Monat

Mai 2015

98 Wochen – 1 Jahr, 46 Wochen – Rückblick

Hallo? Was war das bitte bisher für ein tolles Pfingswochenende? Sonne satt… Gestern hatten wir 24 Grad und keine Wolke am Himmel. Grandios! Das Kindlein ist momentan sehr gut drauf… wir schleppen sie überall mit hin und sie fühlt sich pudelwohl. Trotz der frischen Luft: geschlafen wird immer erst gegen halb zehn *gähn* Und weil es diese Woche so viele Bilder gab: 2 Collagen 🙂

Woche_98_Collage_1

[NEUE WÖRTER] hier hat sie gerade wieder einen richtigen Schub. Sagt man zu ihr „sag mal xy“, so versucht sie es in den meisten Fällen wirklich nachzusprechen.

  • „Auto“ – endlich wurde das „tüta“ vom „Auto“ abgelöst!
  • „Ananas“ oft auch „anaas“ oder „nananass“
  • „Rutsche“
  • „Loop“
  • „Maus“, wobei sie das „s“ ganz besonders niedlich betont
  • „ab“ – zum Beispiel „Papa ab“ wenn wir ihn abholen wollen
  • „Mond“
  • „Haus“ wird jetzt endlich auch komplett richtig ausgesprochen

[BETT UPDATE] nun… die neue Matratze lässt ja etwas auf sich warten. Also haben wir das zum Anlass genommen und entschieden, den unteren Teil des Hochbettes schon mal etwas einzukuscheln. Ein neuer Teppich ist eingezogen *freu*. Hinzu gesellt haben sich Mister Bär und zwei große Kissen, die jetzt schon eine richtige Kuschelhöhle haben. Es ist so toll. Eine Lampe ist schon da und muss nur noch angebracht werden. Muss ich erwähnen, dass das Kindlein jeden Tag auf ihrer Rutsche „huuuui“ machen will? 🙂

[AUF AUF] sie hat das erste Mal eine Tür allein aufgemacht *love*

[DATEN] hier hat sich in den letzten Wochen einiges getan, daher mal ein Update:

  • 86cm groß
  • 11kg Grenze geknackt
  • wir steigen allmählich von Windelgröße 4 auf Nummer 5 um
  • die Hosen in der 92 werden zu kurz (und das bei 86 cm… was für lange Beine hat dieses Kind?)
  • alle Bodies in der 86 wurden eingemottet – damit sind wir jetzt komplett auf Hemd und Schlüppi umgestiegen

Woch_98_Collage_2

Regretting Motherhood – mein Senf

Regretting_MotherhoodDarf man so spät noch seinen Senf zu dem Thema beitragen? Ist ja eigentlich auch egal… ich habe die letzten Wochen so viel dazu gelesen und in meinem Kopf schwirrten der ein oder andere Gedanke herum.. und wie das nun mal bei uns Bloggern so ist: wir müssen das Ganze dann gleich schriftlich verarbeiten. Also habe ich mich einfach mal hingesetzt und versucht den Knoten in meinem Kopf auf die Tasten zu bringen. Bitteschön.

Worum geht es?

Regretting Motherhood – heißt so viel wie… „ich bereue es, Mutter geworden zu sein.“ Frauen quasseln also darüber, die für sie (vermutlich) falsche Entscheidung getroffen zu haben. In der Bloggerszene gab es dazu viele diffenrenzierte Artikel, viel für und wider, Verständnis, Ablehnung… die ganze Palette eben. Ich las mehrere Interviews mit Frauen, die sich ihr altes Leben ohne Kinder zurück wünschen, aber eben auch jede Menge darüber, wie toll und vor allem besser das Leben mit Kindern ist. Andere wiederum sind recht neutral und sagen lediglich, dass ihr Leben nun „anders“ ist. Nett, nicht? Wie dem auch sei… bisher bin ich in meinem Geschreibsel noch ganz ohne Wertung ausgekommen. Das erstaunt mich gerade selbst. Also ab ans Eingemachte:

Bereue ich?

Um Gottes Willen: NEIN! Nicht eine Stunde, Minute, Sekunde… Und es bleibt schnulzig: dieses Kind war und ist die beste Entscheidung unseres Lebens. Wir lieben jede Faser von ihr, jede kleine blonde Locke, jedes schiefe Grinsen und jede Träne, die ihre verwässerten Augen verlässt. Punkt. Aber darum geht es ja eigentlich gar nicht, richtig? Eher darum, ob man das Leben mit Kind bereut, all die Veränderungen, gerne auch Einschränkungen genannt.

Es gab in der Schwangerschaft einen Moment, an dem ich an der Situation fast zerbrochen wäre.. da war das Kindlein allerdings noch nicht da… ich lag, gebeutelt von Übelkeit, seit Tagen im Krankenhaus, hatte viel Gewicht verloren, konnte weder essen noch trinken, geschweige denn mich allein unter die Dusche schleppen. Zuvor hatte ich wochenlang im Bett vor mich hin vegetiert und nicht einmal die Kraft fürs Fernsehen aufgebracht. Ich fühlte mich nicht mehr wie ich.. ich wollte das nicht mehr. Und liess ganz kurz einen schrecklichen Gedanken zu: „dann geh halt“ dachte ich und weinte in das harte Krankenhauskopfkissen. Dank Infusionen ging es mir bald besser und die Gedanken verschwanden. Für Gedankenschnipsel dieser Art habe ich in jedem Fall Verständnis… sobald das Kindlein da war… kehrten Gedanken wie dieses nicht einmal mehr ansatzweise zurück in mein Gehirn. Wie sollte so etwas auch gehen?

Was hat sich bei uns verändert?

Kann ich ganz kurz und knapp beantworten: alles.

  • das Haus – und vor allem das Wohn- und Esszimmer – ist ein einziges Spielzimmer
  • plötzlich gibt es regelmäßige Mahlzeiten – früher ein Ding der Unmöglichkeit
  • Parties beginnen plötzlich um 15.00 Uhr, nicht mehr Abends gegen 20.00 Uhr
  • das Telefon dient mehr der medialen Bespaßung, weniger dem eigenen Vergnügen
  • man verbringt 100% mehr Zeit draußen, an Orten, die man früher nie besucht hätte
  • man plant das Wochenende
  • man gibt mehr Geld für das Kind als für sich selbst aus
  • Paarabend? Haha…

Das war eigentlich nur ein kleiner Auszug aus dem, was sich hier verändert hat. Im Grunde genommen existiert unser Leben – wie es früher einmal war – nicht mehr. Und wisst ihr was? Ich bin froh darum. Habe ich früher einen Großteil des Wochenendes auf der Couch vor der Glotze verbracht, ziehe ich jetzt  mit dem Kindlein hinaus in die große weite Welt und entdecke mit ihr das Leben. Es ist einfach viel schöner als vorher. Es ergibt alles einen Sinn. Es ist wie vorbestimmt – auf eine angenehme Art und Weise.

Bereue ich nun dieses neue Leben? Kein bisschen.. denn: ich liebe es.

Dürfen wir überhaupt bereuen?

Pauschal bereuen wir ja vieles… hätten wir doch bloß.. warum haben wir denn nur nicht? Hätte hätte und die berühmt berüchtigte Fahrradkette. Ich habe durchaus Verständnis dafür, wenn jemand es bereut mit der Bahn, anstatt dem Auto unterwegs zu sein. Oder Strecke A.. und nicht Strecke B gefahren zu sein. Aber ich kann es leider kaum verstehen, wie man ernsthaft!!! bereut, ein Kind zu haben. Ganz ehrlich? Heutzutage hat man alle Möglichkeiten sich auf dieses Ereignis einzustimmen. Da wären die Freunde: Kind ausleihen und schauen ob es passt. Dann gibt es in Großstädten zig Seminare, Spielplätze und andere Orte an denen man sich dem Thema intensiv widmen kann. Natürlich wird einen ein schreiendes Balg auf dem Spielplatz nicht davon überzeugen, eigenen Nachwuchs zu zeugen.. aber man gewinnt immerhin einen kleinen Einblick. Ich weiß noch, wie ich eine Freundin fragte: und, wie isses so mit Kind. Ihr Strahlen sagte alles.

Keine Freunde vorhanden, die schon Kinder haben? Es gibt da noch etwas anderes.. es nennt sich das Internet. Da kann man jeden verdammten Mist nachlesen. Unter anderem auch, wie es ist.. tatatataaaaaa… ein Kind zu bekommen und zu haben. Es ist geradezu voll gestopft von Mütterforen, Videos, Plattformen aller Art, Geburtsberichten, Blogs von Mamas und Papas… Mehr Information geht nicht! Man kann anhand vieler Webseiten komplette Leben verfolgen… und das über viele viele Jahre.

Ich glaube der Satz „Hätte ich das vorher gewusst“ ist bei dem Thema sehr schwierig. Jeder weiß doch zumindest ungefähr worauf er sich einlässt, oder? Das will irgendwie nicht so recht in meinen Kopf, dass jemand allen ernstes sagen kann: also das Kind, das würd‘ ich gern rückgängig machen. Ja.. sie machen Dreck. Sie hauen, treten, schreien, sauen alles ein, sie nerven, pupsen, stinken, nehmen einem alle Zeit der Welt und sie schränken einen ein – in vielerlei Hinsicht. Aber … das weiß ich doch vorher?! Nicht umsonst darf man sich schon in der Schwangerschaft die verschwommenen Gruselerinnerungen der älteren Generation anhören. Es war und ist ja alles so schrecklich – gefolgt von vielen Ratschlägen aus der Steinzeit. Kinder sind – pauschal – ja erst mal furchtbar, teuer und nervig. Sich dann letztlich doch dafür zu entscheiden, das ist doch ein großer Schritt.

Auf der anderen Seite kann ich mir natürlich vorstellen, dass es Menschen gibt, die glauben dem gewachsen zu sein. Und es dann nicht sind. Hineinfühlen kann ich mich nicht, lediglich mutmaßen. Es gibt Depressionen, unerfüllte Träume, Gefühle, die vielleicht nicht so sind, wie man es sich erhofft hat. Was macht man dann? Bereuen? Verstoßen? Anpassen? Versuchen? Kämpfen? Und geht es irgendwann nur noch um das veränderte Leben? Vielleicht ja auch darum, einer Rolle gerecht werden zu wollen, sich selbst verwirklichen zu wollen, einen Einklang, eine Balance zu schaffen. Das Thema ist einfach wahnsinnig komplex und vermutlich nicht mit diesen wenigen Zeilen abgefrühstückt. Die Diskussion an sich finde ich okay… nicht mehr und nicht weniger. Einfach weil ich denke, dass es wieder ein Schritt in die falsche Richtung ist. Wieder Bashing, wieder auf die Kinder. Bereuen ist so ein schrecklich hartes Wort. Das mag ich im Zusammenhang mit Kindern gar nicht in den Mund nehmen.

Zum Schluss…

Möchte ich mich nicht weiter aufregen… und mag sagen: ich bereue es in keinster Weise, mich für dieses Kind entschieden zu haben. Sie ist und bleibt das Beste in unserem Leben. Sie ist alles was wir brauchen, alles was wir wollen. Sie ist Familie. Und das ist – zumindest für mein Verständnis – das Wichtigste im Leben.

97 Wochen – 1 Jahr, 45 Wochen – Rückblick

Das war wohl eine der stressigsten Wochen überhaupt. Ich bin froh, dass wir allmählich in unseren Rhythmus zurück finden.. Gestern hatten wir noch einen schrecklichen Unfall… so werden wir den Vorfall nutzen, um das erste Mal zum Zahnarzt zu gehen. Ich bin immer noch etwas durch den Wind deswegen. So… nun muss ich aber den Tag nutzen und hier wieder klar Schiff machen.

Woche_97_Collage

[GEQUASSELT] neu ist

  • „Eimer“, auch gerne noch „Eime“
  • „an“ – sagt sie beispielsweise wenn sie versucht, sich Schuhe anzuziehen. Oder auch „Lich an“
  • „Hochbett“
  • „Leiter“
  • „Boot“
  • „Mütz“ geht wieder, nachdem es viele Monate nicht mehr gesprochen wurde
  • ansonsten ganz viel „mein asser“, „mein Bein“, „mein mein mein“

[ZAHN ADÉ] was für ein Sonntag. Das Kindlein spielte mit dem Töpfchen, rutsche darauf sitzend hin und her. Irgendwann stockte sie… und fiel kopfüber auf die Fliesen. Dieses Geräusch.. wie Stein auf Stein. Ein Blick in den Mund des Kindes (der aufgrund des Schreiens eh weit auf war) verriet uns schnell: ein oberer Schneidezahn war zum Teil abgebrochen. Viel Blut, Gebrüll, eine Runde stillen und das Kind schlief völlig verschwitzt an Mama ein. Nach einem Schläfchen war sie ganz die Alte. Ich hätte fast geheult, immerhin werden alle Grinsebilder für die nächsten Jahre etwas… nun ja. Dann hab ich mir gesagt: „ist ja nur ein Zahn“ und es ging gleich besser.

[SCHLAF KINDLEIN] am Dienstag Abend reiste der Opa für eine Nacht an und hatte das neue Bett im Gepäck. Nachdem es stand, wurde natürlich erst einmal ganz ausgiebig die Rutsche genutzt. Rauf, runter, rauf, runter… never ending! Auch am nächsten Morgen war das erste, was sie tun wollte: rutschen. Bis heute. Jeden Tag stapft sie die Leiter nach oben und rutscht wie eine Verrückte. Sie liebt ihr neues Bettchen, zeigt mit dem Finger drauf und sagt „heia heia“. Das andere Bett steht noch mitten im Raum, da die Matratze diese Woche ankommen sollte. Dabei ist sollte das Stichwort. Am Wochenende flatterte uns ein Brief entgegen – 6 Wochen Verzögerung. Und das, obwohl wir schon 6 Wochen auf das gute Stück warteten. Ich mag das nicht hinnehmen und werde versuchen, den Kauf zu stornieren und irgendwie anders an eine Matratze zu kommen. *grummel*

[FEIEREI] die letzte Woche war sehr sehr anstrengend. Wie schon geschrieben, kam der Opa am Dienstag. Mittwoch habe ich mich in Stücke zerrissen, einen Großeinkauf für Freitag gemacht, das Kind abgeholt, zu Ikea gedüst, da fast einen Nervenzusammenbruch erlitten, im Stau gestanden, zu spät zum Kinderturnen gekommen und trotzdem Spaß gehabt. Mittwoch Abend kamen bereits die ersten Besucher, die halbe Familie fuhr zum Flughafen und hielt selbst gebastelte Schilder in die Höhe. Zuvor habe ich das ganze Haus geputzt wie eine Irre, Essen vorbereitet und mich um das Kindlein gekümmert. Donnerstag waren die Männer auf Fahrradtour. Während dessen haben die Tante und ich wieder vorbereitet, waren auf dem Spielplatz und sind Abends erschöpft ins Bett gefallen. Freitag hatte Mama Geburtstag und stand wieder den ganzen Tag unter Strom. Zum Kaffee trudelten alle ein, abends wurde noch gegrillt. Es waren nicht mal viele Leute… nur der engste Kreis. Trotzdem: habe gebacken wie eine Irre. Es war bestes Wetter, die Sonne lachte… ich bekam neue Inline Skates und habe mich gefreut wie Bolle. Samstag wieder zur nächsten Feier und am Sonntag endlich den ersten lang ersehnten entspannten Tag.

[NEUES]

  • sie hat gelernt zu stempeln
  • sie zieht allmählich an Türklinken und es fehlt nicht mehr viel, bis sie diese aufbekommt
  • bei den Tut Tut Autos schafft sie es tatsächlich diesen kleinen Miniknopf zu betätigen um die Teile zum Laufen zu bekommen

Wochenende – 96 Wochen

Huch… jetzt ist schon Samstag und eigentlich haben wir auch schon das nächste Wochenende vor der Tür. Ach was sag ich. Wir stehen schon mitten im Raum. Und das, obwohl ich erst einmal zeigen wollte, was wir einige Tage zuvor erlebt haben. Und da ich heute nicht viel Zeit habe, schnell eine kleine Bilderflut!

Samstag

Wir waren zwei Wochen schon mal an genau diesem Ort – mussten jedoch fix wieder los, da uns ein Regenschauer überraschte. Außerdem haben wir vor 14 Tagen unser Parkticket verloren und nur durch diverse Augenaufschläge beim Pförtner nicht die 10€ zahlen müssen. Dieses Mal sollte alles besser werden. Was soll ich sagen? Immerhin haben wir dieses Mal nicht das Ticket verloren. Der Regen kam trotzdem. Dieses Mal hatte Mama vorgesorgt und gleich Matschklamotten eingepackt. Nach 30 Minuten kam die Sonne wieder raus und so stapften wir weiter und guckten was das Zeug hielt.

Und nun wieder der Reihe nach:

Mama & Kindlein am Springbrunnen
Kindlein guckt Boote
Kindlein guckt „nak nak“
Netzschaukel – immer wieder Favorit
Kindlein will unbedingt Tretboot fahren

WE_96_Collage_2

Sonntag

Unsere Fahrradtour führte uns zu einem einsamen See, der mitten im Wald liegt. Ich bin ja nicht so der Freund von Menschenmassen – ich mag es lieber ruhig, ohne andere Zuschauer. Und da waren wir hier wieder mal genau richtig. Keine Menschenseele. Nur wir, das Kindlein und jede Menge zu entdecken. Nachdem die Tante beim Versuch einen über dem Wasser schwebendem Baum zu erklimmen fast ins kühle Nass gefallen wäre, haben wir Tiere beobachten können. Das Kindlein hat dafür aber noch überhaupt kein Gespür… und so musste der große Käfer fast dran glauben, hätten wir Eltern uns nicht für das arme Kerlchen eingesetzt. Das Kindlein schupst kleine Tiere nämlich momentan gerne durch die Gegend. Größere Geschöpfe werden mit weitaus mehr Respekt beobachtet.

Das Wasser hatte weitaus mehr zu bieten. So konnte das Äffchen eine Schlange beobachten und eine Horde an Kaulquappen.. das war sogar für mich faszinierend. Leider wollte das Kindlein dann irgendwann die Schuhe ausziehen und mit nackten Beinchen im eiskalten Wasser stehen. Ich wartete die Tage danach nur auf die obligatorische Erkältung, die aber einfach nicht kam.

Und jetzt mal der Reihe nach:

Papa und seine Wasserspiele
geretteter Käfermann
Traumhaftes Wetter
Kindlein guckt
Kaulquappen ohne Ende

WE_96_Collage_1

So… und nun muss Mama auch schon wieder Frühstück machen. Für den Herzmann, viel Besuch und das Kindlein, welches zwar gestern um 22.00 Uhr im Bett war, aber heute morgen um 7.00 Uhr aufstehen wollte. *gähn* Mama ist ziemlich durch und konnte in all dem gestrigen Trubel nicht ein Foto schiessen. Heute geht die Feierei schon weiter und wir werden nachmittags zu Oma und Opa aufbrechen. Bis dahin.. Kommt gut durch dieses herrliche Wetter. :*

Entzugserscheinungen

EntzugStehe um 6.30 Uhr auf und kann nicht im entferntesten daran denken, dass das ab August meine neue Zeit sein soll. Gähne. Kind schläft dicht an mich gekuschelt und ich entknote ihre Gliedmaßen und stehle mich still und leise aus dem Zimmer. Der Blick in den Spiegel verrät nichts gutes: Camouflage rettet alles. Habe heute zwei wichtige Termine und muss dafür in die große Stadt. Papa wird das Kind fertig machen und in die Kita bringen. Packe alles zusammen und sitze im Auto. Schaue wehmütig in das Fenster vom Kinderzimmer. Vermisse das Kind – und fahre los. Das Radio holt mich in die Stau-Realität zurück, die ich die letzten zwei Jahre erfolgreich ausblenden konnte. Stehe ewig, überall, irgendwo und bin genervt. Fluche, hupe, schreie herum, Puls 300. Wie früher eben.

Termin eins ist rum, da düse ich auch schon weiter. An die Spree. Zur Arbeit. Klingt komisch. Ist aber so. Heute war mein Wiedereinstiegsgespräch. Nach über zwei Jahren Abwesenheit. Parke das Auto und starre auf mein Handy. Vermisse das Kind, gucke mir auf dem Weg ins Gebäude Videos und Bilder an. Brauche Kindlein-Input, fühle mich wie ein Junkie auf kaltem Entzug. Betrete das Gebäude – es fühlt sich seltsam an und doch als wäre nix gewesen. Alles wie früher. Eine Ausnahme: oben angekommen wird schnell klar, dass nur noch ein Bruchteil der Leute da ist, die ich kenne. So ist das im Online-Bereich: alle ein bis zwei Jahre wechselt man eigentlich. Was solls. Ein paar Felse in der Brandung sind noch da und werden eifrig begrüßt. Werde nach dem Nachwuchs gefragt und nutze die Gelegenheit Bilder zu zeigen um meinen eigenen Kind-Hunger zu stillen.

Es folgen die obligatorischen Sätze „is die süß“ und so weiter und so fort. Unterhalte mich seltsamerweise erst einmal nur übers Kind – Arbeit ist im Hintergrund. Dann Gespräch mit der HR und neuer Chefin. Neue Ideen zu meinem zukünftigen Einsatz werden jongliert. Ich mag was ich höre. 30 Stunden sind machbar. Das Kindlein wird dann so gegen 15.30 Uhr aus der Kita abgeholt. Meine Gedanken schweifen ab… Kindlein, Äffchen, meine Mausi. Um 14.30 Uhr sitze ich immer noch dort und weiß, dass der Papa nun die kleine Maus im Kindergarten einsammelt – was, wie er später berichtet, ganze 45 Minuten dauert. Sie will noch rutschen. Oft. Es kommen mehr Kinder. Sie wollen alle zusammen rutschen. Irgendwann schaffen sie es wohl. Papa schickt ein Selfie vom Eisladen. Kindlein grinst in die Kamera, in der Hand ein Softeis. Erdbeer-Vanille. Bin auf dem Weg zurück zum Auto. Zu Fuß. Unterwegs streiten sich eine Gruppe junger Mädels mit einer Mittdreißigerin. Es fallen viele Synonyme für „Prostituierte“. Habe diese Stadt kein bisschen vermisst. Definitiv.

Ich habe derweil Kopfschmerzen und stehe anschließend im nächsten Stau. Will nach Hause. Schaue wieder Videos und Fotos vom Kindlein an, während ich mich entnervt durch die Blechkaravane schiebe. Gott, wenn es eines gibt, was ich nicht vermisst habe, dann das!

Fahre die letzten Meter mit klopfendem Herz im ganzen Körper. Erblicke den Rucksack, der am Türknauf klemmt. Also sind sie noch draußen. Fahre weiter und entdecke meine zwei Schätze auf dem Trampolin. Kindlein entdeckt mich. Ich – am Rande des Nervenzusammenbruchs nach so vielen Stunden ohne das Kind. Erkenne noch durch die Scheibe wie sie „Hallo Mama“ ruft. Will mir auf der Stelle eine dicke Portion Umarmung abholen. Tür auf, raus. „Hallo Mama, hallo Mama, hallo Mama.“ Raste völlig aus und stürme zum Trampolin. „Mama hoch!“ aber gerne doch! Reißverschluss auf, rauf, Kind geschnappt, abgeknutscht. Kind genervt. Mir egal! Sie windet sich, wehrt sich gegen meine feuchten Küsse. Ich lasse sie, kurz. Fünf Minuten später kuscheln wir erst einmal ausgiebig. Akku Kindlein erfolgreich aufgeladen! Gute Nacht :*

96 Wochen – 1 Jahr, 44 Wochen – Rückblick (22 Monate)

Oh was für ein tolles Wochenende… es war so schön, dass es einen extra Post bekommt *herz*… an den setze ich mich dann die Tage. Heute steht für mich erst einmal das Wiedereinstiegsgespräch (schreibt man das so?) im Job an und ich bin mächtig gespannt. Ansonsten freuen wir uns über die kurze Woche, in der wir viel Besuch bekommen (mehr verrate ich später) und Mamas Geburtstag feiern.

Woche_96_Collage

[MAGEN DARM NEVER ENDING] wir dachten es ist vorbei, doch dann rief die Kita am Montag Mittag an – Kind hat sich übergeben. Was dann folgte war ein Alptraum. Das Kind erbrach um die 13 Mal, wurde immer apathischer und schlief den halben Tag. Erst ab Mittwoch ging es halbwegs bergauf. Dafür hatte die Tante einen erneuten Einbruch und auch Papa bekam es. Ohne Worte. Mittlerweile sind wir alle wieder ganz gesund.

[NEUES AUS DER SPRACHFABRIK]

  • „Mama lieb“ – könnte man schon mal schmelzen, ne?
  • ein neuer Name aus der Kita
  • „Mein“ – zum Beispiel „Mein Tüte“
  • „Mango“
  • „Hose“
  • „Tüte“
  • „Hunger“

[SEIFENBLASEN] sie kann Seifenblasen pusten! *hach* Ohne Hilfe hat es hin und wieder per Zufall geklappt, mit Hilfe geht es schon einwandfrei! Dabei ist es übrigens ziemlich schwierig, dass Kind vor Seifenwasser am Mund zu schützen *grübel*… achso: am Ende wurde der komplette Inhalt einmal über sich und die Krabbeldecke ergossen. Hmm.. Seife… überall.

[SPORTLICH AKTIV] wenn die Tante und Mama sporteln, macht das Kind alles nach. Und mit alles, meine ich auch alles. Liegestützen? Klar Mama! Jede noch so lustige Übung versucht sie nachzuahmen, was schon mal seltsam aussehen kann. Dabei soll das Kind doch zunehmen…

[GEBASTELT WURDE AUCH NOCH] am Freitag finde ich im Rucksack eine ganz niedliche Karte. Für Mama & Papa, zum jeweiligen Ehrentag. Ihr Handabdruck als Blume, innen ein toller Spruch. Jetzt weiß ich auch, warum meine Mutter so etwas ewig aufgehoben hat: es geht einfach mitten ins Herz und dann nie wieder raus.

***

[BLOG UPDATE] ich möchte was ändern. Also am Blog. Ein responsives Design ist schon lange überfällig, allerdings kann ich mich einfach nicht entscheiden. Und so surfe ich abends durch die Theme-Welt und werde doch nicht fündig. Ich wollte es nur schon mal ankündigen: bald sieht es hier hoffentlich anders aus.

Vorurteile

BallonsIch gebe zu: ich habe sie. Oft. Vorurteile gegenüber anderen Mamas und Menschen im Allgemeinen. Wunschkaiserschnitte wollen nicht in meinen Kopf und die „ich greife lieber freiwillig zur Flasche“-Mamas sind nix, mit dem ich mich identifizieren kann. Aber so ist das eben mit Kindern.. jeder macht es irgendwie anders. Es fällt mir dennoch schwer, andere Sichtweisen zu akzeptieren und manchmal nicht völlig entrüstet „waaaaas?“ zu schreien. Geht Euch das auch manchmal so? Das ihr nur den Kopf schütteln möchtet? Je länger ich jedoch Mama bin, umso mehr muss ich mich damit abfinden… das andere Menschen andere Wege gehen.

Aber um mal ein persönliches Beispiel zum Thema Vorurteile zu nennen: ich habe mich viele Jahre über Leute lustig gemacht, die in Kaufhäusern und an total wolkenverhangenen Tagen mit Sonnenbrille umher gerannt sind. Mein erster Gedanke: immer diese Idioten, die so obercool tun müssen… Poser, Angeber, Deppen! Auf einige traf das vielleicht zu… Aber: irgendwann sah ich im Fernsehen eine Doku über ein Mädchen, welches nahezu komplett erblindet ist und daher eine verdunkelte Brille aus gesundheitlichen Gründen tragen muss. Ich schämte mich. Für mich, meine Einstellung, meine Vorurteile. Und dann wurde ich Mama. Und alles wurde noch viel schlimmer. Ich gebe zu: ich bin grundsätzlich ein Mensch, der ziemlich überzeugt ist von seiner Meinung und seinem Vorhaben – es sei denn.. tja… mich vom Gegenteil zu überzeugen ist mächtig schwer. Aber mit Kind kommt man nicht drum herum Entscheidungen und Ideen zu überdenken um letztlich vielleicht doch alles anders zu machen, als man es sich vorgenommen hat. Ich hatte hier schon mal zu dem Thema geschrieben.

Nichts desto trotz hatte und habe ich natürlich Vorurteile, die da so in meinem Köpfchen umherschwirren. Mutter mit brüllendem Kind im Kaufhaus? Ja muss die denn auch schon mit so nem kleinen Würmchen in die Reizüberflutungshölle? Das sie aber vielleicht dringend Windeln brauchte, alleinerziehend ist und daher keine Hilfe hat… tja.. man weiß es nicht. Und genau aus diesem Grund kann man nicht urteilen. Zumindest nicht vorschnell. Auf der anderen Seite gibt es natürlich Mütter die ihr Kind kontrolliert schreien lassen und sich auch sonst nicht genug kümmern. Aber das ist ja nicht das Thema. Ich habe eine Menge Kopfvorurteile und mache mir viele Gedanken dazu. Beispiel?

Eine Mama die ihrem Kind die Flasche gibt…

  • hat vielleicht vorher abgepumpt und gibt so die Muttermilch
  • kann vielleicht nicht stillen, weil sie Medikamente nehmen muss
  • muss vielleicht zufüttern, da sie trotz allen Versuchen nicht genug Milch hat

Eine Mama, die ihr Kind schief und krumm im Tragetuch vor sich trägt…

  • übt vielleicht noch das Binden und hatte einen schlechten Tag
  • war froh, dass brüllende Kind (egal wie) in das Tuch zu bekommen
  • hat ein Zappelkind, welches jede noch so feste Wickelweise zerstört

Ich erinnere mich noch an meine ersten Versuche ohne die Hilfe meiner Hebamme… ich weiß noch, dass an diesem Tag der Kamin im Wohnzimmer vor sich hin flackerte und in mir mehr als einmal der Wunsch aufkeimte, das verdammte blöde (ich zitiere mich) „Drecksscheisstuch“ dort hinein zu werfen. Solle es doch Feuer lodern *muahaha* Nun.. ich war jedenfalls gerade zu Beginn oft mit einem krumm und schief gebundenem Tuch spazieren. Die Zeit richtete dann alles und mit jedem Tag kam ich besser zurecht.

Eine Mama, die ihrem Kind Gläschen füttert…

  • ist froh, da es das Einzige ist, was ihr Kind zu sich nimmt
  • hatte keine Zeit selbst zu kochen, da sie ein high need Kind hat, was vorzugsweise stundenlang schreit

Hierzu noch eine persönliche Anekdote: unser Kindlein ist ja bis heute eine der schlechtesten Esserinnen der Welt. Auf jeden Fall war ich eines Tages so fertig mit meinen Essensnerven, dass ich zum dm gefahren bin und so ungefähr jedes Gläschen was da so rumstand in den Wagen geschmettert habe. Zufällig begegnete ich einer Mami, die ich aus dem Schwangerschaftsyoga kannte. Argwöhnisch schielte sie in meinen Wagen und schien die Nase zu rümpfen, was mir wahrlich nicht entging. Ich sah aus wie eine Mutter die unfähig ist ihrem Kind eine gesunde Mahlzeit zuzubereiten. Ich sah mich in eine Ecke gedrängt und holte auch sofort zum Rundumschlag in Sachen Erklärungen aus. Ich erzählte ihr unseren Leidensweg in Sachen Nahrungsaufnahme und das gerade alles wie ein Kartenhaus zusammen bricht und ich keinen Ausweg mehr sehe und daher Brei probiere. Sie grinste nur. Und ich fühlte mich nach der Erklärung auch nicht wirklich besser.

Eine Mama, die ihr brüllendes Kind nicht beruhigen kann..

  • kann es in diesem Moment einfach nicht beruhigen, weil sich das Kleine nicht beruhigen lässt! Punkt.
  • hat vielleicht 24 Stunden nicht geschlafen und gibt sich trotzdem alle Mühe…

Dabei helfen übrigens weder argwöhnische Blicke ergrauter Damen noch bissige Kommentare von anderen Müttern! Bevor ich überhaupt schwanger war hatte ich mal eine Begegnung mit einer Mama und ihrem Säugling in der S-Bahn. Das Kind brüllte wie am Spieß, der Frau standen die Schweißperlen auf der Stirn. Es war ihr sichtlich unangenehm, doch egal was sie tat: das kleine Menschlein ließ sich nicht beruhigen. Sie tat mir leid, tuschelten die Leute doch schon um sie herum. Doch was konnte ich tun? Ich warf ihr einen Du-schaffst-das-schon-Blick zu, doch ich bekam nur einen Du-hast-doch-keine-Ahnung-Aufschlag zurück.

Im Grunde genommen kann ich diese Liste endlos weiter führen…

  • Eine Mama, die ihrem Kind einen Schnuller gibt…
  • Eine Mama, die ihrem Säugling erlaubt, auf dem Bauch zu schlafen…
  • Eine Mama, die ihr Baby bei sich schlafen lässt…
  • Eine Mama, die ein Nestchen ins Bettchen packt

Mit der Zeit habe ich meine Vorurteile – die übrigens immer nur in meinem Kopf umherspukten – sein lassen. Bringt ja nix. Jeder geht seinen Weg, ob er der Richtige ist, sei mal dahin gestellt. Für viele Dinge gibt es einen Mittelweg, es muss ja nicht nur das eine oder das andere Extrem sein. Man muss ja auch nicht missionieren oder so. Denn: jedes Kind ist genauso unterschiedlich, wie wir Eltern es sind. 

95 Wochen – 1 Jahr, 43 Wochen – Rückblick

Ich kann nicht so viel schrieben und bin erneut sehr dankbar, den Post schon zur Mitte der Woche fertig gehabt zu haben. Hier wütete über die Feiertage ein böser Magen-Darm-Infekt und nun sind wir alle – bis auf den Papa – einmal durch. Da wir, nicht wie große Teile des restlichen Landes, wirklich gutes Wetter hatten, waren wir viel draußen und haben die Sonne genossen.

Woche_95_Collage

[NEUE WÖRTER]

  • Uhr
  • mit – zum Beispiel „Mama mit“ wenn sie mich an der Hand nimmt und dahin führt, wo ich hin soll

[SCHNULLERLIESE] puh… das Them bereitet mir schon die ein oder andere schlaflose Nacht. Schnuller gab es bei uns schon immer… genutzt wurden sie nie (bis auf wenige Tage). Das Brustkind fand mich oder den Daumen besser. Daher waren Schnuller bei uns nur Spielzeug. Nun wurden die Teile in den letzten Tagen immer interessanter und plötzlich schlief sie zum Mittagsschlaf mit dem Ding im Mund ein. Ich guckte erst mal so: woooaaaaa. Das Kind ist auf einmal total begeistert und ruft nur noch „nunu“. Nun haben mein Mann und ich besprochen, dass wir es gerne zum Einschlafen damit versuchen möchten und den Schnuller im selben Atemzug nur zum Schlafen erlauben. Langfristig ist das Teil nämlich vermutlich nicht so verformend wie der Daumen, den sie sonst zum Einschlafen (und nur dafür) nutzt. Ich bin gespannt, wie es hier weiter geht.

[ZUSAMMENHÄNGE] beherrscht sie mittlerweile wirklich gut. Einige Beispiele:

  • sie steht am Auto und ruft „lüslel“, da sie weiß, dass ich mit diesem die Tür öffnen kann
  • das gleiche gilt für die Garagentür, auch hier wird laut „lüslel“ gerufen
  • bekommt sie einen Schokoriegel, so wird das Papier anschließend automatisch in den Müll gebracht
  • mit der Gießkanne in der Hand wird sofort „asser“ gerufen, da sie weiß, ohne funktioniert das Ding nicht 😉

[TEILEN] ist eines ihrer größten Hobbies, was uns natürlich sehr stolz macht. Bekommt sie beispielsweise eine Wallnuss, so wird diese akribisch aufgeteilt und jeder Anwesende bekommt wenigstens ein kleines Stückchen.

[MONSTER MAGEN DARM INFEKT] puh… so langsam bin ich der Verzweiflung sehr sehr nahe. Das Kind ist drei Tage in der Kita und wird am 01. Mai nachmittags plötzlich sehr warm wach. Das Fieber steigt abends gen 40.0 und wir können ihr die Schmerzen, welche sie deutlich mit „aua aua“ kund tut, nur mit einem Zäpfchen nehmen. Ich habe keine Ahnung wo sie das nun wieder her hat.. was es ist und wo es herkommt. Einen Tag später lief es schon wieder besser, dafür hat es Mama dann auch genauso schnell zerbröselt. Binnen 20 Minuten hatte ich den Schüttelfrost meines Lebens und erbrach so ziemlich alles, was ich gegessen hatte. Gestern ging es dann aber schon wieder bergauf, dafür hat die Tante es nun auch.

[BETTCHEN] das neue Bettchen wird hier bald einziehen… die Matratze lässt dann zwar noch etwas auf sich warten, aber das ist ja egal. Für die zwei restlichen Wochen werden wir einfach ein kleines Matratzenlager aufbauen. Wir freuen uns schon wie verrückt und können es gar nicht erwarten dem Mäuschen ihr neues Schlafzelt zu zeigen.