KNACK KNACK KNACK

ruhe

Kennt ihr das?

  • Kind in den Schlaf gestillt
  • mit Mühe und Not abgedockt – bedeutet: mehrfach versucht die Möppis abzuziehen, ohne dass das Kind sie doch wieder haben will
  • erst ein Bein, dann das zweite unter der Decke weg geschoben
  • Decke angehoben, Oberkörper befreit
  • mit den Armen auf dem Bett abgestützt um sich raus zu kullern – KNACK
  • aufgestanden – KNACK
  • einen Schritt gelaufen – KNACK
  • Babyphone angemacht – KNACK
  • Türklinke – KNACK
  • Kind bewegt sich
  • Muddi panisch
  • Kind öffnet die Augen
  • Alles wieder auf Anfang!

Ich kann NOCH so leise und langsam gehen.. entweder knackt mein Kniegelenk, die Tür, wenn ich sie öffne oder schließe, das verdammte Babyphone wenn ich es anschalte oder der Lattenrost quietscht sich einen ab! Es gibt einfach keine Stille. Und wann gibt es sie nicht? RICHTIG: genau dann, wenn man sie wirklich wirklich dringend braucht. Sprich: wenn man das Kindlein gerade (wie auch immer) in den Schlaf bekommen hat. Ich hasse das so. Ich geb‘ mir solche Mühe… und mit einem einzigen Geräusch können stundenlange Vorbereitungen für den Allerwertesten sein. Gerne öffnet sie die Augen wenn ich die Türklinke nach unten drücke und diese dabei ein komisches Geräusch macht. Panisch reiße ich an meinen Klamotten rum, packe alles wieder aus und hechte wie ein junger Fisch zurück ins Bett, stopfe ihr Mündlein und dann beginnt alles auch schon wieder von vorn.

Sie hatte und hat einfach einen extrem unruhigen und leichten Schlaf. * Heul *… und es hilft nix. Ich muss wirklich wirklich wirklich absolut still sein, ansonsten habe ich verloren und komme noch eine halbe Stunde später auf die Couch zum rumgammeln. Wir lernen: Stille gibt es nicht. Und sei es nur der Nachbarshund, der mal wieder bellt (von dem sie natürlich trotz einer ohrenbetäubenden Lautstärke nicht mal ansatzweise wach wird – Muddi hingegen braucht nur einen Schritt zu gehen), eine Fliege summt oder jemand die Treppe runter läuft. Immer öfter gebe ich auf. Ja, richtig. Ich gebe auf. Was das bedeutet? Liegen bleiben… lange. Sehr lange. Ohne Smartphone wäre ich schon eingegangen. Wie haben die Frauen das früher gemacht? Bücher kann man ja schlecht lesen, wenn es dunkel ist. Ich weiß es nicht und will es vermutlich auch gar nicht wissen. Und so liege ich zu den Tagschläfchen mit im Bett und träume davon wie sich kleine Männchen auf meinen Wäscheberg stürzen und fleissig bügeln…

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5 comments

  1. Das kenne ich auch nur zu gut. An Silvester kann es noch so laut sein, Kinder schlafen durch. Doch wenn ein Diele im Zimmer knarrt sind die Augen sofort wieder auf. Es sind halt kleine Füchse 😀

    LG Bianca

  2. Oh da wurden Erinnerungen wach. Unsere Kleine hat auch einen sehr leichten Schlaf. Ich erinnere mich noch, wie ich mich immer aus ihrem Zimmer geschlichten habe, wenn sie endlich eingeschlafen war. Kriechend über den Fußboden bin ich gerobbt, da auch meine Knie beim Aufstehen regelmäßig knacken. Inzwischen umgehe ich das, indem ich mich bei ihr ganz offiziell verabschiede, solange sie noch wach ist, und dann die Tür schließe. Fertig. Naja, bis dahin war es ein laaaaanger Weg 😉
    Und es scheint so zu sein, dass eben die nahen Geräusche (seien sie noch so leise) sofort gehört werden, und die Sirenen auf der Straße stören kein bisschen. Da sind die Babys vielleicht so programmiert?

    Und übrigens Kathi: ich habe noch eine Sonntagsüberraschung für Dich: schau mal hier vorbei: http://verflixteralltag.blogspot.de/2014/02/funky-giraffe-geht-auf-reisen.html

    Lieben Gruß, Wiebke

  3. Daaaaaanke.

    Durch Zufall bin ich auf Deinen Blog gestoßen.
    Unser Knirps ist jetzt 7 Monate alt.

    Und Du sprichst mir sooooo aus der Seele….
    Wir finden uns in so vielen Artikeln von Dir wieder.

    Daaaanke für das `zum Lachen bringen`…da sieht man die, doch oft an den Nerven zerrenden Angelegenheiten, nicht mehr so ernst.

    Und man weiss das man nicht alleine ist ( obwohl ja JEDER das perfekte, gut schlafende Baby zu Hause hat;-).

    So dann…ich freue mich auf neue Einträge von Dir.

    LG Sylvia mit Leon

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