43 Wochen Babyglück (9 Monate und 3 Wochen)

Das war eine ganz seltsame Woche! Das Kindlein hatte plötzlich eine „Ich will nur noch auf dem Arm sein“ Phase. Absetzen/Ablegen/irgendwo ran stellen – unmöglich. Sie schrie und breitete sofort die Arme nach Mama oder Papa aus. Auch sonst war sie sehr quengelig, schlief mal viel, mal sehr wenig. Laut Buch steckt sie sowieso mitten in eine Schub, der noch einige Wochen anhalten wird. Wir stillten dadurch teilweise fast wieder zu 100%. Außerdem hatte sie zum ersten Mal in ihrem Leben etwas Schnupfen und eine verstopfte Nase. Das Ganze klingt aber nach zwei Tagen schon wieder ab – starkes kleines Mädchen! Wir waren außerdem auf vielen Geburtstagen unterwegs und genossen, zumindest zu Beginn der Woche, das herrliche Sommerwetter.

Woche_43_Collage

43 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: in den Stand, zurück auf die Knie, in den Stand, zurück auf die….
Lieblingsspielzeug:
Löffel aller Art
Wörter:
„dla dla dla“ – unendlich
Das mag ich gar nicht: „unten“ sein – ich will alles sehen und daher ständig auf dem Arm sein
Darauf bin ich stolz: klettern – ich stehe nicht mehr nur, ich klettere aktiv auf und über Dinge.
Sonstige Skills:

  • wenn Dinge an mir vorbei rollen, kann ich danach greifen
  • „Nein“ verstehe ich sehr gut und fasse dann auch nicht an die benannten Dinge
  • meine zwei unteren Schneidezähne sind wieder in kleines Stückchen mehr gewachsen
  • ich lache ausschließlich wenn ich gekitzelt werde
  • ich turne so gerne auf der Couch herum
  • ich stehe wirklich den ganzen Tag
  • wenn ich mich an etwas Leichtem hochgezogen habe, schiebe ich es vorweg und laufe hinterher

43 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • wir haben kein „Baby“ mehr – beide Babytrapeze und das Mobile wurden am Wochenende abgebaut – Wehmut, überall
  • wenn man einen Entwicklungsschub fast vergessen hatte, trifft einen der nächste umso heftiger

Schreckmoment(e):

  • ach ja… das Kind lässt sich momentan im Bett und auf der Couch ständig absichtlich aus dem Stand nach vorn/hinten/seitlich fallen. Es weiß, dass es weich landen wird. Aus Sicherheitsgründen haben wir am Familienbett noch immer das Beistellbett als Abgrenzung montiert. Kindlein lässt sich fallen und knallt mit dem Kopf gegen eine Ecke. Sie schrie und holte kaum Luft… wir dachten erst, das Auge sei getroffen. Am nächsten Tag entdeckten wir aber einen langen blaulila farbenen Strich auf der Wange, der sich wie eine Kriegsbemalung über ihr Gesicht zog.
  • der zweite große Schreckmoment war eine Fahrt nach Berlin zu einem Geburtstag, bei dem wir am Ende übrigens nicht mal ankamen. Berlin war einen Tag vor dem Feiertag im Grunde genommen „ein Stau“. Wir quälten und von Ampel zu Ampel, es stockte überall, das Kind schrie. Wir wollten vorher noch einen kurzen Stop bei IKEA machen – daraus wurde dann der Tagesausflug. Wir mussten den Geburtstag aufgrund eines dauerquengelnden Kindes absagen und vertrieben uns die Zeit bei IKEA, bis endlich wieder freie Fahrt auf allen Straßen war.

Nächte: ich vermelde zwei Nächte mit 7 und 7 1/2 h Schlaf am Stück zu Beginn der Woche. Danach ging es rasant bergab, teilweise mit schlimmen Schreianfällen und viele vielen Unterbrechungen. 
Dafür fehlt die Zeit: endlich die Nähmaschine ausprobieren!
Der glücklichste Moment: Papa baut einen Lern- und Kletterturm für das Kindlein *herz*
Streit über: viel Streit :/
Darauf freuen wir uns: auf besseres Wetter und ein Wochenende ganz ohne Termine
Das macht Mama & Papa glücklich: einen Abend bei Freunden und die Tante sittet das Kindlein

Autor

3 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.