Monat

August 2013

Wenn gar nichts mehr geht – Manduca!

Für uns war von Anfang klar, dass wir unsere Tochter „tragen“ werden. Zu oft habe ich in Foren gelesen, dass ein Tragetuch die letzte Rettung war wenn das Kind mal wieder in einem scheinbar nicht enden wollendem Schub steckte. Viele Babies lassen sich nur durchs Tragen beruhigen oder so in den Schlaf schaukeln. Ein weiterer Vorteil ist die Bewegungsfreiheit, die man als Eltern hat. Ich habe mit dem Kindlein im Manduca schon gebügelt, Staub gesaugt, Wäsche aufgehangen und und und.

Bei unserer großen Gartenparty hatte ich als Mami so die Möglichkeit alle Gäste begrüßen zu können – ohne das jeder gleich das Kind haben wollte ;). Ich konnte sie so problemlos jedem zeigen, ihre Hände und Beine schauten raus und konnten so von jedem begutachtet und auch gerne berührt werden. Das Kind schlief seelenruhig vor sich hin während der Papa eine Rede hielt und das Buffett eröffnete.

DEN ganz großen Vorteil sehen wir aber in der Nähe zu unserem Kind. Für mich als Mama ist es fast so, als hätte ich sie noch mal im Bauch, so nah ist sie mir. Und für den Papa ist es gerade zu Beginn des Familienlebens eine ganz tolle Möglichkeit seinem Baby wirklich wirklich nah zu sein.

Manduca_Collage

Zusammenfassend kann ich mich absolut nur FÜR das Tragen aussprechen

  • Nähe zum Baby – für Mama UND Papa
  • Bewegungsfreiheit im Alltag
  • Beruhigung für die Kleinen – gerne auch bis in den Schlaf
  • Kind ist vor allzu neugierigen Blicken geschützt und kann trotzdem begutachtet werden
  • der Kinderwagen kann so auch gerne mal zu hause bleiben

Ich werde demnächst noch mal ausführlicher zum Thema Tragen schreiben, einfach weil ich finde, dass viel mehr Eltern tragen sollten!

Das erste Mal im Fastfoodland

Nachdem das Kindlein bei der Hüftsonografie 1. so gut mitgemacht hatte und 2. das Ergebnis auch noch top war, entschieden wir uns dafür, die kleine Maus das erste Mal ins große weite Fastfoodland zu entführen! Mami genoss seit Ewigkeiten mal wieder einen Burger inklusive Milchshake und Ida verschlief mal wieder alles. Ist ja auch anstrengend so eine Hüftuntersuchung!

Ida_Mc_Donalds

7 Wochen Babyglück

Ida_Woche_sieben_Collage

7 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: in meiner neuen Wippe schuckeln
Das mag ich gar nicht: Kotzmops spielen
Darauf bin ich stolz: meinen tollen Tag/Nacht Rhythmus
Sonstige Skills:

  • meine beiden Hände erkunden sich immer mehr
  • ich werde immer mehr zum Kotzmops und übergebe mich regelmäßig
  • regelmäßig werden nun Windeln gesprengt wenn zu viel auf einmal geschossen kommt. Dies auch gerne im Bett meiner Eltern!
  • ich mache nun ganz oft Bläschen mit meiner Spucke und sehe aus als hätte ich Tollwut
  • meine tolle Wippe bringe ich durch Rudern mit den Armen schon ein kleines bisschen selbst zum schaukeln
  • ich habe schon einige Stunden im Shopping Center ohne Quengeln überstanden
  • ich gewöhne mich immer besser an meinen Nunu
  • habe meinen ersten Besuch im Fastfoodland hinter mit – meine Eltern waren so dreist und haben mich zu McDonalds geschleppt
  • wieder Besuch: ich lerne Ulli, Lani und Emma kennen <3

7 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • Wie konnten wir nur ohne Wippe leben? Nachdem ich nicht mal Wäsche ohne ein quengelndes Kind aufhängen konnte haben wir uns doch entschieden einen Haufen Geld für eine Babybjörn Wippe auszugeben. So schlecht die Meinungen über die Trage von dieser Marke sind, umso besser die zur Wippe. Ida liebt die Wippe!! Mutti kann Wäsche aufhängen und auch bügeln, das Kind ist ruhig und kann alles besser sehen. Es ist herrlich!
  • Wir spüren immer öfter, dass es besser ist einfach auf den eigenen Instinkt anstatt auf andere Leute zu hören!

Schreckmoment: Ida sprengt die Windel beim Kuscheln im Elternbett
Dafür fehlt die Zeit: Zeit zu Zweit wenn wir ehrlich sind
Der glücklichste Moment: Bei der Hüftsono war alles in Ordnung und unsere Tochter hat ohne Meckern mitgemacht
Streit über: Schlafmangel bei Mama
Darauf freuen wir uns: auf unsere neue Terrasse
Das macht Mama glücklich: endlich wieder Wäsche waschen und bügeln – der neuen Wippe sei Dank!
Das macht Papa glücklich: Ida lächelt immer öfter

6 Wochen Babyglück

Die sechste Woche startet zunächst ähnlich wie die fünfte Woche endete: sehr nervenaufreibend. Unser Kind plagen das erste Mal so richtige Blähungen. Sie zieht ihre Beinchen stark an um sie anschließend ganz starr von sich weg zu strecken. Nur in der Fliegerposition und mit Kümmelzäpfchen können wir ihr etwas Erleichterung verschaffen. Außerdem ist unsere Puppe das erste Mal fünf Stunden am Stück wach – Wahnsinn!

Ida_Woche_sechs_Collage

6 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: meckern und das Lied der Schlümpfe hören
Das mag ich gar nicht: Blähungen!!!
Darauf bin ich stolz: auf meine Dankeskarten, die so hübsch geworden sind
Sonstige Skills:

  • im Kotzen übe ich mich gerade besonders gut
  • ich lächle immer öfter, besonders wenn mein Papa bayrisch mit mir spricht
  • ich kann immer besser sehen
  • Zäpfchen geben klappt super, ohne meckern und murren
  • ich bin immer öfter fünf oder sechs Stunden am Stück wach
  • ich habe meinen Eltern das erste Mal eine Nacht mit fünf einhalb Stunden Schlaf am Stück gegönnt
  • am 18.08 habe ich das erste Mal eine Windel zum Überlaufen gebracht – und zwar nicht mit Pipi!
  • ich habe wieder neue Leute kennen gelernt: Bodo, Mira und Andreas haben mich besucht

6 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • Pupse können sooooo toll sein – wir freuen uns plötzlich über jeden einzelnen Pups den das Kind lässt
  • es scheint so, als bekommt sie immer Blähungen wenn Mama Milch trinkt – Cornflakes und Müsli zum Frühstück sind damit erst mal gestorben
  • anscheinend weiß es nun wirklich jeder um uns herum besser als wir selbst – die Kassiererin im Supermarkt meint ich solle doch diesen und jenen Tee geben und überhaupt kann man das Kind ja nicht mal sehen weil Mama das Windverdeck drauf hat. Wie kann ich es wagen?
  • ein Kind kann auch mehrmals am Tag kotzen und so ganz schnell drei Outfits hintereinander einsauen
  • Bügeln in der Manduca ist wunderbar

Schreckmoment: Momentan ist irgendwie alles ein einziger Schreckmoment. Da dachten wir, wir hätten den Schub überstanden, plagen das Kind Blähungen ohne Ende.
Dafür fehlt die Zeit:

  • momentan eigentlich für alles, da Ida nur am meckern und quengeln ist
  • Mama wollte gerne das Buch „Oje ich wachse“ lesen, aber auch hierfür habe ich keinerlei Zeit

Der glücklichste Moment: Ich konnte das erste Mal mit Ida im Kinderwagen in der Stadt einkaufen gehen, ohne das unser Äffchen einen Mucks von sich gegeben hat.
Streit über: Was können wir am besten gegen das Bauchweh unserer Tochter machen?
Darauf freuen wir uns: das neu bestellte Mobile, welches die Maus hoffentlich ablenken wird
Das macht Mama glücklich: ein schlafendes Kind
Das macht Papa glücklich: Töchterchen in der Manduca beruhigen

5 Wochen Babyglück

Ida_Woche_fuenf_Collage

5 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung:

  • ganz schnell meckern wenn mich jemand im Laufgitter ablegen möchte
  • in meinem tollen Kinderwagen spazieren fahren – da schlafe ich immer innerhalb von fünf Minuten ein
  • bei Tante Josi im Manduca schlafen

Das mag ich gar nicht:

  • zu wenig Schlaf – dann werde ich unausstehlich. Deswegen achtet Mama nun peinlich genau darauf, dass ich in meinen erholsamen Schlaf finde
  • Blähungen
  • Schübe!!!

Darauf bin ich stolz:

  • meine Haut ist ganz plötzlich viel besser und man kann endlich von der obilgatorischen „Babyhaut“ sprechen
  • Ich kann immer besser sehen und verfolge Mamas Gesicht jetzt schon ganz genau mit meinen Augen

Sonstige Skills:

  • Ich kann schreien – und wie! Mama sagt immer, es hört sich an, als würde man mich abschlachten. Ich schaffe es bisher fünf Minuten am Stück so richtig krass zu brüllen. Das habe ich aber erst in Woche fünf gelernt.
  • ich fahre mit meinen Fingern immer öfter durch die Haare an meinem Hinterkopf
  • meine beiden Hände fangen an sich gegenseitig zu erkunden
  • ich strecke meine Zunge immer öfter raus 😉

5 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • das Kindlein schläft sehr unruhig wenn sie „frei“ in ihrem Beistellbett liegt und so die Möglichkeit hat mit ihren Armen zu rudern. Noch pucken wir sie nicht, bauen aber aus Tüchern kleine Begrenzungen, die wir jeweils an die Seite legen. So klappt es mit dem Schlafen auch gleich viel besser!
  • Mausis Quengeln wird scheinbar seltener, wie bisher vermutet, durch Blähungen, sondern vielmehr durch den dadurch entstehenden Schlafmangel verursacht. Sie findet momentan eher schlecht in den Schlaf. Erst nach stundenlangem Meckern, Strecken und Recken schläft sie, wenn überhaupt, so richtig tief und fest ein.

DER Schreckmoment:

Der wöchentliche Schreckmoment ist ein paar Zeilen mehr wert, da er erschreckend aber auch lustig ist. Ich sitze mit meinem Kind nach dem Stillen noch ganz entspannt auf der Couch, das Stillkissen auf dem Schoß. Madame hat es sich bequem gemacht und liegt eingekuschelt, senkrecht nach oben schauend auf ihrem Kissen. Auf einmal erbricht sie eine komplette Ladung Milch senkrecht nach oben. Wie eine kleine Fontäne schießt es aus ihr heraus. Die Milch kam aus der Nase, dem Mund und lief ihr anschließend über das gesamte Gesicht in die Augen und Ohren. Mama, das Stillkissen und die Couch waren komplett voll mit Erbrochenem. Tante Metti war Gott sei dank schon zu hause und hat ganz eilig alles zum Baden vorbereitet. das Kindlein war anschließend so erschöpft, dass sie gleich vier Stunden durch geschlafen hat.
Dafür fehlt die Zeit:

  • Mama: Putzen und Gartenarbeit (ehrlich, ich vermisse das!)
  • Papa: Zeit für das Kindlein – zu viel Arbeit 🙁

Der glücklichste Moment: die Maus lächelt Mama und Papa das erste mal so richtig bewusst an <3
Streit über: Was hat unser Kind? Einen Schub, Blähungen? Was machen wir bloß dagegen?
Darauf freuen wir uns: wenn der Schub endlich vorbei ist
Das macht Mama glücklich: wenn das Äffchen endlich in den erholsamen Schlaf findet
Das macht Papa glücklich: Kindlein im Flieger fliegen lassen

4 Wochen Babyglück

Woche_vier_Collage

4 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: getragen und geschuckelt werden
Das mag ich gar nicht: zu lange allein im Laufgitter liegen – ich will Beachtung!
Darauf bin ich stolz: bereits seit der zweiten Woche habe ich einen Tag/Nacht Rhythmus und dieser festigt sich und wird immer besser
Sonstige Skills: mein Greifreflex ist ziemlich ausgeprägt – bereits jetzt schleudere ich so Greifringe quer durch mein Laufgitter.

4 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse: Ehrlich gesagt hatten wir uns das Windeln wechseln viel schlimmer vorgestellt. Schon vor der Geburt warnten uns Freunde, Bekannte und Familie vor den schlimmen Gerüchen aber irgendwie finden wir diese gar nicht so ekelhaft. 🙂
Schreckmoment: Unser Kind trägt die ersten Sachen in Größe 62 und Mami ist ganz besonders traurig deswegen. Sie wächst so unglaublich schell und die Zeit vergeht so unheimlich rasant dass man Angst bekommen kann.
Dafür fehlt die Zeit: kochen!
Der glücklichste Moment: Bei der U3 beim Kinderarzt ist alles so wie es sein soll! Wir haben ein kerngesundes Kind und sind wahnsinnig glücklich darüber.
Streit über: Streiten tun wir nicht wirklich, höchstens bekommen wir uns etwas in die Haare wenn das Timing des anderes nicht stimmt. Bei Ausflügen will alles zeitlich gut überlegt sein und so kommt es schon mal vor, dass wir uns hier etwas anzicken.
Darauf freuen wir uns: Papa hat Herpes bekommen und kann seine Püppi daher momentan nicht so knutschen wie er gerne möchte. Daher freuen wir uns besonders darauf, dass diese Phase endlich vorbei geht.
Das macht Mama glücklich:

  • Nächte in denen das Kindlein mehr als 3 Stunden am Stück schläft (das passiert immer öfter!)
  • Rasen mähen 🙂
  • Wäsche bügeln – ein toller Ausgleich zum Baby

Das macht Papa glücklich: Abends nach der Arbeit nach hause kommen und das Äffchen sehen