Monat

März 2015

90 Wochen – 1 Jahr, 38 Wochen – Rückblick

Hach, die Woche ist eigentlich ganz gut ausgeklungen… Wir waren auf einem Familienflohmarkt, auf dem zwar nix zu holen war, der aber mit einem tollen Spielplatz glänzte. Das Kindlein rutschte wie verrückt und fuhr in einer Tour Karussell. So langsam ist der Husten auch weg und heute werde ich sie vielleicht doch wieder in den Kiga schicken. Sie vermisst ihn so sehr, dass es mir das Herz bricht wenn sie jeden morgen an der Treppe steht und los will.

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[ALLES NEU] und wieder brabbelte unser Kindlein diese Woche viele neue Wörter, deren Bedeutung sie auch zu 100% versteht.

  • Ohr
  • Tee
  • Papika = Paprika und wird gut und gerne 100x vor dem Einschlafen gebrabbelt
  • Buch
  • Knie – hat ihr die Tante beigebracht
  • lüslel = Schlüssel, den sie übrigens mittlerweile problemlos in das Schloss vom Briefkasten stecken und umdrehen kann

Hinzu kommen die ersten 2-Wort-Sätze, wenn man das schon so nennen kann. Beispiele:

  • „Papa hoch“ wenn sie in der Küche auf die Arbeitsplatte gehoben werden will
  • „Mama auf“ wenn sie mal wieder mit meiner Nachtcreme vor mir steht und gerne mit dem Pinsel darin umher rühren will *seufz*

[ZAHN ZAHN HURRA] ich hatte es letzte Woche gar nicht wirklich aufgeschrieben, nur vorletzte Woche mal kurz erwähnt. Sie kämpft ganz ganz arg mit den vier Eckzähnen, die alle gleichzeitig raus wollen, wobei die oberen wohl das Wettrennen gewinnen werden. Die weißen Spitzen sind schon zu sehen. Hinzu kommen ständig erhöhte Temperatur und manch unruhige Nacht, die nur mit einem Schmerzzäpfchen zu überstehen war.

[KITA?] gab es auch die ganze letzte Woche wieder nicht. Sie hustete immer noch schlimm und durch das Zahnproblem gab es auch ständig ein bisschen Fieber. Sie tut mir diesbezüglich wirklich leid, würde sie doch so gerne gehen.

[OSTERN] kann kommen! Das Kindlein bekommt einen kleinen Puppenwagen, der heute geliefert wird. Ich freue mich schon riesig, weiß ich doch, dass es eine ihrer größten Leidenschaften ist, Puppenwägen durch die Gegend zu schieben. Off topic: auf die Wettervorhersage kann ich bisher gerne verzichten. Vermutlich müssen wir den Schlitten mit in den Osterurlaub nehmen?!

Aggroalarm

virusKranke Kinder in der Kita machen mich so derart aggressiv, dass ich an manchen Tagen wirklich kurz davor bin irgendetwas einzutreten. Eine Scheibe, eine Tür oder einen Karton. Wahlweise möchte ich auch eine Blume zertrampeln, was ich naturverbundenes Etwas natürlich nicht überes Herz bringe. Kann das Pflänzchen ja nix für die beschränkten Eltern. Mich macht das momentan einfach so unhappy, weil es jetzt das zweite Mal vorkam, dass das Kindlein dank eines anderen Kindes eine Bindehautenzündung hatte.

Und nein, bei uns helfen diese anthroposophischen Dinger nicht – ich darf schön tagelang mit Antibiosetropfen arbeiten, dem Kind die Augen aufreißen und anschließend dicke Tränchen trocknen. Woher ich mir so sicher bin, dass sie es von nem anderen Kind aus der Einrichtung hat? Tja, wenn mich da beim Abholen zwei völlig gerötete und beim zweiten Mal sogar verkrustete Augen anglotzen, dann weiß ich eigentlich Bescheid. Und habe gleich mal bei den Erzieherinnen Rabatz gemacht, die meinten sie können ja auch nicht mehr tun als den Eltern zu sagen, sie sollen mit dem Kind zum Arzt gehen. Ich seh das anders: ich würde das Kind bei so was Offensichtlichem gar nicht erst annehmen. Aber gut, was soll ich machen? Ich habe meinen Dampf abgelassen und es wurde noch mal mit den entsprechenden Eltern geredet. Für uns half das alles nix. Das Kind musste zu Hause bleiben.

Es geht ja auch nicht nur um das Ding mit den Augen… Husten und Schnupfen im Kindergarten sind ja beinahe normal. Meint man. Aber auch hier trennen sich die Meinungen deutlich. Die einen finden nämlich, dass grüngelber Eiter aus der Nase in Ordnung sei. Und auch wenn das Kind wie ein 70jähriger Kettenraucheropi vor sich hin hustet ist das natürlich noch im Rahmen. Geht klar! Ob die Eltern auch mal daran denken, dass es Kinder gibt, die den anschließend übertragenen Infekt vielleicht anders „verarbeiten“? Die dann dafür 5 Tage hohes Fieber haben? Oder wo sich der Husten zu was Schlimmeren entwickelt? Neee… das haben die anderen natürlich nicht von ihrem Kind. *grummel*

Ich sehe in der Kita eigentlich jedes Kind jeden Tag – einfach weil das Äffchen das erste Kind ist, was abgeholt wird. Und so kann ich mir da die ein oder andere Krankheit ansehen und anschließend entscheiden ob es nicht besser ist, das Kindlein gleich komplett zu Hause zu lassen. Nach nun erneuter zweiwöchiger Abwesenheit bin ich letzte Woche noch mal ordentlich trotzig in den Kiga und habe die restlichen Sachen geholt. Wurde natürlich besorgt gefragt ob alles ok ist und ob das Mäuschen nächste Woche wieder am Start sei. Ich hab dann gemeint „nö…“ und habe das Ganze auch begründet. Wir wollen über Ostern weg fahren und ich habe so was von keine Lust dass sich das Äffchen in den kommenden Tagen das nächste Ding von Kind xy weg fängt, was natürlich nichts hat. *kreischen* Und dann 40 Fieber bei Oma & Opa? Die ja schon was vom Kind haben wollen – aber sicher nicht den nächsten grippalen Infekt.

Verdammter Mist! Ich habe leider kein Verständnis dafür, wenn jemand sein Kind einen Infekt in der Kita auskurieren lässt. Bei uns ist es einfach so: wir hatten einen so schweren Weg bis die Eingewöhnung durch war. Ganze sechs Monate hat es gedauert, bis das Kindlein endlich zu 100% angekommen war. Und sie geht so verdammt gerne, fragt jeden Morgen nach der Kita und will mit dem Auto hinfahren. Und dann versuch‘ mal ihr zu erklären, dass das nicht geht weil ihre Augen voll mit verkrustetem Eiter sind, den ich verzweifelt unter dem Dampf der Dusche zu entfernen versuche. Sie kann nichts dafür. Und auch das kranke Kind in der Kita kann nix dafür. Und mir bleibt nix anderes als an den gesunden Menschenverstand zu appellieren: Eure Kinder sind nicht allein im Kindergarten!

Alles neu – alles anders

Change

Einfach 10 Dinge… die jetzt irgendwie anders sind…

1. Wie, Du warst auch nach einem Jahr noch nie eine Nacht von Deinem Kind getrennt? „nö“ war die Antwort einer Bekannten auf der Hochzeit meiner Freundin. Und ich stand daneben und dachte „Gott, ist das übertrieben.“ Nun gehen wir auf die zwei Jahre zu und es ist nach wie vor nicht an so etwas zu denken.

2. Plastikspielzeug? Wird es hier niemals NIEMALS geben! Das erste, was ich dem Kind fürs Vergnügen kaufte, war ein Greifling – natürlich aus Holz. Mittlerweile steht hier auch das ein oder andere Blinkespielzeug. Macht das Leben einfacher – in vielerlei Hinsicht! Und wird gerne in völlig verzweifelten Situationen gekauft.

3. Boah! Was zieren sich die ganzen Weiber denn so mit ihren Babies? Schleppen die alle so blöd in ihren Tragen umher und gucken Dich an wie die Geier wenn Du auch nur ansatzweise mit der Hand in die Nähe des Säuglings kommst. Ich halte gerade gedanklich ein Schild mit dem Wort „Sorry“ nach oben. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich das mal so sehe. Frage mich ehrlich gesagt, warum die ältere Generation da so ein Drama drum macht – hatten die Damen früher andere Gefühle?

4. 1 Jahr und länger stillen? Wie bitte? Ernsthaft? Nie im Leben. Nach 6 Monaten ist Schluss! Ich hatte keine Ahnung davon, dass Kinder ja danach weiter Milch benötigen… tja… Und so stillen wir hier weiter vor uns hin. Pulver is nicht, weißte?

5. Das Kind schläft in seinem eigenen Bett – von Anfang an. Ich zitiere mich mal selbst: „Nicht das Kind entscheidet wo es schläft, sondern ich!“ Hahahaha… ich feiere mich gerade selbst so hart! Seit der zweiten Nacht haben wir hier eine Familienbettschläferin – und das ist verdammt noch mal gut so!

6. Was haben die denn alle? Babies schlafen doch den halben Tag! Ich meine, das haben mir auch ältere Leute eintrichtern wollen – die zudem noch selbst Eltern waren. Ist bei denen die Erinnerung verschwommen oder so? Das Kind hat hier genau 4 Wochen viel geschlafen – dann war an so was nicht mehr zu denken. Echt ein Witz diese Aussage! *hust*

7. Wenn das Kind erst da ist, kann ich endlich nähen lernen. Hahaha – steht für sich!

8. Wenn das Kind erst da ist, kann ich endlich den Garten in Angriff nehmen…

9. Wenn das Kind erst da ist, glänzt der Haushalt… merkt man was? 😉

10. Ach, so viel wird sich an unserem Leben schon nicht ändern. Isn‘ Kind – hey – komm mal klar! Und dann ist nix mehr wie vorher.

89 Wochen – 1 Jahr, 37 Wochen – Rückblick

Zusammenfassend kann ich sagen: schreckliche Woche! Das Kindlein war nur einen Tag im Kindergarten… im Grunde gab es hier ein riesiges Lazarett. Mama, Tante, Papa.. und natürlich das Äffchen. Das Wetter war mal schön, mal schrecklich. Unten gibt es mehr zu lesen.

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[KRANK – ALLE] die Tante war Montag und Dienstag noch krank zu Hause, bei mir fing es in der Nacht zu Mittwoch mit Schüttelfrost und Gliederschmerzen an. Meine Mandeln wurden so dick wie Tennisbälle und meine Nase lief mir im wahrsten Sinne des Wortes davon. Das Kindlein erwachte am Dienstag mit einer Bindehautentzündung und bekam ebenso die Tage darauf Rotz und Husten. Fieber hatten wir auch ohne Ende. Am Donnerstag und Freitag war ich nicht in der Lage mich wirklich gut ums Äffchen zu kümmern, so dass Papa zu hause bleiben musste. Als ich Freitags versuchte das Kind ein Stück im Fahrradanhänger zu schieben, wurde mir direkt schwarz vor Augen. Auch heute geht es mir noch nicht ansatzweise wieder gut. Bei Papa fing es dann auch zum Wochenende hin an und so rotzen wir hier um die Wette.

[TRAMPOLIN QUEEN]

  • sie hat gelernt zu springen! – zumindest auf dem Trampolin hüpft sie hin und her, so dass beide Beine abheben und sie kurz komplett in der Luft ist!
  • sie klettert ganz allein die Leiter zum Trampolin hoch – haben wir nicht schlecht gestaunt

[QUASSELN] neu ist

  • Papagei
  • Harke

[KURIOSES]

  • das Kind fasst Papa ans Bein und sagt „Affe“ – ganz ehrlich? So behaart ist er nun auch nicht *hehe*
  • ich etwas sauer zum Kind „Das ist doch jetzt wohl ein Witz?“ – sie antwortet trocken „ja!“

Steckspiele

Wir haben ja hier zu Hause so einige Steckspiele. Das Kindlein interessiert sich aber eigentlich nur für das Folgende. Und weil ich momentan so gerne mit Bildern arbeite.. anbei unser Steckspielversuch.

1. So sollte es aussehen – jawohl! 

Steckspiel_1

2. Mama bereitet vor. Schwierigkeitsstufe 1000. 

Steckspiel_2

3. Alles ein bisschen hin und her schieben. Und das Kind drauf los lassen. 

Steckspiel_3

4. Zwischenstand. Ähm. 

Steckspiel_4

Zu ihrer Verteidigung muss und darf ich sagen, dass es ihr natürlich viel leichter fällt alles zuzuordnen wenn ich das letzte Stück jeweils da lasse, wo es hingehört. So sieht sie, wo sie welche Farbe und Öffnung zuordnen muss und dann geht alles fix. Aber es wäre ja langweilig, ihr immer alles vorzugeben. Und so kann sie ihrem Köpfchen freie Bahn geben… und stecken und versuchen und zuordnen. Dann kommt auch schon mal so ein kleiner irrer Wust zusammen, den ich aber sehr gerne mit der Kamera festhalte.

88 Wochen – 1 Jahr, 36 Wochen – Rückblick

Okay, wenn heute nicht der Frühling vorbei schaut, dann geht Muddi ein. Anfang letzter Woche noch Sonnenschein und T-Shirt Wetter… Ende der Woche nasskalte 6 Grad. Abgesehen davon hatten wir am Wochenende Besuch, waren viel unterwegs und haben schreiben gelernt, wie man unten auf dem Bild sieht *zwinker* Nein, im Ernst: das Kindlein ist momentan ein sehr sehr angenehmer Zeitgenosse. Es macht einfach nur ganz viel Spaß.

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[WÖRTER] hier geht es nach wie vor Schlag auf Schlag.. diese Woche neu:

  • nass
  • Haare
  • mehr – gerne bei besonders geliebten Lebensmitteln 🙂
  • Ball
  • Bagger
  • ja – nicht mehr nur das nicken, endlich auch das Wort!

[TÖPFCHEN] sie geht mittlerweile morgens recht verlässlich. Wir fragen ganz beiläufig, ob sie denn aufs Töpfchen mag, was zu 90% mit eifrigem Nicken kommentiert wird. In der Kita orientiert sie sich natürlich an den anderen Kindern und hat nun auch dort ein eigenes Töpfchen bekommen, da sie sich die ganze Zeit neben die anderen auf einen fremden Pott gehockt hat. 🙂

[KLEIDER MACHEN LEUTE] im Zuge der recht erfolgreichen Töpfcheneingewöhnung haben wir nun auf den Rat der Erzieherinnen gehört und die ersten Unterwäschesets gekauft. Adieu Bodies. Sie hat an dem Tag des Kaufes bestimmt eine Stunde damit verbracht sich selbst alles an und auszuziehen. Überhaupt ist das momentan eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen: anziehen, beziehungsweise es zumindest versuchen.

[ZÄHNE?] nach vielen vielen Monaten Ruhe scheinen sich hier die Eckzähne ihren Weg nach draußen zu bahnen. Das Zahnfleisch oben ist schon recht geschwollen und die Finger finden recht oft den Weg dorthin – kombiniert mit dem Wort „aua“. Mal schauen, wann es hier konkret weiter geht.

[BETTCHENALARM] ach ich freu mich sooo… der Opa wird ein neues Bettchen für das Kindlein bauen. Inklusive allem pipapo (schreibt man das so?). Bevor ich irgendwann das Ergebnis zeigen kann, möchte ich diese Nachricht erst einmal teilen. Das Wunschbett gab es trotz riesigem Angebot einfach nicht zu kaufen und so wird Opa nun etwas ganz ganz Tolles für das Mäuschen schreinern. *freufreufreu*

Ein Sonntagsspaziergang

Am letzten Sonntag waren wir wie so oft die Uroma besuchen, inklusive Oma, Mama, Tante und natürlich dem Kindlein. Papa haben wir die Couch und den Haushalt gegönnt. Und so habe ich mit totaler Vorfreude den Monsterkinderwagen im Kombi verstaut, Snacks geschnitten, Spielzeug ausgesucht und vorsorglich wärmere Klamotten mitgenommen. Es hatte zwar 18 Grad und Sonne, der Wind war aber kalt. Eigentlich hätte ich gleich ein Köfferchen packen können, entschied mich dann aber doch alles einfach in meine Handtasche zu stopfen. Früher habe ich das sauteure Teil bewacht wie meinen Augapfel und es nicht mal in der Bahn auf dem Boden abgestellt. Jetzt stört es mich nicht mal wenn Saft drin ausläuft oder krümelige Knete hin und her kullert. Was solls.

Als erstes waren wir ein Eis essen. Dafür standen wir fast ne‘ halbe Stunde an, da scheinbar nur eine einzige Eisdiele so schlau war bei 18 Grad und Sonnenschein Eis anzubieten. Gedränge, plärrende Kinder die schon an der Auslage hingen, während ihre Eltern noch 20 Meter weiter hinten fest hingen und völlig überfordertes Personal. Egal, hauptsache Eis. Ich habe mir auch mal ein Kügelchen genehmigt *yamm* Das Kindlein liebt ja Eis. Aber dazu ein anderes Mal mehr. Ist nämlich ein Thema für sich *hust*.

Nach dem Eis essen haben wir dann jedenfalls die Uroma zum Spaziergang in einen sehr bekannten Park abgeholt. Wo genau muss ich ja nicht schreiben, sieht man vielleicht auf den Bildern. Und ich schiebe so den Kinderwagen… aber das Kindlein macht nicht mal Anstalten sich hinein setzen zu wollen. Statt dessen läuft sie. Und läuft. Und läuft und läuft… ihr wisst schon. Und sie hörte nicht auf. Sie lief die verdammte ganze Strecke. Zwischendrin ruhte sie sich an einer Brücke aus und glotzte ewig Enten. Da brauchte es am Ende wirklich überzeugende Argumente, damit wir weiter gehen konnten. Was wir taten. Und sie lief und lief. Die Sonne ließ den kleinen Bach glitzern, alle hatten gute Laune, die ersten Blumen blühten. Rundum herrlich. Snacks wollte das Kind zwischendrin natürlich schon und krähte in einer Manier „Gurga“ – was Gurke heißen soll.

Zu Hause wartete der Papa mit frischen Eierkuchen und heißen Kirschen auf uns. Das Kind legte irgendwann seinen Kopf auf die Tischplatte und bekam die Augen kaum noch auf. Also Marsch ins Bett. Da drehte sie noch mal ordentlich hoch – so richtig. Eine Stunde später war dann aber auch der Tag geschafft und sie flog wie immer mit Peter Pan um die Wette. *hach*

Enten alleine glotzen

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Enten mit Mama glotzen

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Kleine Zinnsoldatin

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Und sonst so:
Weidenkätzchen
gucken
mit der „dade“
Blumen

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87 Wochen – 1 Jahr, 35 Wochen – Rückblick

Kann nicht viel schreiben. In meinem Kopf herrscht nur Sonne. 18 Grad hatten wir hier gestern. Frühling. Nicht mehr und nicht weniger! Wie wir den Sonntag verbracht haben: die Tage mehr.

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[LAUFRAD] wir haben ja hier schon seit kurz nach der Geburt das schönste Laufrad der Welt zu Hause. Nun habe ich bei einer Bekannten gesehen, wie das Kind schon einige Monate vor dem 2. Geburtstag problemlos Laufrad gefahren ist. Habe dann festgestellt, dass unseres einfach noch viel zu groß ist für die Maus und vermutlich eher so ab 3. Jahren passt. Daher habe ich zusammen mit der Tante in einer kleinen Spontanaktion ein neues Puky-Laufrad gekauft. Sie fährt – aber nur wenn wir helfen. Die Stürze vom großen Laufrad haben scheinbar doch einige Spuren hinterlassen. Aber sie traut sich jeden Tag ein bisschen

[Eingewöhnung abgeschlossen] diese Woche geht das Kindlein das erste mal de regulären sechs Stunden in den Kindergarten. Damit hätten wir die Eingewöhnung abgeschlossen – nach sechs Monaten.

[UND SONST SO?]

  • 83 cm
  • 10,1kg
  • Kleidergröße 86-92 (meist aber noch 86)
  • Schuhgröße 23 – die aber beachtlich schnell gen 24 wächst – habe mich letzte Woche schon mit Sommerschuhen in der Größe eingedeckt.
  • 20 Monate alt
  • sie kann die Namen von drei Kindern aus der Kita <3

[DAGE DAGE DAGE] ich bin so glücklich, dass sie das Wort „danke“ so gut verinnerlicht hat. Geben wir ihr etwas und sagen „bitte“, dann folgt von ganz allein ein niedliches „dage“. Bekommt sie zum Beispiel etwas geschenkt ohne „bitte“ dann fragen wir einfach nach „wie sagt man da Mäuschen“ und es folgt prompt ein „dage.“

[ÜBERRASCHT] das Kindlein hat ja ziemlich viel auf den Fliesen gemalt… und letzte Woche holte sie sich ihre Stifte zu ihrem kleinen Tisch, stapfte quer durchs Haus, öffnete die Schublade zu den Blättern (die eigentlich für den Drucker sind), holte sich einen Stapel, legte ihn auf ihren Tisch und begann zu malen. Magischer kleiner Moment.

Familienflohmarkt – Generve

Flohmarkt

Die Saison geht ja langsam wieder los… und ich freue mich schon auf den ersten Termin! Spielzeug, Spielzeug und vor allem Bücher! Gibt leider auch Dinge, auf die ich mich da nicht so freue.. daher hier… jetzt und heute:

Meine Top 4 – Generve auf dem Familienflohmarkt

Raucher

Ehrlich? Männer… Frauen… Omas… Opas? Muss das sein? Scheinbar ist für viele das Wort Rücksicht ein Spaß, dekoriert mit Streuseln. Da latschen diese Volldeppen mitten durch den Flohmarkt, vorbei an Kinderwägen, Babies, Müttern und getragenen Kleinkindern und qualmen was die Schachtel so hergibt. Eine nach der nächsten wird angesteckt und immer schön durch die Gegend gehustet. Ich könnte echt so kotzen deswegen und lasse gerne den ein oder anderen dummen Kommentar dazu fallen – der immer mit einem völlig verblüfften Gesicht quittiert wird. Ist es so schwer sich einfach an den Rand zu stellen und da seine 5 Minuten Sucht zu befriedigen? Der Flohmarkt wimmelt nur so von Schwangeren und Babies, die brauchen diesen Passiv-Dreck wirklich nicht. Und es sind leider keine Einzelfälle – in jedem verdammten Gang habe ich mindestens einen Raucher vor mir. Ätzend.

Kinderwägen

Unser Stammfamilienflohmarkt – ich nenn den jetzt mal einfach so – ist eigentlich sehr sehr großzügig geschnitten. Relativ viel Platz zum stöbern und bewegen, selten muss man warten oder sich drängeln. Und dann gibt es sie doch, die ständigen kleinen Staufallen – auch Kinderwagen genannt. Und es nervt so. Die Kinder – natürlich ein Großteil face out *nerv* – plärren oft vor sich hin, während Muddi sich x und y ansieht. Oft gerät dann Monstrum 1 mit Monstrum 2 aneinander und die Eltern schauen sich bemitleidend an. Die Gesichter sprechen Bände: „Hätte ich das Kind bloß zu hause gelassen.“ Zu meiner Freude sieht man bei uns aber auch ganz viele Babytragen, die dann von den Kinderwagenmuddis neidisch angeglotzt werden. Ich habe das Kindlein – wenn überhaupt – ausschließlich im Tuch dabei gehabt. So konnte ich immer nah an den Verkaufsstand und stand auch niemandem im Weg. Von den Rädern in den Hacken will ich mal gar nicht erst anfangen. Die hab ich nämlich immer direkt in den Füßen…

Schrottverkäufer

Grummel… ich hasse sie. Diese Stände, die wirklich wirklich nur Plunder verkaufen wollen. Am besten sind ja dann die Werbegeschenkverkäufer. Liebevoll drapieren sie den Nivea Wasserball neben den billigen FlipFlops von Marke xy. Garniert wird das Ganze dann mit billigem und abgeranztem Plastikspielzeug, was beim nächsten Windhauch auseinander fällt. Und achso: viel verdienen will man damit dann auch noch. Da kann ich nur mit den Augen rollen. Das wirklich nervige daran ist, dass sie anderen potentiellen guten Verkäufern den Platz weg nehmen. Der Flohmarkt ist nämlich immer Wochen vorher ausgebucht und es gibt keine Chance, da irgendwie einen Stand zu ergattern.

Preise

„Wie viel soll das Buch kosten?“ – „4 Euro“… und ich so: wuah! Schaut man dann hinten auf das Buch und findet den alten Preis von 5,99 EURO fällt man auch schon mal fast aus den Latschen. Im besten Fall ist das Buch natürlich noch total abgegrabbelt aber nach Aussage der Verkäuferin „natürlich geeignet für ihr Kind!“ Aha. Doppelaha. Ich weiß noch wie heute als mir eine Mutter auf meinem ersten Flohmarkt einen völlig ausgewaschenen Strampler mit lila Blümchen andrehen wollte. Dabei hatte der abgesehen von den ganzen Waschrückständen auch noch einige Flecken. Und dafür dann noch Geld nehmen… ich weiß nicht.

Hat jemand noch etwas auf der Liste? Immer her damit!