Monat

Februar 2014

Comercial day? Mir doch egal!

Valentinstag_2014

Falls es jemand vergessen haben sollte… heute ist der 14. Februar! Und damit Valentinstag! Eigentlich kann man diesen Tag ja nicht mehr vergessen. Überall Herzchen, Rosen, Kitsch an jeder noch so kleinen Ecke. Die ganze Welt ist in rosarot getaucht! Früher… vor vielleicht so 10 Jahren?… war das glaube ich noch nicht so, oder irre ich mich da? Gab es da auch alles – und ich meine wirklich alles – in Herzchenform? Wahnsinn, was ich in den Prospekten der örtlichen Supermärkte da so alles gesehen habe. Kuchenformen, Bettwäsche, Muffinformen, Kuscheltiere, Schokolade, Klamotten. Alles schreit:

Liebe!!!

Und auch wenn das – zugegebenermaßen – ein total kommerzieller Tag ist, so ist es doch auch irgendwie ein Tag, an dem man an sich als Paar denkt. Und wisst ihr, was ich heute morgen schönes auf dem Esstisch fand? Ein Körbchen voll mit meinen Lieblingssüßigkeiten. Falls es jemand noch nicht weiß: ich liebe Süßes – aller Art! Ich kann nicht genug davon bekommen und bin froh, dass ich noch stille. Ansonsten könnte man mich wohl die Einfahrt hochrollen *hihi*.

Neben dem Süßkram gab es auch noch eine Karte.. und ja, ich musste ganz bitterlich weinen, als ich las, was dort stand. Ich werde es hier nicht wiedergeben, das ist mir zu persönlich. Aber grob gesagt: Unser Kindlein sagt, wie lieb es mich hat und das es weiß, dass es mir oft sehr viel Kummer bereitet. Ich bin erst mal weinend in die Schulter meines Mannes und habe danach unser Äffchen ganz fest an mich gedrückt. Und ja, auch wenn es ein Tag der Geldmacherei ist – so war es diesen Moment wert! Einfach nur schön! Mein Schatz: ich liebe Dich mehr, als Worte sagen können – und das geht an meinen Mann! 😉

BLW – Baby Led Weaning – Post #3 – aufgeben?

Da mich unsere Nächte ja nach wie vor sehr schlauchen, greife ich als Erstlingsmutter natürlich nach jedem noch so erdenklichen Strohhalm. Und das ist aktuell nun einmal das Essen. Bedeutet: Kind nimmt mit seinen knapp sieben Monaten noch nicht wirklich die großen Mengen auf. Also habe ich zwischenzeitlich doch mit Brei angefangen. Warum? Immer mit der Hoffnung im Hinterkopf, dass es vielleicht eine Besserung der Nächte gibt.

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Der Brei war und ist jedoch die reinste Katastrophe. Sie macht den Mund nicht auf und zieht es nur langsam vom Löffel. Außerdem will sie sich selbst füttern. Ich gebe ihr also den Löffel in die Hand und sie steckt ihn sich brav in den Mund. Das klappt ganz gut und wir sind sehr stolz auf unser Äffchen, dass sie das so toll macht!

Trotzdem: Das mit dem Brei war ein einziger Krampf. Ständig diese Kocherei und das Pürieren… ich war völlig entnervt. Außerdem dachte ich immer Brei sei eine saubere Sache. Pustekuchen, das Kind sah danach noch schlimmer aus, als nach einem BLW Versuch. Also geben wir hier höchstens mal ein bisschen gequetschte Banane, ansonsten ist Brei out! Sie hasst es einfach :D. Ich dachte schon es läge vielleicht an der Konsistenz… Habe ich aus lauter Verzweiflung so ein Möhren Alete Gläschen gekauft, wo ja fast alles tot püriert ist. Irre ich mich da, oder riecht der Inhalt ganz ganz ganz komisch? Ich habe ja nun schon öfter Möhrenbrei selbst gemacht, aber mir lief echt ein Schauer über den Rücken, als ich das Zeug gerochen habe. Bäh! Probiert haben wir es trotzdem, ätzend fand sie es immer noch!

Und so haben wir das ganze Breigemache und Gekoche aufgegeben und sind komplett zurück zum Baby Led Weaning. Und was soll ich sagen? Seit einigen Tagen funktioniert es wirklich viel viel besser! Morgens bekommt sie Bötchen mit Wasser, Mittags alles mögliche und Abends oft ein kleines Stückchen Brot mit etwas Obstmuß drauf. Und sie schluckt das Essen richtig gut! Vorher wird alles kräftig eingespeichelt und mit der Kauleiste „püriert“! Sie hat so einen Spaß daran, uns geht wirklich das Herzchen auf. Und so langsam kann ich auch sagen, dass das Prinzip endlich bei uns ankommt: mitkochen, mitessen! Alles was ich ihr zum Mittag mache, esse ich auch automatisch selbst. Es klappt wunderbar, ich schmeiße so gut wie nichts weg und mache mir auch gleich etwas zum essen. Es ist herrlich! Honigmelone liebt sie übrigens sehr!

Was verpasst?
BLW – Baby Led Weaning – Post #1 – der erste Versuch
BLW – Baby Led Weaning – Post #2 – es geht weiter!
BLW – Baby Led Weaning – Post #3 – aufgeben?

Was ist Baby Led Weaning?
Grundlagenbuch hier!

Mit ganz großen Schritten

Freuhling_2014_Collage

Mit ganz großen Schritten gehen wir dem Frühling entgegen. Hier scheint seit Tagen nur die Sonne, es ist einfach herrlich.

Unbeschreiblich
Warm
Sonnig
Frühlingshaft
Wohlig

Vogelgezwitscher liegt in der Luft, es riecht nach den ersten Frühlingsboten. Die Weidenkätzen kann man schon sehen und die letzte Eisschicht auf den Seen geht nach und nach von dannen. Manchmal kann ich gar nicht fassen, wie schön diese Welt ist, in der wir leben. Das wird einem an solch schönen Tagen ganz einfach und simpel bewusst. Endlich kann ich mir meine Vitamin D Tabletten sparen und das Zeug pur tanken. Ich halte das Gesicht in die Sonnenstrahlen und bin… glücklich! Glücklich mit meiner kleinen Familie an der Hand! Ich freue mich so unwahrscheinlich auf dieses Jahr, auf den Frühling, den Sommer und alles was danach kommen mag. Doch im Jetzt und Hier genießen wir erst einmal dieses langsame Erwachen… weg ist er, der Schnee, die Kälte. Zwölf Grad konnten wir hier den einen Tag schon auf unserer Haut fühlen und ich wurde beinahe verleitet meine Jacke auszuziehen, so angenehm fühlte es sich an. Also ihr Lieben da draußen: geht raus! Genießt die Sonne, die Vögel, die Natur, den Wald, die Seen und all die kleinen und großen Abenteuer, die der Frühling mit sich bringt! Heute mal etwas tiefsinniger…

Eure Mama mit dem kullerkind fest an der Hand!

31 Wochen Babyglück (7 Monate)

Eine Woche voller Termine liegt hinter uns… und wir sind ganz froh, dass jetzt die nächsten Tage erst einmal etwas Ruhe einkehrt. Beim letzten Babyschwimmen zeigte sich unser Kindlein von der allerbesten Seite und machte noch besser mit, als sie es sowieso immer tut. Ansonsten feierten wir Omas Geburtstag und das Kindlein machte brav mit. Das zu Bett bringen funktioniert seit letzter Woche einwandfrei. Angedockt und innerhalb weniger Minuten ist sie im Traumland. Das ist wirklich super! Über die Nächte danach brauchen wir jedoch nach wie vor nicht sprechen… ich hatte den ein oder anderen Nervenzusammenbruch.

Woche_31_Collage

31 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: stehen – ich ziehe mich ja schon seit einiger Zeit aus dem Liegen an Mamas Händen in den Stand hoch. Ich könnte den ganzen Tag stehen wenn es ginge 😀
Lieblingsspielzeug:
Kabel aller Art – sehr zum Leidwesen meiner Eltern!
Das mag ich gar nicht: Anziehen, allein in der Wanne sein, Kinderwagen, von der Sonne geblendet werden, Brei
Darauf bin ich stolz: ich kann jetzt winken!
Sonstige Skills:

  • ich verabscheue Brei immer mehr
  • ich trinke perfekt aus meiner Trinklernflasche, nehme und halte sie selbstständig
  • ich kann „dada“ sagen
  • ich will meine Schläfchen ausschließlich bei Mama im Tuch machen
  • Sitzen klappt nach wie vor nicht eigenständig
  • ein Zahn ist NICHT in Sicht
  • Fremde Leute sind mir nach wie vor ein Graus –  meistens fange ich panisch an zu wimmern, wenn alle Augen auf mich gerichtet sind

31 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • eine neue Wickeltechnik beim Tragetuch bringt Abwechslung in den Alltag 😉
  • die neue Technik kann auch der Papa tragen… das Tuch reicht gerade so
  • BLW ist doch die bessere Alternative – es hilft ja nix!
  • Kindersicherungen an Steckdosen sind sch****
  • ich muss endlich mein Projekt „Nähen 2014“ in Angriff nehmen

Schreckmoment: ach herrje… es war erst gestern. Kind fütterte sich mit etwas Hirsebrei selbst, saute sich von oben bis unten komplett ein. Ich habe das Äffchen also in die Wanne verfrachtet, wo sie schrie, als würde ihr jemand gerade sonst etwas antun. Ich sprang wie verrückt noch halb angezogen hinterher. Sie krallte sich förmlich in meine Schulter und vergrub ihr Gesichtchen an meinem Hals. Raus – Geschrei, Anziehen – Geschrei. Es war einfach nur furchtbar. Man spürte richtig ihre Angst. Das war auch das erste Mal, dass sie sich vor lauter Panik richtig mit den Fingern in meine Haut krallte. Kein schöner Anblick. Wir saßen danach ganz still für 15 Minuten auf der Krabbeldecke und kuschelten uns ganz fest aneinander. Erst danach beruhigte sie sich etwas.
Nächte:
es gab genau einen Lichtblick – sie schaffte vier Stunden am Stück. Danach das alte Muster… alle 1-2 Stunden, gerne auch mal länger mitten in der Nacht wach. *grummel*
Dafür fehlt die Zeit: Gartenplanung 2014
Der glücklichste Moment: diese Woche hat das Kindlein zum allerersten Mal über einen langen Zeitraum so richtig laut gelacht. Laut Lachen konnte sie vorher schon… aber dieses Mal ging es wirklich seeeehr lang und wurde auch gleich auf Video festgehalten.
Streit über: Zeitmanagement
Darauf freuen wir uns: auf den ersten Zahn – wenn alle Babies mit denen wir aktuell Kontakt haben, egal ob jünger oder älter, schon einen oder zwei Zähne haben, dann will man das auch irgendwann mal erleben.
Das macht Mama glücklich: fünf Minuten ohne Gequengel :/
Das macht Papa glücklich: Sonnenspaziergang mit dem Kindlein – Vitamin D tanken

Pack das verdammte Ding weg!

Ich muss schon zugeben… ich bin abhängig… abhängig von meinem Telefon. Das liegt zum einem an meiner Nachrichtensucht und zum anderen daran, dass ich am liebsten jeden Schritt vom Kindlein festhalten möchte. Nun gab es – wenn ich ganz ehrlich bin – schon den ein oder anderen Moment wo ich uuuunbedingt eine Nachricht fertig schreiben musste. Und das, obwohl das Kindlein am quengeln war. Daher war einer meiner Vorsätze für 2014, das iPhone öfter mal weg zu packen und nicht ständig drauf zu starren, ob es nicht doch etwas neues gibt. Mich hat es manchmal einfach total aus der Bahn geworfen, wenn ich realisiert habe, dass ich in den letzten fünf Minuten öfter auf mein Smartphone geschaut habe – als auf mein Kind. Damit musste Schluss sein!

Ich muss schon sagen… gar nicht so leicht. Ich lasse das Handy jetzt öfter einfach im Schlafzimmer liegen – also eine Etage unter dem Wohnbereich. Fazit: viiiiiiiel angenehmer. Nicht ständig dieses drauf Geglotze „na, was gibt es Neues?“ Für mich ist das nicht ganz leicht, da ich ein absoluter Nachrichten-Junkie bin. Nachrichten im Sinne vom Weltgeschehen. Ich würde hier 24 Stunden am Tag Nachrichten Sender laufen haben, wenn es denn nur ginge :D!

Zusätzlich hat eine Bekannte neulich ein sehr interessantes Video auf facebook geteilt. Das hat mich wiederum in meinem Vorhaben bestärkt: Weg mit dem verdammten Handy! Jetzt gerade weiß ich ehrlich gesagt nicht mal wo es liegt. Und wisst ihr was? Das ist auch gut so! 🙂 Das Video zeigt leider die traurige Realität :/. Ich hoffe wirklich, dass ich meinem Kind beibringen kann, dass es so viel mehr auf der Welt gibt als dieses elektronische Zeug. Ob man das schafft, liegt natürlich in erster Linie an den Eltern. Wir leben es den Kleinen vor – wir sind die Vorbilder. Ganz verzichten und verbieten möchte und kann ich es natürlich nicht. Das leuchtende Handy war schon in manch heikler Situation die einzige Möglichkeit das Kindlein für wenige Minuten zum Schweigen zu bringen *schäm*.

Aber dennoch: ich erinnere mich beispielsweise an einen Jungen aus der Nachbarschaft, dessen Eltern keinen Fernseher besaßen. Das Ergebnis war, dass er tagein und tagaus dafür gehänselt wurde und auf Besuchen bei Freunden wirklich zu 100% nur vor dem TV saß. SO muss es auch nicht sein. Ein gesundes Maß sollte man finden, die perfekte Mitte – wie auch immer diese Aussehen mag.

Meine 20 Lieblingslieder

Musik_Lieblingslieder

Ich wurde getaggt! Wohooo… vielen Dank liebe Wiebke…. und ich möchte so was von mitmachen! Ich liebe Musik… immer, überall. Da kommt die Frage nach den 20 Lieblingsliedern gerade recht! Ich möchte betonen, dass dies eine temporäre Auswahl ist. Ich finde durch Spotifiy beinahe täglich neue Songs, von denen ich geradezu überwältigt bin. Grundsätzlich gehöre ich wohl den Musik-Melancholikern an. Charts Zeugs mag ich gerne im Hintergrund, aber nicht im Vordergrund. Zum Schreiben muss es was mit Hand und Fuß sein, etwas Echtes, Großes.

Hier meine Liste…

Nr. Titel Interpret
1 Intro The XX
2 Hey Now London Grammar
3 When you break Bear’s Den
4 The Habit Lissie
5 Don’t bring me down Sia
6 Dorian Agnes Obel
7 Something for you Lindi Ortega
8 Angel of Small death & the codeine scene Hozier
9 Be here now Ray LaMontagne
10 Buzzcut Season Lorde
11 Halah Mazzy Star
12 Let’s get lost Beck, bat for Lashes
13 Running Jessie Ware
14 Hurt Johnny Cash
15 Fumbling towards Ecstasy Sarah McLachlan
16 Road to perdition Thomas Newman
17 About her Malcolm McLaren
18 Amercian Lana del Rey
19 Radioactive Kings of Leon
20 Berlin RY X

Ich tagge:

„Das ist nur eine Phase“

Lichtblick

*KREISCH*

Wenn ich das heute noch einmal höre, dann flippe ich aus!!! Diesen Post schreibe ich unter ganz schlechten Bedingungen. Die letzten Nächte konnte ich mal wieder nicht mehr als vier bis fünf Stunden Schlaf abgreifen. Ich habe Kopfweh… fühle mich ausgelaugt, gähne ständig und habe ein quengelndes Kind. Wenn ich irgend jemanden erzähle, wie unsere Nächte so sind (für alle Nichtwissenden: Kindlein kommt alle ein bis zwei Stunden, schläft teilweise nur mit Körperkontakt und ist nun neuerdings zur Krönung des Ganzen auch mehrere Stunden nachts wach)… dann kommt eigentlich immer nur eine Antwort:

„Ach, das ist nur eine Phase!“

sehr gerne gepaart mit folgenden Sätzen:

„Das geht bald vorbei!“
„Das hört auch wieder auf!“
„Das wird besser!“

*KREISCH KREISCH KREISCH*

Nein, es wird nicht besser! Und wisst ihr auch warum? Weil es nicht erst seit wenigen Tagen oder Wochen so ist. Es ist seit Monaten so! Und ja, ich habe es akzeptiert. Und wenn man denkt, es kann nicht schlimmer werden… ja dann kommt eine Nacht in der sie gerne mal zwei Stunden wach da liegt und mich angrinst, ihre Füße unbedingt ganz lange in den Händen halten will oder sich von rechts nach links kullert.

*KREISCH*

Meine Mama ist momentan (neben meinem Mann und diversen Müttern in Foren) die Einzige, die nicht diesen Phasen – entschuldigung – SCHEISS von sich gibt. Von ihr höre ich nur:

„Ach Mensch Du Arme!“

Und dann kommen Tage… da gehst Du zum Babyschwimmen und die NEUE erzählt Dir, dann ihr Kind trotz voll Stillens seit dem zweiten Monat zwölf Stunden durchschläft.

*KREISCH*

Ich war sooooo kurz davor, sie im Becken unterzutauchen… * schäm *…

In diesem Sinne: Dieses Phasenzeug ist einfach nur gelogen! 😀 Sicher, klar… irgendwann wird es… besser? … das Wort „anders“ beschreibt es vielleicht besser. Schließlich wird das Kind natürlich in der Pubertät nicht mehr alle zwei Stunden zu Mama kommen wollen. Das ist gerade mein einziger Rettungsanker… und ich versuche es weiter mit Humor zu nehmen.

30 Wochen Babyglück

30? Sind wirklich schon 30 Wochen vorbei? Die Zeit rast… obwohl man an manchen Tagen das Gefühl hat, sie würden ewig dauern. Besonders dann, wenn man aufgrund von Schlafmangel an einem absoluten Tiefpunkt angelangt ist. Aber das ist ja bei uns nichts Neues. Ansonsten ist sie seit drei, vier Tagen plötzlich stark verändert… quengelt weniger, robbt ganz viel, brabbelt mehr als sonst und hat einige weitere Fähigkeiten dazu gewonnen. Da dachten wir, der Schub sei vorbei und dann so etwas :). Wir sind natürlich mächtig stolz auf unser Mädchen!

Woche_30_Collage

30 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: auf alles drauf hauen/schlagen – das habe ich diese Woche auf jeden Fall neu gelernt. Ich schlage überall so richtig kräftig zu: auf die Krabbeldecke, meine Spielsachen, auf Mama und Papa, auf PET-Flaschen und und und…

NEU: Lieblingsspielzeug: Da das Kind neuerdings wöchentlich sein Lieblingsspielzeug wechselt, werden wir das hier auch festhalten. Diese Woche ist es ganz klar die Fliegenklatsche.
Das mag ich gar nicht: Anziehen – besonders wenn ich für das kalte Wetter mehrere Schichten angezogen bekommen soll
Darauf bin ich stolz:

  • Sitzen klappt besser
  • Robben wurde ebenfalls fleißig geübt – ich habe es schon von einer Seite der Krabbeldecke zur anderen geschafft

Sonstige Skills:

  • ich esse nach wie vor wie ein Spatz – feste Nahrung finde ich super, lutsche aber nur daran. Brei finde ich ätzend.
  • ich schlafe wieder am liebsten mit Mamas Körperkontakt
  • ich rolle mich ständig viel zu schnell vom Bauch auf den Rücken und heule dann, weil mein Kopf so schnell auf die Decke fällt
  • brabbeln hat hier einen neuen Level erreicht: lauter, länger, viel mehr verschiedene Töne
  • wenn meine Tante von der Arbeit nach hause kommt, begrüße ich sie neuerdings sehr laut und überschwänglich

30 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • bis zehn zählen klappt tatsächlich wenn man soooo kurz davor ist Auszuflippen
  • im Halbschlaf kann der Frustrationslevel auch mal so hoch sein, dass man Türen lautstark knallt
  • gleichzeitig spürt man immer öfter, dass man das Kind dann nach nur fünf Minuten wieder ganz ganz arg vermisst

Schreckmoment(e):

  • Mama hält das Kind im Vierfüßler fest und doch rutscht sie irgendwie weg und fällt mit Kopf und Nase auf die Krabbeldecke. Sie hat noch NIE so geschrien und konnte sich ewig nicht beruhigen.
  • Papa ist krank – mal wieder

Nächte: Ohne Worte… Abgesehen vom 30 Minuten – 1 Stunde Rhythmus ist sie nachts oft länger wach oder quengelt und heult auch im Schlaf. Wenn Du also denkst es geht nicht schlimmer, packt das Kind noch einen drauf.
Dafür fehlt die Zeit: Schlafen
Der glücklichste Moment: ganz viele kleine und große Momente… unser Äffchen kann plötzlich so viel mehr!
Streit über: ach soooo viel… wenn die Nerven blank liegen!
Darauf freuen wir uns: Auf Omas Geburtstag diese Woche
Das macht Mama glücklich: der Schnee verabschiedet sich endlich! Frühling wir kommen!
Das macht Papa glücklich: 5:0!

Und ich renne… renne… renne schreiend im Kreis!

Schlafmangel

Ich beginne diesen Post eigentlich aus purer Verzweiflung. Aus Verzweiflung über die letzten Wochen und Monate. Ich bin echt am Ende – mal wieder *gähn*… Du denkst es geht nicht schlimmer… und dann setzt das Kind noch einen drauf. Ich kann rückblickend auch gar nicht mehr genau sagen, wann diese furchtbare Zeit angebrochen ist, in der ich nicht mehr als zwei Stunden Schlaf am Stück bekommen habe. Wir hatten ja recht schnell vier, fünf und auch sechs Stunden am Stück. Doch eines Tages hörte das dann plötzlich auf. Klar, es gab Wachstumsschübe… da war es schlimmer. Aber es hört gerade einfach nicht auf. Und obwohl unser Kind bisher nach „Buch geschubt“ hat, ist der Wurm drin. Denn wenn ich da so in meine „Oje ich wachse – Übersicht“ schaue, ist da eine Sonne *heul* Und sonnig ist es hier gerade ganz und gar nicht.

Darf ich also vorstellen? Die Chronologie des Grauens….Es fing noch so „harmlos“ an…

Phase 1

  • Kind schläft nur noch ein bis zwei Stunden am Stück

Phase 2

  • Kind schläft nur noch ein bis zwei Stunden am Stück
  • Kind will zudem dauerhaft nuckeln

Phase 3

  • Kind schläft nur noch ein bis zwei Stunden am Stück
  • Kind will zudem dauerhaft nuckeln
  • Kind braucht die Hälfte der Nacht direkten Körperkontakt

Phase 4

  • Kind schläft nur noch ein bis zwei Stunden am Stück
  • Kind will zudem dauerhaft nuckeln
  • Kind braucht die Hälfte der Nacht direkten Körperkontakt
  • Kind quengelt, weint und heult im Schlaf

Phase 5

  • Kind schläft nur noch ein bis zwei Stunden am Stück
  • Kind will zudem dauerhaft nuckeln
  • Kind braucht die Hälfte der Nacht direkten Körperkontakt
  • Kind quengelt, weint und heult im Schlaf
  • Kind ist plötzlich mitten in der Nacht eine oder zwei Stunden hellwach

Phase 6 ?

  • to be continued

Was ist da los… Himmel? Was kommt die nächste Nacht? Kann es noch schlimmer werden? Oh Gott, bitte bitte nicht! Hinzu kommt, dass ich große Probleme mit dem Einschlafen habe. Ich kann mich nicht hinlegen und bin dann nach fünf Minuten im Land der Träume. Das dauert seine Zeit – gerne auch mit Zählen. Mein Hirn rattert, sobald ich mich hingelegt habe. Unentwegt, unermüdlich.

Das Schlimmste an der Situation? 

Das Schlimmste ist eigentlich, dass ich scheinbar die Einzige bin, der es so geht. Egal wo ich hingehe… sei es nun die Krabbelgruppe, Rückbildung oder Babyschwimmen – keiner Mutter geht es wie mir. Klar… jeder hat schwierige Phasen, jedes Kind wird mal öfter wach. Aber eben nicht so heftig wie unseres. Und schon gar nicht MONATELANG! Ich war schon soweit alle guten Vorsätze über Board zu werden, habe ihr allen Ernstes Pulver angeboten und auch vor Brei schrecke ich gerade nicht zurück. Dabei wollten wir doch Baby Led Weaning machen *grummel*… Aber ich laufe auf dem Zahnfleisch. Kurz: ich weiß mir nicht mehr zu helfen und denke die ganze Zeit:

„Was in Gottes Namen machst Du nur falsch?“

Vermutlich nichts… keine Ahnung. Aber wenn man mal wieder nur vier Stunden geschlafen hat… und diese auch mit eingeschlafenen Gliedmaßen weil aufgrund des Körperkontaktwunsches meiner Tochter ein normales Schlafen nicht möglich ist… ja dann… dann zweifelt man irgendwann an sich selbst. Ich hoffe nach wie vor einfach, dass es irgendwann besser wird. Das Wort Phase verbiete ich allen, die einen Kommentar hinterlassen wollen. 😉

Tipps sind natürlich gerne gelesen!