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kathi

Piraten sind doch nicht für Mädchen, Papa!

„Piraten sind doch nicht für Mädchen Papa!“

…sprach das Kind bei einem Outfit, welches an Piraten und Seeräuber erinnerte. Es klingelte in meinen Ohren. Mein Alptraum ist wahr geworden. Mein Kindlein… mein über alles geliebtes Kindlein… unterscheidet mittlerweile ziemlich deutlich zwischen Mädchen und Jungen. Dabei haben wir doch alles gegeben? Hehe… gut, das soll keiner dieser „die Industrie ist sooooo scheiße“- Posts werden. Aber fangen wir mal von vorn an – bitte alles mit einem Fünkchen Humor lesen.

Das Kindlein wurde geboren. Ein Mädchen. EIN MÄDCHEN! Ich habe geweint, als wir erfahren haben, was es wird. Ich wollte schon immer ein Mädchen. Ich hätte so lang Kinder gemacht, bis ich ein Mädchen habe. Jedenfalls wurde mein Traum wahr. Irgendwann in der 16. Schwangerschaftswoche habe ich damals die ersten kleinen Teilchen geshoppt. Sehr zum Missfallen meiner Frauenärztin, die meinte ich solle vorsichtig mit zu verfrühtem Einkaufen sein. Egaaaal… ich war im Rausch. Im Hormonrausch. Als ich dann durch die ersten Gänge schlenderte merkte ich sehr schnell: Rausch vorbei. Alles hässlich, alles ätzend. Der Boden der Tatsachen hatte mich sehr schnell wieder. Ich fand mich in der rosa glitzerbestückten Hölle wieder. Wohin das Auge reichte: Horrorkabinett. Und so verbrachte ich die kommenden Monate mit einer Hauptaufgabe: die Suche nach ertragbarer Kleidung, die möglichst neutral ist. Denn irgendwie war schon vorab klar: Nummer 2 wird es irgendwann geben. Und falls sich dann da doch ein Junge einschleichen sollte, wären wir bereits kostengünstig vorbereitet.

Gelb-grüner Roller. Hätte es auch in pink-lila-rosa gegeben.

Und so suchte und suchte und suchte ich… und musste deswegen auch viel Kritik einstecken. Ich würde übertreiben und dem Baby sei es doch egal, welche Farbe es tragen wird. Mag sein, aber je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigte, umso aggressiver machte mich dieses Schubladendenken im Handel. Ich meine, es gibt mittlerweile Chips und Überraschungseier für Mädchen und Jungen. Da stellt man sich doch die Frage: sind denn alle bekloppt auf dieser Welt? Und so hielt ich recht starr an meinem Plan fest und versuchte viele Dinge, um das Kindlein neutral und wertfrei zu beschäftigen, zu kleiden und aufwachsen zu lassen.

Was habe ich nicht alles versucht?

  • neutrales Spielzeug ohne Glitzerbribambrorium
  • keine Klamotte, die aussah als würde sie aus der Lila Hello Kitty Horrorfabrik entsprungen sein
  • neutrale Farben beim Kinderwagen, dem Kindersitz (ja, auch diese gibt es in der rosapinken Hassversion), der Babyschale
  • weiß/beige Wäsche soweit das Auge reichte
  • keine bescheuerten Herz/Blumen/Bienen Motive

Nun ist das Kindlein in nicht mal einem Monat vier Jahre alt. Und meine Zeit des Einflusses neigt sich dem Ende. Wo immer ich kann, mag ich gerne mein mütterliches Veto einlegen. Ganz besonders wenn sie mir im Laden irgendein besonders scheußliches Teil freudestrahlend entgegen hält. Ich halte mich sehr zurück mit Kritik, immerhin will ich weder ihren Geschmack noch ihre Wünsche als Nichtigkeiten abtun. Aber eigentlich kennt das ja jeder: man kann gewisse Dinge in gewisse Bahnen lenken. Zumindest teilweise. Kompromisse sind sowieso gut. Und so entscheiden wir oft zusammen und das Kindlein darf sich beispielsweise am Ende noch irgendwas (in meinen Augen schlimmes) buntes Etwas aussuchen. Oft shoppe ich auch ohne Kindlein. Das Ende der Geschichte ist das weltschönste rote Kleid, welches kontinuierlich verschmäht wird. Nicht ein einziges Mal hatte sie es an… einfach weil sie es nicht mag.

Wenn schon Röckchen und Co, dann wenigstens nicht aus der Glitzerhölle!

Wir werden da ja eh irgendwie reingequetscht.. Überall wird unterschieden. Spielzeug für Jungen. Shirts für Mädchen. Schuhe für Jungen, Hüte für Mädchen. Wo sind die Sachen für Kinder? Ja wo nur? Gibt es denn tatsächlich nur pink und blau? Was ist aus all dem rot, grün und gelb geworden? Aber ich will das Pferd nicht von hinten aufzäumen und wieder in der Ursuppe rum stochern. Das soll auch kein Aufruf werden. Es ist lediglich ein kleiner Tatsachenbestand. Es macht mir Angst, wie sehr unsere Kinder durch all die Umwelt geprägt werden. Diese Prägung ist derart heftig, dass ich nicht weiß, ob sie auch ohne all das so denken würde. Ich wünschte, ich könnte ihre persönliche Meinung ohne Einfluss einfangen. Aber das ist ja quasi unmöglich, es sei denn das Kind hat sein Leben lang ohne Zugang zur Konsumgesellschaft gelebt. Gibt es ja, nur eben hier grad nicht so recht umsetzbar. Und das Thema geht ja weit über Kleidung und Spielzeug hinaus. Neulich fragte das Kindlein folgendes:

„Papa, können Mädchen auch Fussball spielen?“

Tja.. da stehste erst mal da und guckst blöd. Gleichzeitig versucht dein Hirn so etwas wie sinnvolle Sätze zu formen, die dich und hoffentlich auch dein Kind zufrieden stellen. Im Grunde bejahst du natürlich, hinterfragst aber anschließend dieses bereits so vorgeprägte Wissen deines eigenen Kindes. Wie sehr ich doch wünschte, sie würde immer davon ausgehen als Mädchen alles zu können (das Gleiche gilt für Jungs). Natürlich sage ich ihr, dass sie alles das sein kann was sie möchte. Trotzdem fand ich diese Frage schon sehr interessant.

Für mehr gelb und grün in unserem Leben!

Ein weiteres Beispiel: Schuhe kaufen. Kind braucht neue Crocs. Ich finde endlich die passende Größe, ziehe sie dem Kind an, Kind läuft sehr gut damit. Will zur Kasse, hält sie mich auf einmal fest und sagt „Mama, ich will die gar nicht!“ Ich so „Watt?! Wieso?!“ Kindlein ganz kleinlaut: „Na die gefallen mir gar nicht.“ Ich wiederhole mich: „Wieso?“ Und dann sagt Kindlein diesen einen Satz: „Na die sind blau Mama!“ und ich seufze. Und weiß nicht ob ich weinen oder lachen soll. Ich entscheide mich letztlich für erneutes Nachfragen, welches das Kindlein mit eifrigem Nicken bejaht. Gut. Dann sei es so. Es ist ihr Geschmack und den muss ich akzeptieren. Nur wie oben schon beschrieben: ich wüsste zu gern wie dieser ohne die Umwelt und das Prägende in dieser aussehen würde. Wie meinte eine Freundin von mir mal? „Du kannst es nicht aufhalten!“ Hatte sie recht? Ich glaube seit das Kindlein ungefähr so zwei 1/2 ist, zeigt sie ernsthaftes Interesse an speziellen Dingen. Heute ist das Ganze weitaus ausgereifter. Sie weiß genau was sie will und was nicht. Nur sind das eben genau die Sachen, die man auch von einem Mädchen erwartet. Sie mag alles in lila pink und rosa, garniert mit Glitzerstaub und Pailletten soweit das Auge reicht. Ja, ich habe keine Räubertochter, die auf Bäume klettert und mit zerschlissenen Jeans nach Hause kommt. Mein Kindlein dreht sich lieber den ganzen Tag in einem Tüllrock.

Auch heute shoppe ich noch gern neutral. Trotz all den innigen Wünschen des Kindleins. Warum? Tja, einfach weil ich ja das Kind beinahe den ganzen Tag anschauen darf und mögen möchte, was ich da sehe. Viele finden das oberflächlich, sei es drum. Hinzu kommt natürlich immer auch der Gedanke an Nummer 2. Auch wenn ich wahnsinnig gern noch einmal ein Mädchen haben möchte, so ist ja der Fall eines kleinen Buben nicht ausgeschlossen. Tja, da lobe ich mir die rote Variante vom Bobbycar (Gibt es auch in der Horror-Hello-Kitty-Variante) und das eigens!!!! vom Kindlein ausgewählte blaue Laufrad von Puky! Mit Kleidung ist es da schon schwieriger. Wo ist da das neutrale shoppen überhaupt noch möglich? Eigentlich nur in der Abteilung für das männliche Geschlecht. Dort findet man noch viel blau und grün und mit viel Glück mal orange oder gelb. Bei Schuhen ist das ähnlich: auch hier gilt: braun, blau, grün. Schuhe in rot haben oft schon wieder eine sehr mädchenhafte Applikation mit drauf. Überhaupt regt mich dieses Applikationsthema auf. Es geht ja heute scheinbar nicht mehr ohne. Das fängt bei den Bodys an: entweder eine Blume, eine Schnecke, ein Schmetterling… für die Jungs sind es dann wahlweise Bagger oder sonst irgendetwas, was an das Thema „Bauen“ erinnert. Ich finde das einfach nur schade.

Geht man einkaufen, so steht man ja auch immer am Scheideweg: recht die Mädchen, links die Jungen. Und das betrifft den stationären Einzelhandel, wie auch das von mir geliebte Online-Shopping. Online ist es ja ähnlich: „Kleidung für Mädchen“ oder „Spielzeug für Jungen“ liest man doch an jeder Ecke. Da lobe ich mir einige wenige Shops, bei denen man auf Kindermode klickt und erst mal eine große Übersicht aller Dinge hat. Aber das sind und bleiben Ausnahmen.

Wie ihr oben seht, trägt das Kindlein zum Beispiel auch einen gelben Fahrradhelm mit Marienkäfern… kann ja auch ein Bub tragen. Wieso nicht mehr Neutralität, weshalb die Kinder von vorn herein in Muster und Schubladen quatschen? Warum nur? Ich weiß schon.. Industrie, Geld, Kulturen. Und so schwimmt man vermutlich automatisch mit dem Strom. Denn eines ist mal klar: auch hier zu Hause gibt es mittlerweile ganz viel rosa pink und auch die Lieblingsfarbe des Kindes: lila. Mit den hier gezeigten Bildern will ich aber auch zeigen: es geht anders! Es muss nicht immer die in rosa Watte gepackte Püppi sein oder der zerzauste im rehbraunen Pulli umher raufende Junge. Es sind Kinder! Und so weit wie es geht, versuche ich mich diesem Gender-Terror etwas zu entziehen. Bis der nächste Aufschrei durch die sozialen Netzwerke geht weil irgendein Chips-Hersteller was für Mädchen gemacht hat.. was ja wirklich sehr bescheuert ist. Also ihr Lieben: macht doch was ihr wollt, Hauptsache es macht Euch und den Kindern Spaß.

April 2017 – Rückblick

Zu diesem Monat fällt mir nur eines ein: es war der kälteste April seit 16 Jahren. Dachte ich letztes Jahr noch, dass es schlimmer nicht kommen kann, so hat uns das Wetter doch echt ein Schnippchen geschlagen. Gut, lassen wir das Wetter mal einfach das Wetter sein und blicken verheißungsvoll in den Mai, der ja bisher.. hm… lassen wir das einfach. Was brachte der April denn sonst so? Er war auf jeden Fall um einiges spannender als die Monate zuvor. Das Kindlein hat gefühlt noch einmal einen Sprung gemacht. Ich weiß auch nicht, aber sie ist so anders. So erwachsen, obwohl sie noch so klein ist. Das jagt mir eine scheiß Angst ein. Dieses Kind so groß zu sehen, so erwachsen in der Sprache und dem Sein. Und wie so oft frage ich mich: war sie nicht gestern noch in meinem Bauch? War nicht gestern der erste Schritt, war nicht gestern der erste Geburtstag? Und so fliegt sie weiterhin davon, die gute alte Zeit. Und bevor sie ganz weg ist: der April 2017!

BAYERN FÜR 3 TAGE

Ja, wir waren nach langer Zeit mal wieder bei der Familie im schönen Bayern… wir wurden mit reichlich Sonnenschein beschenkt (ich betone an dieser Stelle das Wort „Ausnahme“!) und haben einiges mit der Familie unternommen. Unter anderem waren wir sozusagen „Pre-Ostern-Brunchen“ und haben uns den Bauch ordentlich voll geschlagen. Kindlein fand es natürlich langweilig – Kinder. Ansonsten war sie mit Omi schon mal Geschenke im Park suchen.. denn der Osterhase hat auf seinem Weg in die Werkstatt schon mal hier und da etwas verloren *hust*. Man muss die Feste eben feiern und so weiter und so fort. Schön war es und die Familie sei gewarnt: wir kommen wieder *hehe*.

MONTE KAOLINO 

Im Zuge unseres Bayern Besuches machten wir einen kleinen Abstecher zum Monte Kaolino. So als Tagesausflug möchte ich diesen mächtigen Berg bitte unbedingt empfehlen. Schon komisch – die Verwandtschaft wohnt so nah und dennoch waren wir noch nie dort! Vermutlich werde ich dem Berg irgendwann mal einen eigenen Blogpost widmen, wer weiß. Auf jeden Fall findet man dort eine klasse Sommerrodelbahn, ein Schwimmbad, allerlei Spielplatzmöglichkeiten, natürlich einen Lift hinauf zum Berg, eine klasse Aussicht und viele kleine Steine zwischen den Zehen. Als Tagesausflug mit der Familie unbedingt zu empfehlen, uns hat es so richtig Spaß gemacht. Seht ihr den strahlend blauen Himmel? Es war so toll, wir haben uns alle gleich einen kleinen Sonnenbrand geholt.

OSTERN

Ostern war ja wettermäßig… nun ja, ich glaube ich muss das Thema einfach umschiffen. Weg damit. Ein paar Familientage hatten wir ja trotzdem und es gab einen sehr fleißigen Osterhasen. Letztes Jahr ist Ostern ziemlich eskaliert, was Geschenke anging. Dieses Jahr sind wir deutlich auf die Bremse getreten und haben nicht einfach querbeet alles gekauft, was da noch so auf unserer Wunschliste lungert. So gab es an Ostern selbst drei Geschenke (1x Mama, 1x Oma+Opa,1x Tante+Onkel) und viele viele bunte Eier und etwas Schokolade. Da das Kindlein sich nicht wirklich für Schoki begeistern kann, hab ich hier im Vorfeld schon recht wenig gekauft. Dafür haben wir einfach immer und immer wieder Ostereier gefärbt und davon etliche versteckt. Denn sind wir mal ehrlich: das Suchen der Kleinigkeiten ist eigentlich das Schönste an Ostern. Was hat das Kindlein denn nun aber bekommen?

Das Spiel Lotti Karotti

Das Spiel Kroko Doc

PlayMais Mosaic

Alle drei Sachen kamen übrigens sehr gut an, wobei wohl nichts und niemand jemals Lotti Karotti schlagen wird. Sie liebt es und spielt bis heute mindestens zwei bis drei Runden pro Tag. Das Spiel bekommt vermutlich auch irgendwann mal einen eigenen Beitrag, einfach weil es wirklich schön ist.

UND SONST SO?

Das Kindlein läuft ganz plötzlich viel mehr. Und überhaupt ist sie ja so groß und möchte bitte „niiiiiie wieder getragen werden!“ Tatsächlich tragen wir sie deutlich weniger und sie mag es auch gar nicht mehr wenn wir sie unaufgefordert auf den Arm nehmen. Da muss man als Eltern schon fragen, ne? Sie ist kein Baby mehr und möchte immer weniger wie eines behandelt werden. Habe ich schon erwähnt, wie sehr ich mein Baby vermisse? Es wird wirklich Zeit für Nummer 2 – eine Tatsache, die auch das Kindlein mehrfach täglich erwähnt. Was sie nicht alles mit dem Bruder oder der Schwester teilen möchte, verrückt. Dabei wird sie nicht müde zu betonen, dass man sich das Geschlecht des Erdenbürgers nicht aussuchen kann. Sie ist jedenfalls mehr als ready für ein Geschwisterkind, wären wir das nur auch mal.

Ansonsten war das Kindlein mit Kumpel L. einen Tagesausflug in die Autostadt von VW machen. Darf ich sagen, wie neidisch ich nach all den Bildern war? Das sah schon imposant und interessant aus. Die Kinder hatten mächtig Spaß, fuhren Zug, spielten und verstanden sich (wie meistens) richtig gut. Wir haben nun ein neues Auto und sind auch sonst sehr glücklich :).

QUASSELMÄUSCHEN – BESTE SPRÜCHE

„Papa jetzt komm mal – sonst schick ich dir ne‘ Postkarte!“

„Guck mal Tante M., ich habe es richtig drauf!“

„Stimmt, du hast Recht, Eis ist auch im Sommer kalt!“

Papa: „Bitte Lächeln!“
Kindlein: „Aber ich bin doch so auch schon süß!“

„Verflixt und zugenäht, meine Haare gehen ja bis zum Popo!“

„Ihr räumt auf und ich gucke Fernsehen!“

Nach einer großen Runde Fahrrad fahren:
„Papa ist ganz stolz auf mich und da freue ich mich ganz doll!“

„Das ist doch wirklich scheißegal.“

Mama: „Guten Morgen, ich hab dich lieb meine Maus!“
Kindlein: „Ich Dich auch du Kacknase!“

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Rollenspiele – heute bin ich Minnie Maus!

„Aber ich bin doch nicht das Kindlein! Ich bin Minnie Maus!“

Rollenspiele stehen hier hoch im Kurs. Sehr hoch! Definitiv ein Grund, dem Thema einen Blogpost zu widmen. Jawohl!

Prinzessin Glitzermaus

Irgendwo habe ich gelesen, dass Rollenspiele um den zweiten Geburtstag beginnen, da das Kind sich ab hier als eigenständige Person zu sehen beginnt. Wenn ich so zurückblicke, war der Start bei uns wohl so mit 2 1/2 Jahren. Es fing harmlos an: Kindlein tut so als wäre sie ein Hase und beginnt durch die Gegend zu hüpfen. Das Ganze gipfelt mittlerweile in dreistündigen Rollenspielen mit Papa, Oma oder auch der Tante. Meine Wenigkeit ist da scheinbar nicht der richtige Ansprechpartner. Bei mir hat sie noch nicht so ihr passendes Rollenspiel gefunden. Dabei spielt sie je nach Spielpartner immer ein ganz bestimmtes Spiel, was ich ziemlich interessant finde. Mit Papa spielt sie am liebsten Kita, mit Oma Röttkäppchen und Rapunzel und mit der Tante darf es Anna und Elsa sein. Dabei sind die Abläufe auch immer recht gleich.

Abgesehen von diesen Rollenspielen, schlüpft sie auch gern in ihre Kostüme spielt verkleiden. Am liebsten ist sie momentan Prinzessin Sofia oder Minnie Maus. Das Drachenkostüm hat leider fast seinen Zenit überschritten und wird nun langsam für das geplante Geschwisterkind eingemottet. Das Kindlein ist beim Verkleiden übrigens ziemlich detailverliebt. Ketten, Bänder, Blumen, Haarklammern und Haargummis – alles muss perfekt sein.

Das unser Kind das ganze Thema Rollenspiele doch sehr ähm.. exzessiv betreibt, habe ich mich neulich mal ein bisschen eingelesen und etwas recherchiert. Grundsätzlich macht mir das Thema keine Sorge, da ich bisher nur Gutes gehört habe.. aber ich wollte es dann doch genau wissen:

Was passiert beim Rollenspiel? Was sind die Vorteile?

  • Hineinversetzen in andere Personen – Standpunkt der anderen annehmen/einnehmen
  • Förderung der sozialen Kompetenz
  • Vorbereiten
  • Verarbeiten
  • gemeinsames Spielen
  • Kommunikation mit den Eltern – was bewegt das Kind?

Klingt ja erst mal gut. Und auch meine Schwester – das angehende Erziehermädchen – bestärkt uns immer wieder: Rollenspiele sind sehr gut und wichtig für die Entwicklung, ihr könnt quasi nix falsch machen. Spielt einfach mit! Ha hahahahaha…. da wusste ich nicht so recht ob ich lachen oder weinen sollte. Habt ihr schon mal drei Stunden Kita gespielt????

Das beginnt so: Papa ist der Erzieher, er nimmt jedes einzelne Kind in Empfang. Unser Kindlein spielt die Mutter für jedes Kind. Und es gibt viele Kinder, verdammt viele Kinder. Sie gibt jedes Kind einzeln ab und erzählt entsprechend zu jedem Kind etwas neues. „Max ist heute Mittagskind!“ oder „Mimi hat heute nicht so gut geschlafen“ haut sie dann raus. Allein das Abgeben dauert fast eine Stunde. Jede verdammte Duplo Figur ist ein Kind. Die kleinen Männchen haben übrigens eine Extra Duplo Kita, in die sie gebracht werden. Nach dem Abgeben wird dann das ganze Programm abgefahren. Erst Spielen, raus, Mittag essen, dann Mittagsschlaf und anschließend das Abholen. Zwischendurch wechselt das Kindlein dann die Persprektiven, wird also von der Rolle der Mutter zur Rolle der Erzieherin. Auch das Abholen wird wieder arg strapaziös zelebriert. Kindlein ist wieder die Mama, setzt sich irgendwo hin und tut so als würde sie Auto fahren nur um danach jedes einzelne Kitakind wieder abzuholen. „Ich bin leider etwas zu spät“ sagt sie dann schon mal und tut so, als wäre sie heftig abgehetzt. Es ist zu niedlich. Aber eben auch langatmig, seeeeeeehr langatmig.

Und weil das jetzt alles ach so toll ist, sind wir natürlich die Supporter Eltern vom Herrn. Sprich: an Kostümen kann ich schlecht, wirklich ganz schlecht vorbei gehen. Nicht zuletzt wenn sie reduziert sind oder wenn das Kind mit dem Finger drauf zeigt und meint: „Das möchte ich haben Mami!“ Da wird aus einem Mama ganz schnell ein Mamiiiii und das spricht sie so herrlich niedlich aus, dass ich natürlich nicht nein sagen kann (was generell nicht so meine Stärke ist). In den meisten Fällen handelt es sich nur um Accessoires, und das ist immerhin noch halbwegs erträglich. Ich mag Euch nicht vorenthalten, wo wir gerne Kostüme schmökern (auch wenn der nächste Karneval noch etwas hin ist – fürs Verkleiden ist immer Zeit).  Hier schauen wir gern nach feinem, kleinen Verkleidungszeug und allerhand Accessoires. Fazit sozusagen: Rollenspiele = tolle Sache! Daher:

Was tun wir zur „Unterstützung“?

  • wir bieten Accessoires und Verkleidungen
  • wir spielen mit!
  • wir nehmen das Ganze ernst
  • wir geben ihr Raum und Zeit

Ist es anstrengend? Ja! Wird man müde? Ja! Ist man genervt? Ja! Aber hey… alles für das Kindlein. Und wie oben gesagt: mit Mama hat sie noch nicht so das richtige gefunden. Entsprechend bin ich noch nicht so richtig „durch“ mit dem Thema. Meiner Mutter ergeht es da schon anders. *hehe* Die ist das ein oder andere Mal schon dem kleinen liebevollen Nervenzusammenbruch nahe. Ihre Aufgabe als Rotkäppchen hat es aber auch in sich: mehrmals pro Stunde muss sie zu Rapunzel (Kindlein) an den Turm kommen und rufen. Das Kindlein erbarmt sich dann zumeist und lässt Rotkäppchen in ihre heiligen Hallen. Dann wird Tee getrunken oder ein Picknick gemacht, aber auch gebastelt, gesungen und gelacht. Meist muss Rotkäppchen aber wieder gehen und den imaginären Turm verlassen. Nach wenigen Minuten darf sie aber wieder rein. Und so geht es hin und her und her und hin. Hach ja.

Schreiberliese… manchmal packt es mich!

Wenn das Leben etwas Spielraum gibt… dann, ja dann schreibe ich. Ich schreibe am Blog, aber auch an anderen kleinen und großen Geschichten. Und weil ich hier nicht ausschließlich über das Kindlein schreiben mag, möchte ich heute ein paar Worte hinaus lassen. Ich hatte die letzten Tage und Wochen immer mal wieder etwas Zeit, meine Finger über die Tasten huschen zu lassen. Ganz besonders habe ich mich dabei meinem größeren Projekt gewidmet. Einer Geschichte die ich schon beinahe Jahre fest im Kopf habe – mir fehlt nur die Zeit sie komplett aufzuschreiben. Hier nun ein kleiner Ausschnitt, einfach weil ich so gern schreibe.

***

Ein Schrei. Dunkle Wolken. Schwarz. Leere. Ein zweiter Schrei. Regen und Blitze. Ein Hämmern, Schläge gegen die Wand. Verworrener Nebel. Gebrüll und anschließend berührende Stille. Fingertippen auf trockenem Holz. Das Knistern von Feuer. Ein dritter Schrei. Flaches Nass und kleine Wasserfälle. Kochendes Salz. Lautes Wetter überall.

Ich schrecke hoch und sitze senkrecht im Bett. Nur ein Traum, nur ein böser Traum! Ich schaue zu ihm. Er windet sich kurz und scheint dann wieder tief und fest zu schlafen. „Gott“ flüstere ich und streiche mir die feuchten Haare aus dem Gesicht. Kleine Schweißperlen stehen auf meiner Stirn, Anspannung legt sich auf meine Schultern und presst diese fest hinab. Ich drücke meinen Rücken fest nach hinten und setze mich anschließend wieder kerzengerade hin als neben mir ein ohrenbetäubender Schrei ertönt. Er jagt direkt in mein Innerstes und lässt mich einen halben Meter der Bettkante gefährlich nahe zur Seite weichen. Seine Stimme verebbt. Kein Ton mehr. Dafür übernimmt sein Körper die Kommunikation. Ein stechender Schmerz liegt auf seinem Gesicht und tanzt mit seinen Muskeln. Es sind wilde Bewegungen. Bewegungen, die seine Lippen öffnen, seine Augen aufzucken lassen. Ich blicke in so viel Furcht und Qual. Seine Hand schlägt blitzschnell auf die Matratze ein. Fingerspitze um Fingerspitze drückt sich fest in das darüber gespannte Laken. Sein Arm hängt in der Luft, seine Muskeln beben unter der Anspannung und gehen in ein leichtes Zittern über. Er wirft seinen Kopf von rechts nach links und zurück. „Nein, nein!“ hauchend fliegen die Worte aus ihm. „NEIN!“ brüllt er plötzlich und lässt ein Schreien ertönen. „Was ist dir nur passiert?“ flüstere ich in die dunkle Nacht und fühle mich ohnmächtig angesichts des offensichtlichen Leidens.

Meine Hand legt sich vorsichtig um sein Gesicht, weich über die tiefen Falten, welche sich durch die Anspannung fest in seine Haut legen. Wieder wirft er seinen Körper um und schlägt meinen Arm abrupt weg. Schmerz durchfährt mich und die getroffene Stelle. Es tut weh, sehr weh, der Aufprall war fest und gezielt. Ich greife mit meiner freien Hand an die Verletzung und beiße mir auf die Lippe. Der Arm beginnt zu Pochen. Schnell, heftig. Der Schmerz wird schlimmer und mir schießen kleine Tränen in die Augen. Ich versuche zu Pusten und lache mich aus für diesen lächerlichen Versuch der Schmerzlinderung. „Daniel!“ rufe ich, doch er windet sich nur weiter unter seiner dünnen Decke. Mein Arm beginnt zu hämmern und ich erkenne bereits eine deutliche Rötung. Scheiße! „DANIEL!“ nun bin ich es, die schreit. „Wach auf verdammt!“ die Tränen beginnen hinaus zu fallen, tief stürzen sie sich auf meine Wangen. Hilflosigkeit kriecht tiefer in mich hinein, alle Tore sind ihr geöffnet. Heulend hocke ich auf dem Bett und halte meinen Arm, der scheinbar beginnt auf seine doppelte Größe anzuschwellen. Er wirft sich noch einmal herum, krümmt sich schrecklich, presst die Zähne hörbar aufeinander. „Bitte..“ weine ich leise und greife nach seiner Hand, presse seine Finger fest gegen meine Haut. „Bitte“ wiederhole ich, schließe die Augen und halte seine Hand gegen mein pochendes Herz. Kummer schwängert den Raum. Mein Kopf fällt gegen das Kopfteil des Bettes.

***

März 2017 – Rückblick

MÄRZ 2017 – Rückblick – Kindlein 3 Jahre und 8 Monate

Was für ein grandioser Abschied aus dem März *herz* 22 Grad bot der letzte Märztag.. doch nicht nur das: endlich wurde es auch etwas grüner. Ach, ich freu mich. Hinter mir liegen fast vier Wochen Wochenbettstation, eine Arbeit die ich wirklich wirklich gern mache. Ich hatte allerdings (auf eigenen Wunsch) ausschließlich Frühdienste, was mich bezüglich Schlafmangel wirklich an den Rand des Möglichen drängte. Aber gut, alles überlebt, weiter geht das Leben! Nun hat die Uni wieder angefangen und ich blicke zwei geregelten Monaten entgegen, in denen ich jedes Wochenende frei habe.

Nun aber mal zum Kindlein! Auch der März verschonte uns nicht – es wurde wieder gekränkelt. Das Übliche: Husten. Dieser dauerte fast 3 Wochen, bis er abklang. Es ist wirklich zum davon laufen. Aber gut, auch das ist geschafft. Seit etlichen Tagen scheint sie nun gesund und geht fleißig in die Kita und weint auch beim Abgeben nicht mehr. Dafür findet sie den Umstand des „Mittagskindes“ als sehr angenehm und wäre dies am liebsten jeden Tag. Leider schaffen wir das natürlich nicht, richten es aber so oft wie möglich ein.

FRÜHLING

Der März bescherte uns nicht nur einige sonnige Tage sondern auch die ersten Blumen. Das Kindlein liebt es, Blumen zu pflücken und sich kleine Sträuße zu basteln. Nun überlegt Muddi schon fleißig, was sie so kostengünstig im heimischen Gärtchen bauen kann, so dass das Kindlein selbst etwas pflanzen und hegen und pflegen kann. So richtig erlaubt das der finanzielle Spielraum nicht, aber eventuell können wir uns ja ein Hochbeet oder so zulegen. Irgendeine Kleinigkeit, eine Möglichkeit zum Gärtnern.

Neben all den Blumen und den ersten Knospen, die da so sprießen und unsere Herzen höher schlagen lassen.. gab es auch den ersten Marienkäfer. Das Kindlein war sofort sehr begeistert und freute sich so herzig. Wir haben auch wieder fleißig den Drachen steigen lassen und allgemein einfach versucht das herrliche Wetter ausgiebig zu nutzen.

ERSTES PUPPENTHEATER

„Papa, was ist denn ein Puppentheater?“ war die erste Frage, die das Kindlein stellte als sie von einem bevorstehenden Besuch im Puppentheater erfuhr. Die Kita machte einen entsprechenden Ausflug und das Mädchen war mächtig aufgeregt. Zum Ende wurden die Gruppen wohl etwas unruhig aber grundsätzlich lief es wohl perfekt. Das Kindlein erzählte mit einer herzigen Begeisterung von ihrem Besuch. Von Pittiplatsch und Schnatterinchen und all den anderen tollen Figuren. Ganz aufgedreht kam sie nach Hause unser kleines Mädchen. *hach* Was so kleine Dinge bewirken können, ist wirklich schön zu sehen.

FREUNDSCHAFTEN – GEDANKEN

Wie man auf der unteren Collage sieht ist das Kindlein momentan fast jedes Wochenende mit ihrer zukünftigen Nachbarin am Start. Es ist für mich als Mama so schön zu sehen, wie Freundschaften sich bilden und dann Bestand haben. Wie ein kleines unsichtbares Band zieht sie sich durch das Leben und durch diese zwei kleinen Mädchen, die so schön miteinander spielen.

Was ich ebenso spannend finde: wen mag ich und wen mag ich nicht? Schon als Kind ist einem scheinbar klar, mit wem man so seine Zeit verbringen mag. Kuriose aber auch verständliche Sache. Auch in der Kita gibt es Kinder, mit denen das Mädchen nicht so recht spielen mag. Umso schöner ist es natürlich, dass das Nachbarsmädchen schon jetzt eine richtige Freundin ist. Sie spielen, sie lachen, sie toben, sie machen Chaos. Vor allem aber tun sie eines: sich beschäftigen. Das Kindlein spielt ja nach wie vor nicht gern allein… da ist eine Freundin immer eine wirklich zauberhafte Sache.

HAARIGE ANGELEGENHEITEN

Wie man sieht: ich hatte Zeit zu Üben. Ich flechte und knote und schaue youtube Videos mit Frisuren Tutorials. Immer nur die typischen Pippi Zöpfe wurden mir zu langweilig. Leider ist das Kindlein nicht besonders kooperativ was die Frisur angeht. Ein paar Eckpunkte: 

  • Haare noch nie geschnitten
  • gehen ihr bis zum Popo
  • sie hat viiiiiele Haare
  • will sie sich auch nicht schneiden lassen
  • hasst Haare kämmen
  • Mama darf Frisuren nur vor dem TV machen – und auch nur mit Kämmspray und Papas Hand, die das Kindlein dann ganz fest drückt

Offen lasse ich ihre Haare ganz ungern. Das hat einen ganz praktischen aber auch sehr traurigen Grund. Es gibt in Kindleins Gruppe ein besonderes Kind.. ein Kind, welches anders ist. Und es zieht leider sehr gern an Haaren.. und so versuche ich Frisuren zu zaubern, an denen es sich schlecht ziehen lässt. Mal ganz abgesehen davon, dass ihr die langen und offenen Haare ja schrecklich im Gesicht hin und her fliegen würden. Vom Spielen auf dem Spielplatz mal ganz abgesehen. Jedenfalls bin ich jetzt ein absoluter Pro in Sachen Flechtfrisuren. Und Kindleins Haare wachsen und wachsen und wachsen…

SPRACHKÜNSTLERIN

„Mama ich will Milli! Die schmeckt mir so gut!“
„Aber die Milli ist schon so lang alle!“
Grabscht mir in den Ausschnitt.
„Kannst Du da neue Milli rein machen?“

„Papa mir ist schlecht, mein Bauch ist komisch.“
„Willst du inhalieren?“
„Ja, dann ist die Schlimmerei vielleicht vorbei.“

Tanzt vor dem TV:
„Ist das aber anstrengend!“

Papa zum Kindlein: „Die Mama ist wach, wollen wir runter gehen?“
Kindlein schüttelt den Kopf: „Die kommt schon von alleine hoch.“

Fragt aus dem Nichts: „Papa, können Mädchen auch Fußball spielen?“
„Willst du denn Fussball spielen?“
„JA!“

Februar 2017 – Rückblick

FEBRUAR 2017

Er ist vorbei! Endlich! Jetzt kann es Frühling werden.. was freue ich mich! Auch wenn ich diese Wintersaison ganz gut überstanden habe – so gefühlsmäßig.. so sehr wünsche ich mir jetzt warme Temperaturen. Sie Sonne ließ sich ja die letzten Tage immerhin hier und da blicken. Das baut das Gemüt auf und macht Sonne im Herzen. Der Februar war auch besonders trist, denn: Mama hatte Lernphase. Bedeutet: Papa wandert mit dem Kind quasi für ein paar Wochen aus und lässt Mama lernen. So auch dieses Mal. Und so habe ich kaum Bilder gemacht und nahm nicht wirklich am Familienleben teil. Aber es ist geschafft und wohl auch alles bestanden.

KANN ICH VS. KANN ICH NICHT

Hey… tatatataaaaaa…. endlich… sie hat gelernt sich selbst anzuschupsen auf der Schaukel! Ein riesiges Ding für uns. Ich dachte schon: das lernt sie nie. Konnte mir aber gleichzeitig nicht vorstellen meine Teenie Tochter auch mit 14 noch auf der Schaukel anschubsen zu müssen. Und eines schönen Tages mit Papa im Garten.. da beschloss sie, dass sie das jetzt selbst kann. Es klappt ganz gut, aber es muss noch etwas mehr Routine rein, die wir hoffentlich an wärmeren Tagen auf dem Spielplatz oder im heimischen Garten sammeln können.

Es gibt allerdings noch eine Sache, die sie einfach nicht kann.. und die mich manchmal dezent auf die Palme bringt: schnauben. Ja ich weiß, hochziehen ist gesünder und das ganze bliblablubb. Aber wenn dein Kind nachts neben dir liegt und 20x die Nase hochzieht, so richtig doll und dabei einen hysterischen Anfall bekommt, weil alles verschleimt und verrotzt ist… ja, dann wünscht du dir schon, dass das irgendwie funktioniert. Wir haben es ihr zig Mal erklärt, gezeigt, gemacht und getan. Sie kann es nicht. Es klappt nicht. Nie. Bin froh, dass wir jetzt März haben und es hoffentlich so schnell keinen Schnupfen mehr gibt.

SCHWIMMKURS

Wir haben mit einem Eltern-Kind-Schwimmkurs begonnen. Warum? Ja… hm… einfach so. Das Kindlein ist ja allem gegenüber etwas skeptisch eingestellt. Das gilt auch für das Element Wasser. Und so dachte ich: ok, Schwimmkurs mit den Eltern, das passt schon. Sie ist bisher eher semi begeistert. Also sie geht ins Wasser und macht minimal mit. Aber man merkt ihr eben deutlich die Scheu vor Wasser an. Es spritzt hier und spritzt da.. andere Kinder machen da erst recht mit. Meines kneift die Augen zusammen, dreht sich weg und will mitunter schon mal das Becken verlassen. Hm… das beste überhaupt: Sie ist das einzige Kind, welches nach 5 Minuten friert weil sie ja praktisch kein Gramm Fett am Körper hat. Ohne Worte.

FASCHING

Das Kind konnte sich zur diesjährigen Karnevalssaison übrigens nur sehr schwer entscheiden: Elsa oder Minnie Maus? Letztlich entschied sie sich für Minnie.. weiß nicht, ob ich mich darüber so freuen soll. Besser als die 10. Elsa, oder? Schon. Trotzdem wünsche ich mir manchmal etwas weniger Kommerz für unser kleines großes Mädchen. Aber nun gut. Sie strahlte bis über beide Minni Maus Ohren – und das ist ja die Hauptsache, oder? Sie hatte gleich 2x die Gelegenheit ihr geliebtes Kleid anzuziehen: Fasching in der Kita und der Verkleidungsgeburtstag eines Freundes. Läuft.

WACHSTUMSSCHUB

Huch, das Kindlein ist plötzlich einen Meter und verdammte drei Zentimeter groß. Im Januar standen wir noch bei 99cm. Ich hatte mich neulich schon gewundert, weshalb die Kleidung plötzlich so viel kürzer erschien. Und habe die letzten Tage nachgemessen. Da hat unser Mädchen aber einen beachtlichen Sprung gemacht. Schwuppdiwupp ist sie plötzlich über einen Meter groß. Wie gut… das Mama alles vorrätig kauft. Damit hat die 98/104 wohl endgültig ausgesorgt. Ein komisches Gefühl diese Größe, die uns so lang begleitet hat, auszusortieren. Großes und doch noch so kleines Mädchen. Ach ja.. das Kind ist zwar einige Zentimeter gewachsen. Das Gewicht ist allerdings gleich geblieben. Wir stagnieren hier bei 13,5kg und hören in einer Tour „ich habe keinen Hunger.“

SPRÜCHE KANN SIE

Ach was soll ich sagen. Dieser Wortschatz macht einem Angst. Was sie alles so erzählt ist einfach nur der… ja, Wahnsinn? Was ist das eigentlich? Meine Erzieher-Schwester meint eh immer: absolut krass wie und was sie spricht in dem Alter. Und ja, es macht uns Angst. Sie schnappt jeden Fitzel auf und quasselt ihn nach. Es vergeht kein Tag, an dem der Herzmann und ich uns nicht verdattert anstarren… Satzbau kann sie! Daher nun wie immer: all das, was wir fest gehalten und aufgeschrieben haben.

„Papi, ich will nie wieder getragen werden“

„Kindlein, setz Dir doch bitte eine Mütze auf den Kopf, es  ist noch kalt!“
„Aber mein Kopf braucht frische Luft Mami!“

„Mein Name ist ein schöner Name!“

Bei Oma und Opa liegt im Wohnzimmer auf dem Boden ein Fell einer Highland Kuh:
„Hat die Kuh sich in einen Teppich verwandelt?“

„Bei Ikea schmecken die Nudeln und die Tomatensoße soooo lecker. Können wir da bald mal wieder hinfahren?“

Schaut sich ein altes Video von sich an:
„Ich bin aber schon ganz schön groß geworden!“

Kitafreundin: „Meine Mama hat meinen Bruder im Bauch!“
Kindlein: „Zeit, dass ich auch einen Bruder kriege!“

Mama: „Ich habe mich da verschrieben!“
Kindlein: „Das ist natürlich doof!“

„Weißt du warum mein Bauch so dick ist? Wir bekommen noch ein Kind!“

„Möchtest du Marshmallows Kindlein?“
„Nein, Marshmallows sind nicht gesund!“

DRACHENDRAMA

Ihr seht: Kindlein mit Drachen. Schön, oder? 3 Sekunden nach diesem Bild machte das gute Stück aber den Abflug. Der Wind war zu stark und riss ihn aus Kindleins Fingern (die zu allem Überfluss auch noch doof durch Handschuhe gepolstert waren). Jedenfalls flog der gute Drache (siehe Collage darüber) geradewegs in den nächsten verdammt hohen Baum. Die Schnur baumelte herunter und ich hechtete hinterher. Ich griff nach der Schnur… und zog… und zog… schwupp… sie riss natürlich. Und der Drachen hängt bis heute im Baum und schaut sich die Welt von oben an. Für das Kindlein war das Ganze eine echt unschöne Erfahrung. Sie heulte Rotz und Wasser und spielte anschließend so etwas wie „Beerdigung“. Sie wollte sich ganz intensiv verabschieden – obwohl ich ihr ganz klar versicherte, dass ich ihr einen neuen Drachen kaufen würde (was ich übrigens direkt online getan habe). Das Kindlein war jedoch untröstlich, was ja auch verständlich ist. Gut, eigentlich ist Mama ja auch selbst schuld. Der Wind war wirklich heftig an diesem stürmischen Tag. Nun ist es zu spät… aber heute wird der neue Drachen geliefert und dann hoffe ich auf den nächsten Wind!

Neues von der Musikfront 1.0

Ich kann mich noch an eine Blogparade von vor 100 Jahren erinnern. In dieser wurde dazu aufgerufen die eigenen Lieblingssongs – ganze 10 in der Zahl – mit anderen zu teilen. Ich machte mit. Und dachte in der Zeit danach immer mal wieder daran neue Musik zu sharen. Ob das nun einer liest oder nicht, spielt für mich dabei eigentlich keine Rolle. Es geht eher darum, das Ganze hinaus zu tragen. Raus in diese wunderschöne Welt der Töne und Melodien.

MUSIK

Musik ist einer der wichtigsten Bestandteile in meinem Leben. Abgesehen von Familie, Liebe und dem Schreiben ist es wohl das Wichtigste überhaupt. Bei mir vergeht kein Tag ohne Musik. Ich brauche das echt wie die Luft zum Atmen. Und ich bin beinahe täglich auf der Suche nach neuen tollen Songs. Dabei höre ich querbeet. Mal dies, mal das. Ich bin nicht festgelegt. Kein Genre ist vor meinen Ohren sicher. Und weil ich gerade gestern durch Zufall einen absolut neuen tollen Song gehört habe, muss ich das jetzt einfach teilen. Und hier: meine aktuellen 10 Lieblingssongs:

1. Maggie Rogers – Dog Years
nur durch Zufall im Fernsehen gesehen und sofort und ohne Umschweife verliebt!

2. The Fedz – Best I ever had
diese Stimme..

3. Bilderbuch – Bungalow
eher ein Genre, dem ich nicht so treu bin, aber dieser Text plus Beat – hat mich über meine letzte Prüfungszeit gebracht!

4. Jessie Ware – Till the end
für meine Verhältnisse schon fast Mainstream, aber ich liebe sie!

5. London Grammar – Big Picture
seit gefühlt Ewigkeiten warte ich auf neue Musik von Londom Grammar und der neue Song hat mich nicht enttäuscht!

6. JRY, ROOTY – Pray
ja, ich gebe zu: ist vom Shades of Grey Soundtrack. Und ich werde diesen Song auch nie wieder hören können, ohne einen Gedanken an „diese“ Stange zu verschwenden. Aber ich mag das Lied einfach trotzdem soooo gern.

7. Marc O’Reilly – Bleed
Habe ich in einer Kaffeehausmusikliste von Spotify gefunden. Passt da nicht ganz so hin – mein Empfinden. Hat mich beim Schreiben absolut inspiriert…

8. Thomston – Birthmark
„Missing you….“ *hach*

9. Kaleo – Way down we go
bedarf keiner weiteren Worte…

10. Noah Cyrus & Labrinth – Make me (cry) Acoustic Version
Ohrwurm

Shazam ist übrigens auch mein ständiger Begleiter. Wenn ich beispielsweise shoppen bin und aus den Lautsprechern etwas dröhnt, was mir gefällt… zack, Shazam an und ich weiß um wen es sich handelt. So konnte ich mir schon den ein oder anderen guten Song sichern! Ach und was wäre diese Welt ohne Spotify? Bei mir vor allem eines: unvollständig!

Januar 2017 – Rückblick

Meine Güte, jetzt ist der Winter fast vorbei und ich starte meinen Rückblick vom Januar. Meine Prüfungsphase hat es einfach nicht früher zugelassen. Und so muss ich schon ziemlich in den hintersten Ecken meines Hirnes kramen um den Monat aufzuarbeiten. Januar, da war doch was? Grundsätzlich muss ich nicht viel ändern in den Angaben. Denn eines zieht sich bis heute! durch: das Kind ist krank. Viel und gerne. Im Januar hatten wir mal wieder RS. Nun im Februar kam die offizielle Diagnose Influenza – Grippe. Aber dazu mehr im nächsten Rückblick. Nun erst mal der schneereiche Januar!

SILVESTER & MEER

Über Silvester waren wir mit der lieben Omi und Mann an der Ostsee. Silvester an sich war wunderschön. Erst waren wir essen und sind dann zum Strand. Ich habe das Kind im Zwiebellook fest und dick eingepackt und in den Fahrradanhänger/Buggy verfrachtet. Gegen 22.30 Uhr schlief sie ein und war seither nicht mehr gesehen. Bei klirrender Kälte standen wir am Strand und konnten wunderschöne Feuerwerke beobachten. Das war auf jeden Fall ein gelungener Start in das Jahr 2017. Einen Tag hatten wir sogar herrliche Sonne, was ja in den letzten Wochen auch eher Mangelware war. Das Kindlein war aber leider recht unleidlich, was in erster Linie an der Kälte lag.

QUASSELSCHNUTE

Wie immer und eh und je: ihre besten Sprüche!

„Meine Damen und Herren! Ich präsentiere: die Nackedei Frau!“
und zieht sich einmal aus.

„Ui, Mami fegt aber fleißig!
aus dem Fenster schauend und der Mutter beim Schnee schippen zuguckend

„Papi Papi, knutschi knutschi nicht vergessi!“
und geht in den Gruppenraum…

„Meine Hose wird mir langsam zu klein Papa!“
mein Baby… ich will mein Baby zurück…

„Papi, komm mal schnell!“
„Ja, was gibt’s denn?“
„Ich bin wieder gesuuuuund!“

„Papi guck mal, meine Mami. Mit ihrem Hochzeitskleid. Das ist wuuunderhübsch!“
zeigt auf ein Foto in unserer Bildergalerie

Spielt Urlaub:
„Papi, ich stehe hier gerade auf dem Golfplatz!“
Aha.

„Ich bin jetzt der Eierkocher! Wer will Eier?“

„Wenn ich irgendwann mal im Regenwald verschwunden bin, dann müsst ihr mich einfach nur suchen!“

„Papa, ihr könnt mich ruhig Igor nennen. Oder Madita!“

Will lieber im Auto einschlafen:
„Papa, wenn ich dann eingeschlafen bin, trägst du mich bitte in mein Bett. Und wenn ich aufwache ist Mami da. Dann sage ich meiner Mami, dass ich sie soooo lieb habe!“

Papa sagt zur Mama: „Tschüss Mäuschen!“
Kind empört!: „Aber ich bin doch dein Mäuschen Papa!“

„Das ist aber ein dicker fetter Mann, Mama!“
Direkt kann sie!“

„Für Dinge, die so weit weg sind, benutze ich immer meine Geheimagentenbrille!“

VORSÄTZE?

Da war ja noch was? Genau.. die guten alten Vorsätze zum Ende des Jahres. Habe ich schon fast wieder vergessen. Ihr auch? Ich mag ja Vorsätze eigentlich. Ich mag es, das Jahr Revue passieren zu lassen und kurz zurück zu blicken, um kurz darauf die Nase in die Zukunft zu stecken. 2016 war… hm… anstrengend? Verrückt? Nervenaufreibend? Eigentlich ist es ein bisschen traurig, dass mir diese Worte zuerst einfallen. Sollten meine Hände nicht „Glücklich“ oder „schön“ tippen? Hm. Keine Ahnung. Natürlich gab es auch ganz schöne Momente. Aber es war eben auch einfach sehr sehr anstrengend. Das liegt – sind wir mal ehrlich – einzig und allein am Hebammenstudium. Vollzeit Studium mit Vollzeit Arbeiten im Schichtdienst über Monate. Das muss man seiner Familie ja auch erst mal antun. Gut, nun müssen wir da durch und wir werden das schon packen. Bestimmt! Einige schreckliche neurologische Symptome ließen mich unsere Situation Ende 2016 mehrmals überdenken. Ich dachte sogar über eine Beendigung des Studiums nach, verwarf den Gedanken aber schnell. Bringt ja am Ende keinem was. Aber ich spürte einfach ganz deutlich, was diese Belastung mit meinem Körper, aber auch mit meiner Psyche macht. Und das war alles andere als schön!

Was habe ich mir persönlich also vorgenommen?

Erst einmal möchte ich – besonders das Studium – nicht mehr zu ernst nehmen. Das klingt erst mal ziemlich dumm: Studium nicht ernst nehmen. Aber es hilft ja nix. Ich habe mich in den ersten beiden Lernphasen fast bis zum Umfallen abgerackert. Und wofür? Für eine 1,0? Ist es das wert? Nicht so wirklich. Klar, man möchte bestehen. Aber ich muss einfach lernen, meinen persönlichen Perfektionismus etwas herunter zu schrauben. Und das wird vermutlich die größte Herausforderung.

Dann: nicht schwanger werden! Ja, richtig gelesen. Bloß nicht schwanger werden. Der Herzmann und ich haben uns verständigt, nun doch erst einmal das Studium bis zum Examen durchzuziehen. Dagegen steht natürlich der innerliche und ganz bewusste Wunsch nach einem zweiten Kind. Ich hatte darüber schon öfter geschrieben. Unsere Familie fühlt sich noch so „falsch“ an. So nicht komplett. Es fehlt ein Stück. Oder auch zwei. Ich weiß es nicht. Jedenfalls möchte ich gerne versuchen, diese Vereinbarung mit dem Mann einzuhalten. Wir werden sehen.

Mehr Zeit für mich nehmen. Das habe ich im letzten Jahr aufgrund des Studiums definitiv versäumt. Es gab Monate, die waren so schlimm, dass ich fast abgeklappt wäre. Der Schichtdienst, all die Eindrücke, die Verantwortungen, die Lernerei, dazu Familie, Mann, Kind, Haus. Ich war einfach fix und fertig. Zeit für sich selbst nehmen war da maximal ein Frisörbesuch, den man auch nur notdürftig eingeschoben hatte. Jedenfalls möchte ich mich wieder mehr den Dingen widmen, die mich glücklich machen: Sprache, schreiben, fotografieren, reisen, Zeit mit der Familie. Wir werden sehen, wohin das führt.

Etwas für den Körper tun. Ach ja, der Klassiker. Ich möchte abnehmen und mehr Sport treiben. Ende des Jahres zeigte die Waage eine ziemlich ätzende Zahl an – mittlerweile sind 3kg wieder weg. Nach etlichen Versuchen zu Beginn des Jahres, habe ich nun mit weight watchers begonnen und werde sehen wohin die Reise geht. Ich bin ja nicht so wirklich dick, aber ich fühle mich auch einfach nicht mehr wohl. Ein paar Kilos dürfen also gerne noch purzeln. Der Mann hat inzwischen auch fast 10kg abgespeckt. Wir sind und bleiben dran!

SCHNEE SCHNEE

Ach ja, der liebe Schnee. Zu Beginn war das Kindlein natürlich mehr als erfreut. Und da sie praktisch mehr zu Hause als im Kindergarten war hatten wir ja viel Zeit mit dem weißen Pulver. Pulver ist auch das Stichwort: zunächst konnte man daher keinen Schneemann bauen und das Kindlein war sehr unglücklich darüber. Irgendwann matschte das Zeug endlich und wir konnten fleißig einen Schneemann bauen. Allgemein können wir uns dieses Jahr trotz geografischer Lage nicht über die Masse an Schnee beschweren. Herrlich!

Ansonsten starteten trotz Januar schon die ersten Frühlingsboten: die Tulpenzeit hat begonnen! Schon seit Wochen stehen hier die Blumen auf unserem Esstisch. Ich mag das einfach. Endlich wieder Farbe .. das Ende des Winters ist absehbar. Herrlich. Und sonst so? Jaaaa, sonst war im Januar alles nicht so einfach. Das ständige Kranksein vom Kindlein steckt uns allen in den Knochen. Auch uns Eltern erwischte es abwechselnd, aber nicht ansatzweise so schlimm wie das Kindlein. Es war hart. Immer musste einer aufpassen, das Kindlein war nicht ausgelastet und damit auch sehr gut im Nerven strapazieren. Ich musste anfangen für die Prüfungen zu lernen. Ich hasse diese Lernphasen. Das Leben bleibt praktisch stehen und man kann nichts anderes mehr machen. Tut man es doch, so wird man vom Gewissen aufgefressen. Hobbies? Freizeit? Was ist das? Ich habe Glück, wenn ich ein bisschen blöd im Internet daddeln kann oder mal für eine halbe Stunde Fernsehen schaue. Dieses Studium geht so derart an die Substanz. Ich hoffe wir kommen da als Paar und auch als Familie gesund raus. Die Hälfte ist nun Ende März geschafft. Tschakka!

MALFEE

Wie man auf dem Bild oben sieht malt sie schon so richtige Bilder. Zu Erkennen: eine Sonne, Gras und ein Männchen. Das Bild hat sie für Opa in eine Geburtstagskarte gemalt. Herzlich, oder? Je nach Tagesform haben „Menschen“ bei ihr einen Körper oder eben nicht. Oft malt sie Beine direkt an den Kopf. Wenn ich frage wo denn der Bauchnabel ist, guckt sie mich mit großen Augen an. 🙂 Auf der Collage darunter sieht man übrigens auch ihre Ausmal-Skills. Das beherrscht sie mittlerweile auch ziemlich gut. Das ist allerdings nicht ihre favorisierte Vorgehensweise beim Malen. Lieber frei rum kritzeln. Filzstifte kann ich hier alle paar Wochen nachkaufen, da das Kindlein ständig vergisst die Kappen wieder drauf zu setzen. Und diese Kappen entwickeln dann gern ein Eigenleben. Sie verschwinden einfach. Oder das Kind hat ein heimliches Lager davon. Keine Ahnung. Jedenfalls liegen die Stifte immer ausgetrocknet in einer Ecke – kappenlos.

RSV – DAS GRAUEN

Ich hatte ja schon berichtet: es war wieder da – Das RS Virus. Ätzend, oder? Die ganze Kita war wieder verseucht und an jeder Ecke hörte ich diese drei kleinen Buchstaben: RSV. Ich erkannte diesen blöden Husten schon 10 Meter gegen den Wind und bin froh, dass wir die erneute Infektion ohne einen Krankenhausaufenthalt überstanden haben. Puh. Nächstes Jahr möchte ich bitte mal Pause, ja? Danke.

UND SONST SO?

fast 3 1/2 Jahre
Schuhgröße 27 geknackt
Größe 99cm – noch 1 cm to go
Gewicht 13,5 kg – ohne Worte
geht momentan nicht gern in die Kita :/
Rollenspielkind durch und durch – gerne 5 Stunden am Stück
immer noch eine kleine Fernseheule
unverändert: läuft maximal 10 Meter und will dann getragen werden
will die halbe Nacht kuscheln
zwischen 22.00 und 23.00 Uhr ist Bettchenzeit *gähn*
immer noch Daumenlutschermädchen
redet wie ein Wasserfall
macht aus allem einen Wettbewerb: „Ich bin erster beim Anziehen!“
malt und bastelt für ihr Leben gern
würde am liebsten jeden Tag eine Party geben