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kathi

März 2017 – Rückblick

MÄRZ 2017 – Rückblick – Kindlein 3 Jahre und 8 Monate

Was für ein grandioser Abschied aus dem März *herz* 22 Grad bot der letzte Märztag.. doch nicht nur das: endlich wurde es auch etwas grüner. Ach, ich freu mich. Hinter mir liegen fast vier Wochen Wochenbettstation, eine Arbeit die ich wirklich wirklich gern mache. Ich hatte allerdings (auf eigenen Wunsch) ausschließlich Frühdienste, was mich bezüglich Schlafmangel wirklich an den Rand des Möglichen drängte. Aber gut, alles überlebt, weiter geht das Leben! Nun hat die Uni wieder angefangen und ich blicke zwei geregelten Monaten entgegen, in denen ich jedes Wochenende frei habe.

Nun aber mal zum Kindlein! Auch der März verschonte uns nicht – es wurde wieder gekränkelt. Das Übliche: Husten. Dieser dauerte fast 3 Wochen, bis er abklang. Es ist wirklich zum davon laufen. Aber gut, auch das ist geschafft. Seit etlichen Tagen scheint sie nun gesund und geht fleißig in die Kita und weint auch beim Abgeben nicht mehr. Dafür findet sie den Umstand des „Mittagskindes“ als sehr angenehm und wäre dies am liebsten jeden Tag. Leider schaffen wir das natürlich nicht, richten es aber so oft wie möglich ein.

FRÜHLING

Der März bescherte uns nicht nur einige sonnige Tage sondern auch die ersten Blumen. Das Kindlein liebt es, Blumen zu pflücken und sich kleine Sträuße zu basteln. Nun überlegt Muddi schon fleißig, was sie so kostengünstig im heimischen Gärtchen bauen kann, so dass das Kindlein selbst etwas pflanzen und hegen und pflegen kann. So richtig erlaubt das der finanzielle Spielraum nicht, aber eventuell können wir uns ja ein Hochbeet oder so zulegen. Irgendeine Kleinigkeit, eine Möglichkeit zum Gärtnern.

Neben all den Blumen und den ersten Knospen, die da so sprießen und unsere Herzen höher schlagen lassen.. gab es auch den ersten Marienkäfer. Das Kindlein war sofort sehr begeistert und freute sich so herzig. Wir haben auch wieder fleißig den Drachen steigen lassen und allgemein einfach versucht das herrliche Wetter ausgiebig zu nutzen.

ERSTES PUPPENTHEATER

„Papa, was ist denn ein Puppentheater?“ war die erste Frage, die das Kindlein stellte als sie von einem bevorstehenden Besuch im Puppentheater erfuhr. Die Kita machte einen entsprechenden Ausflug und das Mädchen war mächtig aufgeregt. Zum Ende wurden die Gruppen wohl etwas unruhig aber grundsätzlich lief es wohl perfekt. Das Kindlein erzählte mit einer herzigen Begeisterung von ihrem Besuch. Von Pittiplatsch und Schnatterinchen und all den anderen tollen Figuren. Ganz aufgedreht kam sie nach Hause unser kleines Mädchen. *hach* Was so kleine Dinge bewirken können, ist wirklich schön zu sehen.

FREUNDSCHAFTEN – GEDANKEN

Wie man auf der unteren Collage sieht ist das Kindlein momentan fast jedes Wochenende mit ihrer zukünftigen Nachbarin am Start. Es ist für mich als Mama so schön zu sehen, wie Freundschaften sich bilden und dann Bestand haben. Wie ein kleines unsichtbares Band zieht sie sich durch das Leben und durch diese zwei kleinen Mädchen, die so schön miteinander spielen.

Was ich ebenso spannend finde: wen mag ich und wen mag ich nicht? Schon als Kind ist einem scheinbar klar, mit wem man so seine Zeit verbringen mag. Kuriose aber auch verständliche Sache. Auch in der Kita gibt es Kinder, mit denen das Mädchen nicht so recht spielen mag. Umso schöner ist es natürlich, dass das Nachbarsmädchen schon jetzt eine richtige Freundin ist. Sie spielen, sie lachen, sie toben, sie machen Chaos. Vor allem aber tun sie eines: sich beschäftigen. Das Kindlein spielt ja nach wie vor nicht gern allein… da ist eine Freundin immer eine wirklich zauberhafte Sache.

HAARIGE ANGELEGENHEITEN

Wie man sieht: ich hatte Zeit zu Üben. Ich flechte und knote und schaue youtube Videos mit Frisuren Tutorials. Immer nur die typischen Pippi Zöpfe wurden mir zu langweilig. Leider ist das Kindlein nicht besonders kooperativ was die Frisur angeht. Ein paar Eckpunkte: 

  • Haare noch nie geschnitten
  • gehen ihr bis zum Popo
  • sie hat viiiiiele Haare
  • will sie sich auch nicht schneiden lassen
  • hasst Haare kämmen
  • Mama darf Frisuren nur vor dem TV machen – und auch nur mit Kämmspray und Papas Hand, die das Kindlein dann ganz fest drückt

Offen lasse ich ihre Haare ganz ungern. Das hat einen ganz praktischen aber auch sehr traurigen Grund. Es gibt in Kindleins Gruppe ein besonderes Kind.. ein Kind, welches anders ist. Und es zieht leider sehr gern an Haaren.. und so versuche ich Frisuren zu zaubern, an denen es sich schlecht ziehen lässt. Mal ganz abgesehen davon, dass ihr die langen und offenen Haare ja schrecklich im Gesicht hin und her fliegen würden. Vom Spielen auf dem Spielplatz mal ganz abgesehen. Jedenfalls bin ich jetzt ein absoluter Pro in Sachen Flechtfrisuren. Und Kindleins Haare wachsen und wachsen und wachsen…

SPRACHKÜNSTLERIN

„Mama ich will Milli! Die schmeckt mir so gut!“
„Aber die Milli ist schon so lang alle!“
Grabscht mir in den Ausschnitt.
„Kannst Du da neue Milli rein machen?“

„Papa mir ist schlecht, mein Bauch ist komisch.“
„Willst du inhalieren?“
„Ja, dann ist die Schlimmerei vielleicht vorbei.“

Tanzt vor dem TV:
„Ist das aber anstrengend!“

Papa zum Kindlein: „Die Mama ist wach, wollen wir runter gehen?“
Kindlein schüttelt den Kopf: „Die kommt schon von alleine hoch.“

Fragt aus dem Nichts: „Papa, können Mädchen auch Fußball spielen?“
„Willst du denn Fussball spielen?“
„JA!“

Februar 2017 – Rückblick

FEBRUAR 2017

Er ist vorbei! Endlich! Jetzt kann es Frühling werden.. was freue ich mich! Auch wenn ich diese Wintersaison ganz gut überstanden habe – so gefühlsmäßig.. so sehr wünsche ich mir jetzt warme Temperaturen. Sie Sonne ließ sich ja die letzten Tage immerhin hier und da blicken. Das baut das Gemüt auf und macht Sonne im Herzen. Der Februar war auch besonders trist, denn: Mama hatte Lernphase. Bedeutet: Papa wandert mit dem Kind quasi für ein paar Wochen aus und lässt Mama lernen. So auch dieses Mal. Und so habe ich kaum Bilder gemacht und nahm nicht wirklich am Familienleben teil. Aber es ist geschafft und wohl auch alles bestanden.

KANN ICH VS. KANN ICH NICHT

Hey… tatatataaaaaa…. endlich… sie hat gelernt sich selbst anzuschupsen auf der Schaukel! Ein riesiges Ding für uns. Ich dachte schon: das lernt sie nie. Konnte mir aber gleichzeitig nicht vorstellen meine Teenie Tochter auch mit 14 noch auf der Schaukel anschubsen zu müssen. Und eines schönen Tages mit Papa im Garten.. da beschloss sie, dass sie das jetzt selbst kann. Es klappt ganz gut, aber es muss noch etwas mehr Routine rein, die wir hoffentlich an wärmeren Tagen auf dem Spielplatz oder im heimischen Garten sammeln können.

Es gibt allerdings noch eine Sache, die sie einfach nicht kann.. und die mich manchmal dezent auf die Palme bringt: schnauben. Ja ich weiß, hochziehen ist gesünder und das ganze bliblablubb. Aber wenn dein Kind nachts neben dir liegt und 20x die Nase hochzieht, so richtig doll und dabei einen hysterischen Anfall bekommt, weil alles verschleimt und verrotzt ist… ja, dann wünscht du dir schon, dass das irgendwie funktioniert. Wir haben es ihr zig Mal erklärt, gezeigt, gemacht und getan. Sie kann es nicht. Es klappt nicht. Nie. Bin froh, dass wir jetzt März haben und es hoffentlich so schnell keinen Schnupfen mehr gibt.

SCHWIMMKURS

Wir haben mit einem Eltern-Kind-Schwimmkurs begonnen. Warum? Ja… hm… einfach so. Das Kindlein ist ja allem gegenüber etwas skeptisch eingestellt. Das gilt auch für das Element Wasser. Und so dachte ich: ok, Schwimmkurs mit den Eltern, das passt schon. Sie ist bisher eher semi begeistert. Also sie geht ins Wasser und macht minimal mit. Aber man merkt ihr eben deutlich die Scheu vor Wasser an. Es spritzt hier und spritzt da.. andere Kinder machen da erst recht mit. Meines kneift die Augen zusammen, dreht sich weg und will mitunter schon mal das Becken verlassen. Hm… das beste überhaupt: Sie ist das einzige Kind, welches nach 5 Minuten friert weil sie ja praktisch kein Gramm Fett am Körper hat. Ohne Worte.

FASCHING

Das Kind konnte sich zur diesjährigen Karnevalssaison übrigens nur sehr schwer entscheiden: Elsa oder Minnie Maus? Letztlich entschied sie sich für Minnie.. weiß nicht, ob ich mich darüber so freuen soll. Besser als die 10. Elsa, oder? Schon. Trotzdem wünsche ich mir manchmal etwas weniger Kommerz für unser kleines großes Mädchen. Aber nun gut. Sie strahlte bis über beide Minni Maus Ohren – und das ist ja die Hauptsache, oder? Sie hatte gleich 2x die Gelegenheit ihr geliebtes Kleid anzuziehen: Fasching in der Kita und der Verkleidungsgeburtstag eines Freundes. Läuft.

WACHSTUMSSCHUB

Huch, das Kindlein ist plötzlich einen Meter und verdammte drei Zentimeter groß. Im Januar standen wir noch bei 99cm. Ich hatte mich neulich schon gewundert, weshalb die Kleidung plötzlich so viel kürzer erschien. Und habe die letzten Tage nachgemessen. Da hat unser Mädchen aber einen beachtlichen Sprung gemacht. Schwuppdiwupp ist sie plötzlich über einen Meter groß. Wie gut… das Mama alles vorrätig kauft. Damit hat die 98/104 wohl endgültig ausgesorgt. Ein komisches Gefühl diese Größe, die uns so lang begleitet hat, auszusortieren. Großes und doch noch so kleines Mädchen. Ach ja.. das Kind ist zwar einige Zentimeter gewachsen. Das Gewicht ist allerdings gleich geblieben. Wir stagnieren hier bei 13,5kg und hören in einer Tour „ich habe keinen Hunger.“

SPRÜCHE KANN SIE

Ach was soll ich sagen. Dieser Wortschatz macht einem Angst. Was sie alles so erzählt ist einfach nur der… ja, Wahnsinn? Was ist das eigentlich? Meine Erzieher-Schwester meint eh immer: absolut krass wie und was sie spricht in dem Alter. Und ja, es macht uns Angst. Sie schnappt jeden Fitzel auf und quasselt ihn nach. Es vergeht kein Tag, an dem der Herzmann und ich uns nicht verdattert anstarren… Satzbau kann sie! Daher nun wie immer: all das, was wir fest gehalten und aufgeschrieben haben.

„Papi, ich will nie wieder getragen werden“

„Kindlein, setz Dir doch bitte eine Mütze auf den Kopf, es  ist noch kalt!“
„Aber mein Kopf braucht frische Luft Mami!“

„Mein Name ist ein schöner Name!“

Bei Oma und Opa liegt im Wohnzimmer auf dem Boden ein Fell einer Highland Kuh:
„Hat die Kuh sich in einen Teppich verwandelt?“

„Bei Ikea schmecken die Nudeln und die Tomatensoße soooo lecker. Können wir da bald mal wieder hinfahren?“

Schaut sich ein altes Video von sich an:
„Ich bin aber schon ganz schön groß geworden!“

Kitafreundin: „Meine Mama hat meinen Bruder im Bauch!“
Kindlein: „Zeit, dass ich auch einen Bruder kriege!“

Mama: „Ich habe mich da verschrieben!“
Kindlein: „Das ist natürlich doof!“

„Weißt du warum mein Bauch so dick ist? Wir bekommen noch ein Kind!“

„Möchtest du Marshmallows Kindlein?“
„Nein, Marshmallows sind nicht gesund!“

DRACHENDRAMA

Ihr seht: Kindlein mit Drachen. Schön, oder? 3 Sekunden nach diesem Bild machte das gute Stück aber den Abflug. Der Wind war zu stark und riss ihn aus Kindleins Fingern (die zu allem Überfluss auch noch doof durch Handschuhe gepolstert waren). Jedenfalls flog der gute Drache (siehe Collage darüber) geradewegs in den nächsten verdammt hohen Baum. Die Schnur baumelte herunter und ich hechtete hinterher. Ich griff nach der Schnur… und zog… und zog… schwupp… sie riss natürlich. Und der Drachen hängt bis heute im Baum und schaut sich die Welt von oben an. Für das Kindlein war das Ganze eine echt unschöne Erfahrung. Sie heulte Rotz und Wasser und spielte anschließend so etwas wie „Beerdigung“. Sie wollte sich ganz intensiv verabschieden – obwohl ich ihr ganz klar versicherte, dass ich ihr einen neuen Drachen kaufen würde (was ich übrigens direkt online getan habe). Das Kindlein war jedoch untröstlich, was ja auch verständlich ist. Gut, eigentlich ist Mama ja auch selbst schuld. Der Wind war wirklich heftig an diesem stürmischen Tag. Nun ist es zu spät… aber heute wird der neue Drachen geliefert und dann hoffe ich auf den nächsten Wind!

Neues von der Musikfront 1.0

Ich kann mich noch an eine Blogparade von vor 100 Jahren erinnern. In dieser wurde dazu aufgerufen die eigenen Lieblingssongs – ganze 10 in der Zahl – mit anderen zu teilen. Ich machte mit. Und dachte in der Zeit danach immer mal wieder daran neue Musik zu sharen. Ob das nun einer liest oder nicht, spielt für mich dabei eigentlich keine Rolle. Es geht eher darum, das Ganze hinaus zu tragen. Raus in diese wunderschöne Welt der Töne und Melodien.

MUSIK

Musik ist einer der wichtigsten Bestandteile in meinem Leben. Abgesehen von Familie, Liebe und dem Schreiben ist es wohl das Wichtigste überhaupt. Bei mir vergeht kein Tag ohne Musik. Ich brauche das echt wie die Luft zum Atmen. Und ich bin beinahe täglich auf der Suche nach neuen tollen Songs. Dabei höre ich querbeet. Mal dies, mal das. Ich bin nicht festgelegt. Kein Genre ist vor meinen Ohren sicher. Und weil ich gerade gestern durch Zufall einen absolut neuen tollen Song gehört habe, muss ich das jetzt einfach teilen. Und hier: meine aktuellen 10 Lieblingssongs:

1. Maggie Rogers – Dog Years
nur durch Zufall im Fernsehen gesehen und sofort und ohne Umschweife verliebt!

2. The Fedz – Best I ever had
diese Stimme..

3. Bilderbuch – Bungalow
eher ein Genre, dem ich nicht so treu bin, aber dieser Text plus Beat – hat mich über meine letzte Prüfungszeit gebracht!

4. Jessie Ware – Till the end
für meine Verhältnisse schon fast Mainstream, aber ich liebe sie!

5. London Grammar – Big Picture
seit gefühlt Ewigkeiten warte ich auf neue Musik von Londom Grammar und der neue Song hat mich nicht enttäuscht!

6. JRY, ROOTY – Pray
ja, ich gebe zu: ist vom Shades of Grey Soundtrack. Und ich werde diesen Song auch nie wieder hören können, ohne einen Gedanken an „diese“ Stange zu verschwenden. Aber ich mag das Lied einfach trotzdem soooo gern.

7. Marc O’Reilly – Bleed
Habe ich in einer Kaffeehausmusikliste von Spotify gefunden. Passt da nicht ganz so hin – mein Empfinden. Hat mich beim Schreiben absolut inspiriert…

8. Thomston – Birthmark
„Missing you….“ *hach*

9. Kaleo – Way down we go
bedarf keiner weiteren Worte…

10. Noah Cyrus & Labrinth – Make me (cry) Acoustic Version
Ohrwurm

Shazam ist übrigens auch mein ständiger Begleiter. Wenn ich beispielsweise shoppen bin und aus den Lautsprechern etwas dröhnt, was mir gefällt… zack, Shazam an und ich weiß um wen es sich handelt. So konnte ich mir schon den ein oder anderen guten Song sichern! Ach und was wäre diese Welt ohne Spotify? Bei mir vor allem eines: unvollständig!

Januar 2017 – Rückblick

Meine Güte, jetzt ist der Winter fast vorbei und ich starte meinen Rückblick vom Januar. Meine Prüfungsphase hat es einfach nicht früher zugelassen. Und so muss ich schon ziemlich in den hintersten Ecken meines Hirnes kramen um den Monat aufzuarbeiten. Januar, da war doch was? Grundsätzlich muss ich nicht viel ändern in den Angaben. Denn eines zieht sich bis heute! durch: das Kind ist krank. Viel und gerne. Im Januar hatten wir mal wieder RS. Nun im Februar kam die offizielle Diagnose Influenza – Grippe. Aber dazu mehr im nächsten Rückblick. Nun erst mal der schneereiche Januar!

SILVESTER & MEER

Über Silvester waren wir mit der lieben Omi und Mann an der Ostsee. Silvester an sich war wunderschön. Erst waren wir essen und sind dann zum Strand. Ich habe das Kind im Zwiebellook fest und dick eingepackt und in den Fahrradanhänger/Buggy verfrachtet. Gegen 22.30 Uhr schlief sie ein und war seither nicht mehr gesehen. Bei klirrender Kälte standen wir am Strand und konnten wunderschöne Feuerwerke beobachten. Das war auf jeden Fall ein gelungener Start in das Jahr 2017. Einen Tag hatten wir sogar herrliche Sonne, was ja in den letzten Wochen auch eher Mangelware war. Das Kindlein war aber leider recht unleidlich, was in erster Linie an der Kälte lag.

QUASSELSCHNUTE

Wie immer und eh und je: ihre besten Sprüche!

„Meine Damen und Herren! Ich präsentiere: die Nackedei Frau!“
und zieht sich einmal aus.

„Ui, Mami fegt aber fleißig!
aus dem Fenster schauend und der Mutter beim Schnee schippen zuguckend

„Papi Papi, knutschi knutschi nicht vergessi!“
und geht in den Gruppenraum…

„Meine Hose wird mir langsam zu klein Papa!“
mein Baby… ich will mein Baby zurück…

„Papi, komm mal schnell!“
„Ja, was gibt’s denn?“
„Ich bin wieder gesuuuuund!“

„Papi guck mal, meine Mami. Mit ihrem Hochzeitskleid. Das ist wuuunderhübsch!“
zeigt auf ein Foto in unserer Bildergalerie

Spielt Urlaub:
„Papi, ich stehe hier gerade auf dem Golfplatz!“
Aha.

„Ich bin jetzt der Eierkocher! Wer will Eier?“

„Wenn ich irgendwann mal im Regenwald verschwunden bin, dann müsst ihr mich einfach nur suchen!“

„Papa, ihr könnt mich ruhig Igor nennen. Oder Madita!“

Will lieber im Auto einschlafen:
„Papa, wenn ich dann eingeschlafen bin, trägst du mich bitte in mein Bett. Und wenn ich aufwache ist Mami da. Dann sage ich meiner Mami, dass ich sie soooo lieb habe!“

Papa sagt zur Mama: „Tschüss Mäuschen!“
Kind empört!: „Aber ich bin doch dein Mäuschen Papa!“

„Das ist aber ein dicker fetter Mann, Mama!“
Direkt kann sie!“

„Für Dinge, die so weit weg sind, benutze ich immer meine Geheimagentenbrille!“

VORSÄTZE?

Da war ja noch was? Genau.. die guten alten Vorsätze zum Ende des Jahres. Habe ich schon fast wieder vergessen. Ihr auch? Ich mag ja Vorsätze eigentlich. Ich mag es, das Jahr Revue passieren zu lassen und kurz zurück zu blicken, um kurz darauf die Nase in die Zukunft zu stecken. 2016 war… hm… anstrengend? Verrückt? Nervenaufreibend? Eigentlich ist es ein bisschen traurig, dass mir diese Worte zuerst einfallen. Sollten meine Hände nicht „Glücklich“ oder „schön“ tippen? Hm. Keine Ahnung. Natürlich gab es auch ganz schöne Momente. Aber es war eben auch einfach sehr sehr anstrengend. Das liegt – sind wir mal ehrlich – einzig und allein am Hebammenstudium. Vollzeit Studium mit Vollzeit Arbeiten im Schichtdienst über Monate. Das muss man seiner Familie ja auch erst mal antun. Gut, nun müssen wir da durch und wir werden das schon packen. Bestimmt! Einige schreckliche neurologische Symptome ließen mich unsere Situation Ende 2016 mehrmals überdenken. Ich dachte sogar über eine Beendigung des Studiums nach, verwarf den Gedanken aber schnell. Bringt ja am Ende keinem was. Aber ich spürte einfach ganz deutlich, was diese Belastung mit meinem Körper, aber auch mit meiner Psyche macht. Und das war alles andere als schön!

Was habe ich mir persönlich also vorgenommen?

Erst einmal möchte ich – besonders das Studium – nicht mehr zu ernst nehmen. Das klingt erst mal ziemlich dumm: Studium nicht ernst nehmen. Aber es hilft ja nix. Ich habe mich in den ersten beiden Lernphasen fast bis zum Umfallen abgerackert. Und wofür? Für eine 1,0? Ist es das wert? Nicht so wirklich. Klar, man möchte bestehen. Aber ich muss einfach lernen, meinen persönlichen Perfektionismus etwas herunter zu schrauben. Und das wird vermutlich die größte Herausforderung.

Dann: nicht schwanger werden! Ja, richtig gelesen. Bloß nicht schwanger werden. Der Herzmann und ich haben uns verständigt, nun doch erst einmal das Studium bis zum Examen durchzuziehen. Dagegen steht natürlich der innerliche und ganz bewusste Wunsch nach einem zweiten Kind. Ich hatte darüber schon öfter geschrieben. Unsere Familie fühlt sich noch so „falsch“ an. So nicht komplett. Es fehlt ein Stück. Oder auch zwei. Ich weiß es nicht. Jedenfalls möchte ich gerne versuchen, diese Vereinbarung mit dem Mann einzuhalten. Wir werden sehen.

Mehr Zeit für mich nehmen. Das habe ich im letzten Jahr aufgrund des Studiums definitiv versäumt. Es gab Monate, die waren so schlimm, dass ich fast abgeklappt wäre. Der Schichtdienst, all die Eindrücke, die Verantwortungen, die Lernerei, dazu Familie, Mann, Kind, Haus. Ich war einfach fix und fertig. Zeit für sich selbst nehmen war da maximal ein Frisörbesuch, den man auch nur notdürftig eingeschoben hatte. Jedenfalls möchte ich mich wieder mehr den Dingen widmen, die mich glücklich machen: Sprache, schreiben, fotografieren, reisen, Zeit mit der Familie. Wir werden sehen, wohin das führt.

Etwas für den Körper tun. Ach ja, der Klassiker. Ich möchte abnehmen und mehr Sport treiben. Ende des Jahres zeigte die Waage eine ziemlich ätzende Zahl an – mittlerweile sind 3kg wieder weg. Nach etlichen Versuchen zu Beginn des Jahres, habe ich nun mit weight watchers begonnen und werde sehen wohin die Reise geht. Ich bin ja nicht so wirklich dick, aber ich fühle mich auch einfach nicht mehr wohl. Ein paar Kilos dürfen also gerne noch purzeln. Der Mann hat inzwischen auch fast 10kg abgespeckt. Wir sind und bleiben dran!

SCHNEE SCHNEE

Ach ja, der liebe Schnee. Zu Beginn war das Kindlein natürlich mehr als erfreut. Und da sie praktisch mehr zu Hause als im Kindergarten war hatten wir ja viel Zeit mit dem weißen Pulver. Pulver ist auch das Stichwort: zunächst konnte man daher keinen Schneemann bauen und das Kindlein war sehr unglücklich darüber. Irgendwann matschte das Zeug endlich und wir konnten fleißig einen Schneemann bauen. Allgemein können wir uns dieses Jahr trotz geografischer Lage nicht über die Masse an Schnee beschweren. Herrlich!

Ansonsten starteten trotz Januar schon die ersten Frühlingsboten: die Tulpenzeit hat begonnen! Schon seit Wochen stehen hier die Blumen auf unserem Esstisch. Ich mag das einfach. Endlich wieder Farbe .. das Ende des Winters ist absehbar. Herrlich. Und sonst so? Jaaaa, sonst war im Januar alles nicht so einfach. Das ständige Kranksein vom Kindlein steckt uns allen in den Knochen. Auch uns Eltern erwischte es abwechselnd, aber nicht ansatzweise so schlimm wie das Kindlein. Es war hart. Immer musste einer aufpassen, das Kindlein war nicht ausgelastet und damit auch sehr gut im Nerven strapazieren. Ich musste anfangen für die Prüfungen zu lernen. Ich hasse diese Lernphasen. Das Leben bleibt praktisch stehen und man kann nichts anderes mehr machen. Tut man es doch, so wird man vom Gewissen aufgefressen. Hobbies? Freizeit? Was ist das? Ich habe Glück, wenn ich ein bisschen blöd im Internet daddeln kann oder mal für eine halbe Stunde Fernsehen schaue. Dieses Studium geht so derart an die Substanz. Ich hoffe wir kommen da als Paar und auch als Familie gesund raus. Die Hälfte ist nun Ende März geschafft. Tschakka!

MALFEE

Wie man auf dem Bild oben sieht malt sie schon so richtige Bilder. Zu Erkennen: eine Sonne, Gras und ein Männchen. Das Bild hat sie für Opa in eine Geburtstagskarte gemalt. Herzlich, oder? Je nach Tagesform haben „Menschen“ bei ihr einen Körper oder eben nicht. Oft malt sie Beine direkt an den Kopf. Wenn ich frage wo denn der Bauchnabel ist, guckt sie mich mit großen Augen an. 🙂 Auf der Collage darunter sieht man übrigens auch ihre Ausmal-Skills. Das beherrscht sie mittlerweile auch ziemlich gut. Das ist allerdings nicht ihre favorisierte Vorgehensweise beim Malen. Lieber frei rum kritzeln. Filzstifte kann ich hier alle paar Wochen nachkaufen, da das Kindlein ständig vergisst die Kappen wieder drauf zu setzen. Und diese Kappen entwickeln dann gern ein Eigenleben. Sie verschwinden einfach. Oder das Kind hat ein heimliches Lager davon. Keine Ahnung. Jedenfalls liegen die Stifte immer ausgetrocknet in einer Ecke – kappenlos.

RSV – DAS GRAUEN

Ich hatte ja schon berichtet: es war wieder da – Das RS Virus. Ätzend, oder? Die ganze Kita war wieder verseucht und an jeder Ecke hörte ich diese drei kleinen Buchstaben: RSV. Ich erkannte diesen blöden Husten schon 10 Meter gegen den Wind und bin froh, dass wir die erneute Infektion ohne einen Krankenhausaufenthalt überstanden haben. Puh. Nächstes Jahr möchte ich bitte mal Pause, ja? Danke.

UND SONST SO?

fast 3 1/2 Jahre
Schuhgröße 27 geknackt
Größe 99cm – noch 1 cm to go
Gewicht 13,5 kg – ohne Worte
geht momentan nicht gern in die Kita :/
Rollenspielkind durch und durch – gerne 5 Stunden am Stück
immer noch eine kleine Fernseheule
unverändert: läuft maximal 10 Meter und will dann getragen werden
will die halbe Nacht kuscheln
zwischen 22.00 und 23.00 Uhr ist Bettchenzeit *gähn*
immer noch Daumenlutschermädchen
redet wie ein Wasserfall
macht aus allem einen Wettbewerb: „Ich bin erster beim Anziehen!“
malt und bastelt für ihr Leben gern
würde am liebsten jeden Tag eine Party geben

RS Virus – wir schon wieder…

Da wiegt man sich in trügerischer Sicherheit.. und glaubt fest daran: so etwas passiert uns nicht noch mal! Einmal RSV, nie mehr RSV. Und dann dreht sich der Wind und weht alles zu dir zurück. Ja, es ist wieder da. Das RS-Virus. Das Kindlein hat es wieder. Und es schlägt erneut mit voller Wucht zu und macht unser kleines Äffchen zu einem kleinen Haufen voller Elend. Aber ich beginne mal von vorn.

VOR ZWEI JAHREN

Vor fast exakt zwei Jahren hatten wir das erste Mal RSV. Ich hatte hier ganz ausführlich über diese schrecklichen Tage berichtet.  Was ist – abgesehen von den schmerzhaften Erinnerungen – übrig geblieben von diesem RSV? Kaputte Atemwege? Asthma? Dauerhafter Husten? So richtig kann ich das eigentlich gar nicht beantworten. Fakt ist: das Kindlein leidet seitdem – wenn es denn mal krank ist – unter massivem Husten. Husten, der uns nachts gerne mal mehrere Stunden am Stück auf Trab hält und einfach nicht weg geht. Das Inhalationsgerät, der gute Pariboy, gehört seit Jahren zur Familie und steht aufgrund der immer wieder auftauchenden Probleme mit Husten standardmäßig bei uns an der Couch. Dahin verzieht sich das Kindlein dann mit dem Papa. Das Gerät summt dann die ganze Nacht und läuft so richtig heiß. Es gab schon Morgende an denen die Tante aufstand und fragte ob hier irgendwo gebaut wird, so laut ist das Ding. Der Pariboy verreist auch gerne mit uns und landet immer wieder im Koffer.

Fakt ist: sie ist seit dem RSV extrem anfällig in den Atemwegen. Bekommt sie eine Erkältung, so bleibt es selten bei Rotz und eventuell etwas erhöhter Temperatur. Sie hat dazu IMMER sehr sehr schlimmen Husten, der in der Regel 3 Wochen zum Abklingen benötigt. In die Kita geben ist dann eher schlecht – sie wacht bevorzugt beim Schlafen auf und wird von einer Hustenattacke geplagt. Diese würde dann die ganze Kitagruppe beschäftigen, nicht zuletzt weil diese Attacken bei ihr eben Stunden anhalten können. Und so leben wir seit dieser Erkrankung vor zwei Jahren mit diesem hustenden Dauerzustand. Im Sommer wird es natürlich besser, keine Frage. Nichts desto trotz scheint ihr Gewebe dauerhaft geschädigt.

Hinzu kommt: in meiner und auch in der Familie meines Mannes ist Asthma und Co. leider nichts seltenes. Meine Mama und ich haben zum Beispiel beide allergisches Asthma… RSV führt nun leider dazu, dass man später erhöhtes Risiko hat an Asthma zu erkranken. Hier ist dazu eine ganz interessante Übersicht zu finden. Und so schwanke ich zwischen Hoffen und Bangen… bitte mein kleines Kindlein: sei stark… bitte kein Asthma. Aber hier gilt wie so oft: kommt Zeit kommt Rat.

ES IST WIEDER DA!

Letzten Montag kam mir das Kindlein schon irgendwie seltsam vor. Am Dienstag Morgen erwachte sie mit Husten und das Thermometer zeigte fast 41,0 Fieber. Diese Zahl erschreckt mich seit dem ersten Mal RSV nicht mehr. Wäre ich früher schreiend im Kreis gerannt, so bleibe ich ruhig… da ich weiß: es geht immer noch eine Schippe drauf. Wie auch immer: ich habe das Kindlein also von der Kita abgemeldet – direkt für die ganze Woche. Ich kann das nach all der Zeit mittlerweile am Husten hören… und anhand dessen einschätzen wie lang dieser wohl braucht um auszuheilen. Verrückt, oder?

Jedenfalls war das Fieber hoch – parallel las ich dann überall in den Medien von Sara Kulkas Tochter und ihrem Kampf mit dem RSV. Auch sie wurde – wie wir damals – zunächst nach Hause geschickt. Nachdem unser Kindlein dann schnell wieder in die sehr apathische Richtung rückte und das Fieber auch mit Medis nie unter 38,5 ging, war schnell klar: wir gehen dann nächsten Tag doch mal besser zum Arzt. Mir war schon vorher klar: es ist wieder RSV. Ich kannte diesen typischen Husten ja schon – nicht zuletzt weil ich im Dezember einen Monat auf der Kinderintensivstation gearbeitet habe und dort viele viele Kinder mit dem RS-Virus lagen.

Und was ist das für ein Husten. Das Kindlein rasselte zunächst wie verrückt. Allein beim reinen Ein- und Ausatmen knisterte und blubberte es ganz deutlich. Ich habe diese furchtbaren Geräusche mit dem Telefom aufgenommen und in den Familien-Chat bei WhatsApp geschickt. Wie meinte die Tante so schön? „Klingt als ob Godzilla angestapft kommt.“ Ende der letzten Woche wurden wir dann noch mal beim Kinderarzt vorstellig – beim RSV muss man nämlich immer ganz engmaschig auf eine Pneumonie (Lungenentzündung) checken. Ich hatte das damals schon im ersten Beitrag geschrieben: eine Pneumonie bekommt man – netterweise – oft noch mit dazu. Und dann ist alles noch viel doofer und die Kinder leiden noch mehr.

Ergebnis des zweiten Arztbesuches: RSV ist quasi offiziell. Es gibt weitere bestätigte Fälle aus der Kita und Umgebung. Seufz. Aber immerhin. Nachdem das Fieber die Nacht noch fast bei 40,0 lag erwachte sie an diesem Morgen endlich fieberfrei. Sie war total verschwitzt… egal. Kein Fieber! Trotzdem erhielten wir ganz klar die Auflage: noch einmal über 38,5 die nächsten Tage und wir müssen ein Antibiotikum geben, da akute Gefahr auf Pneumonie besteht.

ABER DAS WAR ES NOCH NICHT

Wir dürfen zusätzlich bis Ende März ein Spray morgens und abends inhalieren. Da kommt einfach ganz viel zusammen: Familiäre Vorbelastung, erster RSV mit Krankenhaus und dann diese schlimmen Hustenepisoden danach. Ich „kenne“ die Kinderärztin seit ich ein Baby war. Unsere Eltern sind schon seit gefühlt 100 Jahren befreundet. Ich vertraue ihr… dem entsprechend machen wir das jetzt einfach so. Und hoffen das Beste. Trotzdem: ich denke schon an die nächste RSV Erkrankung. Erst heute habe ich die Mama eines anderen Kindes aus der Kitagruppe getroffen. Ihr Sohn hatte es damals bei der Welle vor zwei Jahren gleich 2x in einer Saison. Muss ich erwähnen, dass das der absolute Horror wäre?

Unser Fahrplan für den RSV

Inhaliergerät
Nacl – am besten gleich die großen Packungen
Salbutamol
Atrovent
Fieberzäpfchen und/oder Fiebersaft

immer eine Kotzschale in der Nähe – wenn das Kind vor lauter Husten alles wieder hochwürgt
Taschentücher für den Rotz

und zum Schluss:
gute Nerven
Durchhaltevermögen
einen Fernseher, der funktioniert

Abgesehen vom Husten, den ich ja schon ziemlich oft erwähnt habe, ist vor allem das Fieber ein großes Problem. Bei unserer ersten RSV Erkrankung kletterte das Thermometer sehr schnell Richtung 42,0. Mittlerweile ist das mit Fiebermittelchen wie mit vielen anderen Dingen: ich kann es online shoppen. Unser Kindlein neigt eher zu hohem Fieber… da kann ich das Zeug quasi einkaufen wie Obst oder Gemüse. Und auch das kann man ja mittlerweile online einkaufen.

UND DIE ANDEREN?

Haha – 3x dürft ihr raten. Natürlich hat Mutti es mittlerweile auch bekommen. Aber wie… meine Ohrenschmerzen befördern mich gerade auf eine ganz andere mentale Ebene. Eine Ebene, die ich ganz gern schnellst möglich wieder verlassen würde. Und auch Oma erklärte gestern am Telefon, dass es schon wieder los geht. Dabei war die ja erst krank und konnte 2 Wochen quasi nix machen. Der Husten ist nicht ganz so schlimm wie beim Kindlein.. aber eklig. Kennt ihr das – wenn man hustet und da plötzlich Dinge in deinem Mund sind, die da nicht hingehören? Pfui… nach etlichen Pillen Schmerztabletten ging es dann besser und ich konnte mich immerhin auf die Couch schleppen und etwas Fernsehen. Immerhin geht es beim Kindlein bergauf.. In diesem Sinne:

Kommt gut durch diese RSV Saison.

Dezember 2016 – Rückblick

2017… das klingt so „unecht“… die Zahl 17 gehört irgendwie nicht zu meinen begehrtesten Zahlen und ich habe keine Ahnung warum. Klingt komisch, ist aber so. Siebzehn. Seltsame Zahl. 2016 ist also Geschichte und mit dem Jahr auch der Monat Dezember 2016. Es ist also wie immer ein kleiner Rückblick gefällig… und hier ist er nun, der Dezember.

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Im Dezember war ich auf der Kinderintensivstation im Rahmen meines Hebammenstudiums eingesetzt. Ich mochte es dort nicht, was viele Gründe hatte. In erster Linie war das natürlich die emotionale Ebene, wobei ich diese besser als gedacht weg gesteckt habe. Also das Erlebte. Am Ende streckte mich eine Angina nieder und ich war so oder so ganz froh, das Haus erst einmal nicht mehr verlassen zu dürfen. Es folgte: Urlaub. Der Plan: lernen, Hausarbeit und all der Rest von der Uni, der da so liegen geblieben war. Der Plan blieb ein Plan und erst vor wenigen Tagen habe ich ansatzweise etwas von all dem Kram bearbeitet *gähn*. Vorsätze? Viele. Zunächst muss erst einmal der Weihnachtsspeck weg, dann sehen wir weiter.

Und das Kindlein? Tja.. das Kindlein war im Dezember 2016 ziemlich oft ziemlich krank. Ein Husten jagte den nächsten und ich war gefühlt ziemlich oft am Rande des Nervenzusammenbruches. Vor allem weil ich eben die freie Zeit für Unisachen nutzen wollte.. mir aber das Kind oft einen Strich durch die Rechnung machte. Sie hustete und hustete.. wie so oft seit dem RSV. Sonst ist alles mehr oder minder beim Alten. Sie redet wie ein Wasserfall, denkt sich Geschichten aus von denen jeder Schriftsteller träumen würde und ist auch sonst ganz gut drauf. Unten mehr.

Kindlein

Geschichten
Ich habe keine Ahnung, wo sie diese wahnsinnige Phantasie her nimmt… aber sie ist nun mal da und eigentlich ja auch schön. Neulich war Oma zu Besuch… das Kindlein baute ein Flugzeug aus Stühlen und allerlei anderem Kram. Mit Oma ging es dann auf Safari.. man beobachtete Affen, Giraffen, Löwen… das Fernglas wurde gezückt.. man rannte vor wilden anderen Tieren davon, fuhr mit dem Auto weiter, ging in einem großen See baden und trocknete sich danach so herrlich mit den imaginären Handtüchern die Beinchen ab. Mit der Lupe wurden Käfer untersucht und anschließend ging es dann weiter mit dem Flieger. Und das alles in unserem Wohn- und Esszimmer. Sie denkt es sich einfach so aus. Fragt mich nicht wie, aber sie tut es.

Brustkuscheln
Ja ähm.. sie nennt es selbst „Brustkuscheln“.. seit ein paar Wochen hat sie wohl erkannt: scheiße, ich habe mich abgestillt, wie doof war ich? Und nun will sie gerne immer mit Mamas Brust kuscheln. Ich zitiere:

„Mamas Brust ist so herrlich weich.“

Und ich sitze daneben und weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll. Lachen, weil es so süß ist. Oder weinen, weil ich mir der Konsistenz des Gewebes sehr wohl bewusst bin. Nun ja.. wir haben hier weiterhin eine ziemlich verschmuste Maus, die nachts präferiert mit Rundum-Körperkontakt schläft. Zum Kuscheln muss man sie allgemein schon eher animieren, aber nachts und zum Einschlafen braucht sie vor allem eines: Mama, Mamas Nähe, Mamas Arme, ganz ganz viel Mama. Das ist in Ordnung, auch wenn ich nachts oft nur meine 10cm habe. Ich vermisse das Stillen irgendwie. Und mein Kind als Baby… und ich will noch ein Baby… und ich schweife ab. Grummel.

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Und der Charakter?
Darf ich mal was sagen? Ich tue mich ja unwahrscheinlich schwer damit, den Charakter meiner Tochter einfach so aus dem Ärmel schüttelnd zu benennen. Mir fällt das eher so spontan auf wenn ich andere Kinder beobachte und merke: ah, deine ist ja so und so. Jedenfalls tue ich mich schwer, sie da in irgendwas rein zu „pressen“ was ich ja eigentlich auch gar nicht will. Was kann ich aber dennoch sagen?

Das Kindlein ist… immer noch eher skeptisch. Besonders was neue Sachen angeht. Immer erst mal Schauen und sich die Argumente der Erwachsenen anhören. Dann sehen wir weiter. Sich einfach so ins Getümmel schmeißen? neee… wobei das schon besser geworden ist. Viel besser. Kennt sie Situationen, Orte und Menschen, so geht es direkt los.

Bis auf’s Fernsehen *heul* hat sie eine ziemlich kurze Aufmerksamkeits- beziehungsweise Spielspanne. Ich kann ihr keine 30 Minuten ein Buch vorlesen, wie das andere Eltern tun. Sie lauscht keinem Hörspiel länger als 5-10 Minuten. Und sie spielt nicht gern allein. Sie mag immer einen von uns dabei haben. Und da sind wir wieder bei den Rollenspielen. Sie baut sich hier aus all ihrem Kram alles mögliche zusammen und schnappt sich dann alles an Figuren was sie hat. Vorwiegend Kuscheltiere, Puppen und all das Zeug. Und dann wird es uns in die Hand gedrückt und gesagt: „Kannst du für xy sprechen?“ und dann tun wir das. Sind ja die Eltern und so.

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Sonst stehen malen und basteln nach wie vor sehr hoch im Kurs. Mit 98 cm auf 13,5kg ist sie nach wie vor untergwichtig und das Thema Essen bereitet uns den ein oder anderen Tag Kopfzerbrechen. Lustig: ich heule der Oma an der Ostsee vor, wie schlecht das Kind doch essen würde. Und was tut es? Schaufelt da ungeahnte Mengen allerlei Zeugs in sich hinein. Toll, oder? Typisch… *grummel* Jedenfalls ist es momentan wieder weniger geworden mit dem Essen und ich muss sie – natürlich eher beiläufig – immer dazu anhalten zu essen. Und das, wo Muddi auf low carb ist und am liebsten in Schoki baden würde. Herrlich … nicht!

Sie ist sonst ein echtes „Zu Hause Kind“. Egal wo wir sind. In den meisten Fällen kommt ziemlich schnell der Satz: „Ich will nach Hause fahren.“ Wir sind es ja gewohnt. Aber über Silvester an der Ostsee gipfelte das Ganze dann mit viel weinen und Sätzen wie „Ich vermisse meinen Bären so!“ Tränen flossen und alle Argumente nützten nichts. Das Kind freute sich wie ein Honigkuchenpferd als wir wieder zu Hause waren. Und das geht uns fast immer so.. ist ja toll, dass sie so gern zu hause ist. Aber ein bisschen Dankbarkeit und so?! Ich weiß, geht mit 3 1/2 noch nicht. Wäre aber schön.

Drachen steigen lassen

Eine kleine Premiere stand an: das erste Mal einen Drachen steigen lassen. Wir hatten uns das gute Stück schon zum Geburtstag von lieben Freunden schenken lassen.. aber bisher.. hielt sich der Wind echt in Grenzen. Aber der Dezember ließ es an zwei Tagen bei uns so richtig krachen. Und so konnten wir endlich mal eine Runde auf’s Feld und das gute Stück in den Himmel jagen. Ich hatte den Drachen aufgrund guter amazon Bewertungen auf unsere Wunschliste gesetzt.. bisher sind wir sehr zufrieden. Für den Preis ist das gute Stück wirklich perfekt. Den zweiten Einsatz gab es auch direkt: an der Ostsee über Silvester.

Wer schauen mag: wir haben diesen Kinderdrachen.

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Kleiner Sprachkünstler

„Mama ich möchte Dich ganz lange behalten!“

Zu viel Doc McStuffins geschaut:
„Das Pony hat Glitzeritis.“
„Dein Auge ist pink. Du hast Pinkeritis und Glitzeritis.“

Ähm.
„Das schmeckt aber alkoholig.“

Kindlein: „Kannst Du mir ein Nutella Brot machen?“
Papa: „Wir haben kein Brot.“
Kindlein: „Dann nehme ich nur ein Brot.“

Auf dem Weg zum goldenen M.
„Papa lauf schneller, sonst verhungere ich.“

Malt sich Striche auf die Hand und sagt:
„Guckt mal, ich bin ein Zebra.“

„Mein Körper sagt, dass wir Lego bauen sollen. Ich denke auch, wir sollten das machen.“

Heiraten. Das Kindlein will unbedingt die Mama heiraten und ist extrem aufgelöst, wenn sie hört, dass ich ja schon mit dem Papa verheiratet bin. Neulich erwiderte sie darauf:

„Wenn du wieder frei bist, will ich mit Dir heiraten!“

Erster Übernachtungsgast

Im Dezember hatten wir hier das erste Übernachtungskind zu verzeichnen. Das Gastkind selbst war noch nicht mal 3 Jahre alt, ist aber, was Übernachtungen angeht, ziemlich unkompliziert. Dieser Umstand trieb mir beinahe die Tränen in die Augen, immerhin hat das Kind hier quasi noch keine Nacht ohne uns verbracht. Das höchste der Gefühle war ein fehlender Elternteil. Und sie mag auch nicht.. so gar nicht. Und ich mag sie nicht zwingen, sie soll selbst entscheiden wann sie mal bei Oma / Opa / Tante und Co. übernachten möchte. Ich befürchte aber, dass dies noch laaaaange nicht der Fall sein wird. Jedenfalls trieben die zwei Mädels allerlei Schabernack, ich lag die halbe Nacht wach, da ich Angst um alles und jeden hatte und stapfte den Tag darauf wie ein Zombie durch die Gegend. Den Kindern aber ging es blendend. Die schliefen wie eine eins und kicherten um die Wette.

Das Fest und die Weihnachtsgeschenke

Für das Kindlein stand ja schon sehr lang fest: ich wünsche mir ein Puppenhaus. Und eine Puppenfamilie. Das Zeug stand schon lange vor Weihnachten unten im Heizungskeller, inklusive Möbeln. Den Wunsch musste ich ihr aus zweierlei Gründen einreden. Erstens: das Kindlein ist derart verwöhnt, dass es gar keine Wünsche hat, also muss ich ihr mögliche „Optionen“ aufwerfen. Zweitens: ich selbst wollte schon immer mit so einem Puppenhaus spielen da ich – soweit ich mich erinnere – als Kind keines hatte.

Kurz vor Weihnachten entwickelte sie dann doch noch einen eigenen Wunsch namens „Glitzerpony“. Zunächst wollte sie ein echtes. Wie echt so ein Glitzerpony auch immer sein mag. Jedenfalls wollte sie ein lebensechtes Glitzerpony. Wir konnten uns dann auf ein Spielzeugglitzerpony einigen. Immerhin. Also begann ich kurz vor dem Fest im Internet zu suchen und fand letztlich so ein glitzerndes Einhorndingens in lila. Für mich: sehr sehr ähm… hässlich? Ende der Geschichte: das geilste Puppenhaus ever wurde Weihnachten ziemlich links liegen gelassen. Für? Genau… das verdammte Glitzerpony. Gut, das glückliche Kind zählt. Also alles richtig gemacht.

Was haben wir an Weihnachten sonst noch gemacht? Gegessen. Punkt.

Wer schauen mag: unsere Weihnachtsgeschenke für das Kindlein (ich werde bei Gelegenheit gaaanz ausführlich über das Puppenhaus berichten.)

Glitzerpony
tip toi Starter Set Bauernhof
Le Toy Van Puppenhaus Cherry TreeHall
Le Toy Van Puppenfamilie
Puppenprinzessin

Puppenmöbel

Le Toy Van Puppenmöbel Waschraum Set
Le Toy Van Puppenmöbel Wohnzimmer
Le Toy Van Puppenmöbel Schlafzimmer
Le Toy Van Puppenmöbel Küche
Le Toy Van Puppenmöbel Esszimmer
Le Toy Van Puppenmöbel Kinderzimmer
Le Toy Van Puppenmöbel Badezimmer

Vorab haben wir dieses Jahr zum ersten Mal unseren Weihnachtsbaum selbst geschlagen – wie man ja so schön sagt. Dafür sind wir in den Stadtwald gestapft (zusammen mit der besten Kitafreundin des Kindleins) und haben uns ein schönes Tännchen ausgesucht. Es regnete – aber das war völlig nebensächlich. Es gab Kinderpunsch vom Feuer, Kuchen und allerlei Süßigkeiten. Es war herrlich. Die Tanne stürzte zwar in den kommenden Tagen samt Weihnachtsbaumständer um – aber das lag hoffentlich nicht an der Aktion selbst.

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Tropical Island

Einen Tag vor Weihnachten nutzten wir den bereits vorhandenen Urlaub und fuhren ins Tropical Island. Ich mag ja, was sie da in den letzten Jahren so draus gezaubert haben und der neue Außenbereich ist so ziemlich mein Ding. Wildwasserbahn und so. Jedenfalls haben wir uns Tante und Onkel in spe geschnappt und sind da hin. Unsere Hoffnung, dass es schön leer sein würde – so einen Tag vor Weihnachten – wurde erhört. Und so konnten wir ganz entspannt relaxen, schwimmen, essen, Spaß haben und alte Freunde wieder sehen, die nur kurz in Deutschland zu Besuch waren.

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Silvester

Werde ich ganz frech einfach in den Januar Rückblick packen. Nur so viel: echt schön war es! Bestes Feuerwerk am Meer. Wunderschön!

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