Ich oute mich.. ganz offiziell…

SpritzeSo… nachdem ich immer schon wieder Andeutungen gemacht habe und auch sehr viele Fragen zu dem Thema kamen… möchte ich nun mit diesem Post ganz offiziell etwas zum Thema Impfen schreiben. Ich habe mich lange davor gedrückt und mir ist bewusst, dass ich dadurch vielleicht einige Leser verliere. Aber das ist dann eben so und ich akzeptiere es! Ich wünsche mir natürlich das es nicht so weit kommt… da ich auch den Weg anderer Mamas akzeptiere. Denn sind wir mal ehrlich: wir wollen alle nur das Beste! So, nun aber zurück zum Thema!

Impfen… *kotz kotz kotz*… ich hasse das Thema eigentlich! Diese ganze Materie ist so nervig… Ich hatte mir vor der Geburt des Kindes eigentlich keine Platte gemacht – Impfen? Klar! Muss doch das Kindlein vor den bösen Krankheiten da draußen schützen. Impfschaden? Ja, schon mal gehört.. aber nicht weiter betrachtet. Dann kam das Kind auf die Welt und irgendwann hatten wir eine U-Untersuchung, in welcher die erste Impfung gesetzt werden sollte. Schon Wochen vorher hatte ich einen flauen Magen und mein Mann und ich begannen uns ganz intensiv mit dem Thema auseinander zu setzen. Wir lasen sehr viel über die Impfungen, Inhaltsstoffe, Reaktionen, Vor- und Nachteile, Schäden, aber auch über die Krankheiten informierten wir uns sehr zielgerichtet.

Die erste Impfung ließen wir dann zunächst sausen, weil wir das Gefühl hatten noch nicht umfassend genug informiert zu sein. Die Kinderärztin reagierte anfangs sehr gelassen – wies uns nur sehr deutlich darauf hin, dass das Kind eben ungeschützt sei, sie aber niemanden überredet und wir das selbst entscheiden müssten. Sie war und ist aber dennoch sehr starke Verfechterin des Impfens und wollte von Schäden und Nebenwirkungen nichts wissen. So… nun sind wir selbst ja keine Ärzte. Und ich möchte mir nicht anmaßen über etwas zu entscheiden, von dem ich kaum eine Ahnung hatte. Man liest ja viel im Internet – und ihr wisst ja wie das ist. Da steht viel Negatives – Gegner und Befürworter führen da einen Kleinkrieg, der jenseits der Normalität ist.

Wir erhielten dann von einer Freundin den Tipp der „individuellen Impfentscheidung“auf dieser Internetseite fanden wir dann einen Kinderarzt, welcher in unserer Nähe neutrale Beratungen zu dem Thema anbietet. Wie ich ja oben geschrieben habe, bin ich keine Ärztin – und ich wollte wissen, ob die Dinge, die da so im Internet kursieren Schwachsinn sind, oder ob es sich lohnt mit den Impfungen zu warten oder diese gar auszusetzen. Und so hatten wir dann vor einigen Monaten schon einen Termin bei eben diesem Kinder- und Jugendarzt. Puh.. was soll ich sagen? Wir waren entsetzt. Entsetzt darüber, dass er all unsere Befürchtungen und losen Informationen, die wir im Internet gelesen und gesammelt hatten mit Fakten aus dem medizinischem Bereich und sogar Statistiken und Beipackzetteln unterstrich. Wir sprachen insgesamt 1 1/2 Stunden und erarbeiteten am Ende einen Plan, wann am besten geimpft wird und vor allem was geimpft wird!

Ich möchte eines ganz klar betonen: wir sind keine Impfgegner! Wir sind Impfkritiker – aber auch keine Befürworter. Wir sind Eltern, die bezüglich dieses Themas einen sehr langen Weg hinter sich haben. Wir haben mit Hebammen, Ärzten, Freunden, Bekannten und miteinander darüber gesprochen, die Pros und Contras abgewägt und uns dann für einen individuellen Weg entschieden. Wie dieser aussieht? Das Kind ist nun neun Monate alt und bisher völlig ungeimpft. Wir werden keine Rotaviren Impfung machen lassen (dafür ist es sowieso zu spät), auch keine Hepatitis, also keine 6 Fach sondern eher 5 Fach Impfung und Windpocken entfallen ebenso. Bei dem Rest sind wir unsicher über das wann und ob… Masern wollen wir impfen lassen, da gibt es kein Entkommen. Trotzdem bleibt die Angst vor einem Impfschaden wie diesem (der übrigens gerichtlich als solcher anerkannt wurde). 

Nun werden einige denken… „nänänä… aber ich impfe lieber als mein Kind eine schlimme Krankheit durchmachen zu lassen, die eventuell mit dem Tod endet!“ Verstehe ich total.. ist auch genau der Grund warum wir impfen lassen wollen – nur eben nicht alles und schon gar nicht so früh. Ich habe lange überlegt, ob und welche Argumente ich hier anbringen werde. Aber ich habe mich für das Nennen einiger Fakten entschieden, einfach weil ich auch das Gefühl habe ein paar genaue Informationen liefern zu müssen um nicht komplett als „Assi“ abgestempelt zu werden (ja, alles schon passiert). Womit fange ich an? Das Impfen an sich ist ja eigentlich eine schlaue Sache: man impft das Kind um es vor einer Krankheit zu schützen und diese im besten Fall sogar ganz auszurotten. Soweit, so gut! Nun kommt aber das große ABER! Es geht ja nicht darum ob etwas geimpft wird.. sondern was da genau drin ist… in dieser Spritze, die das Kind gesetzt bekommt. Und Fakt ist nun einmal, dass Aluminium eine große Rolle spielt und enthalten ist! Aluminium ist ein Nervengift, welches bei Tierversuchen beispielsweise eingesetzt wird um Allergien auszulösen. Ich nehme schon seit Jahren kein Deo mit Aluminium mehr, da dieses auch im Verdacht steht Krebs und Demenz auszulösen. Jeder, der sich schon einmal mit dem Thema Aluminium auseinandergesetzt hat, weiß was ich meine.

Und das soll in mein Kind? Puh… da schluckt man erst einmal. Es gibt Menschen, die Aluminium gar nicht abbauen können. Was dann? Schwierig. Was gibt es sonst noch für Fakten? Ich hatte unter anderem gelesen, dass in einem Beipackzettel zu einer Hepatitis Impfung als Nebenwirkung „Multiple Sklerose“ steht. Wollte ich nicht so ganz glauben… Internet und so. Nun holte besagter Kinderarzt aber genau diesen Beipackzettel heraus und ich konnte es schwarz auf weiß lesen. Das brannte sich wie ein Feuer in mein Hirn und man stellt sich dann einfach die Frage: „Was ist hier eigentlich schlimmer?!“ Und dann ist ja noch das Thema Geldmacherei. Ja, man mag jetzt wettern wie man will… über die Lobby und so… aber Fakt ist leider auch, dass wir in Deutschland bei der 5 oder 6-fach Impfung 3 mal plus eine Auffrischung impfen, in Österreich aber nur 2 mal und eine Auffrischung geimpft wird. Und dabei handelt es sich um den selben Hersteller, selber Inhaltsstoff etc. Im jeweiligen Beipackzettel steht dann einfach nur drin, dass ein vollständiger Schutz nach 2+1 beziehungsweise 3+1 erfolgt. Leider zeigte uns besagter Arzt auch hierfür „Beweise“. Das fand ich schon Hammer. Bei uns wird einfach eine Spritze mehr gesetzt. Warum?

Der besagte Kinderarzt führt seine Praxis seit mehr als 15 Jahren. Er sagt er hat viele geimpfte, spät geimpfte und nicht geimpfte Kinder gesehen… und er habe natürlich keine Statistik für seine Beobachtungen. Aber: nach all den Kindern, die er behandelt habe kann er eines sagen – nicht und spät geimpfte Kinder sind seltener krank. Er sagt, er sehe diese Kinder nur zu Routine Untersuchungen, ansonsten sehr selten. Dazu hatte ich auch inoffizielle Studien im Internet gelesen, es ist aber noch mal etwas anderes das aus dem Mund eines Arztes zu hören. Unser Kindlein ist nun neun Monate alt und hatte bisher einmal erhöhte Temperatur für einen Abend und etwas Husten an zwei Tagen. Ist das ein Zufall? Kann sein… es ist auch nicht so, dass wir Menschen meiden, in der Hoffnung das sie sich nirgendwo ansteckt. Andere Kinder in ihrem Alter aus den diversen Gruppen in denen ich mit ihr bin sind in ihrem Alter schon zig mal krank gewesen, haben ständig Rotz, Magen Darm oder sonst etwas. Und nein, sie haben keine Geschwisterkinder bei denen sie sich anstecken können. Es sind nämlich fast nur Erstlingsmamas dabei. Update wegen Nachfrage: es geht bei den „kranken“ Kindern auch ganz besonders um Sachen wie Neurodermitis, Allergien, Epilepsie und schwere Infekte.

Interessantes auch zum Thema Pneumokokken… was viele nicht wissen: in der Impfung für Pneumokokken wird nur gegen 13 oder 14 Stämme geimpft, durch welche eine Hirnhautentzündung entstehen kann. Es gibt aber um die 100 Stämme! Ich hatte Einsicht in eine Statistik, welche sich damit brüstet durch flächendeckende Impfungen genau diese 13 oder 14 Stämmde quasi eliminiert zu haben. Was aber gar nicht im Text erwähnt wurde (aber in der Auswertung deutlich zu sehen war), war der Fakt, dass die Erkrankungen verursacht durch alle anderen Stämme deutlich zunahmen. Bringt dann eine Impfung wirklich etwas? Schwierig.

Meine Erfahrungen mit anderen Muttis? Hm… ganz verschieden. Wie ich neulich schon mal geschrieben habe, hätte mich der Blick einer Mama fast getötet. Ich sage Euch.. es loderten ja regelrecht Flammen in ihren Pupillen. Eine andere meinte, Zitat: „ich habe lieber eine Woche 41 Grad Fieber (und das war bei ihrem Sohn tatsächlich so), als eine Krankheit gegen die ich impfe.!“ Ich weiß nicht… ich würde eine Woche 41 Grad Fieber schon sehr bedenklich finden. Auf der anderen Seite gibt es Mamas die es ähnlich sehen und warten. Warten ist übrigens das Stichwort. Je später die Impfung, desto… ja, desto was? Besagter Kinderarzt würde seine Kinder immer wieder erst ab dem zweiten Lebensjahr impfen lassen. Jeder Monat, so sagt er, sei ein gewonnener Monat! Vor allem weil die sogenannte Blut-Hirn-Schranke dann in der Regel vollständig geschlossen ist und das Aluminium nicht mehr unbeirrt ins Gehirn gelangen und großen Schaden anrichten kann. Aber da gehe ich schon wieder sehr ins Detail.

Wann werden wir also Impfen lassen? Puh… ich vermute wir werden gegen Masern mit einem Jahr starten und alles andere nach und nach aufholen. Ich mache es natürlich auch von der Impfreaktion abhängig. Ich habe sehr sehr große Angst vor der ersten Impfung – weil ich eben weiß, was ich weiß. Manchmal, manchmal da wünschte ich… wäre ich einfach eine Mama, die nicht weiter drüber nachgedacht und recherchiert hätte. Dann hätte das Kind vermutlich alle Impfungen (bis auf Rota.. sorry… ohne Worte diese Impfung!).. und es wäre vermutlich auch alles gut gegangen. Hätte hätte Fahrradkette. Nun muss ich mit dem Wissen über das Thema leben. Es war ein langer und steiniger Weg bis zu unserer Entscheidung! Wir sind aber sehr froh, dass es so ist wie es ist!

So, nun ist es raus! Und ich habe mich als Impfkritiker geoutet! Mich würde es trotzdem interessieren: wie lasst ihr impfen? 🙂 Und vor allem: welche Reaktionen zeigten eure Minis?

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13 comments

  1. Hallihallo,
    ja…. das Thema Impfen… Ich finde man kommt da heutzutage als Mutter gar nicht drum herum. Und ich muss zugeben, mich hat es nachher auch sehr genervt. Man wird auch 50 Jahre später nicht wissen können, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat. Ich hab irgendwann dicht gemacht und weil unser Kinderarzt uns dann noch Horrorgeschichten erzählt hat, hab ich den kleinen Schmetterling impfen lassen. Die zweite Impfung haben wir dann verschoben und nicht nach 4 Wochen, sondern 4 Monaten machen lassen. Nach dieser Impfung hatte er Fieber und starke Schmerzen an den Einstichstellen (hab ich einen Post zu geschrieben). Ich hoffe, dass nicht noch mehr in seinem kleinen Körper passiert ist. Die nächste Impfung wird entweder gar nicht oder sehr viel später gemacht, dann aber keine Pneumokokken mehr. Und über die Rota-Viren habe ich mich zum Glück dann doch noch belesen und sie weg gelassen, selbst die Stiko sagt ja, dass sie vor allem bei Stillkindern total Unsinn ist. Was ich noch wichtig finde: Wenn die Kinder Reaktionen aufs Impfen zeigen, muss man das seinem Arzt oder lieber gleich dem Robert-Koch-Institut melden. Viele denken, Fieber gehört dazu und erzählen das nicht mal dem Arzt, aber dadurch kommen dann verfälschte Ergebnisse über die Nebenwirkungen der Impfstoffe heraus!
    Ich wünschte ich hätte auch eine Beratung wie bei euch gehabt, dann hätte ich bestimmt doch noch wieder einiges anders gemacht…
    Liebe Grüße

  2. Liebe Kathi, ich finde gut, dass Ihr eine informierte Entscheidung getroffen habt. Wichtig ist einfach, dass man einen Arzt/eine Ärztin findet, zu dem/der man Vertrauen hat. So viele Faktoren spielen eine Rolle, harte Fakten wie Emotionen. Bei uns im Freundeskreis ist zum Beispiel ein Kind sehr, sehr ernst an Keuchhusten erkrankt. So etwas beeinflusst die Entscheidung natürlich. Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Gut, dass wir wählen können! Mit tänzerischem Gruß: Anne

  3. Liebe Kathi, du hast ein sehr schöne Posting verfasst… Mit kritischem Blick sollte eine Mutter immer umher gehen… nicht immer alles hinnehmen weils alle machen…
    Wir haben unsere Tochter mit 7 Monaten das erste Mal impfen lassen (6-fach), alles andere lassen wir auch sein… Ab einem Jahr kommt dann Masern hinzu! Ich hatte mich schon in der SS informiert und war der Meinung: ich lasse gar nicht impfen! Als ich dann bei der U4 gesagt habe: vorerst keine Impfung wurde ich mit den Worten: Sind sie denn geimpft?! ach und warum wollen sie das nicht auch für ihr kind? förmlich in die Ecke gedrängt.
    Dann hab ich wieder überlegt, wir haben zu Hause diskutiert und haben uns nun so entschieden. Dazu muss ich sagen: ich hatte auch echt Angst vor der ersten Impfung… aber es wurde prima vertragen, auch die 2.Dosis haben wir mittlerweile intus!
    Aber fühle ich mich jetzt besser?! Sicherer? Nein… aber mein Bauch sagt mir: es war ok… auch wenn eine 5-fach sicherlich gereicht hätte 🙂
    Liebe Grüße – mich hast du mit diesem Posting bestimmt nicht als Leserin verloren!
    Anny

  4. Ich finde auch, Leben und Leben lassen! Allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass eurer Arzt (zumindest eben hier im Posting) nicht sonderlich neutral rüber kommt, sondern eher als Gegner. Oder hat er auch positives zum Thema gesagt?
    Für mich stand schon lange fest, impfen zu lassen. Gerade eben weil wir selbst auch alle geimpft sind,es damals bei uns in der DDR ja sogar Pflicht war. Trotzdem hat man als Mama natürlich Angst. Aber Erna hat das super gemacht und noch besser verkraftet. Ich war die Einzige die geweint hatte 😛

    Zum Thema Krankheit, das liegt ganz sicher nicht am impfen oder nicht-impfen. Ist einfach subjektives Empfinden.
    Denn MEINER Meinung nach, liegt das eher am Stillen. So lange wie ich noch gestillt habe (also bis vor kurzem) war Erna nie nicht krank. Und jetzt hat sie schon die 2. fette Erkältung innerhalb von 2 Wochen….
    Und so war es auch bei meinen Freundinnen. Abgestillt im Dezember, der Kleine ist bestimmt schon 7 Mal krank gewesen seitdem. Usw. Kann ich bis zu 6 Beispiele nennen.
    Aber eben auch DAS ist wahrscheinlich subjektiv.
    Was ich also mit diesem langen Beitrag sagen will, du bist mit Sicherheit die bestmögliche Mama die du für deine Kleine sein kannst! So wie eben jede Mama das für ihr Kind ist! <3

    1. Hallo Badeente 🙂

      nein, der Arzt ist absolut kein Gegner.. er impft ja auch selbst in seiner Praxis und hält unter anderem die Masern Impfung für eine der wichtigsten Impfungen. Er ist nur auch sehr kritisch und hinterfragt eben Dinge… was ich pauschal erst einmal ganz gut finde.

      Wegen dem Stillen… ja, ich stille ja noch… da magst Du recht haben. Aber ich habe mal gehört, dass die Kinder trotz Stillens ab dem 6. Monat (Nestschutz und so) krank werden… ich sehe wiederum nur DAS in meinem Umfeld. Wer weiß… ich beobachte aber gerne weiter und erzähle euch wie es nach dem Abstillen weiter geht 🙂

  5. Liebe Kathi,
    sehr schön geschrieben. Wie in so vielen Sachen sollte man immer auf sein Gefühl hören und sich eine eigene Meinung bilden. Wir hatten bis zum 14 Monat lediglich eine 5-fach Impfung geben lassen. Nun wurde bei unserem Sohn leider eine Erkrankung festgestellt ( oder zum Glück schon so früh), durch die er eine Immunschwäche hat. Dadurch sagt mein Gefühl mir, dass ich nun doch gegen Windpocken impfen lassen möchte und es auch getan habe. Das Wichtigste ist doch, dass man hinter seinem Tun steht und sich nicht irgendwozu drängen lässt oder es macht weil „man das so macht“
    LG

  6. Liebe Kathi,

    schön, dass du dich zu diesem heiklen Thema durchringen konntest und (d)ein Statement abgegeben hast. Wir impfen unsere Söhne (2 und 1) nicht und werden es wohl auch in Zukunft nicht tun. Wir haben ein tolles Buch darüber gelesen, bei dem ein ehemaliger Schulmediziner, der anfangs totaler Befürworter des Impfens war, sich irgendwann kritisch dem Thema genähert und ein Pro- und Contra-Buch geschrieben hat. Sehr informativ!
    Mit unserem ersten Kinderarzt gab es wegen dem Thema Impfen übrigens immer Streit, irgendwann hörten wir drohende Sätze wie „Wollen Sie etwa dafür verantwortlich sein, wenn Ihr Kind ohne Impfen schlimme Krankheiten bekommt?“ Das finde ich unmöglich. Es gibt genug Kinder, die Masern, Windpocken, etc. bekommen, _obwohl sie geimpft sind. Wir haben unseren jetzigen Kinderarzt übrigens über die gleiche Internetseite ( http://www.individuelle-impfentscheidung.de/) gefunden und sind sehr glücklich damit.
    Unsere Kinder waren übrigens beide noch nicht krank.

    Viele Grüße
    Christine

    1. Ich muss sagen, das finde ich sehr interessant… man trifft ja sehr weniger Leute, die so gar nicht impfen. Ich hatte auch kurzzeitig darüber nachgedacht… aber meine Angst ist größer… vor allem was Masern angeht. Und die damit eventuell einhergehende Krankheit SSPE.

  7. Hi!

    Ich erkenne mich da soooo gut wieder!
    Der kleine Milchvampir ist jetzt 11 Monate alt und auch noch ungeimpft. wir sind in einer anthroposophischen Kinderarztpraxis, und einer der beiden Ärzte macht regelmäßig Infoabende zu dem Thema. Beide Ärzte sind keine Impfgegner, sondern auch nur Impfkritiker!
    Wir werden demnächst wohl die erste Impfung machen lassen, wobei wir uns noch nicht sicher sind, ob 3fach oder 4fach, aber dann ist der Lütte 13-14 Monate alt.
    Ich finde Impfen generell ja ok, aber bitte mit Sinn und Verstand und nicht einfach so rein und vor allem nicht alles!

    Und ja, ich habe auch oft schon diesen Gedanken gehabt „Hättest Du mal einfach keine Ahnung, so wie viele andere Eltern!“
    Zum Glück habe ich noch keine negativen Kommentare gehört, allerdings erzähle ich das auch einfach nicht. Es sei denn, jemand spricht mich direkt drauf an ;o)

    LG Nadine

  8. Liebe Kathi,
    Deinen Beitrag finde ich klasse! Mir ging und geht es ganz genauso.
    Schon bei meinem ersten Kind habe ich mich lange mit dem Thema beschäftigt. Wir haben uns auch für späteres impfen und nicht alles entschieden.
    Mit Beginn der Impfungen kann ich aus unserer Beobachtung sagen, dass er deutlich öfter krank war.
    Bei unserem zweiten Sohn war alles anderes, er kam mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Von Anfang an war ein Riesen Druck von den Ärzten da, dass Kind auch „richtig“ und früh zu impfen.
    Im März wird er drei Jahre alt und ist ungeimpft. Die uns vorausgesagte Immunschwäche kann ich nicht bestätigen.
    Wir werden warten bis sein Nervensystem sich weitgehend entwickelt hat.
    Danke für deinen ehrlichen Beitrag.
    Leider kann man seine impfkritische Meinung oft nicht zu offen sagen.
    Ich bin auch nicht dagegen jedoch finde ich die Empfehlungen zum Impfzeitpunt zu früh.

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