2 Jahre & 25 Wochen – Rückblick – Weihnachten

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Ein Weihnachtstag… wie man ihn sich nicht vorstellt!

Der Tag startete angenehm.. wir frühstückten entspannt, machten das Haus sauber, das Kind durfte Pippi Langstrumpf und Michel gucken. Muddi machte noch ne Waschmaschine und das Kind machte fast zwei Stunden Mittagsschlaf im Auto. Während dessen entspannte ich vor dem Rechner, deckte den Tisch, duschte und malte mein Gesicht an. Nachmittags trudelten Oma und Opa ein… Als das Kind wach wurde, fing es bereits an zu quaken und nörgeln. Wir haben dann alles eingepackt und sind zur Uroma in die nächst große Stadt. Im Auto schrie das Kindlein während dessen nach Papa, der zu hause blieb und das Essen vorbereitete. Irgendwann konnte man sie ablenken und so trudelten wir ein, aßen ein Stück Kuchen und tranken einen Pott Kakao. Das Kind spazierte noch fröhlich durch die Gegend und ehe wir uns versahen, saßen wir auch schon wieder im Auto auf dem Weg nach Hause. Die Bescherung sollte gleich statt finden… und so zog sich das Kind auf der Treppe aus, stapfte nach oben… dort wartete ein abgehangener Kaufladen auf sie. Und irgendwie war sie komisch drauf. Stand leicht benebelt rum.. und auch als das Geheimnis gelüftet wurde, war sie seltsam drauf. Sie freute sich… aber sehr gedämpft. Da nicht so recht Spiellust aufkam, setzten wir uns alle an den Tisch. Lecker!!! Das Kind fing an zu quengeln, was schnell in einem Wimmern gipfelte. Ich schaute sie an und war doch sehr verwirrt über ihren Zustand. Plötzlich war das Gesicht zugequollen und sie wirkte müde. Meine Hand auf ihrer Stirn fühlte sich an wie auf einer Herdplatte. Das Thermometer verriet mir auch den Grund: 39,5. Wie und wann kam es denn dazu? Wann ist das passiert? Scheinbar binnen 30 Minuten zerbröselte das Kindlein… da ihre Hände und Füße kalt waren, ahnte ich, dass das Fieber noch weiter steigen würde. Männe und ich entschieden uns für ein Zäpfchen. Schwerer Fehler. Kurz nach dem Zäpfchen lag das Kindlein noch mit offensichtlichem Schüttelfrost neben mir. Keine halbe Stunde später tanzte es wie ein Zombie auf LSD von einem Zimmer zum nächsten. Bis 23.00 Uhr spielte sie sich von einem Raum zum nächsten, ignorierte unsere Anweisungen und uns selbst. Wir Erwachsenen waren ebenso kränklich, husteten und hatten Kopfschmerzen. Wir wollten nur eines: ins Bett. Zwischenzeitlich schliefen wir alle, während sie wie eine ferngesteuerte Puppe durch die Gegend heizte. Irgendwann gab sie auf und schlief ziemlich fertig neben mir ein. Endlich. Unsere Nacht endete um 8.30 Uhr. Immerhin etwas länger schlafen. Jedenfalls war das irgendwie ein ziemliches Fail Weihnachten. Alle krank, Kind noch viel kränker, draußen Sonnenschein und 13 Grad. Seltsam. Unseren Besuch bei der Verwandtschaft haben wir darauf hin um einen Tag verschoben… an Koffer packen war nämlich nicht zu denken.

Heute nun sind wir aus dem sonnigen Bayern zurück gekommen. Der Papa wurde die letzten Tage noch kränker und das Kind ging selten vor 23.00 Uhr ins Bett. Außerdem hatte sie immer mal wieder Fieber.. trotzdem waren es sehr schöne Tage *herz* Oma hat wieder ordentlich aufgekocht… und das Kindlein war rundum mit der Verwandtschaft bespaßt. Ich habe versucht ein bisschen für die anstehenden Prüfungen zu lernen… was aber irgendwie mehr ein Versuch blieb.

Für die kommenden Tage möchte ich natürlich zeigen, was der Weihnachtsmann so gebracht hat.. aber ich vermute, dass ich das nicht so schnell schaffe. Die Uni und der Lernstoff warten.. und so wird es hier vermutlich erst einmal ziemlich ruhig. Ich hoffe trotzdem, dass alle ganz wunderbare Weihnachtstage hatten!

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