Monat

Januar 2014

Alternatives Spielzeug für ihr Baby – Serie Teil 2

2. Beiß- und Kauringe

Ich glaube ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich dachte, unser Kindlein bekommt das erste Zähnchen. Nicht ganz unschuldig sind da die ständigen Fragen. Sobald das Kind auch nur einmal quengelt höre ich „Das sind doch bestimmt die Zähne, oder?“ Das scheint für viele die Allheilmittelantwort für sämtliche Beschwerden des Kindes zu sein. Dazu schreibe ich aber ein anderes Mal mehr.

Da auch ich mir sehr unsicher bin, was das Zähne kriegen angeht habe ich natürlich im Vorfeld so einiges an Beiß- und Kauringen für das Kind gekauft. Wenn ich wieder einmal dachte, ein Zahn macht sich gerade auf den Weg, habe ich ihr einen der Ringe gegeben. Meine Erkenntnisse:

1. kam nie ein Zähnchen
2. eignen sich diese Beißteile einfach bestens als Spielzeug.

Sie liebt beispielsweise diese „Achten“ (wie es der Opa aus Bayern so schön sagte :-)) von NUK über alles. Minutenlang kann sie dieses kleine Stück Plastik in den Händen hin und her drehen. Und auch die anderen Beißringe sind hier überaus beliebt. Spricht ja auch nix dagegen, ihr die Sachen vorher in die Hand zu drücken. Gerade weil unser Kindlein dazu tendiert, sich nur kurze Zeit für eine Sache zu interessieren und dann lautstark Abwechslung fordert. Die soll unser Äffchen dann auch bekommen. 🙂

Alternatives_Spielzeug_2

Die anderen Teile der Serie findet ihr hier:

Alternatives Spielzeug für ihr Baby – Serie Teil 1

28 Wochen Babyglück

Und wieder eine sehr aufregende Woche. Die U5 stand auf dem Plan, wir bekamen Besuch von M&M und plantschten beim Babyschwimmen fröhlich umher. Am Samstag waren wir dann noch in der Therme und auch hier zeigte sich das Kindlein von der besten Seite. Was waren Mama und Papa stolz!

Eine ganz wichtige Sache passierte ebenfalls diese Woche: Das Kind ist das erste Mal gerobbt!!! So richtig nach vorne und auch mehrfach. Sie setzt immer öfter zum Krabbeln an! Schon wieder stolz wie Oskar! Auch kam der Schneeanzug endlich an und so gehen wir jetzt immer mit der Babytrage spazieren, da der Kinderwagen nach wie vor stark gehasst wird!

Ida_Woche_28_Collage

28 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung(en):

  • pusten
  • Mama während des Stillens in die Brust und die Oberarme kneifen
  • mit der Zunge an den Lippen vibrieren und dabei spucken (wenn es dafür ein Wort gibt, sagt mir bitte bescheid)

Das mag ich gar nicht: die Liste wird nicht kürzer – Kinderwagen, allein sein, selbst beschäftigen, Lärm…
Darauf bin ich stolz: ich bin das erste Mal auf dem Bauch ein Stück nach vorn gerobbt!
Sonstige Skills:

  • ich lache endlich öfter laut – auch ohne das mich jemand kitzelt. Sonst grinse ich mir zwar einen ab, aber lautes Lachen hatte ja bisher absoluten Seltenheitswert.
  • mein Lieblingsspielzeug ist nun nicht mehr das Knisterbuch, sondern die Fernsehturmrassel
  • die U5 habe ich bestens gemeistert. Ich bin sehr groß, aber dafür sehr leicht
  • ich liebe Oberflächen und kratze so gerne auf dem Stoff des Sessels und dem Leder der Couch herum
  • Sitzen doof. Liegen doof. Am liebsten würde ich den ganzen Tag nur stehen. Geht natürlich nicht!

28 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • Das Kind beginnt zu robben. Freudentränen!
  • so langsam müssen wir lernen, das Kind auf dem Rücken zu tragen… Rücken aua aua aua.
  • es gibt NOCH bessere Krabbeldecken. Wir haben bei Missy eine gaaaanz tolle Krabbelunterlage gesehen und wollen die jetzt auch unbedingt haben!
  • H&M verdient ganz schön viel an uns 🙂

Schreckmoment: Kind hat das erste Mal nachts auf dem Bauch geschlafen – zumindest so halb. Als ich das gesehen habe, wollte ich schon panisch an den Nägeln kauen. Hab sie dann umgedreht und sie schlief ruhig weiter. Habe ihr verboten, dass die nächsten Jahre noch mal zu machen. 
Nächte:
wieder besser – zumindest zeitweise! Dafür will Madame jetzt mit Körperkontakt schlafen. Echt anstrengend.
Dafür fehlt die Zeit: Wäsche Wäsche und noch einmal Wäsche.
Der glücklichste Moment: Urlaub auf einer einsamen Hütte in Österreich organisiert. Das wird der erste Familienurlaub… wir freuen uns sooooo!
Streit über: momentan etwas weniger 😉
Darauf freuen wir uns: das erste Zimpern mit der Püppi.
Das macht Mama glücklich: endlich ist der Schneeanzug von mamikreisel da! Schnäppchen!
Das macht Papa glücklich: wenn die Kleine wie ein Schnitzel abgeht wenn ich mit ihr Free Fall Tower spiele

BLW – Baby Led Weaning – es geht weiter!

Hach, es ist aber auch eine riesige Sauerei dieses BLW! Es macht aber auch soooo Spaß… und so versuchen wir es alle paar Tage wieder und bieten dem Kindlein dieses und jenes an. Zwischenzeitlich dachte ich doch mal an Brei und habe etwas Kürbis püriert. Wichtig: ich habe sie nicht gefüttert, sondern ihr einfach den Löffel in die Hand gedrückt. Den hat sie dann auch direkt in den Mund befördert und – wie immer – das Gesicht verzogen :D. Wenn jemand noch einen ultimativen Tipp hat, wie man Kürbis aus weißer Wäsche heraus bekommt: ich bin der beste Abnehmer. Männe und ich haben uns nämlich mit Gallseife und Bürste schon so einen abgeschruppt, so dass wir Muskelkater haben. Hat aber nix geholfen, Flecken sind immer noch drin. Hier ein paar Impressionen:

BLW_nächste_Versuche_Collage

Das Kind durfte auch erstmals aus einer Schale direkt wählen und fand das wie immer super. Zusätzlich zum Broccoli gab es also Süßkartoffel, von der sie sogar ein Stück abgebissen hat (so gut es eben ohne Zähne geht), Gurke, Kürbis, Ei, Kartoffel und zum ersten Mal auch etwas Wasser. Wer denkt, unser Kind benötigt eine Trinklernflasche, der irrt. So Nuckelzeugs ist ihr einfach zu blöd und so drückten wir ihr einfach direkt einen Becher in die Hand. Siehe da: es funktionierte und sie findet Wasser bisher große Klasse. Alles andere wird aber weiterhin nur mir verzogenem Mund kommentiert. Manchmal schluckt sie ein kleines bisschen, das bleibt aber absolut die Ausnahme. Wir bleiben weiter dran. Wer Tipps hat, was ich ihr noch anbieten kann, gerne her damit. Bis auf weiteres wird das Kindlein einfach weiter voll gestillt.

Was verpasst?
BLW – Baby Led Weaning – Post #1 – der erste Versuch

Was ist Baby Led Weaning?
Grundlagenbuch hier!

Du weißt, dass Du Mutter bist, wenn…2.0

Schere

Du weißt, dass Du Mutter bist, wenn…

…sich fünf Minuten Kopfmassage beim Frisör wie ein ganzer Wellnesstag anfühlen.

Darf und kann ich mich mit so wenig zufrieden stellen? JA! ICH KANN! Nach über sechs Monaten ohne Frisörtermin war ich kurz vorm durchdrehen. Auf der einen Seite weil mein Ansatz jenseits von Gut und Böse war und auf der anderen Seite waren meine Haare so lang und die Spitzen so trocken, dass ich kurz davor war selbst zur Schere zu greifen. Aufgrund des Stillens traute ich mich dann nicht zu meinem Stammfrisör, der eine Stunde Fahrt weg ist, sondern musste auf die lokalen Angebote zurückgreifen. Das war ein Fehler… der Schnitt ist furchtbar… dabei dachte ich, dass man bei langen Haaren nicht so viel falsch machen kann. *augenroll* Gott sei Dank wachsen meine Haare wie Unkraut und so wird es nicht mehr allzu lange dauern, bis sich das Desaster „verwachsen“ hat.

Da ich mich nicht traute Schnitt und Farbe an einem Tag zu machen (2 1/2 h ohne richtigen Stillrhythmus – da kann ich das Kindlein nicht allein lassen) hatte ich eine Woche später noch einen Termin zum Färben. Und auch hier war das Ergebnis nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Also geht es das nächste Mal wieder zum Stammfrisör. Auf jeden Fall lag ich beide Male wie von Sinnen mit dem Kopf im Waschbecken und träumte vor mich hin. Diese Kopfmassagen fühlten sich an wie der Himmel… wie drei Mal Geburtstag und Weihnachten in einer Sekunde, wie drei Tonnen Erdbeeren (ich liebe Erdbeeren) mit einmal.. eben wie ein ganzer Wellnesstag. Es war einfach soooo göttlich!

Tragetuch Hoppediz – Trag Trag Hurra!

Ich habe ja schon ein bisschen was zum Thema Tragen geschrieben und möchte eine kleine Lobeshymne auf mein Tragetuch schreiben. Schon vor der Geburt hatten wir uns ja eine Manduca Babytrage zugelegt, diese aber die ersten Wochen gar nicht genutzt. Warum? Weil das Kind ganz am Anfang immer noch von allein eingeschlafen ist und man es problemlos stundenlang auf dem Arm tragen konnte, ohne das es zu schwer wurde.

Irgendwann nutzten wir dann die Manduca… und ich fand diese auch ganz okay. Die Trage erfüllte alles, was ich wollte, war bequem und das Kind schlief nach wenigen Schritten ein. Was uns aber nervte war das ständige Umgestelle – von Mama auf Papa. Immer an den Gurten zerren, alles neu einstellen. Papa ist groß, da muss man viel umstellen :D.

Irgendwann brachte Tante Josi dann ein Tragetuch mit. Ausprobieren schadet ja nicht, dachte Mama und wickelte mit ihrer Hilfe das Kindlein in das schicke Tragetuch von Hoppediz. Und was soll ich sagen? Ich war SO BEGEISTERT! Das Tuch war wie eine zweite Haut und ich hatte das perfekte Tragegefühl. Das Kindlein saß einfach super im Tuch, dicht an Mama und schummerte fröhlich vor sich hin. Hier mal die allerersten Impressionen vom Tuch (teilweise noch aus dem September):

Tragetuch_Hoppediz_Collage

Ich muss schon sagen… bis ich ein Profi in Sachen Tuch binden war, vergingen einige seeeeehr frustierte Tage. Als ich das Tuch das erste Mal allein binden wollte, war ich kurz davor es im Kamin zu verbrennen. Ich war auf 180… das schreiende Kind hing auf halb acht und ich konnte sie absolut nicht beruhigen. Ich verstehe jede Mama, die vielleicht genauso schnell aufgeben wollte, wie ich. Ich habe wirklich keinen langen Geduldsfaden… aber ich dachte mir: hilft ja nix! Auf lange Sicht, war das auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Nach wenigen Tagen wurde das Binden besser, nur um nach einigen Wochen wieder gar nicht zu klappen.

Es half dann, sich einfach noch mal die Anleitung anzusehen und schwups, wurde es wieder besser, weil man einfach den ein oder anderen Kniff vergessen hatte. Mittlerweile würde ich NIRGENDWO mehr ohne das Tuch hingehen. Wenn das Kind müde wird, ist das immer noch die einfachste und effektivste Form, es schnell und unkompliziert zum Schlafen zu bringen – und das überall. Neulich war ich auf dem Weg zu meiner Freundin und musste vorher meinen Mann noch am Bahnhof abliefern. Unterwegs fiel mir auf, dass ich das Tuch vergessen hatte.

„Schatz, ich habe das Tragetuch vergessen!!!!“

Stille

„Hmm….“

„Verdammt!“

„Umdrehen?“

Da seht ihr, welchen Stellenwert dieses Stückchen Stoff für uns hat :D. Auch im Shoppingcenter ist es mein ständiger Begleiter, auch wenn ich damit angestarrt werde wie eine Außerirdische. *hihi* Viele lächeln mich aber an oder sagen liebe Dinge. Da geht mir immer das Herzchen auf. Der ein oder andere schaut dann ganz skeptisch… ich grinse dann nur und gehe weiter.

Unser Tuch ist nicht elastisch und gibt kein bisschen nach. Habe mir sagen lassen, dass das besser ist, da die elastischen oft sehr nachgeben und das Kindchen dann nicht mehr optimal sitzt. Vermutlich hat beides seine Vorteile, da mein Tuch wirklich IMMER neu gebunden werden muss und ich das Kind nicht einfach schnell mal rein und rausnehmen kann.

Ich kann wirklich jeder jeder jeder jeder Mama nur zu einem Tuch raten – es hat manch verzweifelte Situation gerettet. In vielerlei Hinsicht!

Wir sind so stark

Supermama

Ja, es ist hart.. es ist verdammt hart! Und ja, wir wurden gewarnt! Von Leuten mit Kindern, von Kinderlosen. So ein Kind ist nicht nur eine gewaltige Veränderung für den Alltag, es bringt einen auch an seine körperlichen Grenzen. Und das in vielerlei Hinsicht.

Ich fasse kurz zusammen:

  • ich habe eine Schwangerschaft mit Höhen und Tiefen überlebt…
  • habe dann eine schmerzvolle Geburt hinter mich gebracht, bei der ich mehr als nur 1x dachte, ich würde bald sterben
  • habe anschließend die ersten Wochen ohne Tag/Nacht Rhythmus verbracht
  • leider seit jeher an Schlafunterbrechungen
  • trage bis sich Rücken und Arme biegen
  • knie den halben Tag über Laufgitter und der Krabbeldecke, scheuere mir dabei die Knie auf und zerstöre den Rücken
  • klatsche so lange bei gesungenen Liedern, bis die Handflächen wie Feuer brennen
  • leide unter dauerhafter Verspannung von Rücken und Nacken
  • komme zu NICHTS
  • weine, wenn mein Kind schreit
  • gehe emotional und körperlich so oft an meine Grenzen, dass ich es gar nicht mehr zählen kann
  • schleppe die Babyschale, den Kinderwagen, das Kind, Spielzeug, die volle Babybadewanne, den vollen Windeleimer…

Ja, wir wurden gewarnt. Egal… denn: wir sind so stark! Ich hätte im Traum nicht daran gedacht, dass ich all dem gewachsen bin. Aber es geht, klappt einfach so. Ich hole wirklich das letzte Bisschen aus meinem Körper. Und dazu muss ich mich nicht etwa selber am Kopf aus dem Sumpf ziehen. Es reicht, wenn mein Kind mich anlächelt. So kitschig und blöd das auch klingen mag, aber es ist so. Sie macht alles wett! Sie ist es, die mein Leben perfekt macht und es ausfüllt. Sie schafft es, dass ich weiter mache, mich durch den Alltag kämpfe, gemeinsam. Sie macht Dinge kaputt, kotzt mich an, knallt die Windel voll, wenn sie gerade keine um hat, reißt mir Haare aus, kostet mich manchmal den letzten Nerv, weint, kreischt, quietscht in ungeahnten Tonlagen so lange, bis mir die Ohren bluten, rollt und kullert durch die Gegend, quengelt IMMER dann, wenn man es gerade nicht gebrauchen kann, kostet eine Menge Geld… ich könnte ewig so weiter machen. Und trotzdem bleibe ich standhaft. Das muss irgendwie an den Hormonen liegen.. das wir uns da so durchboxen, ohne scheinbar bleibende Schäden. Da können wir Mamis ja schon etwas stolz sein! Jawohl! Denn wir wissen: ohne unsere Kinder wäre die Welt nur halb so schön… und ich finde es schade, dass Menschen, die sich gegen Kinder entscheiden, dieses tolle und einzigartige Gefühl von Liebe nie erfahren dürfen. In diesem Sinne: Kopf hoch, wir sind so stark!

27 Wochen Babyglück

Diese Woche war irgendwie so voll von Terminen, dass sie wie im Flug verging. Das Kindlein ist nach wie nicht gut drauf, quengelt sehr schnell und auch viel. Von den Nächten brauchen wir gar nicht sprechen *heul*… Ob es nun ein Wachstums- und/oder Entwicklungsschub ist, die Zähne, allgemeines Unwohlsein… wir haben keine Ahnung. Auf jeden Fall kann man ihr momentan nichts recht machen. Im Tuch ist es ätzend, im Liegen sowieso, im Bett schlafe ich nicht mehr allein… wir haben es gerade nicht so leicht. Durch die schlechten Nächte, sind die Tage vermutlich auch einfach so übel. Wir Erwachsenen kennen das ja auch: wen wir nicht gut geschlafen haben, dann sind wir tagsüber auch nicht so gut drauf.

Ida_siebenundzwanzig_Wochen_Collage

27 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: mich mit Mama und Papa ganz schnell im Kreis drehen
Das mag ich gar nicht: wo soll ich anfangen? Im Kinderwagen liegen, auf dem Rücken liegen, allein sein, mich selbst beschäftigen, fremde Leute… 🙁
Darauf bin ich stolz: im neuen Babyschwimm-Kurs mache ich viiiiiel besser mit, als im Ersten. Ich strample, lache, spiele mit den Spielsachen und fühle mich pudelwohl.
Sonstige Skills:

  • Entfernungen erkenne ich immer besser – ich merke wenn Mama sich auch nur einen Meter entfernt und fange an zu meckern
  • Mama hat es immer schwerer, mich ins Tragetuch zu bekommen, da ich wie wild am rumzappeln bin
  • überhaupt fällt es mir schwer auf dem Arm oder auf dem Schoß ruhig zu bleiben – ich will mich bewegen – in alle Richtungen

27 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • für den ersten Babyschwimmkurs war unsere Motte definitiv noch zu klein – sie interessierte sich ja die ersten Male nur für ihre nasse Hand im Mund. Mittlerweile haben wir den zweiten Kurs begonnen und was soll ich sagen? Das Kind ist wie ausgewechselt und liiiiiiiebt das Wasser und die Übungen.
  • wir brauchen wohl doch noch einen Schneeanzug – wollte mir das Geld aufgrund der milden Temperaturen bisher sparen.
  • wir sind jetzt endlich weiter was das Thema Impfen angeht – vielleicht ringe ich mich mal durch und schreibe dazu einen Post.

Schreckmoment: wir waren bei Freunden zum Weihnachtsbaum verbrennen eingeladen. Ich komme an, Kind auf dem Arm – alle sehen sie an – sie fängt sofort an zu brüllen wie am Spieß. So viel zum Thema fremde/neue Umgebungen und Menschen. Sie beruhigte sich erst nach einer Stillrunde und ewigem Rumgeschuckel. Es blieb trotzdem den ganzen Abend problematisch, sobald ihr jemand Fremdes näher kam.
Nächte:
nächstes Thema bitte -.-
Dafür fehlt die Zeit: eigentlich für alles, da das Kind neuerdings keinen Mittagsschlaf mehr macht, sondern maximal eine Stunde am Tag nappt. 
Der glücklichste Moment: wenn Ida bei Mama oder Papa hin und her geschaukelt wird – sie liebt es soooo!
Streit über: vieles – die Nächte machen Mama nämlich ganz schön fertig.
Darauf freuen wir uns: bald buchen wir Urlaub!
Das macht Mama glücklich: momentan muss ich mich wirklich aufraffen, glücklich zu sein :/
Das macht Papa glücklich: das Kindlein auf der Schulter durch die Gegend fliegen lassen

BLW – Baby Led Weaning – der erste Versuch!

Ich hatte es ja schon angekündigt – wir wollen wenn möglich ganz auf Brei verzichten. Baby Led Weaning – kurz BLW – ist angesagt. Und kurz bevor unser Äffchen sechs Monate als geworden ist, haben wir es dann gewagt und ihr das erste Gemüse in die kleinen Händchen gedrückt. Broccoli (ja, das schreibt man wohl eher mit c als mit k, hab‘ nachgesehen) sollte das Erste sein, was sie essen darf. Hier schon mal ein paar Impressionen:

BLW_Versuch_Collage

Ganz begierig nahm sie die kleinen Broccoliröschen in die Hand und führte sie auch direkt zum Mund. Anschließend wurde der Mund inklusive Gesicht soooo sehr verzogen, dass wir einfach nur lachen mussten. Das war so niedlich und zum Anbeißen. Sie wurde aber nicht müde und steckte es sich immer und immer wieder in den Mund. Bis alles zerbröselte und überall landete, nur nicht in der Futterluke. 😀 Etwas muss aber doch im Magen gelandet sein… am nächsten Tag sah der Inhalt der Windel nicht nur nach Milchstuhl aus. Anschließend war Grundreinigung angesagt, da das Kind, die Wippe, der Tisch, der Teppich und sämtliche Kleidungsstücke über und über mit Grün überzogen waren. Eine riesige Sauerei aber auch ein ganz großer Spaß, den vor allem unsere kleine Puppe sehr genoss. Die nächsten Tage gab es dann anderes Futter, darüber berichte ich dann gesondert.

Das Grundlagenbuch könnt ihr euch gerne hier besorgen!

Zur zusätzlichen Einstimmung und Motivation kann ich Euch noch diesen Artikel ans Herz legen, den ich heute auf Facebook erspäht habe:

Spoon-fed babies more likely to be overweight

Ich hatte schon zuvor gelesen, dass die Gabe von Brei „unnatürliches Essverhalten“ fördern soll – und hier haben wir nun einen interessanten Artikel, der das Thema etwas genauer angeht. Denn: unnatürliches Essverhalten kann auch zu Übergewicht führen. Viel Spaß beim Lesen! :-*