. Mama ist natürlich mächtig stolz. Das hat auch einen guten Grund: ich selbst kann bis heute ausschließlich nach innen pfeifen, und das auch nicht besonders gut. Nach außen pfeifen – bekomme ich nicht hin. Und nun kann mein Mädchen schon pfeifen. Verrückte Sache.

Kindlein schnaubt
Ist das zu fassen? Mit etwas mehr als vier Jahren kann das Kindlein endlich endlich schnauben. Ja, es ist noch zögerlich und sicherlich nicht mit 100% voller Power. Aber sie holt ganz doll Luft, hält diese inne und drückt alles fleißig durch die Nase nach draußen. Das ist für uns echt ein Meilenstein. All die Infekte, in denen ihre Nase leicht verstopft war.. was stand ich stundenlang mit ihr in der Duschkabine… der Wasserdampf löste immer ganz gut den Schnodder. Und nun ist das Thema endlich durch. Wir freuen uns.

Kindlein wächst
Und wie sie wächst! Wir messen hier jetzt einen Meter und sechs Zentimeter: 106cm!!! Die Füße wachsen auch ganz fleißig nach vorn – allerdings auch nur nach vorn. Sie hat sehr schmale Füße, da ist nichts mit Breite. Das aktuelle Gewicht weiß ich gar nicht, allerdings isst sie in letzter Zeit deutlich mehr. Die Auswahl hat sich nicht verändert, dafür allerdings die Portionsgrößen. Hebe ich das Kindlein hoch, so spürt man deutlich, dass da nun etwas mehr Gewicht ist. Wird Zeit, mal wieder die Waage raus zu holen.

QUASSELMAUS

„Das hat relativ doll weh getan!“

„Warum wissen Eltern immer, dass es schon hell ist?“

„Tante J., weißt du, ich hab Dir noch gar nicht gesagt, dass ich Dich lieb hab‘!“

„Meine Kacka-Wurst hat sich angehört wie ein Fleischklops.“
Humor hat sie.

„Papa, darf ich auch mal alleine in einem Bett schlafen, ohne Euch?“
(Anm. d. Red.: ist nie passiert, hehe)

„Manno, das geht nicht! Dieses Scheiß-Ding!“
Geduld kann sie!

„Mama und Papa, ihr beide seid schon verliebt. Und ihr seid in mich verliebt.“

Papa: „Sollen wir aufstehen?“
Kindlein schüttelt mit dem Kopf: „Es ist so schön im Bett!“

„Ich mache eine Pier-Jurette.“
Es ist so niedlich, wie sie das ausspricht.

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