Monat

Juli 2013

3 Wochen Babyglück

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3 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: das Mobile minutenlang anstarren
Das mag ich gar nicht: zu lange auf Mama warten wenn ich quengelig im Laufgitter liege
Darauf bin ich stolz: am Ende der dritten Woche müssen meine Eltern bereits die teureren Pampers in Größe zwei kaufen – ich bin ja schon sooooo groß geworden!
Sonstige Skills: das erste Mal in Bauchlage und dabei kann ich mein Köpfchen schon ganz toll heben!

3 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • Wir schweben immer noch auf Wolke 7 und sind verliebt wie am ersten Tag
  • Lätzchen kann man scheinbar nie früh genug haben
  • Die erste Woche in der das Kindlein es schafft an einem einzigen Tag mehr als drei Outfits einzusauen, da die eben verputze Milch gerne in kleinen Bächen wieder nach draußen läuft

Schreckmoment: unser Äffchen zieht sich mit der Hand das Spucktuch übers Gesicht
Dafür fehlt die Zeit: für mich als Mutter fehlt momentan einfach Zeit für die „Schönheit“ :). Ich würde einfach gerne mal wieder täglich Make-up auflegen, die Haare zurecht machen und schöne Sachen anziehen. Das muss wohl noch etwas warten.
Der glücklichste Moment: ALLES! Nach wie vor kosten wir jeden Moment zu 100% aus. Vor allem wenn unser Kind unbewusst lächelt und die Schnute soooo süß verzieht, dass es uns als Eltern fast die Tränen in die Augen treibt.
Streit über: Immer noch nicht 🙂 (Ruhe vor dem Sturm?)
Darauf freuen wir uns: wenn es endlich wieder kühler wird – die tropischen Temperaturen sind ja nicht zum aushalten!
Das macht Mama glücklich: Endlich RAUS! Nach mehr als zwei Wochen, langer Vorbereitung und exaktem Timing können wir die heimische Babyfestung für wenige Stunden verlassen und shoppen gehen!
Das macht Papa glücklich: Papa sein

2 Wochen Babyglück

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2 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: essen und schlafen
Das mag ich gar nicht: eigentlich finde ich gerade alles ganz toll 🙂
Darauf bin ich stolz: mein erstes Bad habe ich mit Bravur überstanden und Wasser scheint schon jetzt mein Element zu sein
Sonstige Skills:

  • ich beginne mein Mobile zu betrachten (zumindest wirkt das auf meine Eltern so)
  • ich lache weiterhin (noch unbewusst)
  • ich „sehe“ meine Eltern, wenn sie den richtigen Abstand zu mir haben
  • das Wickeln wird immer besser und ich meckere nur noch ganz selten dabei

2 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse: 

  • Sechs bis Acht Windeln am Tag? Pustekuchen! Unser Kind bevorzugt es ihre Windel immer vollzustinkern NACHDEM sie gerade frisch gewickelt wurde. Hier müssen wir unser Kind noch besser kennen lernen.
  • Irgendwie haben wir uns alles viiiiiel schlimmer vorgestellt. Das Kindlein ist nach wie vor ein sehr entspanntes und pflegeleichtes Baby. Sie hat noch nie richtig geschrien. Nach dem Aufwachen wird sie direkt angelegt und daher kommt es, abgesehen von ein wenig Gequengel, auch nie zu Gebrüll. Sind wir schon ein bisschen stolz drauf, müssen wir zugeben! 😉

Schreckmoment(e):

  • Das Kind überfrisst sich das erste Mal. Geschlagene zwei Stunden nuckelt sie immer wieder wie eine Wilde an Mamas Möppis mit dem Ergebnis, dass sie wenige Zeit später alles derart schwallartig ausbricht, dass uns Angst und Bange wird.
  • Beim ersten Bad bekommt unser Kind Wasser in die Ohren. Völlig panisch wird bei der Hebamme nachgefragt, die uns aber ganz schnell beruhigt. Puh!

Dafür fehlt die Zeit: momentan für wirklich ALLES!
Die glücklichsten Momente:

  • Bonding in Form von Nacktkuscheln mit unserem Kind. Das war wirklich für uns Drei ein absolut zauberhafter und wunderschöner Moment!
  • Der erste Spaziergang mit dem Kinderwagen – einfach nur schön mal wieder nach draußen zu können.

Streit über: wir sind (noch) zu glücklich um ernsthaft zu streiten
Darauf freuen wir uns: Nach zwei Wochen Babyglück denken wir erstaunlich oft an die Zukunft. Wie es wäre wenn sie krabbelt, wenn sie läuft, das erste Wort, der erste gemeinsame Urlaub. Wir können es kaum erwarten und freuen uns so dermaßen auf unser neues Leben, dass es schon fast im Herzchen weh tut!
Das macht Mama glücklich: das Kindlein hat ihr erstes Fotoshooting wunderbar überstanden und Mama ist endlich wieder unter Ausgangsgewicht!
Das macht Papa glücklich: Urlaub haben und jeden Moment mit der Maus auskosten

1 Woche Babyglück

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1 Woche Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: schlafen
Das mag ich gar nicht: zu lange auf die Milch warten, gewickelt werden
Darauf bin ich stolz: bisher bin ich eine ganz Liebe und mache meinen Eltern keinen Kummer
Sonstige Skills: essen, schlafen, in die Windel machen – und das in sehr schönen und humanen Abständen

1 Woche Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • Eltern zu sein ist 1000 mal schöner, als wir zu Beginn dachten
  • das Kindlein kann schon wie die Erwachsenen “groß” machen und dabei im Krankenhaus die Wand und gleichzeitig Papas Hose verschönern
  • das Kind will doch nicht im großen eigenen Bett schlafen

Schreckmoment: Maus brüllt beim Wickeln im Krankenhaus so, als ob wir sie gerade Abschlachten würden
Dafür fehlt die Zeit: schlafen, duschen, ganz alltägliche Dinge
Der glücklichste Moment: Die Geburt, die eigene Tochter endlich leibhaftig zu spüren, zu sehen, zu riechen
Streit über: NOCH keinen Streit 🙂
Darauf freuen wir uns: auf den ersten Spaziergang mit dem tollen Emmaljunga Kinderwagen
Das macht Mama glücklich: Papa wird die ersten zwei Wochen nicht von unserer Seite weichen und hat Urlaub
Das macht Papa glücklich: Papas zwei Mäuse sind endlich nach hause gekommen

Sonstiges:

Noch ganz viele weitere Kinder – bitte jetzt sofort!
Ich habe bereits am Anfang der Schwangerschaft ein weiteres Kind kategorisch ausgeschlossen, da es mir aufgrund verschiedenster Probleme eher bescheiden ging. Auch direkt nach der wirklich schmerzhaften und anstrengenden Geburt hatte sich meine Meinung nicht geändert. Doch dann kam sehr schnell und plötzlich die WENDE!

Nur einen Tag nach der Geburt wurde ich von Mama Hormonen nur so geflutet. Ich hätte auf einen Schlag 10 weitere Kinder haben können – ohne wenn und aber. Diese plötzlich aufkeimenden Gefühle gegenüber diesem kleinen Wesen haben mich so derart überwältigt dass ich augenblicklich dachte „Das kann es noch nicht gewesen sein“.

Beistellbett? Brauchen wir nicht! (denkste)
Die erste Nacht verbringt das Kindlein noch ganz vorbildich im eigenen Bettchen, die zweite und dritte Nacht weigert sie sich beharrlich und schläft somit zwischen Mama und Papa umgeben vom Stillkissen. Bereits in der zweiten Nacht sind wir davon so genervt, dass wir völlig panisch doch ein völlig überteuertes Babybay auf amazon bestellen und inständig beten, dass es schnellst möglich geliefert wird. Natürlich erwischen wir das obligatorische „Montagsmöbelstück“ – ein Loch fehlt und muss vom Papa selbst vorgebohrt werden.

Besuch über Besuch…
Bereits im Krankenhaus warnten uns sämtliche Schwestern: „Und der Papa kümmert sich dann darum den Besuch an der Tür abzuwimmeln.“ Das ist aber gar nicht so einfach, wenn gefühlt die halbe Welt das eigene Kind kennen lernen, rumtragen und betatschen will. Also bekommt das Kind bereits im Krankenhaus den ersten Besuch (natürlich von Mama genehmigt). Oma, Opa und Tante Metti besuchen sie. Da die Maus bei den meisten Besuchen seelenruhig schlief, war alles nur halb so schlimm und Mama war zwar fertig mit den Nerven aber auch weiterhin sehr sehr glücklich!