Sabbern Sabbern Sabbern

Als Ida zwei Wochen alt war, hatten wir Besuch von Freunden aus Berlin. Sie hatten ihren kleinen Baby-Mann dabei – er war damals um die fünf, sechs Monate alt und sabberte was das Zeug hielt. Nach und nach bahnten sich einzelne Speichelfäden den Weg über sein Gesicht, das Lätzchen, T-Shirt, die Schulter und Klamotten der Eltern. Am Ende landete das Sabberzeugs auf dem Boden. Hätte man das Kind den ganzen Tag an einem Platz gehabt, eine Schüssel drunter gestellt und alles aufgefangen, dann hätte man so einiges an Flüssigkeit gesammelt. Männe und ich waren damals etwas geschockt, fanden es aber auch irgendwie niedlich. So, nun sind drei Monate vergangen und wie es mittlerweile bei unserem Kindlein ist, könnt ihr auf dem Foto sehen:

Baby_sabbernSie ist zu einer richtigen Sabberliese mutiert. Das liegt in erster Linie daran, dass sie ihre Hände so gut entdeckt und mittlerweile auch ganz gut im Griff hat. Die Faust wandert somit ständig in die Gusche und wird nonstop eingespeichelt. Dann läuft das Zeug in Strömen aus dem Mündchen und bildet hier und da schöne nasse Stellen auf Tüchern, Krabbeldecken und Kleidungsstücken. Ich könnte manchmal wirklich ihren Ärmel auswringen und mit dem nassen Sabber meine Pflanzen gießen oder gar ein Ei kochen. 😀 Es ist der blanke Wahnsinn, was dieses Kind da produziert.

Nun könnte man meinen, das Kindlein zahnt… aber Pustekuchen… da ist bisher nichts in Sicht. Sie quengelt ja auch sonst momentan sehr wenig und ist ein angenehmer Zeitgenosse. Man fühlt und sieht auch noch nix, Beißringe werden ebenfalls konsequent verschmäht. Und so sabbert sie weiter wie ne Wilde durch die Gegend und ich muss einsehen, dass wir einfach viel zu wenig Halstücher haben. Die halten den Speichel temporär ganz gut zurück und sind schnell zu tauschen. Es ist nämlich immer ganz unschön wenn alles nass ist und man mit dem Kindlein nach draußen gehen mag. Erkältung incoming sag ich da nur! Und das Oberteil hat ja nie eine Chance zu trocknen, weil ständig nachgesabbert, in seltenen Fällen auch nachgekotzt wird. Wer mal wieder nicht weiß was er schenken soll: wir brauchen immer gerne neue Halstücher!

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