Monat

April 2014

Einschlafstillen – der lebende Nuckel???

EinschlafstillenHach ja… Ich komme beim Thema Stillen irgendwie nicht so recht zum Ende :). Merkt man, ne? *hehe* Aber kennt ihr das? Das Leute versuchen Euch einzureden „Einschlafstillen“ wäre der absolut falsche Weg? Ich frage mich, wie die Leute darauf kommen und möchte gerne meine Erfahrungen zu dem Thema mit Euch teilen. Ganz zu Beginn habe ich das Kindlein entweder in den Schlaf geschaukelt oder eben in den Schlaf gestillt. Es war der schnellste und einfachste Weg, sie ins Land der Träume zu befördern. Nun schlief/schläft unser Äffchen ja noch nicht durch – sie hat solche und solche Phasen. Machmal feiert sie nachts ne Stillparty und immer öfter kommt sie aber nur noch ein oder zweimal an Mamas Möppis.

Ganz oft durfte ich mir deswegen anhören, dass ich ja selbst schuld bin.

*Ironie an* Ich Trottel aber auch! Mir hätte doch klar sein müssen , dass das Kind, wenn es wach wird in die Ausgangssituation zurück will! Ich Volldepp mache mir meine Nächte selbst zur Hölle! *Ironie aus*

Was hat es nur mit dieser Ausgangssituation auf sich? Jeder will mir einreden, dass das Kind, wenn es Nachts beginnt wach zu werden, die Einschlafsituation wiederhergestellt haben möchte. Sprich: wenn es beim Einschlafen den Möppi im Mund hat, will es das beim wach werden auch haben. Komisch ist nur, dass es eben nicht so ist :).

Na wie es denn genau? Also… erst mal reicht es in den meisten Fällen einfach aus ihr kurz übers Köpfchen zu streicheln oder die Hand auf ihren Körper zu legen damit sie wieder ganz tief einschläft. Wenn das nicht ausreicht, schuckeln wir sie kurz. Und auch hier ist sie – oh Wunder – sofort wieder zurück im Traumland. Und das ganz ohne Mamas Nuckel im Mund! Nun reicht es aber manchmal nicht aus… und dann fuchtelt sie so lange im Halbschlaf mit den Armen umher bis Mama eben doch alles auspackt und sie andocken kann. Und dann ist es kein bloßes Nuckeln – sie trinkt dann eine komplette Ladung. Schwupp di wupp – das Kind hat wirklich Hunger/Durst! Wenn sie fertig ist dockt sie sich selbst ab und dreht sich auf die Seite. Sie befördert sich also quasi selbst zurück ins Schlummerland.

Nun war es nicht immer so einfach.. es gab auch Nächte, da wollte sie tatsächlich nur nuckeln – und das auch gerne stündlich. Mama war…

der lebende Nuckel!

Aber eben nur temporär! Das ist mir ganz wichtig! Und es legte sich auch immer von ganz allein. Ich musste da nix machen.. bin zwar oft verzweifelt, habe aber durchgehalten. Was will ich damit sagen? Hmm… das diese These Quatsch ist?! Zumindest in unserem Fall. Gibt bestimmt auch Kinder, bei denen das genau so ist. Denn sind wie mal ehrlich: wenn wir nachts wach werden und plötzlich ist es nicht mehr so wie es war – ist schon komisch oder? 🙂 Das darf man den kleinen Purzeln ja nicht übel nehmen. Ist ja ein natürlicher Lauf der Dinge. Aber deswegen das Einschlafstillen abschaffen, nur weil es so oder so kommen kann? Nix da! Es ist …

…der einfachste und schnellste Weg! Wozu abmühen?

Wir hatten – als ich als Mutti wieder kurz vor dem Mamainfarkt stand – auch überlegt das Einschlafstillen abzuschaffen. Man greift ja in schlimmen Nächten nach allem! Und mit allem meine ich (fast) allem… Was war also unsere Alternative? Einschuckeln – ewig, langwierig, nervig… ich sag nur Tennisarm? Sehnenscheidenentzündung! Schmerzen! Probleme das Kind vom Arm ins Bett zu packen und und und! Warum kompliziert wenn es auch einfach geht? Für das Kind und uns war und ist es einfach…

…die schnellste und unkomplizierteste Art!

Es dauert wenige Minuten und die Puppe schläft völlig losgelöst an der Brust ein, dockt sich ab, Babyphone an, raus aus dem Zimmer. Einfacher geht es doch nicht! 🙂 Also… Fazit: Einschlafstillen ist top! Und nicht in jedem verdammten Fall will das Kind daher ständig an Mamas Möppis.

42 Wochen Babyglück

Was für eine wunderschöne Woche! Bis zum Sonntag hielt das Wetter ganz ganz toll – Sonne satt – Wärme ohne Ende! Wir waren ganz viel draußen und unterwegs! Das Kindlein steht nun wirklich den ganzen Tag und zieht sich überall hoch. Es ist wirklich anstrengend – ständig muss man hinterher sein. Sie ist zwar schon sehr stabil und hangelt sich auch von einem Gegenstand zum anderen – aber hin und wieder kracht sie dann doch noch mal irgendwo hin. Dafür hat sie die Woche gelernt wie man allein auf die Knie zurück geht, was uns wirklich einen echten Schritt vorwärts gebracht hat!

Woche_42_Collage

42 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: stehen, immer, überall
Lieblingsspielzeug:
Möbel – an denen kann ich mich so toll hochziehen
Wörter:
„lalalala“ ist glaube ich neu
Das mag ich gar nicht:

  • die Autobabyschale – wehe ich werde dort reingepackt!
  • wenn Mama laut und deutlich „nein“ sagt fange ich an zu brüllen wie verrückt

Darauf bin ich stolz:

  • ganz oft frei stehen
  • das zweite Zähnchen ist ganz unbemerkt direkt neben dem ersten durchgeblitzt
  • ich nehme Dinge in den Mund um sie von A nach B zu transportieren
  • ich hangele mich von einem Möbelstück zum nächsten
  • ich bin schon ein paar Mal vom Stand allein zurück auf die Knie (bisher bin ich immer eher „zurückgefallen“)
  • ich teste fleissig wie viel ich maximal auf einmal in den Mund nehmen kann
  • ich kann „näseln“ – hat mir mein Papa beigebracht

Sonstige Skills:

  • ich mag es gerne kleine Dinge aus großen Dingen herauszunehmen – zum Beispiel Bausteine aus einer Schüssel
  • wenn Mama mit mir um mein Bällebad krabbelt und wir „guckguck“ spielen, weiß ich ganz genau wo ich hinsehen muss um sie zu „finden“
  • ich kann noch schneller krabbeln als die Wochen zuvor
  • ich liebe Sand und wühle minutenlang mit meinen Händen darin herum
  • Opa war zu Besuch und hat mir Pflanzenerde näher gebracht *hihi*

42 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • man härtet sehr schnell ab wenn das Kind zum wiederholten Mal irgendwo hinknallt
  • einkaufen mit Kind wird immer praktischer – man kann sie jetzt überall an die Regale „stellen“
  • mit Krabbelkind erkennt man anhand der Hände immer ganz genau wo noch geputzt werden muss -.-
  • versuche niemals den Durst Deines Kindes zu stillen, indem du ihm einen mit Wasser gefüllten Pappbecher gibst

Schreckmoment: das Kind isst Sand 
Nächte:
total unterschiedlich, wie eigentlich immer. Eine Nacht kam sie in 40 Minuten gleich zwei Mal, eine andere insgesamt nur ein oder zwei Mal. 
Dafür fehlt die Zeit: wir haben immer noch die Winterreifen drauf 😀
Der glücklichste Moment: da wir diese Woche sooo tolles Sonnenscheinwetter hatten waren wir sieben Tage rundum happy!
Streit über: nix – bei dem Wetter muss man nicht streiten!
Darauf freuen wir uns: wieder ein paar freie Tage als Familie und ganz viele Geburtstage
Das macht Mama glücklich: Ausflug zum Spielplatz im Fahrradanhänger – ohne Gemecker
Das macht Papa glücklich: das Kindlein mit kleinen Stückchen Banane füttern

Ostergeschenke

Wenn auch etwas verspätet… möchte ich Euch trotzdem zeigen was der Osterhase dem Kindlein gebracht hat. Zumindest von uns Eltern… Oma und Opa haben einmal ein Schaukelpferd und einmal ein tolles Nachtlicht und Wasserspielzeug geschenkt. Von der einen Tante gab es ein Tamburin und ein Tut-tut Auto und von der anderen einen Overall. Das sind alles Geschenke, die jeweils noch einen Extra-Post verdient haben! Wir als Eltern haben dem Kind etwas geschenkt, an dem WIR wieder mal nicht vorbei kamen. Viel zu viel… aber noch versteht sie es ja nicht und das ist auch gut so! Die nächsten Jahre beschränkt sich das dann hoffentlich auf einige bunte Eier und etwas Süßigkeiten. 🙂 Das ist zumindest mein Plan!

Haba_Collage

Nun war Mama aber ganz verliebt in zwei Sachen von Haba! *herzherzherz* Ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber ich finde das Zeug *hust* immer ziemlich teuer. Dafür schnitt das Holzspielzeug als einzige Marke ganz gut in einem Test ab. Und so verliebte ich mich in die Spielkulisse Bauernhof und das Floriana Set.

Auspacken durfte das Äffchen natürlich selbst. Und Mama und Papa waren wieder mal begeisterter als das Kind. Ich geb’s zu: ich saß da und habe „Bauernhof“ gespielt. Das Kindlein hat dabei mit der großen Kulisse schön viel Krach gemacht – aber es blieb alles heil! Gerade die Spielfiguren vom Bauernhof finde ich echt klasse – schön dick, handlich und detailgenau. Dreht man sie um, hat man nicht das gleiche Gesicht vom Bauern, sondern seine Rückansicht vor Augen! So soll es sein! Und weil das Zeug sonst so teuer ist, habe ich es im limango Outlet Shop gekauft. Mutti hat Geld gespart und das Kind ist glücklich. Ach, habe ich schon erwähnt, dass wir wirklich tolle Ostern hatten? 🙂

„Lass uns zu den Schweinen fahren“

Auf unserer dritten großen Reise machten wir einen kleinen Abstecher – zu Schweinen – Wildschweinen um genau zu sein. Für uns ist das eigentlich nichts besonderes, leben wir doch direkt am Wald und sehen daher öfter Rehe, Hasen, Füchse und eben auch Wildschweine. Das besondere an unserem Ausflug war die Nähe zu den Tieren. Sie leben in einem sehr großzügigen eingezäuntem Areal und sind total an Menschen gewöhnt. Sie lagen wohl genährt in der prallen Sonne und machten Siesta. Erst kurz bevor wir wieder gehen wollten, erhoben sie sich und trotteten zur Futterstelle.

Waldhaus_Collage

Am besten war aber gleich die Anfangssituation: Wir kommen an, sehen keine Schweine und beginnen einmal um das Gatter zu laufen. Gefühlte fünf Meter, bevor wir wieder am Auto waren, entdeckten wir endlich die gut getarnten Wildschweinchen. Eines nach dem anderen. Praktisch einmal umsonst um den Zaun gelatscht… aber das ist ganz gut so wenn man vorher tagelang mit Essen vollgestopft wurde. *hihi* Das Kindlein interessierte sich nicht so recht für die stinkenden Schweine. Es kotzte erst einmal schön am Wegesrand und spielte anschließend gut gelaunt im Sandkasten auf dem Spielplatz nebenan. Den Kinderwagen schleppten wir – mal wieder umsonst – mit und schoben ihn über allerlei Äste und holprigen Stellen. Ich kann nur immer wieder betonen: ein Emmaljunga Kinderwagen macht echt alles mit! Die Luftreifen erklimmen auch die höchsten Berge… es geht nix kaputt, es klappert nix, es geht einfach rüber und runter – genial! 😀 Den Rest des Weges schaukelte unser Äffchen auf den Schultern der Tante durch die Gegend. Es war ein wirklich schöner Tag *hach*.

Liebenswerte Macken…

liebenswerteMacken

Die liebe Wiebke hat vor einiger Zeit zu einer neuen Blogparade aufgerufen... ich habe hin und her überlegt, ob ich mit mache. Das Kindlein ist ja erst neun Monate alt und ob man da schon von Macken sprechen kann? Ich nenne es einfach mal auch „liebenswerte Eigenschaften“.. die richtigen Macken kommen vermutlich später. Aber auch die Eigenschaften sind ja schon ganz interessant – vor allem weil man als Eltern immer mehr spürt, wie sehr sich doch der eigene Charakter des Kindes formt. *hach* Neben all den tollen physischen Sachen ist das mit das Spannendste – finde ich zumindest. Wird sie eher zurückhaltend, aufgedreht, sportlich, mag sie die Natur, was wird ihre Lieblingsfarbe sein? Das sind so kleine Fragen, die ich mir hin und wieder stelle. Und auch, ob und welchen Einfluss wir auf diese Formung ihrer Eigenschaften und Vorlieben haben werden. So, nun kommen wir aber zu den bisher entdeckten liebenswerten Macken/Eigenschaften.

1. Skeptisches kleines Mädchen

Ja, wir haben hier ein Kindlein, welches nach der Geburt scheinbar ein mal in den Bottich „Skepsis“ getaucht wurde. Und das von oben bis unten. Jedes – und ich meine jedes – Kind in allen Krabbelgruppen und Babytreffs lächelt zurück wenn ich ihm ein Lachen entgegen werfe. Mein Kind… hm… schaut wie ein Auto, welches sich gerade auf der Landstraße verfahren hat. Und das für viele viele Kilometer. Wenn ich zurück denke gab es vielleicht eine oder zwei Situationen in denen sie tatsächlich mal zurück gelächelt hat – aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein oder es war purer Zufall. Mein Kind macht sich nichts aus fremden Menschen, schäkert nicht mit ihnen und nimmt lieber großen Abstand. Sie braucht wirklich ihre Zeit, bis sie sich an einen Menschen gewöhnt hat, und diesen dann auch „in ihrem Leben“ akzeptiert. Bei meiner Mama – also ihrer Oma – hat das, trotz wöchentlicher Besuche – wirklich viele Monate gedauert, bis das Kind allein mit ihr gespielt, gelacht etc. hat. Aber ganz ehrlich? Ich habe lieber ein kleines skeptisches Mädchen als ein Kind, welches sich an jeden kuschelt. 🙂

2. rot = toll

Wir haben hier einen kleinen „Rot-Fanatiker“ – und damit meine ich natürlich nur die Farbe! 🙂 Es hat ursprünglich mit Erdbeeren angefangen – ihrem absoluten Lieblingsessen. Egal was ich alles auf dem Teller drapiert habe, zuerst wurde immer nach den Erdbeeren gegriffen. Das gleiche gilt für Spielzeug. Elmo und ihr rotes Tut-Tut Auto sind hier die absoluten Hits. Wenn wir irgendwo mit dem Auto hinfahren, dann muss das Zeugs mit. Stelle ich ihr mehrere Schüsseln in verschiedenen Farben vor die Nase, wird natürlich zuerst nach der roten gegriffen. Und so zieht sich die Farbe durch unser gesamtes Leben. Ich hoffe es war kein Fehler den Fahrradanhänger in grün und nicht im obligatorischen rot zu kaufen :D.

3. Sandmann

Hm… wo fange ich hier an zu erzählen? Eigentlich beginnt alles mit dem Thema Handy. Wenn das Äffchen Abends nicht sofort einschlafen wollte haben wir oft über die Sandmann-App einfach noch ein kleines Filmchen auf dem Handy geschaut. Sie sah das Handy dann so oft und hatte es auch so oft in den Fingern, dass das Gerät an sich mittlerweile eher uninteressant ist. ABER: Das Sandmännchen hat uns schon in soooooo vielen Situationen gerettet. Schreianfall? Mach bloß schnell die verdammte App an und spiel‘ die aktuelle Folge! Wenn sie bei der ersten Runde stillen nicht sofort einschlafen will hilft oft der Sandmann – Finger in die Gusche und es wird geschlafen. Dabei liebt sie besonders den Vorspann (der im TV ja fast immer hoffnungslos gekürzt ist)… die klassische Musik, die niedlichen Puppen und natürlich wenn der Sandmann winkt – da wird auch schon mal zurück gewunken.

So, das waren die wichtigsten „Macken“ unseres Kindleins. Ich nominiere natürlich fleißig:

Die liebe Bianca von Kleinstadtmutti 
Familie Gurkenhals
VierViertel

41 Wochen Babyglück

Was für eine aufregende Woche! Es gibt ja soooo viele Neuigkeiten! Zunächst einmal hat das Kindlein die dritte große Reise so toll gemeistert, dass wir spontan noch eine Nacht länger blieben. Wir haben so viele schöne Sachen unternommen, waren aber auch froh wieder zu hause zu sein. Dann hatten wir einen ganz ganz schlimmen Fall von Verstopfung… ohne Worte. Ich könnte immer noch weinen, wenn ich nur daran denke. Während des Schreiens aufgrund der Bauchibeschwerden konnten wir dann tatsächlich den ersten Zahn durch die Kauleiste blitzen sehen. Wir sind sooooo stolz auf unser Murkelchen *hach*!

Woche_41_Collage

41 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: winken, klatschen, brabbeln, Sandmann gucken
Lieblingsspielzeug:
ich liebe meine neue Schildkröte, die so tolle Sterne an die Wand wirft
Wörter:
unendlich viel „dadadadadada!“
Das mag ich gar nicht: Verstopfung – das erste Mal sooo richtig schlimm. Einzelheiten erspare ich Euch lieber!
Darauf bin ich stolz:

  • ich habe meine dritte große Reise ganz toll gemeistert
  • ich bin das erste Mal ein klitzekleines Stück an der Couch entlang gelaufen
  • ich teste „freies“ Stehen immer öfter
  • mein erstes Zähnchen blitzt durch meine Kauleiste
  • ich bin das erste mal durch meinen Krabbeltunnel gekrabbelt
  • ich habe das erste mal im Sandkasten gespielt
  • ich habe das erste Mal Wildschweine gesehen
  • zum ersten Mal habe ich einen Hund gestreichelt
  • ich stehe ganz oft einhändig
  • ich ziehe wiederholt Kabel aus Steckdosen

Sonstige Skills:

  • ich bin jetzt eine ganze Woche nicht mehr hinten umgekippt – Sitzen klappt somit zu 100% sicher!
  • ich stehe nun deutlich besser, länger und sicherer
  • trommeln finde ich ganz toll
  • ich liebe Metallbesteck
  • ich haue immer noch Gegenstände aneinander und freue mich, wenn sie dabei schön laute Geräusche machen

41 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • richtige Verstopfung beim Kindlein ist ganz fürchterlich – ich habe stumm mit meinem Kind mitgeweint
  • 200 Meter Stau mit quengelndem Kind fühlen sich an wie 200km
  • Reisen mit dem Kind klappt endlich besser!
  • es war absolut richtig so viel Geld für einen Fahrradanhänger auszugeben – das Teil ist so leicht wie eine Feder!

Schreckmoment: zwei Tage Verstopfung mit schreiendem Drücken mit Zittern und unendlich vielen Schmerzen beim Kindlein
Nächte:
hm, eher schlecht. Sie wird zwar nachts nicht mehr richtig wach, aber es gibt gerade viele Unterbrechungen.
Dafür fehlt die Zeit: eigentlich haben wir aufgrund der Feiertage endlich mal wieder alles geschafft!
Der glücklichste Moment: sehr viele kleine Momente, da das Kindlein sooo riesige Fortschritte macht und tolle Erlebnisse hatte.
Streit über: wer fährt auf der Rückfahrt und bespaßt das Kind?
Darauf freuen wir uns: das können wir jetzt ohne Probleme sagen –  auf die nächste Reise!
Das macht Mama glücklich: eine toll gemeisterte dritte Reise und der neue Fahrradanhänger
Das macht Papa glücklich: ein paar freie Tage mit der Familie verlebt

Lieblinge.. von Skizzenmonster

Ich hatte vor Ewigkeiten mal auf einem Blog einen Beitrag zu einem ganz besonderes Holzspielzeug gesehen… und war sofort verliebt! Über beide Ohren… ich war hin und weg! Total! Schon vor der Geburt des Kindleins war für mich klar: so was willst Du haben! Und zum ersten Weihnachtsfest schenkte die Tante dann das freche Eichhörnchen! Hach… es ist so toll! Das Äffchen fängt erst jetzt so richtig an damit zu spielen, vorher war es einfach zu groß und auch zu schwer. Aber sie kann ja nun schon eine ganze Weile sitzen und da kann man dieses Teil so herrlich rollen. Schaut mal hier:

Skizzenmonster_Collage

Es ist handgemacht und von einem ganz tollen Künstler aus Berlin! Wie gesagt, ich habe es nur zufällig entdeckt, bin aber total happy mit diesem genialen Teil. Es muss ja nicht immer das Mainstream Zeug sein, oder?!  Das Holz und die gesamte Verarbeitung ist wirklich super! Es riecht nach Bienenwachs und die Bemalung ist so niedlich und süß… wir lieben das freche Eichhörnchen soooo sehr! Es hat vier Rollen und kullert so herrlich über unseren Fliesenboden! Krischan – der Künstler – macht noch ganz viele andere Holzsachen :). Wer mag, kann ja mal hier vorbei schauen! *herz* Er baut, wie der Name schon sagt, auch Spielzeug nach den Skizzen von kleinen Kindern. Wenn Euer Kind also mal wieder etwas Lustiges krakelt, dann könnt ihr es von ihm nachbauen lassen. 😀

Ei ei ei…

Ostern

Heute beginnen die Feiertage! Und ich hoffe ihr habt wie wir das große Glück ein paar Tage als Familie verbringen zu können. Wir sind ja seit gestern von unserer großen Reise zurück (Beitrag folgt bald) und entspannen jetzt erst einmal die kommenden Tage. Wir möchten viel spazieren gehen, im Garten und draußen sein, bummeln, die Familie besuchen, gut essen und viel kochen.

Was die nächsten Tage noch besonders macht: es ist das erste Osterfest vom Kindlein. Ostereier suchen ist ja hier noch nicht angesagt. Wobei es vermutlich reicht wenn ich dem Äffchen einfach etwas rotes in das grüne Gras packe. Rot ist ja hier gerade absolut angesagt – alles was rot ist, ist der Hit. Erdbeeren, Spielzeug, Papier.. Rot rot rot! Aber ich komme ab vom Thema. 🙂 Ostern. Wie verbringt ihr die Feiertage? Auch schön ausspannen? Und Familienzeit genießen? Ich bin immer sooo glücklich wenn wir ein paar Tage mit dem Papa haben – und er nicht erst spät Abends von Arbeit nach hause kommt. Dafür sind die Osterferien genau richtig! *herzherzherz* Und genau deswegen werde ich jetzt die kommenden Tage die Finger vom Mac lassen und einfach mal die Zeit mit der Familie genießen!

BLW – Baby Led Weaning – Post #10 – Zähne!

Noch eine von vielen Fragen, die ich zum Thema Baby Led Weaning erhalte: Geht das auch ohne Zähne? Das kann ich wirklich guten Gewissens und mit vollem Ernst beantworten: Ja, natürlich geht das! Und wie das geht! Ich glaube, wir unterschätzen manchmal, welche Kraft die Kauleisten beziehungsweise der Kiefer unserer kleinen Mäuse haben. Die ist nämlich immens und zerkleinert auch recht feste Nahrung. Unser Kindlein ist nun knapp über neun Monate alt und hat noch nicht einen einzigen Zahn. Da bin ich schon etwas traurig, da ich mir für das Äffchen schon ein kleines Zähnchen wünsche :). Aber da hat auch wieder jeder Mensch seinen eigenen Rhythmus.

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Auf jeden Fall war ich natürlich zu Beginn des Experiments sehr skeptisch… ob sie es auch wirklich schafft Dinge „abzubeißen“ – wenn man das denn so nennen kann :). Aber ja… es kappte natürlich nicht von Anfang an. Zu Beginn wurde eher „abgequetscht“, was aber vielleicht auch daran lag, dass ich das Fingerfood sehr sehr weich gekocht habe. Das mache ich natürlich immer noch, aber bei weitem nicht mehr alles und schon gar nicht so weich, dass es praktisch in ihrer Hand zerbröseln würde. Mit der Zeit hat sie gelernt, ganz gezielt abzubeißen und die Nahrung anschließend zu zermalmen. Und ich denke mir hier nichts aus – denn allzu oft kommt die breiige Pampe noch aus dem Mund und läuft schön das Lätzchen entlang, da sie sich im letzten Moment doch gegen das Schlucken entschieden hat. Passiert das eigentlich auch bei Breikindern? Das ist überhaupt so ein Phänomen – ab in den Mund, ewig hin und hergeschoben, eingespeichelt und schwuppdiwupp – draußen – und zwar überall. Am Bein, am Fuß, auf dem Hochtsuhl und dem Lätzchen. Nerv nerv nerv.

Ich möchte aber eines ganz klar sagen: habt den Mut! Eure Mäuse brauchen keine Zähne! Es Klappt auch so! Man muss es nur langsam und ganz behutsam angehen. Zunächst immer seeeehr weich kochen und dann eventuell auch variieren und schauen, was sie können und schaffen. Es ist zum Beispiel oft so, dass ich um die sechs Broccoliröschen koche und sie Abstand von 1-10 Minuten aus dem Topf nehme. So lernt die Mausi auch kennen, dass eine Gemüsesorte verschieden fest beziehungsweise weich sein kann. Für mich ist es einfach praktisch, weil ich sehe, wie weit ich gehen kann. Nichts desto trotz würde ich mich so langsam schon mal über das erste Zähnchen freuen :).