Monat

September 2014

Hilfe… ist mein Kind Kita-untauglich?

Kindergarten

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll… also starte ich mal mit unseren Rahmenbedingungen. Ich habe zwei Jahre Elternzeit. Das Kindlein ging mit (fast) 14 Monaten das erste Mal in eine Kita. Wir haben keinen Zeitdruck und sie wird maximal sechs Stunden täglich in die Einrichtung gehen. Es ist ein Naturkindergarten. Die Gruppe besteht erst aus drei Kindern und wird nach und nach neu aufgebaut. Somit sind gerade zwei Erzieherinnen für drei Murkel da. Soweit so gut.

Warum gebe ich mein Kind mit einem Jahr in den Kindergarten?

Ein Jahr ist ja eigentlich falsch.. ich habe extra noch zwei Monate drauf gepackt… was auch gut war, da sie innerhalb dieser acht Wochen noch mal einen riesigen Sprung machte. Wie dem auch sei… ich gebe sie in erster Linie – da bin ich schonungslos ehrlich – in den Kindergarten, weil ich die Betreuung, wie sie sie braucht weder stemmen kann, noch will. Sie langweilt sich extreeem schnell. Und hey, ich kann nicht jeden Tag mit ihr ins Einkaufszentrum, in dem sie dann mit voller Freude Kleiderständer durcheinanderwirbelt.

Sie braucht mehr – das wollte sie schon mit etwa 10 Monaten. Zu Hause sein? Laaangweilig. Und ich bin eigentlich der Meinung, dass ich mir ziemlich viel habe einfallen lassen. Wir sind so viel draußen, im Wald, auf dem Spielplatz, in der Stadt, bei Freunden, waren in Krabbelgruppen und diesen üblichen Treffen. Aber nichts desto trotz war sie halt einfach immer unzufrieden. Ein Tag im Freibad bedeutete wiederum ein völlig ausgeglichenes und zufriedenes Kind. Aber wie ich schon schrieb: ich kann und will ihr das einfach nicht jeden einzelnen Tag ermöglichen. Es geht nicht – Punkt. Ich brauche nach über einem Jahr der völligen Selbstaufgabe einfach auch Zeit für mich. Aber dazu hatte ich ja schon einiges geschrieben.

Wie lief die erste Woche?

Das Kind startete die Eingewöhnung zeitgleich mit einer kleinen Minimaus, die wir schon aus der Krabbelgruppe kannten. Die ersten Tage waren wir Mamas mit dabei, erkundeten mit unseren Kleinen alle Räumlichkeiten und auch den riesigen Außenbereich. An Tag drei verzogen wir uns dann schon mal in eine andere Ecke, so dass wir nicht mehr gesehen wurden. Klappte alles ohne irgendwelche Probleme. In der zweiten Woche durfte ich dann auch schon mal eine halbe Stunde gehen. Dann eine Stunde. In der dritten Woche waren es 1 1/2 Stunden. Es gab kein Verabschieden – ich bin immer dann gegangen, wenn sie es gerade nicht mitbekam. Das lief sehr gut. Aktives Verabschieden hätte nicht funktioniert – da waren Erzieherinnen und ich uns einig. Am Ende der dritten Woche versuchten wir es mit 2 1/2h und Mittagessen in der kleinen Minigruppe.

Dann war alles anders.

Ich holte am Donnerstag ein ziemlich weinendes Kind ab. Es war nicht extrem schlimm, aber eben auch nicht gut. Sie ließ sich halt irgendwann nicht mehr trösten, Essen ging gar nicht. Am Freitag versuchten wir es erneut. Ein Fehler! Ich holte ein sich völlig eingeschrienes Kind ab. Knallrot. Verschwitzt. Panisch. Nach Luft japsend. Als ich den Raum betrat verlor ich kurz meine Gesichtsfarbe und fand sie auch irgendwie nicht wieder. Ich schloss mein wimmerndes Etwas in die Arme und hielt sie einfach nur. Sie beruhigte sich ewig nicht… und aß danach immerhin ein bisschen Nachtisch. Sie schrie zwar nur wenige Minuten, aber die reichten aus um alles komplett zu zerstören, das Vertrauen war hinüber.

Folgen?

Ich durfte am Wochenende plötzlich keine Türen mehr schließen. Sie schrie sofort wie verrückt. Sie wollte plötzlich keinen Mittagsschlaf mehr machen und schlief einfach irgendwo vor völliger Erschöpfung gegen 16.00 oder 17.00 Uhr ein. Dadurch ging es dann auch Abends viel zu spät ins Bett. Ich musste das Tragetuch wieder heraus kramen und sie so ganz sanft in den Schlaf wiegen, was sehr gut funktionierte. Außerdem war ich plötzlich die Böse. Mama doof. Papa lieb. Mein Herzchen blutete, wenn sie morgens weinend am Treppengitter stand als der Papa seine Schuhe anzog und zur Arbeit fuhr. Essen und Trinken klappte plötzlich noch schlechter. Ich spürte sehr sehr deutlich, dass es nicht gut war, was da passiert war.

Das Kindlein wurde krank – drei Wochen Arbeit pfutsch.

Wir konnten in Woche vier von Montag bis Donnerstag nicht in den Kindergarten. Und sind dann am Freitag wieder hin… sie klebte an mir wie Kaugummi. Ich blieb, nach Absprache mit den Erzieherinnen, die ganze Zeit da. Wir haben uns lange unterhalten und ich hatte schon Angst vor Sätzen wie „Also wir müssen jetzt aber langsam mal vorwärts kommen!“ Gott sei Dank blieb so etwas aus… im Gegenteil! Die Erzieherinnen waren sehr verständnisvoll und einfühlsam. Das Kindlein ist sensibel, bedürfnisstark und eben besonders. Aha. Ok. Ahnte ich schon. Ist aber was anderes, wenn du es noch mal gesagt bekommst. :/

Fazit des Gesprächs: die nächsten Wochen muss ich erst mal wieder dabei bleiben und auch langfristig wird es erst einmal auf wenige Stunden vormittags hinaus laufen – wir hatten zu früh zu schnell getrennt. Wir müssen wieder Vertrauen aufbauen, nach und nach. Bedacht. Bin ich dabei. Nun waren wir gestern auch wieder da… und sie lässt sich nach wie vor von keinem Kind anfassen, von den Erzieherinnen ganz zu schweigen. Wehe ihr reicht auch nur einer die Hand um ihr nach einem Sturz hinauf zu helfen. Brüllattacke. Mamaaaaaa!

Was macht mich verrückt?

Ich wusste ja schon immer, dass sie eben so ist wie sie ist. Sie mag fremde Menschen nicht, Kinder schon gar nicht. Sie beobachtet viel und gerne und ist extreeeem skeptisch. Ich war so stolz, dass es schon in Woche zwei für eine halbe Stunde ohne irgendwelche Probleme ging! Aber… das große Aber… und dieses ganze ätzende Vergleichen… die anderen Kinder sind da alle ohne Probleme nach zwei Wochen eingewöhnt. Mit Essen. Mit Schlafen. Mit Tschüss sagen zu den Eltern. Und ich sitze da nun und höre in regelmäßigen Abständen von Erzieherinnen und Kindern!!! „na, bist ja immer noch hier!“ Das gibt mir dann schon zu denken. Sie rastet ja schon aus, wenn ein Kind sie nur berührt. Wie soll das werden, wenn es über das übliche „ei machen“ hinaus geht? *grübel*

Hätte hätte??

Hätte ich etwas anders machen können? Müssen? Meine oberste Priorität war schon immer Urvertrauen aufzubauen.. das hat sie. Sie lief im Kindergarten schon am ersten Tag aus meiner Sichtweite durch die Gegend und streunte was das Zeug hielt. Aber mein Hirn rattert. Ich weiß zum Beispiel, dass das zweite Kind aus ihrer Gruppe gerne mal von der Mama weinen gelassen wird wenn es Abends ins Bett geht. Seitdem schläft sie durch… hat auch keine Probleme mit Fremden. Und ich Idiot habe immer versucht mein Kind zu trösten. Versteht ihr was ich meine? Das macht mir zu schaffen, obwohl ich mir keiner „Schuld“ bewusst bin.

Und nun?

Wir gehen weiter… denn: sie ist nach wenigen Stunden wirklich kaputt und ausgeglichen. Sie geht gerne mit mir durch das Tor, spielt dort ausgiebig. Der Kindergarten ist toll. Die Erzieherinnen sind toll. Sie gehen komplett auf das Kind ein und geben mir Tipps und Ratschläge, die sich bestmöglich umsetze. Ich habe ein gutes Gefühl. Aber ich muss zugeben, dass ich nach diesen zwei Tagen schon übers Abbrechen nachgedacht hatte. Dabei will ich stark sein. Und ich bin weiß Gott keine von den Mamas die heulend aus dem Kindergarten rennen, weil sie eigentlich die Trennung gar nicht wollen. Soll ja Eltern geben, die erst mal den Prozess lernen müssen – nicht die Kinder. In den wenigen Stunden Freizeit habe ich mich vollends entspannt, den Haushalt gemacht, stupide Dinge erledigt. Ich war happy mit dem bisschen Zeit für mich und freute mich, wenn ich das Kindlein wieder abholen durfte. Es war einfach schön. Und ich hoffe, dass wir da bald wieder hinkommen. Ganz ganz fest!

64 Wochen – 1 Jahr, 12 Wochen – Rückblick

Was für eine Woche… das Kindlein kränkelt nun seit der zweiten Impfung fast durchgehend, bekommt 100 Backenzähne mit einmal und auch Mama ist noch nicht wieder ganz gesund. Papa war dann zur Abwechslung auch mal wieder krank… nur einen Tag konnten wir in die Kita gehen und hier musste/durfte ich wieder die ganze Zeit dabei sein. Bericht folgt. Ansonsten haben wir zum Ende der Woche das tolle Wetter in vollen Zügen genossen <3.

Woche_64_Collage

[GEÜBT & GELERNT]

  • sie kann sich nun auf dem Bobby-Car vorwärts rückwärts bewegen, indem sie sich mit den Füßchen abstößt
  • sie übt es, über eine größere Strecke auf Zehenspitzen zu laufen
  • sie hat sich das erste Mal eine Hose komplett allein ausgezogen
  • sie lässt den neuen Flummi ganz bewusst zu Boden sausen, damit er so schön springt *herz*

[GEZAHNT & GEKRÄNKELT] Oje… das war eine Woche. Am Montag wurde das Kindlein krank – Miniinfekt. Am Mittwoch wollten wir wieder zur Eingewöhnung, sie wachte jedoch erneut mit Fieber auf. Sie schrie, war extrem unruhig und fuchtelte sich wieder in der Gusche rum. Irgendwann erhaschten wir dann einen Blick auf ihre Kauleisten, die zum zerbersten gespannt und geschwollen waren. Da wollen wohl ganz viele Backenzähne mit einmal heraus. Zeitweise halfen nur Schmerzzäpfchen. :/ Zu allem Überfluss hat der Papa sich ab Mittwoch auch noch einen Magen-Darm-Infekt eingefangen. War so richtig toll… nicht!

[GESHOPPT] wie kann H&M es wagen, mirnichtsdirnichts so viele Teile zu reduzieren?

[GEWACHSEN]

  • ja hallo? Wie lange hat das Kindlein die Schuhe in der Größe 21 getragen? 3 Stunden? Insgesamt waren es wohl sechs bis acht Wochen. Und nun kann ich wieder drei paar Schuhe einmotten, da sie jetzt die 22 trägt. Wahnsinn, wie schnell diese Riesenfüße wachsen. Kommt sie ganz nach den Eltern 🙂
  • Auch bei der Kleidergröße tut sich etwas. Die 86 sitzt besser denn je… und die 80 wird wirklich knapp.

[GESCHLAFEN] seit der Eingewöhnung mag das Kindlein nicht mehr im Bett mit Mama Mittagsschlaf machen. Nachdem wir uns einige Tage also die Zeit bis 16.00 oder auch 17.00 Uhr vertrieben haben (und sie dann übrigens irgendwo plötzlich vor Erschöpfung einschlief), habe ich es an einigen Tagen wieder mit dem Tragetuch versucht. Und siehe da: 3 Minuten und das Kind war weg! Und es war mal wieder soooo schön.

[GELESEN & GESCHAUT] Mensch, wir sind so stolz darauf, dass unser Kind Bücher so liebt! Ihre Konzentrationsspanne wird dabei immer länger. Sie setzt sich ja schon eine ganze Weile aktiv auf unseren Schoß und bringt extra ein Buch mit, welches sie ansehen möchte. Nur saß sie bisher maximal wenige Sekunden bei uns und holte anschließend gleich das nächste Buch. Nun schauen wir auch mal einige Minuten ein Büchlein an.

Der Moment…

Panda

…wenn der Postbote kommt
an der Tür klopft
und dein spielendes Kind im Eingang,
welcher ausschließlich aus Glasfronten besteht, sitzt
und mit vielen vielen Tampons spielt,
die es zuvor aus der Großpackung gekramt 
und teilweise eifrig ausgepackt aufgebissen hat
und gerade nur noch ein Faden aus dem Mund des Kindleins baumelt
während Du verzweifelst versuchst nicht zu erröten.

Ja also ähm. Doppelähm. Das Kindlein spielt ja schon seit geraumer Zeit nicht mehr mit den vorhergesehenen Spielsachen. Nur der neue Flummi erheitert sie aktuell. Ansonsten kramt sie Töpfe und Pfannen heraus,  spielt mit der Schmuckschatulle der Tante, liebt den Swiffer und den Besen und anderes Zeug, was so im Haushalt herumschwirrt.

Wenn ich im Bad bin und beispielsweise kurz für kleine Mädels muss… kommt das Kindlein natürlich nach… ich öffne dann einfach den Badezimmerschrank (ansonsten würde sie mir nämlich auf dem Schoß kleben wie Tesa). Da kramt sie dann Haarkuren, Pinzetten, Make-Up und eben auch Tampons hervor. Ich habe so ein Goodie von o.b… so eine Metallschatulle, die man diskret in der Handtasche verschwinden lassen kann. Drei Tampons passen da rein. Das Kindlein verbrachte eines Tages 30 Minuten damit dieses Teil zu öffnen, zu befüllen, zu schließen, zu entleeren – never ending Story. Sie liebt einfach Tampons… sie knatscht gerne drauf rum, sortiert sie ein, wirft sie in der Gegend rum, knabbert das Plastikzeug ab und lässt sie dann an der Schnur baumeln.

Ohne Worte… und dann kam da der Postmann und das Kindlein saß in einem Meer aus Tampons (musste es ablenken um Wäsche aufzuhängen)… ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen sollte, habe alles unterschrieben und habe zugesehen, dass die Tür wieder ins Schloss fällt. Haben Eure Kinder auch so komische Vorlieben, was das Spielzeug angeht, oder lasst ihr sie nicht an so was ran?

Die anderen Momente findest Du übrigens hier:

Moment 1 – Verlaufen

Moment 2 – Wahlwerbung

Moment 3 – spontanes Stillen im Wald

Essen? Ick doch nich!

FutterEs ist mal wieder an der Zeit, ein bisschen zu klagen. Das Kindlein hat mit seinen fast 15 Monaten nämlich so gar keine Lust zu essen… ich will mal unsere Chronik des Grauens von hinten aufrollen:

  • 6 Monate voll stillen – check
  • Entscheidung zum Breiverzicht – Baby-Led-Weaning war angesagt
  • zunächst Gemüsesticks, die keinerlei oder nur wenig Anklang fanden
  • habe dann Gemüse gekauft, welches selbst ich noch nie oder selten gegessen habe
  • haben unser Reportoire mit den Monaten ausgeweitet – Nudeln und Co. kamen hinzu
  • das änderte aber nichts daran, dass ich sie mit 8 Monaten noch voll stillte
  • irgendwann brachen alle Vorsätze zusammen
  • habe bestimmt 40 Gläschen bei dm gekauft
  • sie nahm von 90% der Gläschen nichts zu sich.. bei einigen Obstsachen mochte sie 2-3 Löffel (an guten Tagen)
  • es wurde im Laufe der Zeit nur minimal besser… Essen ist bis heute ein Krampf

Immerhin (denke ich mir zumindest) stille ich nicht mehr voll. Tagsüber nur noch vor dem Mittagsschlaf und Abends zum zu Bett gehen. Dafür holt sich diese kleine Raupe aber alles nachts! Und das gerne 4-8 Mal… manchmal auch nur zwei oder drei Mal, aber die Regel sind eher vier oder fünf Unterbrechungen. Und sie nuckelt nicht nur – sie säuft mich komplett leer, dockt sich ab und schnobbelt wieder ein. Meistens bekomme ich davon nicht viel mit… aber das ich es nicht träume, das ist mal klar!

Nun gibt es eigentlich nur eine Sache, die das Kindlein relativ verlässlich isst. Und das sind Nudeln mit grünem Pesto. Seit dieser Woche wissen wir, dass sie auch Papas selbstgekochte Bolognese isst – aber auch erst nachdem ich ihr in einem „Hinterhalt“ einen Löffel davon in den Mund geschoben habe. Da hat sie dann wohl gecheckt: „hm, is doch nicht so blöd das Zeug!“ Sobald etwas „anders“ aussieht, als die wenigen Sachen, die sie futtert, verweigert sie erst einmal komplett. Seltsames Kind.

Was mich aber tierisch aufregt: ich bin genauso! Meine Liste mit den Dingen, die ich nicht esse, ist länger als die mit den Sachen, die ich nicht esse (und ich hasse diese schlechte Angewohnheit, kann es aber nicht ändern) :/ Mein Mann futtert dagegen alles.. (bis auf Lakritz) Da ich nicht wollte, dass das Kindlein genauso wie die Mama wird, habe ich mir vor ihren Augen sogar Paprika rein gequält (und ich hasse Paprika echt wahnsinnig!).. Außerdem kommt der Gedanke mit dem Baby-Led-Weaning nicht irgendwo her… immerhin bestätigen Studien, dass diese Kinder später weniger mäkelig sind. *hust*… vielleicht richtet es ja das Alter? Die Zeit? Die Zähne?

Es gibt eigentlich kein einziges Lebensmittel, auf das sie sich so richtig stürzen würde… ich fasse mal eben zusammen…

  • Eis steht für unsere Verhältnisse recht hoch im Kurs, Kinderschoki auch
  • Kuchen – bitte nichts, wo Obst drin ist, auch sonst schwierig
  • Banane? Bäh! (hallo, welches Kind isst keine Banane?)
  • Melonen aller Art: ab in den Mund, Saft raus saugen, ausspucken *grummel*
  • Brot – nichts für das Kindlein
  • Käse, Wurst? Igitt!
  • Joghurt? Selbstgemacht, gekauft.. egal… der Löffel landet nicht mal im Mund!
  • Milchreis, Grießbrei – sie würde sich wohl eher einen Finger abhacken, als das zu essen
  • Apfelmus, Marmelade, Honig? Wääähhhh… nicht mit dem Kindlein!
  • Abgesehen von der Kinderschoki steht sie eigentlich auch nicht so auf Schokolade im Allgemeinen
  • Reis ist übrigens auch ein Glücksspiel – mal geht es und mal nicht

Grundsätzlich knabbert sie an vielem… Äpfel, Sesamstangen, Gurken… aber der Großteil wird anschließend wieder ausgespuckt. Würstchen vom Grill mag sie noch ganz gern… Normale Würstchen vom Metzger gehen aber auch nicht. *hilfe* An Hühnchen und Rind wird mal leicht geknatscht, aber so wirklich was landet da auch nicht im Magen.

Nudeln – Alleskönner!!!

Nun weiß ich mir echt keinen Rat mehr und gebe dem Kindlein daher seeeehr oft Nudeln… und fühle mich schlecht, habe ständig dieses Wort „Mangelerscheinung“ im Kopf schwirren. Es gäbe vermutlich einige Dinge, die sie gerne essen würde… die ich ihr aber nicht geben mag. Dieses ganze zuckerverseuchte Zeug wie Milchschnitte, Fruchtzwerge und so was. Nicht weil sie das nicht essen soll (hin und wieder wäre ja ok), sondern auch weil ich Angst habe, dass sie mir dann anschließend vielleicht sogar noch die Nudeln verweigert! Und dann kann ich ja gleich wieder voll stillen! Wo wir schon beim Trinken sind… Tee geht bis heute nicht! Egal welche Sorte…. bäh!

Ich meine, ist das normal? Kann ich noch etwas tun? Wird das besser? Helft mir mal ein bisschen!

Ansonsten sieht die Situation so aus, dass sie nie frühstückt, da sie nachts und besonders in den Morgenstunden viel stillt (verweigern führt übrigens zu Einschreien mit blau anlaufen – keine Option)… dabei habe ich ihr viel angeboten. Brot, Toast, Brötchen, Kindermüsli, viiiel Obst (das geht manchmal), aber es war noch nicht so recht was dabei, was sie mag. Das Kind isst nicht mal Nutella!!! Wo kommen wir denn dahin???

Zwischendurch gibt es immer mal wieder Obst- und Gemüsepausen. Mittags habe ich sie mit den Nudeln ganz gut im Griff, Abends wird es schon wieder schwieriger, etwas zu finden. Meistens gibt es dann auch Nudelreste vom Mittag *schäm*, wenn sie wieder alles andere abgelehnt hat (Brot, Joghurt und das gängige Zeugs)…hach Mensch. Genug gejammert. Erfahrungsberichte sind gern gesehen/gelesen!

Ratespielchen

WaysDas Kindlein ist aktuell krank. Mal wieder. Gerade einmal vier Wochen nach dem letzten Infekt liegt sie wieder flach.. Erneut kurz nach der Impfung, aber das ist ein anderes Thema. Nun fummelt sie sich zusätzlich die ganze Zeit mit den Fingern in der Gusche herum… und wieder einmal stehe ich vor der Frage:

Warum?

Warum ist sie krank? Die Zähne? Ein Schub? Außeneinwirkungen? Hunger? Durst? Allgemeines Unwohlsein? Gar Blähungen? Seit dieses Kind auf der Welt ist, rate ich so viel herum… das kann nicht normal sein. Während Krabbelgruppensupermom neben mir das Gekrähe ihres Sohnes eindeutig mit dem Satz „ach der hat wieder Blähungen“ quittierte, starrte ich meine Tochter an und dachte: keinen Plan. In den ersten Wochen war es recht einfach. Da hatte sie einfach nur Hunger. Brust Brust Brust, Mumi ohne Ende. Aber ab Woche fünf wendete sich das Blatt und es begann das muntere Raten.

Sie quakte und es half weder die Brust noch das Tuch? Ich schob es auf die Zähne, die sich aber auch Monate später nicht einmal ansatzweise blicken ließen. Ich hatte mich – zugegebenermaßen – geirrt. Vielleicht war es doch der Bauch, vielleicht tat irgendetwas anderes weh. Vielleicht vielleicht vielleicht. Im Grunde genommen tappte ich die ganze Zeit im Dunkeln. Auch als das Kindlein einen Speichelfluss hatte, mit dem sie womöglich einen 4 Personen Haushalt mit Flüssigkeit hätte versorgen können, war ich mir sicher: die Zähne. Doch auch hier passierte nichts. Auch als sie mit den Beinchen eine ganze Zeit überstreckte, war ich felsenfest davon überzeugt, dass es Blähungen und Verdauungsprobleme waren. Wir haben alles gegeben um das zu behandeln. Effekt: gleich Null. Ich kann bis heute nicht sagen, ob es tatsächlich der Bauchi war. *grummel*

Momentan hat sie Fieber, Rotz und hustet wie eine 80-Jährige nach 70 Jahren Tabakkonsum. Fuchtelt sich aber gleichzeitig an der Kauleiste herum. Und nun stehe ich wieder vor diesem Ratedilemma und denke mir:

Fehlt mir da Intuition? Wissen?

Andere Muttis um mich herum wissen – scheinbar – immer sofort Bescheid. Wird das beim zweiten Kind besser? Immerhin habe ich ja ein beachtliches Repertoire an Möglichkeiten zusammen gesammelt, die dem Kind das Leben akut sehr schwer machen. Ich könnte eine Liste anfertigen, alles nach und nach abarbeiten und jeweilig behandeln. Aber das ist ja auch irgendwie nicht Sinn der Sache. Was einem das Leben noch schwerer machte waren die…

… gut gemeinten Ratschläge!

Es ist nicht so, dass ich diese nicht annehmen würde. Ich war immer froh über jeden Tipp, jeden kleinen Schnipsel Muttiwissen zum Thema xy. Es gab und gibt Sachen, die hat man eben noch nicht gelesen, gehört oder selbst erlebt. Austausch hilft. Manchmal. Aber wenn dir dann Madame 3252723542637 erklärt, dein Kind bekomme Zähne, dann kriechst du wiederum auf deinem eigenen Zahnfleisch. Und wieder war es so, dass monatelang nicht ein Beißerchen zu sehen war. *hust* Leider reicht der derzeitige Wortschatz des Kindleins noch nicht aus, um mir konkret zu vermitteln, was ihr weh tut oder was sie belastet. Ich sage euch, ich streiche mir den Tag im Kalender rot an, an dem sie mir ganz normal erklären kann, was ihr fehlt! Bis dahin: fleißiges Raten!

63 Wochen – 1 Jahr, 11 Wochen – Rückblick

Pünktlich zum Wochenende wurde das Wetter nun endlich so, wie auch die Jahreszeit ist – herbstlich. Es war kühler und vor allem eines: nass. Samstag räumten wir endlich um und haben nun angefangen, dass Kinderzimmer zu gestalten. Ich will euch unbedingt die neue Leseecke vom Kindlein zeigen… *hach*… ansonsten hat sie ziemlich an der Kita zu knabbern. Ich darf keine Türen mehr schließen, der Mittagsschlaf wird zum Umfallen hinausgezögert und vor 22.00 Uhr geht es plötzlich nicht mehr ins Bett. Wir sind – gelinde gesagt – ziemlich runter mit den Nerven.

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[GEPLAPPERT] neues Wort, neues Wort! Das Kindlein hat momentan ein neues Lieblingsbuch… und darin ist unter anderem eine Katze. Und sie versucht wirklich „Katze“ nachzureden. Bisher ist es noch „tatze“.. und das wirklich Niedliche: sie flüstert es immer, so als sei sie sich nicht sicher, ob sie es wirklich richtig sagt.

[GEÜBT & GELERNT] 

  • eine Sache macht uns besonders stolz: sie holt sich ein Buch, läuft rückwärts auf unseren Schoß zu, setzt sich hin und will das Buch anschauen *herz*
  • sie nimmt das Duplo-Flugzeug und lässt es mit „brrrrrrr“ durch die Luft sausen
  • sie versucht die Duplo-Figuren auf die Grundplatte zu stellen

[GEWEINT] ich weiß gar nicht recht wie und wo ich anfangen soll. Die dritte Woche Kita ist rum und das Kindlein war am Ende zwei Tage für jeweils 2 1/2 Stunden allein. Leider schrie sie sich die letzten 30-40 Minuten jeweils total ein… Essen und Trinken werden komplett verweigert. Ich glaube, wir müssen noch mal einen Gang herunter schalten. Ich kann sie so nicht sehen – es bricht mir das Herz.

[GESCHLAFEN] sie findet momentan extrem schlecht in den Mittagsschlaf. Das Ritual ist mittlerweile nur noch Geschrei… dabei fließen dicke Tränchen ihre kleinen Wangen herunter. :/ Ich schiebe es auf die Kita und das sie schwer herunter kommt. Ob das nun auch wirklich so ist, kann ich schwer sagen.

[UND SONST SO?]

  • das Kindlein wurde letzten Montag das zweite Mal geimpft… wieder ohne Nachwirkungen, worüber wir sehr glücklich sind
  • das Essensthema ist und bleibt sehr schwierig
  • mit dem Kinderzimmer geht es langsam voran
  • leider findet sie seit einigen Wochen die Dusche total ätzend – Mama muss sich immer mit rein setzen :/

2 1/2 Stunden…

WolkenOh man… heute ist das Kindlein das erste Mal sage und schreibe 2 1/2 Stunden allein in der Kita – inklusive Mittagessen. Und ich sehe gerade auf die Uhr – es ist 10.26 Uhr. Ich habe also schon mehr als eine Stunde ohne die kleine Murkeline verbracht… und man mag es kaum glauben, aber folgendes habe ich in dieser Zeit vollbracht:

Fenster geputzt

natürlich nur im Obergeschoss, aber man sollte dazu erwähnen, dass 90% unserer Fenster bodentief und damit laaaaaaang sind. Morgen habe ich einen Tennisarm… egal… immerhin habe ich die Fenster… *hust* seit über einem Jahr nicht mehr geputzt. Das sind so Sachen, die mit Kind irgendwie nicht gehen (eigentlich hatte ich auch einfach keine Lust!)

Wäsche gewaschen UND gebügelt UND weg geräumt!

Himmel, das ich dazu mal komme. Darf ich was verraten? Ich hatte vor dem Kindlein immer um die drei Wäschekörbe. Nun ja… mit Kind wäscht und wäscht man… aber man kommt nicht so recht zum weg räumen, zum bügeln schon gar nicht (und ich bügle wirklich nur die aller aller aller notwendigsten Dinge). Und so wuchs der Stapel in den drei besagten Körben bis unter die Decke. Irgendwann waren sie dann kurz vorm Umkippen. Und was macht Frau? Bügeln? Weit gefehlt… eines Tages gab es in Kaufhaus xy diese Teile im Angebot. Habe mir drei neue gekauft.

Gegessen und getrunken.

Ja, und zwar in Ruhe. Langsam. Bedacht. Mit Genuss. Das ich das noch erleben darf! Herrlich! Ganz langsam. Stück für Stück. Hach.

MUSIK gehört

Und zwar laut. Das ist ja mit Kind auch so ne‘ Sache. Irgendwie blöd, das kleine Wesen mit zig Dezibel zu beschallen. Ich werde dann mit den zwei großen Kulleraugen immer so argwöhnisch angeglotzt. Nach dem Motto: „Muddi, was soll das denn jetzt bitte?“ Ich genieße ja schon immer die fünf Minuten Fahrt von der Kita nach hause und drehe im Auto die Musik exorbitant laut. Und singe mit.

Ich muss sagen, ich genieße diese neue Freiheit wirklich in vollen Zügen… und habe manchmal schon ein schlechtes Gewissen, eben weil ich es so genieße. Schrieb mir eine Bekannte doch erst neulich: „immer wenn ich das Kind morgens in der Kita abgebe und raus gehe, breche ich in Tränen aus!“ Puh… das geht mir so gar nicht so… ich renne zum Auto, fahre nach Hause und entspanne erst mal eine Runde. 😀 Das liegt natürlich auch daran, dass ich vollstes Vertrauen in die Erzieherin gefasst habe und sehr sehr glücklich mit der Einrichtung bin! So ihr Lieben… und nun werde ich mir einen Kakao machen und die Beine hoch legen. Habt alle einen schönen, sonnigen Tag!

Naturkind

Wer ein bisschen länger mitliest weiß, dass wir eher ländlich leben. Der Wald ist direkt hinter unserem Grundstück, keine 300 Meter entfernt liegt ein See und auch sonst ist alles eher ländlich und idyllisch. Die aktuelle Jahreszeit nutzen wir vor allem für das Sammeln von Kastanien und Eicheln. Das Kindlein liebt diese einfachen Spielsachen und sortiert sie mit großer Freude hin und her… rein in die eine Schüssel, raus aus der anderen. Und rumgetragen wird das Zeug auch… und natürlich probiert, wie viele Kastanien in eine Hand passen. Momentaner Rekord: 3! 🙂 Letzte Woche war das Wetter ja nicht ganz so schön… trotzdem sind wir raus in den Wald, haben Stöckchen und Kienäpfel gesammelt und haben uns zwischen den Bäumen einen kleinen Platz zum entspannen gesucht.

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Kienäpfel sind soooo toll!

Das Kindlein spielt ja momentan grundsätzlich überhaupt nicht mit Spielzeug – also mit Dingen, die als solches vom Einzelhandel deklariert werden. Hoch im Kurs stehen eher Alltagsgegenstände und eben Naturkrimskrams. Ich mache mir da machmal meine Gedanken… wenn sie mal wieder zwei Kastanien in den Mund stopft und ich mir denke „Himmel Kind, was ist da wohl dran!“ Bin ich da zu überängstlich? Ich will nämlich gar nicht wissen, was ich mir als Kind so in den Mund gepackt habe. Immerhin bin ich genau im selben Wald zum Spielen gegangen.

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Im Wald mit Mama.

Vom Basteln sind wir übrigens noch eine ganze Ecke entfernt. Bisher ist eher sammeln und sortieren angesagt. Ich freue mich schon auf die Zeit, in der ich aus Kastanien kleine, dicke und nicht definierbare Pummelschweinchen bauen kann. Dann darf ich endlich die Zahnstocher auspacken und in die vorgebohrten Löcher friemeln. Habe ich als Kind schon geliebt.

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Mit beiden Füßen fest auf dem Naturboden *herz*

Gedanken zum Schlafverhalten

SpieluhrIch erweitere die Überschrift gleich noch: Gedanken zum Schlafverhalten und ganz besonders zum Einschlafverhalten unseres Kindes. Ich selbst bin ein mittelmäßiger Schläfer. Es gab Zeiten, da war ich ratzifatzi weg und es gibt Tage, da brauche ich Stunden, bis ich endlich im Land der Träume bin. Mal schlafe ich durch, mal weckt mich das Geschnarche meines Gatten und mal wache ich einfach so zwischendrin auf. Ich habe Hochs und Tiefs und kann im Nachinein auch nicht wirklich sagen, was diese Schwankungen herbeigeführt hat.

Aus dieser NichtErkenntnis heraus, war es mir sehr wichtig, dass Schlafverhalten des Kindleins zu allererst ernst zu nehmen. Das beinhaltet eigentlich die einfachen Sachen: nicht schreien lassen, nicht einfach den Raum verlassen… Weiterhin war es mir wichtig, sie in den Schlaf zu begleiten, sofern es von ihr gewünscht wurde. Und es wurde gewünscht. Und so habe ich manche Abende Stunden damit verbracht zu singen, Videos auf dem Handy mit ihr zu schauen, sie zu schuckeln oder zu stillen. Es gab Tage, da hätte ich sie und anschließend mich selbst am liebsten gegen die Wand gefeuert. Stuuuundenlaaaaang lag ich da und sah meine spärliche Freizeit an mir vorbei fliegen. Und dann kamen plötzlich Wochen in denen es sich besserte. Sie gewöhnte sich von ganz allein das Einschlafstillen ab und schläft nur noch bei vollkommener Erschöpfung wirklich an der Brust ein.

Ansonsten stillen wir Abends noch mal, Madame dockt sich dann ab, rollt von einer Seite zur anderen, hampelt ein bisschen, schaut noch mal tiiiief in Mamas Augen, schnappt sich ihren Daumen und ist im Traumland. An den meisten Tagen ist das ein Ritual von zehn bis fünfzehn Minuten und es ist herrlich unkompliziert. Uns war es sehr wichtig, dass sie von ganz allein diesen Punkt findet…Ich glaube allein einzuschlafen ist auch gar nicht so einfach. Zumindest das „Lernen“ des Prozesses. Wenn ich mich heute ansehe und mich dabei beobachte, welche argen Probleme ich manchmal damit habe… dann denke ich mir immer: Mensch, wie ist das dann erst für so ein Würmchen? Und so habe ich das Einschlafstillen monatelang „ertragen“… aber auch mal „Einschlafstillen abschaffen“ gegoogelt (natürlich ohne nennenswertes Ergebnis). Und nun hat es ganz allein geklappt… und ich glaube ganz fest daran: problemlos einschlafen zu können zahlt sich aus – vermutlich ein Leben lang.

Vom Durchschlafen sind wir mit 14 Monaten übrigens noch weeeeit entfernt (so viele „e“ kann ich gar nicht einsetzen um es deutlicher zu machen). Momentan will sie nach dem Einschlafen in den ersten drei Stunden bereits zwei Mal stillen. Manchmal aber auch erst nach drei Stunden den ersten Schluck Mumi haben. Alle alternativen Beruhigungsversuche in der Nacht schlugen übrigens fehl. Es hilft ausschließlich Mamas Brust… und das zwischen zwei und sechs Mal die Nacht. Seltsamerweise stört mich das gar nicht mehr und ich bekomme es auch immer weniger mit. Es gibt kaum einen Tag an dem ich wirklich mit 100%iger Sicherheit sagen kann, wie oft das Kindlein stillen wollte. Wir unternehmen auch weiterhin keinerlei Versuche, ihr irgendwie das Durchschlafen anzutrainieren oder in einer anderen Art und Weise zu konditionieren. Einfach weil es erstens mit Aufwand verbunden ist (und aktuell ist das nächtliche Stillen wirklich Pillepalle dagegen) und weil es zweitens nicht im Sinne von meinem Mann und mir ist ein Kind zum Thema Schlafen zu konditionieren.

Nun ist aber auch hier wieder DER Spruch angesagt: jedes Kind ist anders. Und es gibt bestimmt Kinder, die man einfach ablegt und die innerhalb der nächsten Minuten allein mit Peter Pan um die Wette fliegen. Und trotzdem macht man sich als Mama Gedanken.. erst neulich hatte ich ein Gespräch mit Kindleins Erzieherin zu dem Thema und meinte „Wissen sie, manchmal da frage ich mich, was ich anders hätte machen können… damit sie an der oder der Stelle vielleicht eher so oder so ist“… ich bekam eigentlich genau das, was ich hören wollte – eine sehr liebevolle Antwort: „Jedes Kind ist besonders und das ist auch gut so! Sie können nicht alles beeinflussen“.