Monat

Januar 2014

Freitags-Füller #2

Gelesen bei Barbara. Heute machen wir endlich mal wieder mit. 🙂

  1. Ich erinnere mich genau daran, wie sich Sonnenstrahlen im Gesicht anfühlen, auch wenn das nun schon wieder gefühlt ein Jahr her ist :-(.
  2. Spielzeug, Spucktuch, Windel, Unterlage, Wechselkleidung, Kinderwagen, Tragetuch, Manduca, Mütze, Feuchttücher, Babyschale… und los geht’s in einen normalen Shoppingtag.
  3. Unglaublich wie schnell unser Kindlein wächst. Innerhalb von sechs Monaten ist sie um 5 Kleidergrößen gewachsen.
  4. Es geht alles, wenn man es nur will und ganz fest dran glaubt!
  5. Sagen wir mal, es wäre nicht Januar, es würde kein Schnee liegen und wir hätten 25 Grad. Was würdet ihr dann machen?
  6. Nach einer furchtbaren Nacht bin ich neben einem strahlenden Kind aufgewacht!
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen tollen Wok, den mir der Papa kauft, morgen habe ich eine Backsession geplant und Sonntag möchte ich mit Papa und dem Äffchen Fussball gucken!

Babybingo

Wohoooo… da denkst du ERNSTHAFT, dass mit dem wachsenden Kind auch die netten Ratschläge und Fragen aufhören… da werden diese aber ERNSTHAFT mehr. Was’n da passiert? Warum sagt einem das keiner, bevor man ein Kind bekommt? DAS sollte mal in einer Broschüre beim Arzt zu lesen sein:

Worauf müssen sie sich einstellen, wenn es um Fremde, Familie und Freunde aller Art geht?

Nervige Ratschläge und lustige, bisweilen auch ätzende Fragen!

Babybingo

Ich habe das Ganze mal lustig im Babybingo zusammengefasst. Wer mag, kann gerne mitspielen! 😀

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A Reicht die Milch? Ist sie müde? Trag das Kind nicht den ganzen Tag! Gib ihr Brei!
B Nimmt sie denn endlich den Schnuller? Sie ist bestimmt krank! Hör auf das Kind den ganzen Tag zu schuckeln! Das sind die Zähne!
C Gib sie her, ich beruhige sie! Verwöhn sie nicht! Wie sind die Nächte? Kann sie noch nicht x und y?
D Gibst Du ihr auch was anderes außer Milch? Lass sie schreien! Warum schreit sie?  Gib ihr Tee!

Stillblues

Regenbogen

Als erstes möchte ich mir mal auf die Schulter klopfen meine lieben Muddis…

Glückwunsch an mich selbst!

Wofür? Für sechs Monate voll stillen! Ich finde, das ist schon eine kleine Party wert. Oder zumindest eine Runde Anerkennung. Ein kleiner Preis. Eine Blume. Ein Regenbogen oder mal etwas Sonne. Denn wenn ich so zurückschaue, dann haben das Stillen und ich nicht immer die beste Beziehung miteinander geführt. Schon vor der Schwangerschaft war ich mit ordentlich Holz vor der Hüttn‘ bestraft/gesegnet (ich bevorzuge die erste Variante) und während der zehn Monate konnte ich dann noch einmal zwei Körbchengrößen oben drauf packen. Nach dem Milcheinschuss erneut zwei. Ihr wollt den Buchstaben gar nicht wissen! Da muss man im ABC schon ziemlich weit „zählen“, wenn ich das mal so sagen darf.

Nach einigen Wochen des Stillens gingen wieder zwei Größen weg… gut, dass ich gar nicht erst versucht habe, einen Still-BH in meiner Größe zu finden. Die ersten Wochen habe ich es mit BH nicht einmal ansatzweise ausgehalten. Ich habe mir einfach viel zu kleine Tops bei H&M gekauft und versucht, damit eine stützende Haltung hin zu bekommen. Alles andere war einfach nur schmerzhaft… zu viel des Guten. Das Kindlein zerkaute mir zu Beginn auch ziemlich alles und so waren die MAM Kompressen zeitweise meinen besten Freunde. Zum Milcheinschuss hätte ich mit meinen Möppis wirklich Melonen zerhauen können… oder Bierdosen… oder sonst was, was man kaputt hauen kann. Da halfen nur Quarkwickel von meiner Hebi und ausstreichen. Es war echt schmerzhaft. Aber in den ersten Wochen hat man irgendwie nicht so richtig Zeit, sich so mit dem Thema auseinander zu setzen, dass man vielleicht mit dem Stillen aufhört (zumindest ging es mir so).

Irgendwann kamen dann aber Tage – sorry – die waren einfach nur SCHEISSE! Die konnte man vergessen, aus dem Gedächtnis streichen, abhaken… und an solchen Tagen fühlte ich mich dann, gerade zu Beginn, wie eine Melkmaschine. Ich habe das Stillen zwischenzeitlich soooo gehasst und hätte nur noch heulen können. Aber jeder Tag ging vorbei und dann kamen auch wieder ganz besinnliche Stunden in denen ich ihr stundenlang dabei hätte zusehen können. Mittlerweile ist das Ganze nicht mehr ganz so friedlich, wie man es aus den einschlägigen Zeitungen kennt. Sie kneift, strampelt, haut um sich und saugt mich innerhalb von fünf Minuten wie ein kleiner Vampir leer. *hilfe*

Als meine Milch zwei Mal fast weg war, habe ich trotzdem gekämpft und alles gegeben, um den Fluss wieder anzukurbeln. Ich erinnere nur an die Bokshornkleekapseln, die mich aus sämtlichen Poren wie einen Brühwürfel haben stinken lassen *bäh*… und es hat immer geklappt. Es war ein ständiges Auf und Ab! Und doch hat es sich gelohnt zu kämpfen, um jeden einzelnen Tropfen! Und ich bin verdammt stolz drauf, dass ich wirklich sechs Monate (nun sind es schon fast sieben) durchgehalten habe und meinem Kind das gegeben habe, was ihm zusteht: das Beste!!! :-*

Weiß, weiß, weiß… sind alle meine… Wälder….

Letzte Woche schneite es in diesem Jahr das erste Mal im schönen Brandenburg… Wenige Tage später hatten wir hier -17 Grad… und so bleibt das weiße Pulver schöööön lang und bedächtig liegen. Den ersten Schneetag nutzten wir gleich für einen ausgiebigen Spaziergang. Und das Kindlein hatte tatsächlich kurz Erbarmen und schlief im Kinderwagen ein!!! (Drei Ausrufezeichen, da wir hier ja eigentlich eine Kinderwagenkrise haben).

Schneespaziergang_Baby_Collage

Und so konnte Muddi einen kleinen Gewaltmarsch durch den Wald und über Wiesen veranstalten. Ich fasse kurz zusammen:

  • es war AR***kalt
  • ein einhalb Stunden stapfte Mutti durch die Gegend
  • ich lief mir eine Blase, die blutete
  • ich hatte anschließend drei Tage Muskelkater
  • die Kamera brauchte danach fast eine halbe Stunde, um wieder auf Normalbetrieb zu laufen
  • das Kindlein hatte trotz 4!!! Schichten an den Füßen (plus Decke) anschließend kalte Zehen

Eigentlich war es nicht der erste Schnee, den das Kindlein zu Gesicht bekam. Leider ist der erste Schnee hier in keiner guten Erinnerung geblieben, da dieser auf unserer ersten großen Reise gesichtet wurde. Diese begann und endetet ja bekanntlicherweise im Chaos. Und während das Kind den ersten Schnee seines Lebens sichtete, schrie es sich bis zur Kurzatmigkeit auf meinem Arm ein und weinte ohne Halten. Daher war das auch nicht ihr erster richtiger Schnee. Punkt. :D. Hier ein paar Impressionen… und so sehr ich den Frühling herbei sehne. So ein richtig knackig kalter Winterschneetag hat auch etwas für sich! Liegt bei Euch auch schon Schnee? Was sagen Eure Minis dazu?

Heute vor einem Jahr… Schwangerschaftswoche 16

Da ich mit dem Blog erst nach der Geburt des Kindleins begonnen habe, werde ich meine Schwangerschaft nun wohl nachträglich aufarbeiten :). Sie war alles andere als Zuckerschlecken…Umso besser ist es wohl, das Ganze rückblickend noch einmal zu betrachten. An so viele Dinge kann ich mich bis heute ganz detailliert erinnern… und bevor ich sie doch vergesse oder sich erste Erinnerungslücken anbahnen, möchte ich es irgendwo schriftlich und in Bildern einfangen.

Schwangerschaftswoche_16

Heute vor einem Jahr…

… war ich in der 16. Woche schwanger…
…lag die Nackenfaltenmessung hinter uns…
…hatten wir erfahren, dass wir ein kleines Mädchen bekommen würden…
…hatte ich schon einen Krankenhausaufenthalt aufgrund der schweren Übelkeit hinter mir…
…wollte ich NIE ein zweites Kind bekommen, weil alles so furchtbar war…
…hatte ich bereits die ersten Umstandsklamotten gekauft…
…war ich bereits schwanger mit dem Fahrrad gestürzt…
…hatte ich bereits 6kg abgenommen…
…stand schon fest, dass ich Schwangerschaftsdiabetes habe…
…konnte ich unsere Püppi noch nicht spüren.

29 Wochen Babyglück

Da ist er endlich! Der erste Schnee in diesem Jahr! *hach* Und so sehr wir uns auch den Frühling wünschen… umso schöner ist es aktuell draußen zu sein. Alles ist von einer zentimeterdicken Schicht voller weißer Kristalle bedeckt. Und weil wir auf dem Land leben, bleibt der Schnee auch schööön lange liegen. Ich erinnere mich noch, wie ich letztes Jahr um die Zeit in die große weite Stadt zur Arbeit musste und vom Schnee nur noch graue, eklige Matschepampe übrig war. Die Leute waren schlecht gelaunt, überall wurde mit Splitt gestreut und vom Weiß war nichts mehr zu sehen. Hier laufe ich nur 20 Meter und stehe direkt im schneeüberzogenen Wald… Herrlich!

Woche_29_Collage

29 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: auf meinem neuen Schwimmbrett durch das Haus gezogen werden!
Das mag ich gar nicht: wenn Mama sich auch nur einen Meter entfernt werde ich zur Furie!
Darauf bin ich stolz: essen klappt laaaaanngggsaaaaaam besser 😉
Sonstige Skills:

  • ich liebe Feuer – immer wenn der Kamin an ist brabbele ich mit den Flammen!
  • auch Papa kann mich nachts beruhigen.
  • Kinderwagen funktioniert wieder etwas besser – wenn auch nicht perfekt! Ich arbeite mit Mama gemeinsam daran 😉
  • neuerdings schaue ich Mama gerne beim Duschen zu und inspiziere dabei ganz genau den Badvorleger

29 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • wir haben einfach den besten Kinderwagen der Welt… auch wenn die Räder zentimetertief im Schnee stehen, der fährt wie eine Eins! Ein Hoch auf die Luftreifen!
  • Schnee im Wald ist einfach jedes Jahr auf’s Neue wunderschön. Man vergisst, wie toll es aussieht und ist dann wieder erneut total fasziniert.
  • wir haben mehr als gedacht in der anstehenden Größe 80 – dann darf Muddi eben alles in 86 shoppen 😀

Schreckmoment: bei den Nachbarn wurde (schon wieder) eingebrochen… wir müssen Vorsichtsmaßnahmen treffen!
Nächte:
HA! Neuigkeiten… das Kind war die Woche sehr oft ab 1.00 Uhr hellwach. Da ich (mal wieder) kurz vor einem nervlichen Zusammenbruch stand, habe ich sie an den Papa im Nebenzimmer weitergegeben. Und siehe da: sie wachte zwar genauso oft auf wie bei mir, brauchte aber nicht immer die Brust. Ein bisschen schuckeln und es reichte (in den meisten Fällen). Ich habe also mal wieder 4-5 Stunden Schlaf am Stück bekommen. 
Dafür fehlt die Zeit: mal wieder so richtig laaaangsaaaam etwas essen. Das vermisse ich wirklich. Ein ausgiebiges Essen ohne den Druck, dass das Kind gleich wieder quengelt. 
Der glücklichste Moment: der erste Schnee für unser Kindlein!
Streit über: ich glaube das war die erste Woche seit langem in der nicht oder wenig gestritten wurde. Mama konnte ja auch wieder besser schlafen. Das merkt man auch sofort an meinem „ich flippe gleich aus – Level“.
Darauf freuen wir uns: Knut
Das macht Mama glücklich: endlich mal wieder eine große Runde mit dem Kinderwagen gelaufen, ohne dass das Kind ausgeflippt ist!
Das macht Papa glücklich: endlich wieder beim Babyschwimmen dabei gewesen!

Lesefutter Januar 2014

Buecher

1. Schlafprogramme – ein Blick hinter die Schreikulisse

Wer ernsthaft darüber nachdenkt, sein Kind jemals (kontrolliert) schreien zu lassen, sollte sich bitte bitte bitte diesen Artikel vorher durchlesen. Und auch wer aufgrund schlechter Nächte am Ende seiner Kräfte ist und denkt „dann muss er/sie halt mal schreien“, sollte sich diese Zeilen immer wieder ins Gedächtnis rufen. Ich möchte nur die wichtigsten Informationen hier wiedergeben, anschließend darf jeder selbst mal nachlesen:

  • Schreien lassen schädigt das Gehirn ihres Kindes
  • Schreien lassen tut ihrem Baby weh
  • Schreien lassen erschüttert das Urvertrauen
  • Schreien lassen gefährdet die Bindungsfähigkeit
  • Schreien lassen verhindert einen gesunden Umgang mit Stress.

2. Was sie wissen sollten, bevor Sie Kinder anschreien

Ein sehr bewegender Bericht einer Mutter, die zwischenzeitlich (so wie wir alle) die Nerven verlor, die Augen verdrehte, meckerte, schrie und auch mal brüllte. Sehr eindrucksvoll schildert sie den Punkt, an dem ihr klar wurde, dass das Schreien nichts bringt und ihre Kinder im Zuge dessen Angst vor ihr hatten. Ich bin ehrlich: auch ich habe unser Kindlein schon zwei oder drei Mal ziemlich laut angemeckert, wenn ich nach drei Stunden Schlaf ein dauerhaft nörgelndes Kind hatte, mir die Dose Milchreis runter fiel, das Kind anschließend beim Spaziergang den halben Wald inklusive aller Spaziergänger zusammen brüllte und mich zur Krönung des Tages noch von oben bis unten voll kotzte. Geschrien habe ich noch nie, aber ich bin eben auch laut geworden. Nun haben wir uns diesen Artikel ausgedruckt und immer wenn ich denke es geht nicht mehr, erinnere ich mich an die wenigen Blätter Papier, die mir sagen: es ist falsch! Seitdem bin ich auch einfach viel entspannter.

3. Sind sie bereit für Kinder?

Einfach nur urkomisch! Wer eine schlechte Nacht oder einen schlechten Tag hatte, soll sich bitte bitte diese herrlich lustige Sammlung durchlesen. Viele Dinge stehen uns noch bevor, da unsere Zaubermaus noch nicht alt genug ist, aber durch viele Beispiele sind wir auch schon „durch“ und können im Nachhinein nur darüber lachen. Und so krass sich das auch alles liest… sind wir mal ehrlich? Es liest sich doch auch so komisch, dass man einfach Kinder bekommen muss, weil sie vor allem eines bedeuten: viel Spaß und Unmengen an Liebe!

Ein schwacher Moment…

Beba_Pre

Einen schwachen Moment hatte ich neulich als ich, geplagt von unsagbaren schlechten Nächten, fast im Stehen hätte einschlafen können. Mein Kopf dröhnte, meine Augen brannten. Ich hatte das Gefühl, als hätte ich 100 Tage nicht geschlafen… als wäre eine Walze über mich gefahren. Vor und zurück, vor und zurück, hin und her, rauf und runter. Mein ganzer Körper schmerzte. Und an diesem Tag brachen alle Dämme. Wie ein Kartenhaus fielen meine Vorsätze in sich zusammen. Das Kindlein war zu dem Zeitpunkt knapp über sechs Monate – bis dahin hatte ich schon voll gestillt, ohne auch nur einmal Pulverzeug zu geben. Doch an dem Tag war alles anders. Ich war so fertig, wie ich es kaum beschreiben kann. Also fassten wir irgendwie alle gleichzeitig den Entschluss es doch irgendwie mal mit Plastikkuhmilch zu versuchen. Und so wurde das Notfallpäckchen aus dem Schrank gezerrt und die scheinbar umsonst gekauften Fläschchen doch noch aus dem Keller geholt. Tante Josi mischte alles zusammen und Papa half beim Abkochen der Utensilien. Ich stand nur daneben und fühlte mich wie der größte Versager der Welt. NUR weil ich es gerade nicht packe, soll mein Kindlein DAS bekommen? Ich schüttelte den Kopf und wollte schon abbrechen, als mir wieder alle gut zuredeten: „Bringt ja nix wenn du hier wochenlang auf dem Zahnfleisch gehst!“ Natürlich hatten sie Recht. Das machte mein Gefühl aber nicht besser. Wir gaben dem Kindlein die Flasche, es nuckelte einmal dran, bekam scheinbar etwas auf die Zunge und verzog soooo herrlich das Gesicht!

Das ist meine Tochter!

Mein Kind will kein Kunstpulver! Und in dem Moment war ich wirklich sehr stolz auf unser kleines Äffchen. Meine Niedergeschlagenheit wurde besser und ich konnte seit vielen vielen Stunden mal wieder richtig lächeln. Wir versuchten es noch ein paar Mal, aber es war nichts zu machen. Gut so! Denn nur wenige Tage später kamen zwei gute Nächte aufeinander, ich konnte neue Kraft tanken und es lief schlagartig wieder besser. Ich war so glücklich, dass sie das Zeugs nicht nahm, sondern auf das Bewährte setzte: die Mama und ihre Milch. Und so wird hier fleissig weiter gestillt!

Im Nachhinein war das für mich ein ganz schwacher Moment – ich war emotional wirklich an einem Tiefpunkt angelangt und habe mein Wohl vor das meines Kindes gesetzt. Da werden jetzt viele die Stirn runzeln, meckern, nicht meiner Meinung sein. Das akzeptiere ich auch völlig. Für mich fühlt es sich aber so an und ich bin froh, dass ich den Punkt überwunden habe und es nun wieder besser funktioniert. Natürlich dürfen wir Mamas uns und unser Wohl nicht vergessen. Aber ich glaube, ganz ganz fest, dass wir viel mehr Stärke in uns haben, als uns manchmal bewusst ist. Also nicht so schnell aufgeben! Durchhalten ist meine Devise!

30 facts about me…

So groß und weit das Internet auch ist… so anonym ist es auch! Das ist auf der einen Seite gut… so kann man sich hinter dem ein oder anderen Synonym verstecken. Da wir als Eltern-Blogger aber eine schöne und vor allem nette Gemeinde sind, dachte ich… ja… was dachte ich eigentlich?…. Ich dachte, dass ich mich freuen würde, von dem ein oder anderen Blogger mal ein paar persönliche Fakten zu lesen und habe daher ganz einfach selbst angefangen. Und hier sind sie: 30 Fakten über die Mama vom kullerkind. Wer mag, ist herzlich eingeladen mitzumachen.

This_is_me

Ich…

  1. …liebe Erdbeeren in jeder Variation und esse zur Saison (fast) jeden Tag mindestens eine Schale.
  2. …hasse Eigelb und liebe Eiweiß.
  3. …möchte in meinem Leben wenigstens ein Buch schreiben.
  4. …bin süchtig nach Nachrichten.
  5. …war in meinem Leben noch nie betrunken.
  6. …habe noch nie eine ganze Zigarette geraucht.
  7. …liebe rosa und ziehe es meinem Kind aber trotzdem bewusst nicht an.
  8. …hege eine große Leidenschaft für Mode.
  9. …hätte in meinem Leben gerne immer und überall Musik.
  10. …liebe meinen Mann und mein Kind mehr als alles andere auf der Welt.
  11. …bin vernarrt in Gesellschaftsspiele.
  12. …kann nicht verlieren und hasse es, wenn ich die letzte beim Srabble bin.
  13. …bin minimalistisch und hasse Schnick Schnack.
  14. …hege eine Leidenschaft fürs Rasen mähen – könnte ich stundenlang machen.
  15. …liebe grosse, schnelle Autos und die Geschwindigkeit. Irgendwann… irgendwann kaufe ich mir mal DAS Auto.
  16. …habe zweimal auf den Malediven Urlaub gemacht und möchte jetzt nie wieder woanders die Ferien verbringen.
  17. …liebe Klatsch- und Tratschzeitschriften.
  18. …habe ein Faible für Immobilien (keine Ahnung wo das herkommt.)
  19. …wollte als Kind Ärztin oder Schauspielerin werden (und bin beides nicht geworden).
  20. …könnte ohne Fotografie nicht leben.
  21. …möchte noch ganz viele Kinder 😉
  22. …will alt und grau, Hand in Hand mit meinem Mann auf einer Bank vor unserem Häuschen sitzen und selbst gepressten Orangensaft trinken.
  23. …könnte niemals ohne Süßigkeiten leben. NIEMALS!
  24. …bin ein extrem ungeduldiger Mensch. Ich hasse es zu warten, egal auf wen oder was.
  25. …hasse Menschen, die sich nach einer Rolltreppe erst mal orientieren müssen und direkt am Ende dieser stehen bleiben.
  26. …bin absoluter Familienmensch. Familie geht ÜBER ALLES. Ich verstehe niemanden der für seine Arbeit lebt.
  27. …bin verheiratet.
  28. …bin naturblond
  29. …bin absoluter Kleinstadt-/ Dorfmensch. Respekt vor jedem der es in der grauen, lauten Stadt aushält ;-).
  30. …bin glücklich.

Was mich tanzen lässt

Update:

Nach all dem Stress der letzten Wochen möchte in an dieser Stelle noch einmal Danke an die liebe Anne von mama tanzt sagen. Danke, für den tollen IKEA Gutschein, der auch wenige Tage später direkt eingelöst wurde. Natürlich, und das ist ja nix seltenes, sprengte der Einkaufswagen nicht nur den Gutschein, sondern mal wieder das allgemein gesetzte Budget.

Ikea_Gutschein

Im Einkaufswagen landeten soooo viele Dinge: neue Stuhlkissen, ein Buch und Fingerpuppen für das Kindlein, neue LED Birnen (das Licht ist super) und natürlich Kerzenkram.

Ballett

Die liebe Mama tanzt hat zu einem kleinen Blog Contest geladen – da sagen wir nicht nein! Und auch wenn ich sonst sehr gerne viel und lang schreibe, hat mich das Thema seit einer Ewigkeit  dazu bewegt, ein kleines Gedicht zu verfassen. Mein letztes Gedicht habe ich noch zu Schulzeiten geschrieben und das ist zwar noch nicht ewig her, aber eben auch nicht kurz. Und so bin ich schon ein kleines bisschen stolz auf das, was sich mein literarisches Ich da so gebastelt hat.

Hier ist also mein Beitrag:

Musik zu Dir

Verschwommen blicke ich,
sehe dunkles Grau in Massen.
Nasskalt bist Du für mich,
nicht greifbar, fern und ohne alles.

Dann berührst Du mich,
streifst mein Innerstes und
erweckst die kleinen Lichter.
Du bist so bunt,
so gänzlich und vollkommen.

Hinein tauche ich,
in Deinen Glanz,
so benommen
und taub.

Ich bin ganz,
Dank Dir und Deinem Zauber.
Bist Musik,
in meinem Körper.
Klingst voll Zartheit,
und erfüllst die dumpfen Fluten.

Die Musik zu Dir
ist
was mich tanzen lässt.