Monat

November 2013

Schwimm Schwimm Hurra – Babyschwimmen!

Eines muss ich in Sachen Babyschwimmen vorweg sagen: ich habe mir als Muddi wieder viel zu viele Gedanken gemacht. Da wurden Freundinnen befragt und bei Dr. Google nachgeschaut. Reicht eine Schwimmwindel? Ein Handtuch? Braucht sie eine Badehose? Wie läuft das alles ab? Kann ich das alleine? Die letzte Frage kann ich gleich mal mit NEIN beantworten und an dieser Stelle auch meinen Respekt für alle Mamas bekunden, die das solo auf die Reihe bekommen. Allein die Babyschale vom Auto zur Umkleide zu wuchten, kostet mich jedes Mal Nerven, Schweiß und 1000 verbrannte Kalorien. Dann erst sich selbst und anschließend das Kind ausziehen – dabei muss natürlich der Blick am Kind fest kleben bleiben, da es von der Bank fallen könnte. Aufpassen, dass das Kind nirgends hin macht, umfällt, rollt, schreit, weint, brüllt oder sonstige Faxen anstellt. Alle Utensilien müssen verstaut, Badelatschen angezogen und Handtücher raus gekramt werden. Und das mach jetzt mal alles ganz allein. Und ich habe noch gar nicht angefangen über das Gedusche, die Abtrocknerei und die Anziehprozedur danach zu sprechen. Nochmal: Respekt.

Babyschwimmen_Collage_1

Wir haben daher immer jemanden dabei. Momentan ganz besonders oft die Tante und wenn es mal passt, auch den Papa. Andere haben den Opi oder die Omi dabei, Schwestern, Onkel oder die Ehemänner. Das erste Mal Schwimmen war ganz furchtbar laut. Die Eltern waren aufgeregt, die Kinder gleich mit. Es gab Gezeter oooohne Ende, die Schwimmleiterin machte einen sehr gequälten Eindruck auf uns alle und wiederholte andauernd den Satz: „Sonst sind die Babies eigentlich immer alle ruhig.“ Vermutlich sind wir eine Ausnahmegruppe – keine Ahnung :). Ein Baby meckerte komplett 30 Minuten im Wasser. Ida wurde erst zum Ende hin quengelig und schrie dann beim Anziehen als gäbe es keinen Morgen. Mutti wieder völlig panisch und mit Papa gezankt.

Bei den nächsten Malen lief das alles schon viel entspannter und harmonischer ab. Jeder wusste wo sein Platz war und wie die Prozedur so im Groben ablief. Das wirkte sich dann auch auf die Minis aus und es gab kaum Gemecker seitens der Babies. Ida ist übrigens das einzige Kind mit Badehose (soweit ich mich richtig erinnere). Der Rest plantscht ausschließlich in Schwimmwindel vor sich hin. Wer sich schon immer mal gefragt hat, ob solche Schwimmwindeln auch wirklich dicht sind: NEIN! Ich trug das Kind vom Becken zur Dusche und es lief nur so an mir runter. Vorteil: man ist eh nass und jeder hält das Zeug für Wasser, was sich den Körper entlang schlängelt. Muss man ja auch nicht jedem auf die Nase binden. *hehe*

Babyschwimmen_Collage_2Die Übungen im Wasser sind sehr abwechslungsreich und unser Kind macht mit Begeisterung mit. Leider lacht oder lächelt sie nie im Wasser – woran auch immer das nun wieder liegen mag. Egal… sie muss da durch. Immerhin haben ihre Eltern ein paar Scheinchen rüber wachsen lassen, damit sie im Wasser planschen kann. Das darf dann bitte auch mal honoriert werden!!! Die letzten Male kamen neben dem Standard Spielzeug (wo ich nicht wissen möchte wie viele Kinder das nun schon in der Gusche hatten) auch noch eine tolle Wassermatte und eine Poolnudel zum Einsatz, auf der man ganz toll zu dem Lied „Hopp Hopp Hopp“ reiten konnte. Ein bisschen unfair finde ich, dass uns die Leiterin des Kurses das letzte Mal mehrere Runden im Becken mit dem Kind „rennen“ ließ. Wir sollten so schnell wir konnten in die eine Richtung und nach kurzer Zeit in die andere Richtung gehen. Muddi nahm natürlich immer die längste Seite des Beckens mit und lief so ständig gegen die starke Strömung wenn Wechsel war. Ich war derart außer Puste und hatte einen knallroten Kopf :D. Süß ist auch, dass Ida fast während der ganzen halben Stunde permanent ihre Faust im Mund hat. Am Anfang dachten wir, dass sie Hunger hat, aber dem war nicht so (habs getestet). Vielleicht will sie einfach so langsam neben Mamamilli auch Wasser probieren, who knows. Gibt’s aber nicht, sagt die Muddi!!!

Blogparade: 10 Gründe warum unser Baby ziemlich cool ist

Über einen ganz lieben Kommentar der Herzmutter wurde ich zur Blogparade eingeladen. Thema: 10 Gründe warum unser Baby ziemlich cool ist. Da auch ich über Dauermüdigkeit, Kotz- und Windelunfälle schreibe, haben viele den Eindruck, dass Kinder furchtbar sind. Dem ist aber ganz und gar nicht so. Hier der Beweis:

10 Gründe warum unser Baby (4 Monate) ziemlich cool ist:

Mama und Papa sagen:

  1. weil sie wirklich jeden Morgen mit einem Lächeln aufwacht und damit den Tag wunderschön beginnen lässt
  2. weil sie uns jeden Tag so unendlich viele Momente schenkt, an denen wir vor Freude nur heulen könnten
  3. weil ihr erstes gebrabbeltes Wort „Apu“ war, und das kurz bevor bekannt wurde, dass Apu bei den Simpsons bald „aussteigen“ wird
  4. weil sie keinen Schnuller nimmt (irgendwie ist man da schon stolz drauf)
  5. weil wir durch sie endlich wieder mit Lego und Co spielen können 😀
  6. weil sie kein pink trägt
  7. weil sie praktisch überall einschlafen kann: auf dem Arm, in der Wippe, im Kinderwagen, in der Manduca, im Tragetuch, im Auto…
  8. weil sie sooooo lange und tolle Haare hat – kein Glatzenbaby 😀
  9. weil sie so niedlich schreckhaft ist – immer und überall werden die Arme weit auseinander gerissen
  10. weil sie die weltbeste Schippchenzieherin ist! Immer schön die Unterlippe nach vorn schieben!

zehn_Gruende_warum_mein_Baby

Einmal Kuchen bitte

Ich hatte es schon im 17 Wochen Babyglück Post angeschnitten – einer der glücklichsten Momente der vorletzten Woche war definitiv das Vier-Generationen-Kuchenessen am Sonntag. Und so saßen wir ein bisschen wie in der Rotbäckchen Werbung zu viert auf der Bank und den Stühlen und genossen einen der letzten schönen Herbsttage bei Tee, Kaffee und Kuchen. Ich muss dazu sagen, dass ich unwahrscheinlich gerne backe – auch schon bevor unser Kindlein auf der Welt war. Am liebsten mache ich Rhabarberkuchen, egal in welcher Form. Ich habe dieses Jahr zig Rezepte bei Chefkoch durchprobiert, nur um feststellen zu müssen, das eine Mischung aus drei Rezepten am Ende die beste war :). Momentan backe ich wieder am liebsten mit Himbeeren, will aber unbedingt mal etwas mit Äpfeln ausprobieren. Die dürfen sehr gerne sehr sehr sauer und saftig sein! Wer ein gutes Rezept hat, gerne her damit. Bis dahin stöbere ich weiterhin im Internet auf der Suche nach den weltbesten Kuchenrezepten.

Sonntagskuchen_Collage

Der Sonntagskuchen schmeckte uns zumindest allen sehr gut – selbst meine sonst sehr kritische Omi war ganz begeistert. Immerhin :D. Das Kindlein konnte ja leider noch nicht mitessen, genehmigte sich aber anschließend ihre Portion bei Mama. Meine Oma freute sich ganz besonders klein Idchen mal wieder zu sehen und so spielten die beiden mit ihren Fingern… was sehr niedlich anzusehen war. Die Hände einer 87-jährigen spielen mit den Fingern eines vier Monate alten Babys. Schade, dass ich das nicht fotografisch festgehalten habe, um es dem Kindlein in einigen Jahren zu zeigen. Steht auf jeden Fall auf meiner To Do Liste für den nächsten Besuch, da dieser Anblick einfach wahnsinnig faszinierend ist.

19 Wochen Babyglück

Diese Woche hat sich nicht so viel verändert. Das Kindlein steckt immer noch mitten in einem Entwicklungsschub, der aber so langsam ausläuft. ENDLICH! Leider hat sie sich an die schlechten Nächte gewöhnt und so haben wir nachts weiterhin einen alle 1-2 Stunden Rhythmus. Außerdem will sich unser Kindlein weiterhin vorwärts bewegen, was natürlich noch nicht klappt und unter lautem Protest geäußert wird. Diese Woche haben wir es auch das erste Mal geschafft nur ein Tagesschläfchen zu halten!

Ida_neunzehn_Wochen_Collage

19 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: leider immer noch: quengeln
Das mag ich gar nicht: Neuerdings will das Kind alles in der senkrechten Position anschauen, anfassen… Liegen ist für Anfänger und wird hier immer mehr verschmäht. Ist natürlich nicht so einfach das umzusetzen, da sie ja noch nicht sitzen darf :(. Also wird hier das Kind getragen bis sich die Arme biegen!
Darauf bin ich stolz: das muss jetzt auch mal gesagt werden – auf meine langen Haare, die mir teilweise schon in die Augen fallen!

Sonstige Skills:

  • ich lasse Spielzeug nicht nach drei Sekunden fallen und warte, bis es mir wieder jemand gibt – nein, ich kann es jetzt schon für einige Minuten selbst in der Hand halten und erkunden
  • ich kann jetzt die Todesrolle ganz allein: vom Rücken auf den Bauch und direkt wieder auf den Rücken!
  • die Anzahl meiner Tagesschläfchen verringert sich so langsam
  • meine Hand-Mund-Koordination ist noch viiiiel besser geworden

19 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • ohne Krabbelgruppe, Babyschwimmen und all die anderen Termine würde Muddi hin und wieder mal die Decke auf den Kopf fallen (aber nur wenn sie ganz ganz ehrlich ist ;))
  • lustig: Sonntagmorgen sind schon alle Freunde auf Facebook aktiv – entweder weil sie gerade vom Party machen kommen oder weil sie Kinder haben.
  • Mutti: Rückbildung ist anstrengend und ich bin unsportlich
  • Wir haben irgendwie vergessen, dass vor Weihnachten ja noch Nikolaus ist und müssen uns hier noch fix was fürs Kindlein überlegen

Schreckmoment: Kind knallt die Windel plötzlich mit schleimigen Zeugs voll, das stinkt wie Hölle. Am nächsten Tag war aber wieder alles normal. 🙂
NEU: Nächte: Eigentlich wollte ich dieses Thema nicht mehr so explizit anschneiden, weil mich die ewigen Diskussionen darum ziemlich nerven. Da ich es aber so oder so immer in den Erkenntnissen festhalte, darf es auch gerne ein extra Punkt sein! Diese Woche wieder sehr durchwachsen. Mal kam sie gleich nach zwei Stunden, mal gab es zwei mal vier Stunden hintereinander.
Dafür fehlt die Zeit: Papa schafft es nicht mal zum Frisör
Der glücklichste Moment: ganz viele kleine
Streit über: Papa zieht samstags die Couch zu gerne vor
Darauf freuen wir uns:

  • Mama: Frisörtermin nächste Woche um eeeeeendlich frische Farbe auf den Kopf zu bekommen
  • Papa: erste Weihnachtsfeier dieses Jahr!
  • zusammen: Idas neue Krabbeldecke, die nächste Woche kommt!

Das macht Mama glücklich: erste Rückbildungsstunde hinter mich gebracht und Kind war halbwegs gut drauf
Das macht Papa glücklich: Mama am Sonntag mit einem Obstsalat glücklich machen

Endlich bessere Fotos!!!

Da ist ES! Mein neues Telefon… und was soll ich sagen? Ich bin in love! 🙂 Ich hatte ja jetzt jahrelang schon ein iPhone 4 und war damit immer recht zufrieden (über das letzte Update brauchen wir nicht zu sprechen). Nun war es an der Zeit, endlich mal was neues zu bekommen. Und so entschied sich Muddi für das neue iPhone 5 s in gold – wobei gold meiner Meinung nach nicht die richtige Bezeichnung ist, da es eher bronze schimmert. Unter gold verstehe ich da was anderes. Wie dem auch sei… ich bin jetzt auf jeden Fall unterwegs mit einer viiiiiel besseren Kamera ausgestattet. *freu* Ich war nach den ersten Wochen mit Ida nämlich ziemlich erschrocken, als ich die ersten Handybilder mal in Großaufnahme auf dem Rechner gesehen habe… alles pixelig. Seitdem zücke ich, zumindest zu hause, vorwiegend nur noch die gute Canon. Die ist mir aber für unterwegs einfach zu klobig und schon allein deswegen musste ein Handy mit besserer Kamera her. Immerhin will die Oma ja täglich über Nachrichten mit Bildern versorgt werden. Und da lohnt es sich schon allemal. Hier ist das gute Stück *hach*

Neues_iPhone_5s

Ich.will.dekorieren.

Was haben wir uns die letzten Jahre über Weihnachten aufgeregt…so ein nerviges Fest

  • … man ist nur am futtern
  • … sitzt im Auto auf dem Weg zu Verwandten oder am Tisch um weitere Kalorien in sich zu schieben
  • … bekommt bescheuerte Geschenke
  • … Anrufe von Leuten, die man lieber nicht bekommt
  • … geht in die Kirche, obwohl man sonst das ganze Jahr nie einen Fuß in das Gebäude setzt
  • … gibt einen Haufen Kohle aus und bekommt doch oft nur ein schiefes Lächeln für etwas, über das man sich schon Monate vorher den Kopf zerbrochen hat.
  • … stürzt sich in völlig überfüllte Geschäfte, weil man ja doch irgendwie etwas vom Weihnachtsflair abbekommen will
  • … nur um erneut festzustellen, dass online bestellen 100x einfacher ist
  • … geht auf überteuerte und zu volle Weihnachtsmärkte
  • … gibt dort ein kleines Vermögen für irgendeinen Fraß aus und trinkt billigen Glühwein (Muddi ausgenommen)

Das.war.Weihnachten! Bisher. Nun haben wir ja das Kindlein und… hmm… keine Ahnung… da verändert sich Weihnachten irgendwie. Ich war da ja bisher immer einer der größten Dekorationsmuffel überhaupt. Männe und Mama sind ja sowieso Minimalisten und mögen es gar nicht wenn ÜBERALL Zeug und Kram rum steht. Da sind wir schnell genervt… und putzen will man diesen Dekoklimbim ja auch nicht die ganze Zeit. Seitdem Ida auf der Welt ist, mache ich mir wieder Gedanken um die Feste, die wir als Kinder so schön mit unseren Eltern gefeiert haben: Ostern, Geburtstage, Weihnachten, Nikolaus und all die anderen Feiern. Und plötzlich ergibt das alles auch eher wieder einen Sinn. Mit Kindern sind doch solche Feierlichkeiten wieder viel schöner. Wir Erwachsene erkennen plötzlich auch wieder das Wesentliche: strahlende Kinderaugen und ein herrliches Lachen. Und daher war Mama neulich einkaufen und hat das hier ergattert:

Dekoration_Weihnachten

Ich habe mit einigen der Utensilien schon etwas schönes auf unserem Tisch gebastelt und werde bald ausführlicher über unsere diesjährige Weihnachtsdekoration berichten. Jeder lacht uns gerade aus, weil wir hier schon überall den Dekokram stehen haben. Aber ganz ehrlich: ich habe das alles gekauft und hatte nach dem Abschneiden der Zettelei absolut keine Lust alles irgendwo weg zu räumen und zu verstauen. Erstens hätte ich mir erst mal einen Platz dafür suchen müssen *hallllooooo – unsere Schränke sind voll* und zweitens bin ich einfach zu hibbelig dieses Jahr :D.

Es ist Idchens erstes Weihnachten und ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich darauf freue… wie sie den ersten Weihnachtsbaum ihres Lebens sieht… Geschenke bekommt… lacht… und uns Erwachsene mit ihrer bloßen Anwesenheit zum Strahlen bringt. Das Weihnachtsoutfit vom Kindlein steht schon und in Gedanken streiche ich schon die Tage bis zum großen Fest. Ein bisschen schade ist es ja schon, dass unsere kleine Mäusin noch nicht den Braten futtern kann – aber das darf sie dann nächstes Jahr. In diesem Sinne: Deko ahoi!

 

Neulich in der Kotzfabrik

Wenn_die_Kotze_ueberall_ist

Neulich lief die Produktion wieder auf Hochtouren. Da wurden die Öfen eingeheizt und die Fließbänder wurden auf doppelte Geschwindigkeit gestellt. Und dann ging es rund – aber wie! Eigentlich haben wir ja kein Kotzkind. Das hielt sich immer in Grenzen und ist auch heute keine tägliche Sache, mit der wir uns rumplagen. Aber es gibt so Tage… da packt man besser nicht nur fürs Kind Wechselklamotten ein, sondern für sich selbst auch gleich mit. Wie auf dem Bildchen zu sehen… Kotzmops wollte lediglich bei Mama auf dem Arm sitzen und riss ihr wieder einen Büschel Haare aus dem Zopf, da spürte die Muddi plötzlich was warmes. Und da war es auch schon geschehen.

Die Kotzfabrik hatte all ihre Tore geöffnet und schwallartig kam das Zeug. Ein Großteil der Produktion landetet auf dem Boden und auf dem Körper des Kindes. Der Rest wurde schön auf dem Muttertier verteilt *grummel*. Als erstes wurde das Kind gesäubert (umziehen, beruhigen – da es nur am plärren ist, Gesicht waschen). Anschließend versucht die Muddi das Kind abzulegen, um den Boden zu wischen – scheitert natürlich kläglich. Man beachte: ich habe zu diesem Zeitpunkt immer noch dieses rote Top getragen! Also wird das Kind ewig beruhigt, bis es sich erbarmt und endlich mal fünf Sekunden mit irgendeinem Spielzeug daddelt. Muddi wischt den Boden – Kind plärrt wieder. Also wird die letzte Beruhigungsphase gestartet und das Kind kurzerhand in die Wippe verfrachtet. Mutti reißt sich das T-Shirt vom Leib und schmeisst es achtlos auf den Boden. Um etwas Neues zum Anziehen zu suchen, fehlt natürlich die Zeit (und auch die Lust). Also steht das Muttertier halb nackt im Haus und bespaßt das Kind. Ich hoffe wirklich, dass die Kotzfabrik das nächste Mal wieder öffnet wenn das Kind auf dem Bauch liegt und ein Spucktuch unter sich hat. Amen!

Manchmal darf es auch das iPad sein

Ida liebt den Fernseher. Kein Wunder – sendet dieser doch so viele bunte und vor allem schnell bewegliche Bilder. Trotzdem versuchen wir, das Teil so lange wie möglich ausgeschaltet zu lassen. Lediglich abends wird mal etwas geschaut oder tagsüber ein bisschen Musikfernsehen angemacht. Zwischenzeitlich hatten wir tagsüber weder Musik noch bewegte Bilder laufen, da die Vermutung bestand, dass das Kindlein aufgrund dessen zu viele Reize abbekommt und daher die Nächte zu Horrorabenteuern macht. Aber nichts da… auch nach einem Tag ohne all den Kram war die Nacht genauso bescheiden. Macht also keinen Unterschied. Müssen wir durch.

Ida_iPad

Nun haben wir als hypermoderne Jungfamilie allerlei an elektronischem Spielzeug. iPhone, iPad, MacBook Air. Und für diese herrlich lustigen mobilen Endgeräte werden gefühlt eine Million Apps angeboten. Männe hatte schon während der Schwangerschaft immer mal wieder nach Apps für Babies und Kleinkinder geschaut. Irgendwie ist es ja doch interessant was da so angeboten wird. Natürlich wollen wir kein Kind, was (oft bei youtube gesehen) auf einem Buch „wischen“ möchte, weil das eben auf dem iPad geht. Noch ist sie ja sowieso nicht in der Lage mit den Fingern auf dem Touchscreen zu interagieren. Also tasten wir uns auf dem Bildschirm voran, so dass sie lustige Stimmen hören und bunte Bilder sehen kann. Und es gibt ja soooooo tolle Applikationen, die mit unendlich viel Liebe zum Detail gebastelt wurden. Das ist so zuckersüß, dass es einem wirklich die Tränen in die Augen treiben kann (ja, Mama hat immer noch 1000 Hormone in sich). Und so liegen wir manchmal Abends mit der Idi im Bett und zeigen ihr eine Gute-Nacht-App. Bringen Tiere ins Bett und knipsen die Lampen aus. Vorher tasten wir auf den Tierchen rum und hören „Muh“ oder auch mal ein Blubbern von den Fischen im Teich.

Natürlich würden uns manche Eltern steinigen – vermutlich ist unser Kind jetzt für immer verstrahlt oder hat den schlimmsten Einfluss erhalten, den es bekommen kann. Wir sehen das ein bisschen anders, aber auch hier gilt: 100 Menschen, 100 Meinungen. Ida schaut sich gerne die beweglichen Bilder an und hört ganz aufmerksam zu. Es ist wirklich niedlich anzusehen und uns geht jedes Mal das Herz auf! Also darf es hin und wieder auf mal das iPad sein. 🙂

Unsere Lieblingsapps bisher – ich blogge bald über weitere Apps, da wir immer wieder schauen!

Fiete
Fiete ist ein Kapitän, der in der App allerlei Abenteuer erlebt. Da muss man Hüte aufprobieren, Äpfel sammeln und Memory spielen. Das Spiel ist erst für Kinder ab zwei Jahren, aber Mama und Papa spielen es sehr sehr gerne und zeigen Ida mit Begeisterung die tollen Zeichnungen. Wirklich ganz zauberhaft umgesetzt.

Schlaf gut HD
Gott, diese App ist wirklich wirklich wirklich toll! Man folgt einfach dem Licht in den verschiedenen Gebäuden, kann die Tiere super zu Geräuschen oder Bewegungen bringen und knipst am Ende das Licht für alle aus um Gute Nacht zu sagen. Die App ist wirklich mit viel Liebe zum Detail gestaltet und Ida schaut hier ganz besonders gern drauf. Soooooo toll!

Kleine Gute-Nacht-Geschichte
So süß fährt der kleine Bär durch die Gegend und sagt all seinen Freunden gute Nacht, die man vorher finden muss. Dabei zählt er sie ganz fleißig zusammen und man entdeckt immer wieder neues. Wirklich süß gemacht und unser Kindlein schaut begeistert zu.

Spieglein, Spieglein…von sigikid!

…an der Wand! 😀 Ida ist die Schönste im ganzen Land! Zumindest denken wir als Eltern so. Ist ja auch unser Kind… da muss man wohl so denken! Dieser tolle Spiegel von sigikid ist wirklich ein super Spielzeug. Man kann das Teil ganz einfach am Laufgitter oder am Babytrapez festbinden, oder es auf den Boden legen. Der Spiegel ist abnehmbar und so ist man schön flexibel. An dem Teil hängt alles mögliche an Klimbim: eine Biene, die man aufziehen kann, Knisterblättchen, Schnüre, kleine Seile, ein Quietscheding, eine Bimmel, ein Greifring in Form einer Blume und ne‘ Rassel. Ob sich Ida schon in dem Spiegel erkennt? Keine Ahnung 😀 Aber wenn sie auf dem Bauch liegt und ich lege ihn unter ihr Kinn, dann fällt der Kopf automatisch nach unten und sie versucht rein zu beißen. Orale Phase und so *hehe*. Die Rückseite des Spiegels ist aber auch soooo schön flauschig – da kann man ja nur versuchen den aufzufuttern.

Wenn er im Laufgitter vor ihr hängt, könnte man meinen sie sieht sich. Aber das ist ja nur unsere Wahrnehmung. Das sie, sie ist (was ne‘ Aussage), versteht sie sowieso noch nicht. Wenn sich Mama oder Papa mit ihr vor den großen Spiegel im Bad oder Ankleidezimmer stellen, guckt sie auch immer wie ein Auto. So nach dem Motto: „um Himmels Willen, wer ist das denn bitteschön?“ Das ist immer so niedlich, dass ich an manchen Tagen am liebsten 24 Stunden vor dem Spiegel verbringen würde. Ich grinse mir dann einen ab und das Kindlein glotzt weiter so, als wüsste es absolut nicht, was es davon halten soll. Immerhin konzentriert sie sich dann ganz fein auf diese eine Sache. Ist ja auch was wert! 🙂

Spieglein_Collage