Der Moment…

Verlaufen_Collage

…wenn du beim Spaziergang merkst, dass Du Dich im Wald verlaufen hast, Dein Mann Dich orten und aus dem Wald lotsen muss und du, als Du an einer Straße, rauskommst realisierst, dass Du noch mindestens 3 Kilometer laufen musst.

Und das, nachdem…

Du bereits mehr als 1 1/2 Stunden unterwegs bist
den Kinderwagen über Waldwege geschoben hast, die des Wortes „Weg“ nicht würdig sind
Du Hunger und Durst hast
Du kein Geld dabei hast um an der nächsten Tanke „Rast“ zu machen
Dir die Füße, Beine und Arme schmerzen

Ja, so neulich geschehen. Verlaufen ist vielleicht auch das falsche Worte. Ich wollte einfach mal einen neuen Waldweg ausprobieren und war fest davon überzeugt, dass dieser an einer bestimmten Stelle endet und mich sicher nach hause führen würde. Naja, irren ist ja menschlich! 😀 Jaaaa, ich weiß, ich hätte einfach zurück laufen können. Aber irgendwie war ich dann schon zu tief im Wald. Also Männe eine Nachricht geschrieben… und so erhielt ich alle paar Minuten eine iMessage „nächste Kreuzung links“… und schwups, war ich an einer Bundesstraße und wusste wo es lang ging. Nur leider war es von da aus noch eeeewig nach Hause. Mein Glück: einen Tag zuvor hatte unser Kindlein erfolgreich begonnen den Schnuller zu nehmen. Und wenn wieder ein LKW an uns vorbei bretterte und sie die Äuglein entsetzt aufriss, erinnerte sie sich an ihren Schnuller und schlief sofort wieder ein. Nicht auszumalen was passiert wäre, wenn sie wach geworden wäre. Wach und Kinderwagen = Gebrüll. Zu Hause angekommen brach ich in unseren Notfall Coca Cola Vorrat ein und trank wie eine Verrückte die halbe Flasche leer. Ich kam mir völlig unterzuckert vor, hatte ich doch kaum gefrühstückt. Ich war völlig fertig… Blöd ist nur: das Kind ist nach so einem Gewaltmarsch wach und quietschfidel – Muddi könnte sich erst mal in eine warme Wanne legen und danach zwei Stunden schlafen. Aber so ist das… das Leben als Mami :).

Autor

3 comments

  1. oje, du Arme! Aber ein Hoch auf die Schnullis. D
    as ist mir mal beim Joggen passiert und dabei habe ich auch noch den Haustürschlüssel verloren – das war ein verhexter Tag. Da gab es aber noch keine Kinder und ich konnte ewig duschen und direkt ins Bett, nachdem der Schlüsseldienst dann da war (an einem Sonntagabend!).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.