Monat

November 2015

2 Jahre & 21 Wochen – Rückblick verspätet

Huch… es ist ja schon Montag! Wenn man auch am Wochenende arbeiten muss, kann man das schon mal vergessen. Ich habe sogar verpeilt, dass wir den ersten Advent haben. Vermutlich wird Weihnachten ähnlich schnell an mir vorbei rauschen. Ich bin gespannt. Jedenfalls komme ich zu gar nichts und bin am Ende einer jeden Wochen froh, wenn ich überhaupt so 10 Fotos geschossen habe. Es ist zum Heulen… :/

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[LICHTERFEST] am Freitag waren wir zum Lichterfest in die Kita eingeladen. Es war soooo schön und das Mäuschen freute sich schon Tage vorab auf das Spektakel. Kostüme waren erwünscht, und so ging unser Mädchen als Märchendrachen. Als erstes wurde am Feuer gesungen und Rätsel wurden gelöst. Anschließend durften wir selbst Laternen basteln… dann ging es auch schon mit dem Spielmannszug (der die Titelmelodie von Star Wars spielte!!!) und Polizeieskorte durch die Stadt. Mit Kürbissuppe und frischem Brot aus dem Backofen ging es völlig fertig nach Hause. Das Kindlein war am Samstag ganz traurig… weil die Kita zu war 🙂

[SPRACHFABRIK]

„Das Eigelb schmeckt mir nicht so“

„Ich möchte auch Roller fahrn“

Das Wort „ich“ hat ihren eigenen Namen fast vollständig abgelöst. Auch ist das mit der Fantasiesprache wieder etwas weniger geworden. Ansonsten quasselt sie in einer Tour und ist ein ganz fröhliches, kleines Mädchen. *herz*

[MAMA AM LIMIT] die erste Woche Kreißsaaleinsatz liegt hinter mir. Ich komme weder zum fotografieren noch zum bloggen oder Wäscheberg abtragen. Ich hetze nach Hause, spiele mit dem Kind und falle Abends tot ins Bett. Es ist soooo anstrengend. Der neue Input lässt meinen Kopf rauchen. Ich erlebe viele schöne, skurrile, lustige, berührende und traurige Dinge. Es ist seltsam… auf eine merkwürdige Art und Weise. Heute habe ich kurz frei und morgen geht es dann schon wieder in die nächste Schicht. Die Kinder kommen wie auf Bestellung, sobald ich den Kreißsaal betrete. Ich spüre allmählich, wie ich weniger Zeit mit dem Kindlein habe, was hin und wieder schwierig ist. Sie steckt es aber sehr gut weg, geht sehr gerne in die Kita und plappert in einer Tour „Mama auf Arbeit.“

2 Jahre & 20 Wochen – Rückblick

So… Mama hat vorerst die letzte Theorie Woche hinter sich und startet ab heute in den ersten Kreißsaal-Einsatz. Morgen habe ich gleich mal frei und werde den Nachmittag ganz ausgiebig mit dem Kindlein verbringen. Ansonsten wird die Woche ganz spannend, auch weil Papa an zwei Abenden nicht da ist. Sonst freuen wir uns aufs Kinderturnen und das Lichterfest in der Kita! Dafür haben wir diese Woche schon DAS Kostüm ergattert *hach*

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[SPRACHKANONE] es gibt mittlerweile eigentlich keinen Tag mehr, an dem uns unser Kindlein nicht überrascht. Sei es mit neuen Wörtern, verrückten Zusammenhängen und logischem Denken oder sonst welchen verrückten Dingen, die sie nicht schon plappern kann. Ein paar Herzigkeiten aus der letzten Woche:

„Du freche Maus.“
Sprach sie zu mir und begann breit zu grinsen. Anschließend hatten wir beide einen Lachflash.

„Meine Tante M. fehlt hier!“ 
Wir essen Mittag und die Tante ist nicht da. Kindlein zeigt auf den Stuhl und haut den Satz raus.

„Ein bisschen noch, dann Feierabend!“

„Puppi, alles gut, Brauchst nicht weinen.“

„Mir geht’s besser“

Fantasiesprache
Seit etwa ein bis zwei Wochen benutzt sie ihre eigene erfundene Sprache. Das ist niedlich und nervig zugleich. Teilweise quasselt sie minutenlang am Stück, ohne eine Pause. Außerdem verstehen wir sie ganz schlecht 😀

[WEIHNACHTSVORBEREITUNGEN] man sieht es auf dem einen Bildchen schon: Weihnachten steht kurz vor der Tür. Der Kalender hängt schon, wird aber voraussichtlich jeden Tag neu befüllt. Letztes Jahr gab es ja ein Drama mit dem Playmobil Kalender, was damit endete, dass am ersten Tag alle 24 Türchen offen waren. Also gibt es nun jeden Tag ein gefülltes Säckchen. Ansonsten sind die Feiertage verplant, die Speisekarte steht und ich kann es kaum erwarten, in die Ferien zu starten.

[KITAZEITEN] ich hatte zu Beginn meines Studiums geschrieben, dass das Kindlein vermutlich nun öfter mal bis 16.30 Uhr in der Kita bleiben müsse. Drei Mal blieb sie in meiner zweiten Woche an der Hochschule so lange. Mein Herz nahm einen derartigen Schaden davon, dass sie seit diesen drei Tagen nie wieder so lang bleiben „musste“. Oma, Tante, Papa und ich federn alles ab, was geht. Ich kann diesen Anblick meines Kindes am ersten Tag nicht vergessen… die kalten Fingerchen durch den Zaun gesteckt, eines von den letzten 4 Kindern der ganzen Kita, kalt, „Mama“ flüsternd. Ich bin so glücklich, dass wir es nun doch anders geregelt bekommen. Diese Woche habe ich bis auf heute nur frei oder Frühschichten *freu*… also klappt alles so, wie es klappen soll!

Zauberbilder

Abrakadabra! Zauberbilder malen! 

Wir haben neulich dank eines neuen Bastelbuches Zauberbilder gemalt. Ganz einfach zu machen und auch schon für die ganz kleinen Kinder. Man braucht kaum Materialien und ist im Handumdrehen fertig!

Was braucht man?

einen weißen Wachsmalstift
ein Blatt Papier
Malfarben (wir haben Temperafarben genommen)
Pinsel
Wasser
Unterlage nach Bedarf

Und dann könnt ihr euch auch schon kreativ betätigen und malen malen malen. Zunächst mit dem weißen Wachsmalstift auf das Blatt Papier zeichnen. Die Motive könnt ihr Euch aussuchen… da ich künstlerisch nicht so die Eins Plus bin, sind es recht einfache Sachen geworden *hehe*

Zauberbilder_1

Zauberbilder_2

Ich musste mit dem weißen Wachsmalstift ganz schön doll aufdrücken, da es sonst nicht dick genug gewesen wäre. Anschließend habe ich Farben, Wasser und Pinsel für das Kindlein vorbereitet. Leider ist es mir nicht gelungen von der Malaktion ein paar Bilder zu schießen und so gibt es nur noch das Endergebnis zu bestaunen. Das Gespür für Farben ist unschwer zu erkennen *hehe* Auf jeden Fall scheinen beim Malen die vorher gezeichneten Motive deutlich durch. Je dünner man die Farbe aufträgt, desto besser ist das, was vorher gemalt wurde zu sehen. Leider wollte das Kindlein nicht zu Ende malen, aber das Resultat ist ja trotzdem schön :). Viel Spaß beim Zaubern!!!

Zauberbilder_3

2 Jahre & 19 Wochen – Rückblick

Auf gehts es… in die letzte Woche Theorie bevor ich in den allerersten Kreißsaaleinsatz starte. Aufgeregt sein – untertrieben! Das Wochenende konnte mich ganz gut ablenken.. Oma & Tante aus dem schönen Bayern waren zu Besuch. Und so vertreiben wir uns zumindest den Freitag und Samstag gemeinsam. Gestern war das Wetter ja der absolute Horror… Regen, Regen, Regen. Das Kindlein wollte nach 5 Minuten sofort wieder rein. Wir ließen den Mittagsschlaf bewusst ausfallen und so schlummerte sie schon 18.30 Uhr im Murmelland.

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[DAUMENLUTSCHERIN ADE] das war es fast… in den letzten Wochen und Monaten hat sich das Daumenlutschen fast von selbst erledigt. Irgendwann ist es uns zufällig aufgefallen.. der Daumen findet nur noch ganz selten den Weg in den Mund. Selbst beim Einschlafen ist es immer öfter so, dass sie ganz ohne Hilfsmittel weg döst. Schnuller werden nach wie vor gerne in den Mund gesteckt (zum Beispiel wenn sie gefallen ist), aber schnullern kann sie bis heute nicht richtig.

[BESUCH] Oma und Tante waren über das Wochenende zu Besuch. Wir haben alle ganz fleißig Plätzchen gebacken, waren auf dem Spielplatz und im Shopping Center (erste Zutaten für den Weihnachtskalender kaufen). Somit hatte Mama Zeit an ihrer Hausarbeit zu schreiben! Das Kindlein taute nach 5 Minuten beinahe restlos auf und war wirklich gut drauf!

[HUSTEN] und da ist er wieder! Der Reizhusten… ich hatte hier schon mal über nächtlichen Reizhusten geschrieben und wie sehr er einen an den Rand der Verzweiflung treiben kann. Kaum war das Kind wieder in der Kita.. geht es nun wieder los. Ich könnte heulen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hustete sie sagenhafte 3 Stunden am Stück Es ist einfach nur grässlich! Und so stellt sich für uns nach wie vor die Frage ob ihre RS Erkrankung dieses Jahr Schuld an diesen immer wieder kehrenden Problemen ist?!

[UNSER BIENCHEN] das Kindlein ist momentan felsenfest davon überzeugt, eine Biene zu sein. Eine Randbemerkung: Oma ist ein Schmetterling, der Rest sind Bienen.

Das läuft dann ungefähr so ab:

„Na, wer bist Du denn?“
„Eine Biene!!!“

„Und was bin ich?“
„Auch eine Biene!“

„Und Oma?“
„Oma ein Metterling!“

Ja – ich stille noch.

MilliSo sehr das Thema aus ausgeschlachtet ist und wurde… ich komme mit dem Stillen scheinbar langsam an eine Kreuzung. Eine Kreuzung, an der andere.. die Gesellschaft… der Rest… entschieden hat, dass es ab jetzt nicht mehr normal ist, was wir da so machen.

Ja na was machen wir denn da eigentlich? Das Kindlein ist jetzt ungefähr 2 Jahre und 4 Monate alt… und ich stille das Äffchen noch. Die derzeitige Situation kann man natürlich nicht mehr mit dem ersten Jahr vergleichen, in dem man teilweise das Gefühl hatte, eine 24 Stunden Milchpumpe zu sein. Aktuell ist es eher so: nachts stillen. Manchmal auch noch ein Schlückchen nachmittags.. oder eben wenn sie krank ist. Aber der Regelfall ist nachts.

Das Ritual fürs Bettchen dreht sich auch ums Stillen. Erst holt sie sich eine Portion Milli, dann schaut sie die aktuelle Folge Sandmann und krakeelt anschließend wieder „noch mal Milli Mama!“. Dann gibt es eben noch Brust B… die sie wieder gemächlich leer süffelt. Anschließend zieht sie ihre Spieluhr auf, legt sich hin und schläft weg. Nicht selten schreit sie noch mal nach dem Papa und das Einschlafen wird ins Auto verlagert.

Ich sag’s mal so: ich habe mit der derzeitigen Stillsituation überhaupt kein Problem. Es stört mich nicht. Die nächtlichen Milcheinlagen liegen zwischen einem Stopp und unendlichem Saufgelage….Es st mal besser, mal schlechter, wobei ersteres überwiegt. Auch das Stillen am Nachmittag (bevorzugt wenn ich nach einem langen Tag an der Uni nach Hause komme) ist für mich kein Problem. Wir genießen es beide.

Nun ist es aber so, dass fast! alle anderen meinen: mit 2 ist Schluss! Denn seitdem häufen sich die Kommentare à la:

„Nun ist doch aber langsam mal Schluss, oder?“

„Willst Du jetzt nicht endlich mal abstillen?“

„Also das mit dem Stillen – das geht so nicht!“

„Da kommt doch nix mehr!“

Es ist jetzt nicht so, dass ich diese Sätze nicht auch schon früher gehört habe.. aber mittlerweile verändert sich die Intensität und auch die Tonlage. Die Leute fangen an, es ins Lächerliche zu ziehen und als unnormal abzustempeln. Und ich frage mich mehr und mehr: habe ich eine unsichtbare Grenze überschritten? Und wenn ja, wo lag diese? Bei zwei Jahren? Es macht zumindest den Anschein, dass ab hier die Leute die Nerven verlieren. Ganz wenige lächeln mich ehrlich an und sagen, wie toll sie es finden. Der Rest schaut mich wie ein Zombie an – die Stirn in 3 Milliarden Falten gelegt. Und mein Männe? Den stört es nicht… Wir sagen beide immer: wir haben irgendwie den Absprung verpasst. Was auch sicherlich daran lag, dass wir unserem Kindlein nach Möglichkeit kein Pulver geben wollten. Und so war es eben die Milli, die weiter in rauen Mengen floss und in den kleinen Kinderbauch gelangte.

Eines kann ich absolut nicht bestätigen – nämlich, dass da angeblich nichts mehr raus kommt. Und wie es fließt… das weiße Zeug :D. Und wenn ich mir darüber hinaus ansehe, welche Bestandteile zu diesem Zeitpunkt für das Kindlein noch toll sind, dann mache ich mir überhaupt keine Gedanken über das, was angeblich nicht normal ist. Gut, ich gebe zu… in der Öffentlichkeit stillen war noch nie mein Ding. Ich habe mir dafür lieber eine schöne Umkleidekabine gesucht (ja, die gibt es). Nun, mit Kleinkind will ich es noch weniger. Und ja.. auch um den Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Da habe ich nämlich so überhaupt keine Lust drauf.

Wie soll das also weitergehen? Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung.. und wenn ich mir meine früheren Stillgrenzen so ansehe, werde ich vermutlich sowieso alles über Board werfen – zur Erinnerung: erst wollte ich mit 6 Monaten abstillen, dann mit einem Jahr und anschließend spätestens mit 2 Jahren. Und dann war sie zwei und irgendwie kam es mir gar nicht in den Sinn, irgendetwas an der Situation zu ändern – eben weil es mich überhaupt nicht stört. Ja, Muttermilch ist keine komplette Mahlzeit mehr – aber sie enthält nach wie vor jede Menge Nährstoffe. Was soll es also schaden? Nix!

Stellt sich noch die Frage, wie ich zukünftig mit den Sprüchen und entgleisten Gesichtern umgehen werde. Zwischenzeitlich lag die Überlegung nahe, doch einfach zu lügen: Natürlich habe ich längst abgestillt, was denkst du denn? Aber warum sollte ich leugnen? Nur der anderen Leute wegen.. das erschloss sich mir nicht. Und so sage ich es, höre mir einen Spruch an und gehe weiter. Und doch denke ich irgendwann nach.. und stelle mir die Frage: wann ist eigentlich meine persönliche Grenze erreicht? Ich habe absolut und so was von keine Ahnung. Im Dezember stehen die ersten Nachtschichten an – das wird eine echte Bewährungsprobe. Und wer weiß, vielleicht erledigt sich das Thema dann von ganz allein?!

In diesem Sinne! Gute Nacht! :*

2 Jahre & 18 Wochen – Rückblick

Oh der Wettergott… der meinte es gut mit uns. Die letzten zwei Tage waren wie Frühsommer. 18 Grad, Sonne, kurze Oberteile, viel Wärme… wir waren viel draußen.. an die Woche erinnere ich mich wie so oft nur noch bruchstückhaft. Der ganze Stoff, der da aktuell in meinen Kopf geprügelt wird, vernebelt zusehends meine Erinnerung :/. Und so versuche ich verzweifelt, zumindest am Wochenende den ein oder anderen Schnappschuss vom Kindlein hinzubekommen.

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[ROLLERGIRL] das Kindlein liiiiiiebt seinen Roller wirklich sehr… obwohl der eher zur Marke „Plastik“ gehört… düst sie damit herum wie eine Große. Das Laufrad wurde letztes Wochenende auch mal wieder genutzt – wenn auch nur sporadisch.

[5 WOCHEN KIND UND UNI] ach was soll ich sagen oder schreiben… der Haushalt ist praktisch zum Erliegen gekommen. Ich räume nur noch das weg, über was man wirklich fallen könnte. Die Fenster? Sehen aus wie die Sau…Der Kühlschrank? So leer wie schon lange nicht mehr. Ich komme einfach zu nichts mehr… nicht mal Wäsche waschen. Habe hier nur noch Türme, die nicht kleiner werden. Außerdem habe ich das Gefühl zu implodieren… ich studiere doch Hebammenkunde und keine Medizin *eine Runde jammern*… es ist so viel Stoff. Immerhin habe ich das Wochenende mal effektiv an meiner Hausarbeit gearbeitet und bin etwas voran gekommen.

[HAND MUND FUSS] in der Kita hing der Zettel schon seit Wochen.. und trotzdem gingen die Kinder mit den rot umrandeten Mündern fein ein und aus. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis es auch uns trifft. Und so klagte das Kindlein plötzlich über „Meine Zunge tut weh Mama!“ Papa ist dann mit ihr zum Arzt. Es kam, was kommen musste: die Diagnose Hand-Mund-Fuss. Allerdings ein sehr milder Verlauf… Mama und Papa haben auch schon Probleme mit der Zunge. *grummel*. Bin froh, wenn wir das hinter uns haben.

[GEFLOHT] außerdem waren wir noch auf dem Familienflohmarkt. Irgendwie schien die Sonne so sehr, dass ich richtige Kopfschmerzen vom Zusammenziehen der Augen bekam. Leider bekam ich so gut wie gar nichts, von dem was ich kaufen wollte: Zubehör für den Kaufmannsladen, den es zu Weihnachten geben soll. Immerhin einen Minieinkaufskorb und eine niedliche Schaufel zum Portionieren landeten in meiner Tüte. Ansonsten noch zwei Spiele und etwas Holzspielzeug.

2 Jahre & 17 Wochen – Rückblick

Die letzte Woche war ziemlich anstrengend… Papa war von Dienstag bis Freitag abkömmlich und so musste Mutti mehr als einmal rotieren. Mein Stundenplan war Gott sei Dank praktisch und so konnte ich die Maus immer so gegen 14.30 Uhr aus dem Kindergarten abholen. Montag und Dienstag holte sie die Tante ab und Mama durfte fein studieren :). Es läuft aber nicht alles so rund.. unten mehr.

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[SPRACHFABRIK]

„Na du bist mir auch so ne‘ Mickey Maus!
„Nein, ich bin Kindlein!“ – Mickey Maus Wunderhaus ist ja nach wie vor hoch im Kurs und so entfuhr mir eines Tages der oben genannte Satz. Die Antwort war zu herrlich!

„Reifen ist kaputt. Papa wieder reparieren.“ – das Kindlein schleppte ich ja dank geplatzten Autoreifens ganze 3km nach Hause. Während ich sie so vor mich hin buckelte, quakte sie diesen Satz in einer Tour vor sich hin.

„Guck mal Mama!“ – gerne wenn sie tolle Sachen zeigen will, wie beispielsweise auf einem Bein stehen. Alles muss genau begutachtet und natürlich auch kommentiert werden.

„Mama kommt gleich nach Hause!“ – *hach* brabbelte sie mir durchs Telefon ins Ohr.

„Warum?“ – eine neuerdings allseits beliebte Frage, die uns jetzt schon hin und wieder kirre macht.

[KITA DRAMA] das Kindlein hat ja doch sehr mit der Umstellung zu kämpfen… mein Stundenplan ist jeden Tag und jede Woche anders. Mal bin ich noch zu Hause wenn sie zur Kita fährt und mal bin ich schon weg. Mal hole ich sie ab, mal Oma, mal Papa und mal die Tante. Ihr Leben ist ganz schön durcheinander und die Konstanten fehlen – besonders beim Thema Kita. Da verwundert es nicht, dass unser Mäuslein plötzlich große Probleme beim Abgeben hat. Erschwerend hinzu kam der schlimme Husten, der zu einer Woche Kitapause führte. Das Kindlein weint also heftig beim Abgeben und muss das ein oder andere Mal zwangsweise der Erzieherin übergeben werden. Wir hoffen, dass wir bald wieder an dem Punkt sind, an dem sie allein und voller Vorfreude in den Raum marschiert. Armes Mäuschen :/.

[OHNE PAPA] ist alles doof. Herr Papa machte sich nämlich Dienstag auf Geschäftsreise und kam erst Freitag wieder. Erstaunlicherweise klappte aber alles sehr gut – nicht zuletzt da es zur Tradition geworden ist, dass Papa ihr von der langen, einmal im Jahr statt findenden Reise ein Geschenk mitbringt. Leider hakte es doch an der ein oder anderen Stelle. Mir ist am Mittwoch auf dem Weg zur Kita ein Reifen geplatzt und ich kam nur noch auf der Felge im Kindergarten an. Durfte also mit dem Kind nach Hause laufen und hatte für mich selbst nicht mal ne Jacke dabei. 3km später waren wir zu Hause – wobei das Kind nicht einen Schritt selbst gelaufen war, da sie ausgerechnet an diesem Tag keinen Mittagsschlaf gemacht hatte. Schön war anders.