Monat

Oktober 2013

Das praktische an der Manduca ist…

… die Kopfbedeckung für das Kindlein! Ohne das Teil hätte unser Kind schon so einiges auf dem Kopf und in den Haaren gehabt.

Manduca_KruemelKrümel jeglicher Art, Nutella, Fruchtgummi, Marmelade, Nudeln und und und. Ich habe die Bedeckung einmal nicht dran gehabt und plötzlich hatte Idchen überall Schokolade im Gesicht. Ist ja nicht nur unschön, sondern im Zweifel auch ungesund für Haut und Haar! Ein netter Nebeneffekt ist auch die relative Dunkelheit, die das Ding dem Kind verschafft. Und so schläft Ida mit dem Schutz über ihrem Köpflein noch viel schneller ein als sowieso. Wenn die Sonne scheint hat man auch noch einen netten Schattenspender. Man kann den Überzug – wie alles an der Manduca – ganz individuell einstellen und sie ganz einfach über zwei Haken befestigen.

Wie die Kopfbedeckung als Sammelbecken für Krümel dienen kann, könnt ihr auf de Bildchen sehen!

Und täglich grüßt das Windeltier

Rückblick…Rekordverdächtig mit vier Wochen! Das Kindlein sollte gebadet werden… also: Windel ab! 🙂 Männe schaut mich schon so komisch an, als er das volle Teil in der Hand hielt. Hebt und senkt seine Hand und grinst mich schief an. „Neuer Rekord“ sagt er und übergibt sie mir. Ich also das schwere Teil in die Hand bekommen. Wahnsinn, was ein Kind so an Ausscheidungen produzieren kann. Dazu muss man sagen, dass Pipi gefühlte 100000x mehr wiegt als das andere. 🙂 Männe will das Teil unbedingt wiegen, so fasziniert ist er davon, was sein Töchterchen „geschafft“ hat.

Er geht also in die Küche und kommt mit der Küchenwaage wieder. Erst packt er eine leere Windel drauf… kann ja doch sein, dass die irgendwie mehr wiegt als gedacht. Aber nix da – läppische 23 Gramm bringt das Teil auf die Waage. Und dann packt er die volle Windel drauf… guckt mich an, als ob er es kaum glauben kann. Unser Kind hat 224 Gramm „aus sich hervor gebracht“. Muddi steht nur ungläubig daneben und hält alles mit der Kamera fest. Mittlerweile sind wir bei Windelgröße drei angekommen… und wenn ich morgens mal wieder so ein „Paketchen“ in der Hand halte, denke ich mir oft: „Ich sollte mal wieder die Küchenwaage hervorkramen!“

Windel_Collage

Sabbern Sabbern Sabbern

Als Ida zwei Wochen alt war, hatten wir Besuch von Freunden aus Berlin. Sie hatten ihren kleinen Baby-Mann dabei – er war damals um die fünf, sechs Monate alt und sabberte was das Zeug hielt. Nach und nach bahnten sich einzelne Speichelfäden den Weg über sein Gesicht, das Lätzchen, T-Shirt, die Schulter und Klamotten der Eltern. Am Ende landete das Sabberzeugs auf dem Boden. Hätte man das Kind den ganzen Tag an einem Platz gehabt, eine Schüssel drunter gestellt und alles aufgefangen, dann hätte man so einiges an Flüssigkeit gesammelt. Männe und ich waren damals etwas geschockt, fanden es aber auch irgendwie niedlich. So, nun sind drei Monate vergangen und wie es mittlerweile bei unserem Kindlein ist, könnt ihr auf dem Foto sehen:

Baby_sabbernSie ist zu einer richtigen Sabberliese mutiert. Das liegt in erster Linie daran, dass sie ihre Hände so gut entdeckt und mittlerweile auch ganz gut im Griff hat. Die Faust wandert somit ständig in die Gusche und wird nonstop eingespeichelt. Dann läuft das Zeug in Strömen aus dem Mündchen und bildet hier und da schöne nasse Stellen auf Tüchern, Krabbeldecken und Kleidungsstücken. Ich könnte manchmal wirklich ihren Ärmel auswringen und mit dem nassen Sabber meine Pflanzen gießen oder gar ein Ei kochen. 😀 Es ist der blanke Wahnsinn, was dieses Kind da produziert.

Nun könnte man meinen, das Kindlein zahnt… aber Pustekuchen… da ist bisher nichts in Sicht. Sie quengelt ja auch sonst momentan sehr wenig und ist ein angenehmer Zeitgenosse. Man fühlt und sieht auch noch nix, Beißringe werden ebenfalls konsequent verschmäht. Und so sabbert sie weiter wie ne Wilde durch die Gegend und ich muss einsehen, dass wir einfach viel zu wenig Halstücher haben. Die halten den Speichel temporär ganz gut zurück und sind schnell zu tauschen. Es ist nämlich immer ganz unschön wenn alles nass ist und man mit dem Kindlein nach draußen gehen mag. Erkältung incoming sag ich da nur! Und das Oberteil hat ja nie eine Chance zu trocknen, weil ständig nachgesabbert, in seltenen Fällen auch nachgekotzt wird. Wer mal wieder nicht weiß was er schenken soll: wir brauchen immer gerne neue Halstücher!

16 Wochen Babyglück

Diese Woche war wieder sehr angenehm. Kaum Gemecker, kaum Geschrei… Ida ist momentan ein sehr sehr netter Zeitgenosse, der es uns sehr einfach macht, glückliche Eltern zu sein. Sie erwacht jeden Morgen mit einem Lächeln (über die Nächte davor wollen wir lieber nicht sprechen) und scheint auch sonst rundum zufrieden zu sein. Ende dieser Woche hat sie nun auch endgültig den Dreh raus, was das Greifen anbelangt. Halten wir ihr ein Kuscheltierchen oder irgendetwas anderes hin, so erheben sich beide Arme und Hände und werden ganz bewusst in der Mitte zum Greifen zusammen geführt. Sie greift also nun mit beiden Händen nach Dingen, was uns der Selbstbeschäftigung wieder einen Schritt näher bringt. Was das Drehen anbelangt, so ist Ida hier sehr faul geworden und liegt lieber auf dem Rücken und schaut durch die Gegend.

Ida_sechzehn_Wochen_Collage

16 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung:

  • meinen Eltern beim essen zusehen – gutes Zeichen für die Einführung der Beikost!
  • im Tragetuch bei Mama sein

Das mag ich gar nicht:

  • Autofahren gestaltet sich – leider leider leider – als immer schwieriger
  • das gleiche gilt neuerdings für das Fahren im Kinderwagen – Tragetuch ist dafür der absolute Hit!

Darauf bin ich stolz: ich liebe Babyschwimmen und war total entspannt bei meiner ersten Stunde
Sonstige Skills:

  • ich greife nun endlich mit beiden Händen bewusst nach Dingen, die mir hingehalten werden
  • wenn man mich am Hals kitzelt, ertönt so etwas wie ein lautes Lachen 🙂
  • ich ziehe die Knie auf dem Bauch liegend schon richtig heftig nach oben und würde am liebsten sofort los krabbeln
  • an meine Füße komme ich nun fast immer allein ran
  • meine Hände erforschen sich den lieben langen Tag gegenseitig
  • ich fange an die ersten Kleidungsstücke in der 74 zu tragen (man bemerke, das ist für Kinder im Alter von sechs bis neun Monaten)
  • ich spiele soooo gerne mit Mamas Fingern
  • ich ziehe mich an Mamas Händen in eine sitzende Position hoch

16 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • Unser Kind ist eine Wasserratte! Fand sie bisher Baden schon ganz toll, wurde das beim Babyschwimmen noch besser!
  • Schnuller ist jetzt absolut out – wird komplett verschmäht. Somit haben wir außer der Oberweite von Mama kaum noch Chancen das Kind anderweitig zu beruhigen. So schnell kann’s gehen.
  • wenn wir keinen Brei geben wollen, wird das mit dem Stillen wohl noch eine gaaaanze Weile so weitergehen
  • nach vielen vielen schlechten Nächten resigniert man irgendwann einfach – das macht es einfacher

Schreckmoment: Kind schreit sich im Auto ein und ist absolut nicht zu beruhigen
Dafür fehlt die Zeit: wir müssen endlich Kaminholz für das nächste Jahr machen!
Der glücklichste Moment: 4 Generationen essen Kuchen – Ida, Mama, Oma und Uroma an einem Tisch!
Streit über: manchmal das Papa so wenig Zeit für uns hat
Darauf freuen wir uns: mag komisch klingen, aber wir freuen uns wahnsinnig auf Weihnachten!
Das macht Mama glücklich: endlich klappt es mit dem Binden vom Tragetuch besser
Das macht Papa glücklich: endlich wieder mehr Zeit mir dem Kindlein verbracht

Lustiges aus dem Alltag … Finde das Baby

Wenn einem ein Muster, ein Schnitt oder ein Stoff ganz besonders gut gefällt, dann kann es schon mal passieren, dass man ein klitzekleines bisschen mehr von dem einem oder dem anderen kauft :D. So geschehen bei dem tollen Schleifchenmuster, in das sich die Mama sofort verliebt hatte. Da war ich gerade mal in der 15. Woche schwanger und das erste Mal in so einem überdimensionalen Babymarkt, bei dessen Anblick man sofort denkt: Ich bin absolut nicht auf das Baby vorbereitet.

Einen Haufen Kohle hab ich für die das Zeug der Marke Staccato ausgegeben. Habe Jacke, Hose, Strampler und eine Decke in dem Design gekauft. Und was passiert, wenn man (fast) alles miteinander kombiniert, könnte ihr auf dem Foto sehen… nach dem Motto: Mama, versuch mich zu finden! Leider ist das Kindlein mittlerweile sowohl aus dem Strampler, als auch aus der Hose rausgewachsen. Lediglich die Jacke passt noch. Die Decke ist natürlich auch immer noch nutzbar! Da das Zeugs so verdammt teuer war, werde ich es wohl behalten und wie so viele andere Dinge in die „behalte ich um es später der Maus zu zeigen – Kiste“ tun.

Finde_das_Baby

Antizyklisch Shoppen Klappe 1.0

Da ist Shoppen fürs Kindlein nicht schon spaßig genug… da gibt es wieder Rabatte ohne Ende und Muddi muss gleich mal zuschlagen. Antizyklischen Shoppen ist das Stichwort – oder besser die Stichwörter! Heißt: ich kaufe im Winter für den Sommer und im Sommer für den Winter. Zumindest teilweise. Das schont vor allem den Geldbeutel… ich habe vier T-Shirts und eine Bluse für elf Euro ergattert. Da freut sich die Mama und strahlt! Im aktuellen Alter vom Kindlein muss man da auch nicht lange über Größen nachdenken. Im ersten Lebensjahr kann man da ja nicht viel falsch machen. Und da unsere Tochter während des Sommers geboren wurde, kann sie die Sachen gerne entweder vor oder nach dem ersten Geburtstag tragen.

Am meisten freuen sich Männe und ich über das Superman-Shirt! Unsere Super-Maus! Leider wird es dann mit zunehmendem Alter immer schwieriger antizyklisch einzukaufen – viel zu unberechenbar werden vermutlich die Wachstumsschübe der Puppe. Aber auch dann werden wir zumindest versuchen die Basics in dem Rhythmus zu kaufen. Wir sind auf jeden Fall für den Moment mit unserer Ausbeute sehr zufrieden und freuen uns schon jetzt wie bescheuert auf den kommenden Sommer!

Sale_Sommer_Collage

Milchschorf is back

Milchschorf_is_back

Und nun geht es in die dritte Runde! Zweimal hatten wir schon Besuch vom Herrn Milchschorf und zwei Mal haben wir ihn schon erfolgreich bekämpft. Nun ist er wieder da und zeigte erneut sein hässliches Gesicht! Unser Kindlein ist ja schon eine ganz Weile davon befallen, besonders auf dem Kopf. Hier unternehmen wir nix, belassen alles so und warten bis es von allein wieder weg geht.

Leider hat Ida das Zeug aber auch ganz großflächig auf der Stirn – was nun wieder weniger schön ist! 🙁 Ich hatte ja schon mal zum Thema Milchschorf geschrieben. Und auch dieses Mal hat das Wundermittel Pédiatril Pflegegel gegen Milchschorf von Avène wieder sehr gut geholfen. Wir haben alles wieder für mehrere Tage einwirken lassen und anschließend bei einem langen ausgedehnten Bad vorsichtig mit einem Waschlappen und Wasser entfernt. Wie nasses Papier hat sich der Milchschorf auf der Stirn gekräuselt und ließ sich dann ganz einfach entfernen. Wir hoffen wirklich, dass das nun die letzte Runde war und wir gaaaaaaaanz lang keinen Besuch mehr vom Herrn Milchschorf bekommen.

Es gibt so Momente…

Es_gibt_so_Momente

Es gibt so Momente mit einem Baby, die lassen sich kaum in Worte fassen. Nach fast drei einhalb Monaten Muttersein kann ich dieses Gefühl immer noch sehr schwer in Worte fassen. Es ist eine einzigartige Zerrissenheit zwischen bedingungsloser Liebe und starker Bewunderung. Ich hatte direkt nach der Geburt diese ganz ganz tiefe Verbindung zu unserem Kindlein – ohne wenn und aber! Da musste sich nichts aufbauen… da brauchte es keine Zeit… keinen Tag… ich war einfach sofort verliebt! Zu 100%, mit vollem Herzen dabei.

Und ich bin ehrlich: ich hätte das vor der Ankunft des Kindleins niemals für möglich gehalten. Hatte sie mich doch im Bauch so oft geärgert. Ständig musste Mama für kleine Mädchen, hatte Probleme aus dem Bett aufzustehen, verlor auf den letzten Metern oft mal die Puste. Madame hatte ständig Schluckauf im Bauch – bevorzugt wenn ich schlafen wollte. Wie oft habe ich ihr gesagt: „Hörst Du jetzt wohl auf damit verdammt!“ Geflucht habe ich wie eine Wilde! Ich war nie die 100% Schwangere… nie diese Wolke-7 Mama, die jede Sekunde der Schwangerschaft genießt.

Es_gibt_so_Momente_2

Klar ist es ein Wunder. Aber ich empfinde dieses Wunder erst so richtig seit das Kindlein auf der Welt ist. Es ist ein Wunder wie sie wächst, wie sie lacht, wie sie sich bewegt, wie sie lernt… wie sie lebt!

Und jetzt sitzt Mama hier, schreibt und wird dabei ganz sentimental. Muss ja auch mal sein! Mit Kind darf man das sowieso… wie oft saß ich schon am Laufgitter, habe das Kind mit Männe angestarrt und verlor mich in diesem kleinen Menschlein. Hunderte Male! So blöd und kitschig das auch klingt: dieses Kindlein war die beste Entscheidung unseres Lebens! So! Nehmt das! 🙂

Lieblingsstück: Kirschkleidchen

Schon vor der Geburt habe ich mit Männe und Schwester den ersten Familienflohmarkt meines Lebens besucht. Das war eine ganz neue Erfahrung – war ich doch bisher von gebrauchten Klamotten eher weniger überzeugt. Ich bin auch nach wie von kein 100%iger Freund davon, da ich gerade bei ebay dann auch mal nicht so schöne Stücke geschickt bekommen habe. Aber: es gibt Ausnahmen. Und der Vorteil an den Flohmärkten ist wirklich, dass man sich die Teile direkt vor Ort ansehen kann. Zudem ist es immer noch viel günstiger als ebay, wo man oft fast am Originalpreis liegt.

Bei meinem ersten Flohmarkt habe ich dieses tolle Kleidchen geschossen. Und das für… tatatatataaaaaa: 0,90 €! Wichtigstes Kriterium: nicht rosa oder pink 🙂 Zweitwichtigstes Kriterium: endlich mal was in rot! Das gibt es nämlich meiner Meinung nach viel zu selten für Mädchen. Ganz besonders ist die Mama natürlich in die niedliche Kirschstickerei verliebt. Da das Kleid in Größe 68 gekauft wurde und der Sommer nun vorbei ist, kann man es nicht mehr einfach so tragen. Kombiniert mit einem Langarmbody und einer weißen Hose ist das Kleidchen aber wunderbar auch an kühleren Tagen ganz toll tragbar! Ich liebe es einfach!

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